Über dieses E-Book
Es begann mit einer tröstenden Umarmung - und endete in einer leidenschaftlichen Nacht! Wie ein unwirklicher Traum kommt Fay die Begegnung mit Adam vor gut zwei Monaten vor, als sie zusammen um Fays Mann, Adams besten Freund, getrauert haben. Noch immer ist sie sprachlos, wenn sie an seine überwältigende Zärtlichkeit zurückdenkt. Aber Fay weiß, dass sie ihr Schweigen brechen muss. Denn die Nacht mit Adam ist nicht ohne Folgen geblieben: Sie erwartet ein Baby. Wie wird er reagieren, wenn er von seinem Einsatz im Ausland zurückkehrt - und sie ihm ihr Geheimnis verrät?
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Buchvorschau
Die Nacht der kleinen Wunder - Christyne Butler
IMPRESSUM
Die Nacht der kleinen Wunder erscheint in der HarperCollins Germany GmbH
© 2012 by Christyne Butilier
Originaltitel: „Having Adam’s Baby"
erschienen bei: Harlequin Enterprises Ltd., Toronto
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe BIANCA
Band 1898 - 2013 by CORA Verlag GmbH, Hamburg
Übersetzung: Valeska Schorling
Umschlagsmotive: Daniel_Kay / Shutterstock, Lacheev, wisanuboonrawd / Getty Images
Veröffentlicht im ePub Format in 08/2017 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 9783733779535
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
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BACCARA, BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, MYSTERY, TIFFANY
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1. KAPITEL
Fay Coggen hatte die ständige Übelkeit und Müdigkeit gründlich satt.
Vielleicht sollte sie sich gesünder ernähren. Mehr Salate mit Tofu, weniger chinesisches Fast Food. Ihr fünfunddreißigjähriger Körper würde es ihr später danken. Und das schwere Heben in ihrem Blumenladen trainierte zwar Arme und Schultern, aber ihr Rücken brauchte dringend mehr Bewegung. Fays Hobbys waren Lesen und Kreuzworträtsel lösen. Leider saß man dabei nur mit dem Hintern auf dem Sofa.
Einmal richtig auszuschlafen, würde wahrscheinlich auch Wunder wirken. Doch Fay hatte sich sogar nach anderthalb Jahren noch nicht daran gewöhnt, allein zu schlafen. Auch wenn sie schon vorher auf so viele Arten allein gewesen war, dass sie sie nicht zählen konnte.
Trotzdem, etwas mehr Ruhe konnte nicht schaden, wenn sie diesen lästigen Virus abschütteln wollte, der sie schon seit zwei Monaten plagte. Am Unabhängigkeitstag am vierten Juli und am ersten Jahrestag von Scotts Tod würde sie ihre Energie nämlich dringend brauchen.
Alles Gründe, warum sie an diesem sonnigen Juninachmittag im Behandlungszimmer ihrer Ärztin saß, die zugleich eine gute Freundin war. Trotzdem hasste Fay jede Sekunde, die sie hier verbringen musste.
„Tut mir leid, dass du so lange warten musstest, sagte Liz, als sie ins Zimmer eilte und die Tür hinter sich schloss. „Ich habe das Testergebnis noch ein zweites Mal überprüft. Nur um ganz sicherzugehen.
Sie nahm Fay gegenüber auf einem Stuhl Platz, anstatt sich hinter den Schreibtisch zu setzen.
Fay lächelte. „Wegen einer einfachen Grippe? Ihr habt hier anscheinend nicht genug zu tun. Und? Wie lautet die ärztliche Anordnung? Viel Ruhe und Orangensaft?"
Liz kreuzte mit natürlicher Anmut die Knöchel. „Wir haben uns länger nicht gesehen. Wie geht es dir, Fay?"
„Gut, abgesehen von dem Verlangen, eine Woche lang nur zu schlafen. Wie ich deiner Arzthelferin schon gesagt habe, ist mir auch ab und zu schlecht. Es wäre schön, mal wieder etwas Kräftigeres essen zu können als Suppe und Cracker.
„Ich meine, wie geht es dir emotional? Liz zeigte auf Fays im Schoß verschränkte Hände. „Mir ist aufgefallen, dass du deine Eheringe abgenommen hast.
Fay ließ Daumen und Zeigefinger über den fast verschwundenen Abdruck an ihrer linken Hand gleiten. „Ich habe dir doch erzählt, dass ich sie um Weihnachten herum abgenommen habe."
„Verständlich. Da war Scott schon sechs Monate tot."
Zu dem Zeitpunkt hatte Fay gerade von Scotts Lügen und Geheimnissen erfahren. Nach fünfzehn Jahren Ehe hatte sie nicht damit gerechnet, noch von ihm überrascht werden zu können. Leider hatte sie sich geirrt … und sich bis heute nicht von dem Schock erholt.
„Hast du nicht gesagt, dass du sie stattdessen an einer Kette um den Hals trägst? Liz ließ den Blick über den offenen Kragen von Fays Bluse gleiten. „Ich kann aber keine sehen.
