Über dieses E-Book
Viele glückliche Paare hat die Hochzeitsfotografin Regina schon aufgenommen! Ihre eigene Trauung mit dem vermögenden Dell O’Ryan dagegen war nüchtern: Nur aus Vernunftgründen hat er sie geheiratet. Seitdem lebt Regina in einer traumhaften Villa - aber in Einsamkeit. Und plötzlich kann sie es nicht länger ertragen! Entschlossen bittet sie Dell um die Scheidung. Doch sie erlebt eine Überraschung: Statt einzuwilligen, küsst er sie mit atemberaubender Zärtlichkeit. In Regina erwacht Hoffnung. Wird aus ihrer Freundschaft eines wundervollen Tages doch noch Liebe?
Myrna Mackenzie
<p>Myrna Mackenzie wusste in ihrer Jugend zunächst nicht, was sie später einmal beruflich machen wollte. Aber sie wusste, dass sie Geschichten und Happy Ends liebte. Und so war der Schritt zur Liebesroman-Autorin nahezu unvermeidlich. Die inzwischen preisgekrönte Autorin von über 35 Romanen wurde in einer kleinen Stadt in Dunklin County im US-Bundesstaat Missouri geboren und wuchs in der Nähe von Chicago auf. Auch nach vielen Jahren der Nutzung kommt ihr das Internet immer noch wie eine magische Welt vor. Ihr Lieblingsbeschäftigung ist Kaffee, und sie strickt, kocht und wandert gerne. Außerdem versucht sie sich gern in Gartenarbeit, was ihr nach eigenen Angaben nicht so gut gelingt. Myrna Mackenzie freut sich über Besuche auf ihrer Internetseite www.angelfire.com.</p>
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Buchvorschau
Küsse in der Villa des Glücks - Myrna Mackenzie
Myrna Mackenzie
Küsse in der Villa des Glücks
IMPRESSUM
ROMANA erscheint im CORA Verlag GmbH & Co. KG,
20350 Hamburg, Axel-Springer-Platz 1
© 2008 by Myrna Topol
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V., Amsterdam
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe ROMANA
Band 1770 2009 by CORA Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg
Übersetzung: Bettina Röhricht
Fotos: RJB Photo Library
Veröffentlicht im ePub Format im 12/2010 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
eBook-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 978-3-86295-307-3
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Führung in Lesezirkeln nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Haftung. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
1. KAPITEL
Es war ein heißer Tag in Boston, als Regina Landers O’Ryan mit einem Mal begriff, dass sie vor knapp einem Jahr den größten Fehler ihres Lebens begangen hatte. Für diesen Fehler – der darin bestand, dass sie den Falschen geheiratet hatte – musste ihr Mann nun büßen.
„Aber damit ist es vorbei, flüsterte sie und blickte auf die Uhr. Bald würde Dell nach Hause kommen. Normalerweise war sie bei seiner Rückkehr noch bei der Arbeit, wo sie Fotos für „The Wedding Belles
entwickelte. Der Name war ein Wortspiel aus „Hochzeitsglocken und „Belle
; Regina und ihre Kolleginnen, allesamt talentierte, aufgeweckte junge Frauen, die „Belles" eben, ließen die Hochzeitsträume anderer Menschen wahr werden. Belle war zudem der Name ihrer Chefin, die das Unternehmen aufgebaut hatte.
Ihr war bewusst, wie ironisch diese Namensgebung war: Sie beschäftigte sich beruflich mit den romantischen Träumen, an die sie selbst nicht mehr glaubte. Aber um sie ging es ja schließlich auch nicht.
Es war noch nicht zu spät: Noch konnte Dell die Frau finden, auf die seine Wahl gefallen wäre, wenn er sich nach seinen Wünschen hätte entscheiden können.
Ich muss ihn endlich freigeben, nahm Regina sich vor.
Sobald Dell das wunderschöne Herrenhaus betrat, in dem er schon sein ganzes Leben lang wohnte, spürte er, dass irgendetwas anders war. Und es lag nicht an den Geistern seiner Vorfahren, der alteingesessenen Aristokraten O’Ryan, dass sich ihm die Nackenhaare aufstellten.
Seine Frau saß in der Eingangshalle auf einer viktorianischen Sitzbank, die sich seit Generationen im Besitz seiner Familie befand. Regina erwartete ihn sonst nie, wenn er nach Hause kam.
Er blickte in ihre karamellfarbenen Augen, die einen sorgenvollen Ausdruck hatten.
„Was ist los?", wollte er unumwunden wissen.
