Engel im weißen Kittel: Dr. Norden Aktuell 48 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
»Tag, mein Schatz«, begrüßte Dr. Daniel Norden seine Frau, die ihm schon bis zum Gartentor entgegengekommen war, mit strahlender Miene. »Du bist aber gut gelaunt«, freute sich Fee. »Frau Triebels Baby ist da, gesund und munter, und ihr geht es auch gut«, erzählte er rasch, bevor er von seinen drei lebhaften Kindern bestürmt wurde. Ja, da konnte auch Fee froh sein, denn Frau Triebel hatte ihnen große Sorgen bereitet. Herr Triebel hatte einen Betriebsunfall gehabt und mit schweren Quetschungen lange in der Klinik liegen müssen, und die junge werdende Mutter hatte so darunter gelitten, dass auch das Baby in Gefahr hätte kommen können. Nun konnte man sich wieder freuen, und an diesem Tag schmeckte Daniel das Essen wieder mal besonders gut. »Nun kann Schorsch endlich auch mal mit seiner Frau Urlaub machen«, sagte er. »Das freut mich am meisten. Ruthart macht sich bestens.« Auch das freute Fee. Dr. Horst Ruthart war erst acht Wochen an der Frauenklinik Dr. Leitner, aber diesmal schien Schorsch, wie Dr. Leitner von den Freunden genannt wurde, einen sehr guten Fang gemacht zu haben. Urlaub brauchte der geplagte Gynäkologe schon lange, aber er hatte sich einfach nicht weggetraut, da er sehr auf den guten Ruf seiner Klinik bedacht war.
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Buchvorschau
Engel im weißen Kittel - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Aktuell
– 48 –
Engel im weißen Kittel
Patricia Vandenberg
»Tag, mein Schatz«, begrüßte Dr. Daniel Norden seine Frau, die ihm schon bis zum Gartentor entgegengekommen war, mit strahlender Miene.
»Du bist aber gut gelaunt«, freute sich Fee.
»Frau Triebels Baby ist da, gesund und munter, und ihr geht es auch gut«, erzählte er rasch, bevor er von seinen drei lebhaften Kindern bestürmt wurde.
Ja, da konnte auch Fee froh sein, denn Frau Triebel hatte ihnen große Sorgen bereitet. Herr Triebel hatte einen Betriebsunfall gehabt und mit schweren Quetschungen lange in der Klinik liegen müssen, und die junge werdende Mutter hatte so darunter gelitten, dass auch das Baby in Gefahr hätte kommen können.
Nun konnte man sich wieder freuen, und an diesem Tag schmeckte Daniel das Essen wieder mal besonders gut.
»Nun kann Schorsch endlich auch mal mit seiner Frau Urlaub machen«, sagte er. »Das freut mich am meisten. Ruthart macht sich bestens.«
Auch das freute Fee. Dr. Horst Ruthart war erst acht Wochen an der Frauenklinik Dr. Leitner, aber diesmal schien Schorsch, wie Dr. Leitner von den Freunden genannt wurde, einen sehr guten Fang gemacht zu haben. Urlaub brauchte der geplagte Gynäkologe schon lange, aber er hatte sich einfach nicht weggetraut, da er sehr auf den guten Ruf seiner Klinik bedacht war.
»Hoffentlich bleibt Ruthart ihm lange erhalten«, meinte Fee.
»Ich denke schon. Ein sympathischer Mensch. Still und zuverlässig, wie Schorsch. Ganz seine Linie.«
»Und es ist ein großer Vertrauensbeweis, wenn Schorsch ihm die Klinik überlässt. Wohin wollen sie denn fahren?«
»Bestimmt nicht weit, wie ich Schorsch und Claudia kenne. Irgendwohin, wo es ganz ruhig ist. Wenn hier Not am Mann ist, werde ich mit einspringen, das habe ich Schorsch versprochen. Nächste Woche starten sie.«
»Wenn nur nichts dazwischenkommt«, meinte Fee, die den Freunden den wohlverdienten Urlaub von Herzen gönnte. Bei ihnen machte es zwar auch immer Schwierigkeiten, bis sie mal wegkamen, aber hin und wieder gelang es ihnen doch, während Dr. Leitner aus seiner Klinik überhaupt noch nicht länger als einen Tag herausgekommen war.
Claudia Leitner glaubte es allerdings auch erst dann, als sie tatsächlich unterwegs waren.
»Welch ein Glück, dass wir Ruthart gefunden haben«, sagte Claudia mit einem erleichterten Seufzer.