Weil die Kette und die Ringe in Fays Schmuckschatulle lagen, zusammen mit den Erkennungsmarken ihres Mannes.
Genauer gesagt, seit jener Nacht vor zwei Monaten.
Als sie mit Adam Murphy geschlafen hatte.
„Hast du jemand Neues?", fragte Liz und riss Fay damit aus ihren Erinnerungen.
„Was? Nein, natürlich nicht. Nur weil ich … Das heißt noch lange nicht, dass ich … Als Fay bewusst wurde, dass sie wirres Zeug stammelte, zwang sie sich, tief durchzuatmen. „Ich denke augenblicklich nicht mal an andere Männer.
„Ich weiß, dass du schwere Zeiten hinter dir hast, aber es ist in Ordnung, ein neues Leben anzufangen. Zeit mit jemand anders zu verbringen, dich vielleicht sogar wieder zu verlie…"
„Mein neues Leben ist gerade komplett damit ausgefüllt, den Laden am Laufen zu halten und das finanzielle Chaos zu beseitigen, das Scott mir hinterlassen hat. Mehr schaffe ich beim besten Willen nicht."
„Ich meinte einen neuen Mann."
Fay lachte humorlos auf. „Ich weiß, was du gemeint hast, aber nein."
„Dann muss ich dir jetzt einen Schock versetzen. Liz legte Fays Krankenakte weg und legte eine Hand auf den rechten Arm ihrer Freundin. „Du hast keine Grippe. Du bist schwanger.
Liz’ Worte hallten nur undeutlich und verzerrt in Fays Kopf wider. Sie musste sich verhört haben.
„Das kann nicht sein. Du irrst dich. Fay schüttelte den Kopf. „Ich habe nur noch einen Eierstock, schon vergessen? Und auch der arbeitet nur eingeschränkt, sodass ich unmöglich schwang…
Sie brachte das Wort nicht über die Lippen. „Das hast du doch selbst gesagt."
„Nur, dass eine Schwangerschaft unwahrscheinlich ist, zumal Scott sich geweigert hat, sich testen zu lassen. Dass du nicht schwanger wurdest, kann genauso gut an ihm wie an dir gelegen haben. Sanft drückte Liz Fays Arm. „Das Testergebnis ist eindeutig positiv. Du bist schwanger.
Ein Baby. Nach all den Jahren, in denen Fay sich verzweifelt nach einem Kind gesehnt hatte.
„Lass uns die Möglichkeiten besprechen. Aber am besten nicht hier in der Praxis."
Fay legte sich eine Hand auf den Bauch. „Möglichkeiten?"
„Du hast doch gerade gesagt, dass du mit niemandem zusammen bist. Ist etwas … passiert?"
„Passiert?"
Liz sah sie eindringlich an. „Hat man dir wehgetan … hat man dich gezwungen …?"
„Nein, nein, natürlich nicht, fiel Fay ihr hastig ins Wort, als die Erinnerungen an jene leidenschaftlichen und mit Schuldgefühlen bezahlten Stunden in Adams Armen in ihr aufstiegen. „Es war … ungeplant und spontan, aber ich wusste genau, was ich tat.
Oh ja, das hatte sie.
Mit dem besten Freund ihres verstorbenen Mannes zu schlafen, mit jemandem, der auch mal ihr guter Freund gewesen war, war der wahre Grund dafür, dass Fay ihre Ringe nicht mehr trug.
Sie konnte das einfach nicht mehr. Nicht, nachdem sie sich auf Adams Schoß gesetzt und ihm dabei geholfen hatte, sich den Pullover über den Kopf zu streifen. Ihre Kette mit den Ringen hatte sein Kinn berührt, als sie sich wieder vorgebeugt hatte, um ihn weiter zu küssen.
Adam hatte die Ringe genommen und Fay mit seiner tiefen Stimme gefragt, ob sie wüsste, was sie gerade tat. Und mit wem.
Ja, Adam. Mit dir. Ich will dich.
Bei der Erinnerung schoss Fay das Blut ins Gesicht. Sie sah das alles noch genauso frisch und lebhaft vor sich, als sei es erst gestern passiert.
Was vielleicht nur daran lag, dass sie erst gestern davon geträumt hatte.
„Mir ist bewusst, was für ein Schock das für dich sein muss. Liz lächelte liebevoll. „Lass dir also Zeit mit deiner Entscheidung.
„Ich werde dieses Baby bekommen, sagte Fay leise, aber mit fester Stimme. Sie war sich dieser Entscheidung absolut sicher – sicherer, als sie sich seit einer Ewigkeit gefühlt hatte. Kein Zögern, kein Schwanken. Sie straffte die Schultern und setzte sich auf. „Ich will dieses … mein Baby. Ich behalte es.
„Und der Vater?"
Fay schluckte. Ihr wurde wieder übel.
Adam Murphy würde in zwei Wochen aus Afghanistan nach Destiny zurückkehren. Wie sollte sie dem Mann, den sie für den Tod ihres Mannes verantwortlich machte, erklären, dass er der Vater ihres Kindes war?