Welch ein Glück, dass ich diese Stelle bekommen habe, dachte Dr. Horst Ruthart zur gleichen Zeit. Er war ein Mann von Anfang dreißig, mittelblond, unauffällig und doch irgendwie ungemein anziehend. Er hatte ein kluges schmales Gesicht, warme graue Augen und einen schöngeschnittenen, sensiblen Mund. Aber das Schönste an ihm waren seine Hände, das jedenfalls hatte Schwester Angela längst festgestellt, obgleich sie Dr. Ruthart mit dem größten Misstrauen begegnet war. Nicht grundlos! Allerdings wusste Dr. Ruthart nichts von diesem Misstrauen, und er kannte sie nur als Schwester Angela.
Schwester Angela wusste, dass Dr. Ruthart vorher in der Privatklinik Dr. Christmann tätig gewesen war. Sie wusste es, weil ihre Schwester Irene dort ebenfalls Assistenzärztin war. Sie behielt ihr Wissen für sich.
Freilich wusste auch Dr. Leitner von dieser Stellung. Auf Verdacht hin hätte er keinen Mitarbeiter engagiert. Er wusste auch, warum Dr. Ruthart die Christmann-Klinik verlassen hatte. Auch er bewahrte Stillschweigen. Allerdings konnte Dr. Leitner nicht ahnen, dass Schwester Angela eine andere Version über die Entlassungsursache zu Ohren gekommen war.
Sie hatte den jungen Arzt während der acht Wochen, die er nun hier tätig war, kritisch beobachtet, und sie hatte nichts feststellen können, was an ihm auszusetzen wäre. Er war äußerst gewissenhaft, manchmal eher übervorsichtig.
Er war freundlich zu den Schwestern, aber zurückhaltend. Bei den Patientinnen war er schnell sehr beliebt, und das konnte man auch von Schwester Angela sagen, die man als Engel im weißen Kittel bezeichnete, weil sie so sanft, so verständnisvoll und geduldig war.
Man fragte an diesem Tag immer wieder nach ihr, aber Schwester Angela hatte ihren freien Tag.
*
Angela traf sich mit ihrer Schwester Irene, die acht Jahre älter war als sie, und eine attraktive Frau. Sie war Angela gegenüber stets in jeder Beziehung im Vorteil gewesen. Auch Angela hätte gern Medizin studiert, aber als sie so weit war, starb ihr Vater, dem es zeitlebens nicht gelungen war, ein finanzielles Rückenpolster zu schaffen. Er hatte gern und gut gelebt und auch einige Ambitionen gehabt, die allerhand Geld verschlangen. Irene war noch nicht so weit gewesen, ihre jüngere Schwester unterstützen zu können. So war Angela dann Krankenschwester geworden. Das Verhältnis zwischen den beiden Schwestern war zwar nicht ausgesprochen innig, aber doch recht gut. Äußerlich waren sie so verschieden, dass man sie kaum für Schwestern halten konnte. Irene war groß und blond und ein durchaus sportlicher Typ. Angela war mittelgroß, dunkel und zierlich.
Sie trafen sich auf halbem Wege an den Osterseen. Es war ein schöner, klarer Maientag, und sie konnte ihre Mittagsmahlzeit auf der Terrasse einnehmen.
»Wie geht es bei euch?«, fragte Irene beiläufig, aber mit einem drängenden Unterton, den Angela stutzig machte.
»Gut«, erwiderte sie. »Dr. Leitner ist mit seiner Frau in Urlaub gefahren.«
Irenes Augenbrauen ruckten empor. »Er hat Ruthart das Feld allein überlassen?«, fragte sie erstaunt.
»Er ist sehr zuverlässig«, sagte Angela. »Ich weiß nicht, was du gegen ihn hast. Könnte es nicht sein, dass ihm jemand bewusst Schaden zufügen wollte?«
»Ich möchte mich dazu nicht äußern«, erwiderte Irene, »vielleicht waren es auch ganz persönliche Dinge, die seine Trennung von der Christmann-Klinik bewirkten. Margot Christmann kann einem Mann schon zusetzen, wie sich jetzt bei dem neuen Assistenten auch herausstellt.«
Das klang sehr willig, und Angela musterte ihre Schwester mit einem forschenden Blick, unter dem Irene verlegen wurde.
»Deterling lässt sich nicht aufs Kreuz legen«, entfuhr es ihr. »Es herrscht schon eine ziemlich gespannte Stimmung. Christmann ist ja manchmal auch unberechenbar.«
Das waren Töne, die Angela von ihrer Schwester bisher noch nicht vernommen hatte. Anfangs war sie hellauf begeistert von Dr. Christmann gewesen. Geradezu geschwärmt hatte sie von ihm. Das schien nun auch abgekühlt zu sein.