„Hey, Soldat, kenne ich dich nicht irgendwoher?"
Master Sergeant Adam Murphy erstarrte. Diese Stimme kannte er doch. Es gab nur sechs Menschen, die sich so anhörten. Wenn man seiner Mutter Glauben schenken konnte, war man mit dieser Stimme perfekt geeignet, um ein nervöses Pferd zu beruhigen oder einem Mädchen ihren gesunden Menschenverstand zu rauben.
Es konnte sich also nur um einen seiner fünf jüngeren Brüder oder seinen Vater handeln. Hoffentlich war es Devlin, der Adam trotz ihres Altersunterschiedes am nächsten stand. Oder Ric, der Jüngste, den Adam als vierzehn Jahre älterer Bruder immer herumkommandiert hatte.
Er kam sich richtig alt vor.
Als er sich umdrehte, stand Dev grinsend vor ihm. „Hey, Bro."
„Was zum Teufel machst du denn hier?"
„Dasselbe könnte ich dich fragen."
Als sein Bruder ihn umarmte, schossen Adam die Tränen in die Augen. Verlegen klopfte er seinem Bruder auf den Rücken.
„Mann, tut das gut, dich zu sehen, sagte Dev, nachdem er ihn wieder losgelassen hatte. „Aber was treibst du in Cheyenne? Solltest du nicht erst in zehn Tagen aus Afghanistan zurückkommen?
„Die Rückkehr meiner Einheit wurde vorverlegt. Die anderen kommen in einer knappen Woche. Ich hatte das Glück, einen früheren Flug zu erwischen."
Dev hob eine Augenbraue. „Warum hast du uns nicht Bescheid gesagt?"
„Das Ganze entschied sich erst in letzter Sekunde. Außerdem hätte ich jederzeit wieder abkommandiert werden können."
Adam hatte eigentlich gehofft, unbemerkt zu Hause anzukommen. „Das Flugzeug ist vor zwei Stunden in Camp Guernsey gelandet. Ein pensionierter Tierarzt hat mich in Richtung Destiny mitgenommen."
Devs Blick wanderte an Adams Schulter vorbei zu den vielen Biersorten im Kühlregal hinter ihm. „Und dann habt ihr spontan beschlossen, hier anzuhalten und ein paar Bierchen zu zischen?"
„Nein, das hat er allein entschieden, antwortete Adam. „Ich genieße nur den Anblick.
Dev grinste. Sekunden später hatte er einen Kasten Bier unterm Arm. „Den hast du dir redlich verdient."
„Bist du sicher, dass du das kaufen willst?" Dev war seit ein paar Jahren abstinent – nachdem er endlich eingesehen hatte, dass wilde Partys nur bei der Polizei und den Anonymen Alkoholikern endeten. Adam wollte ihn daher nicht in Versuchung führen.
„Die sind für dich, Bro. Komm schon, lass uns deinem barmherzigen Samariter Bescheid sagen, dass du ein neues Taxi hast."
Adam nickte. Es hatte sowieso keinen Zweck, mit einem Murphy zu streiten.
Als er sich von dem alten Mann verabschiedet hatte, nahm er seine Reisetasche von dessen Ladefläche und warf sie in den Jeep seines Bruders.
Auf der fast einstündigen Heimfahrt war Adam seinem Bruder dankbar, dass er das tat, was er am besten konnte: reden. Devlin sprang von einem Thema zum nächsten, um Adam über alles auf dem Laufenden zu halten, was sich während seiner Abwesenheit in Destiny ereignet hatte.
Vor zwei Monaten war Adam das letzte Mal zu Hause gewesen, als er den Leichnam eines toten Soldaten aus seiner Einheit nach Destiny überführt hatte. Es war ihm gelungen, zwei Tage Urlaub an die Beerdigung dranzuhängen, genug Zeit, um mit seiner Familie zusammen zu sein – und eine unglaubliche Nacht mit der Frau zu verbringen, die er schon immer gewollt hatte.
Und die immer unerreichbar für ihn gewesen war.
Aber jetzt hatte er sie gehabt. Und sie ihn. Für ein paar völlig verrückte Stunden auf einem improvisierten Lager vor seinem Kamin.
Adam wandte das Gesicht zum Fenster, schloss die Augen und atmete tief durch. Für einen Moment glaubte er den frischen blumigen Duft wahrzunehmen, der Fay immer umgab.
Als sie an jenem regnerischen Abend an seine Tür geklopft hatte, hatte er nichts weiter als eine hastig zugeknöpfte Jeans angehabt. Völlig durchnässt war sie in sein Wohnzimmer gestürmt und hatte ihm ihre ganze Wut und ihren Schmerz wegen des Todes ihres Mannes im letzten Sommer an den Kopf geworden.
Adam hatte dessen Leichnam ebenfalls überführt, während der Beerdigung jedoch kaum ein Wort mit Fay gewechselt. Er hatte sie sich austoben lassen. Letztlich warf sie ihm nichts anderes vor als er sich selbst.