Angela spielte mit ihrer Serviette. »Willst du mir nicht sagen, was sich zugetragen hat, bevor Ruthart die Stellung wechselte, Irene?«, fragte sie leise. »Wenn etwas mit ihm nicht stimmt, sollte man es doch wissen. Gerade jetzt, wo Dr. Leitner nicht da ist, könnte ich Dr. Norden einen Hinweis geben, wenn er sich nicht korrekt benimmt.«
»Es waren bestimmt keine persönlichen Dinge«, sagte Irene. »Nichts mit einer Patientin oder so, wenn du das denken solltest. Es war ein plötzlicher, unerwarteter Todesfall nach einer an sich harmlosen Operation. Es hat da eine heftige Auseinandersetzung zwischen Christmann und Ruthart gegeben, über die ich aber nicht viel weiß. Jedenfalls scheint Ruthart etwas versiebt zu haben.«
Angela wurde blass. »Das kann ich nicht glauben«, stieß sie hervor.
Irene runzelte die Stirn. »Du scheinst viel für ihn übrig zu haben«, sagte sie anzüglich.
»Das hat damit nichts zu tun«, erwiderte Angela heftig. »Ich kenne ihn als einen sehr tüchtigen und sehr gewissenhaften Arzt.«
»Hoffentlich wirst du nicht enttäuscht«, sagte Irene kühl.
Angela legte den Kopf in den Nacken. »Anscheinend bist du von Christmann aber auch enttäuscht worden«, bemerkte sie ruhig und bewies, dass sie auch kontern konnte, wenn es sein musste.
»Ich bin älter und klüger geworden«, erwiderte Irene ruhig. »Bitte, mach aber keinen Gebrauch von dem, was ich dir gesagt habe. Christmann hat mich zu Stillschweigen verpflichtet. Wenn ich es mir recht überlege, mag es ausschlaggebend gewesen sein, dass Ruthart nichts von Margot wissen wollte. Sie ist ein Biest.«
Angela kannte Irene besser, als diese dachte. Irene ist eifersüchtig, ging es ihr durch den Sinn. Ihr scheint dieser Deterling zu gefallen.
Nach einer Weile erkundigte sie sich ganz harmlos nach diesem, aber Irene gab ausweichende Antworten. Nach dem Kaffee trennten sie sich.
Irene fuhr mit ihrem flotten Sportflitzer davon, Angela in ihrem alten Kleinwagen. Sie fuhr langsam und auf stillen Straßen und dachte über Dr. Horst Ruthart nach.
*
Die Christmann-Klinik war ein prächtiger Bau. Man sagte dem Chefarzt nach, dass er ganz schön abgesahnt hätte, aber allzu laut wurden solche Bemerkungen nicht. Jedenfalls war auch für Ärzte und Schwestern gut gesorgt.
Irene hatte eine sehr hübsche Wohnung im Parterre des Schwesternhauses. Dr. Ruthart hatte eine kleine Zweizimmerwohnung gemietet, solange er hier tätig war. Dr. Deterling hatte man eine Wohnung in der Privatvilla des Chefarztes eingeräumt. Das allein wurmte Irene schon. Ihr hatte man das zwar auch angeboten, aber sie hatte davon Abstand genommen. Dr. Jürgen Deterling schien sich dahingegen überhaupt nichts gedacht zu haben, als er die Wohnung in der Villa bezog.
Als Irene in ihrer Wohnung anlangte, geplagt von widersprüchlichen Gedanken, kam Schwester Anne die Treppe heruntergestürzt.
»Drüben ist wieder was los«, stieß sie hervor. »Wir scheinen Pech mit unseren Assistenten zu haben.«
Irene erstarrte. Zwar wusste sie, dass für Schwester Anna Dr. Christmann das A und O war und sie ihn vergötterte, aber es schien auf Dr. Deterling gemünzt zu sein.
Sie eilte Schwester Anna nach. Es fiel niemandem auf, dass sie plötzlich wieder in der Klinik war, denn es herrschte eine Hektik und Aufregung ohnegleichen.
Und aus dem Chefzimmer vernahm sie Dr. Deterlings dröhnende Stimme. »Das ist ja wohl nicht möglich«, sagte er, »mit mir können Sie das nicht machen, mit mir nicht! Ich verlange eine Untersuchung!«
Jetzt mahnte Christmanns Stimme zur Ruhe und Besinnung, aber gleich darauf kam Deterling aus dem Chefzimmer gestürmt.