„Wir müssen miteinander reden. Reginas sanfte Stimme klang ein wenig unsicher. „Wir müssen miteinander reden
, wiederholte sie, stand auf und versuchte, energisch zu wirken, obwohl sie sichtlich nervös war.
Sie deutete auf eine Seite in einer Lokalzeitschrift, die aufgeschlagen neben ihr lag. „Hast du das schon gesehen?"
Nein, das hatte er nicht. Die Zeitschrift gab sich als Veranstaltungsmagazin für Boston aus, bestand in der Hauptsache jedoch aus Klatsch und Gerüchten. „So etwas lese ich nicht."
Sie errötete leicht, und er stellte fest, dass er diese Reaktion bei ihr noch nie erlebt hatte. Wenn er es allerdings recht bedachte, kannte er Regina auch nicht besonders gut. Sie waren ihre Ehe hastig und aus Vernunftgründen eingegangen und hatten bislang nicht viel Zeit miteinander verbracht. Wie schon seine Eltern lebten sie praktisch als Fremde zusammen in dem riesigen Haus. Doch der zarte rosafarbene Hauch, der sich bis zum V-Ausschnitt ihrer zartgelben Bluse ausbreitete, bewirkte, dass Dell sie plötzlich auf eine andere Art wahrnahm. Das überraschte ihn. Und es kam zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt.
Als sie nickte, fragte er sich einen Moment lang, ob sie wohl seine Gedanken gelesen hatte. „Ich hatte auch nicht angenommen, dass du so etwas liest, sagte sie. „Aber ich habe die Fakten überprüft, und sie stimmen.
Sie wandte sich zur Seite, sodass ihr glattes braunes Haar ihr auf die Schultern fiel. Regina hatte eine sehr weibliche Figur, doch sie kam ihm dünner vor als vor einem Jahr, als sie plötzlich in seiner Welt aufgetaucht war. Kein Wunder, immerhin hatte sie seitdem viel durchgemacht.
Dell strich sich übers Kinn. Wenn sie unglücklich war, lag das sicher auch an Ereignissen, die er, wenn auch unbeabsichtigt, in Gang gesetzt hatte.
„Du hast die Fakten also überprüft? Dann erzähl sie mir doch bitte." Seine Stimme klang harscher, als er beabsichtigt hatte.
Sie wandte sich wieder zu ihm um. „Du warst auf dem besten Weg, Elise Allenby zu heiraten, als wir …"
„Als wir beide geheiratet haben", ergänzte er.
„Ja, aber damit wolltest du mir nur helfen. Eigentlich hättest du Elise heiraten sollen. Alle hatten schon eure Verlobung erwartet. Das wusste ich nicht, sonst hätte ich deinen Heiratsantrag niemals angenommen", sagte sie verzweifelt.
„Hör auf damit, Regina. Du hast keinesfalls mein Liebesglück zerstört. Elise und ich hatten über das Thema Ehe noch nicht einmal gesprochen. Ich leide also nicht an gebrochenem Herzen."
In einer Hinsicht hatte sie trotzdem recht: Bevor die Ereignisse des vergangenen Jahres alles veränderten, hatte er tatsächlich überlegt, ob er wohl seine Beziehung zu Elise vertiefen sollte. Er war nie sonderlich romantisch veranlagt gewesen, sein Leben drehte sich um das O’RyanImperium. Elise stammte aus einer angesehenen Familie, war intelligent und bildhübsch. Sie wusste, wie sie sich bei gesellschaftlichen Anlässen zu verhalten hatte, und wäre eine echte Bereicherung als Gastgeberin gewesen. Seit der Hochzeit mit Regina hatte er niemanden mehr in sein Haus eingeladen. Doch das war allein seine Entscheidung. Angesichts der Umstände hatte Dell das Gefühl gehabt, keine Forderungen an sie richten zu können.
„Und Elise? Hat es ihr das Herz gebrochen?" Regina sah ihn an.
Er blinzelte. „Das weiß ich nicht." Er verriet ihr nicht, dass Elise am Tag nach der Trauung, die im privaten Kreis begangen worden war, in sein Büro gekommen war und zum ersten Mal ihren Gefühlen freien Lauf gelassen hatte. Dieser Nachmittag lag schon fast ein Jahr zurück, doch noch immer bedrückte es ihn, dass er bei seinem Versuch, eine Frau zu beschützen, einer anderen wehgetan hatte.
„Ich möchte gar nicht daran denken, dass meinetwegen eine andere Frau unglücklich geworden ist."
„Das brauchst du auch nicht, denn so war es nicht. Dell ging einen Schritt auf sie zu. „Vielleicht hat Elise wirklich geglaubt, dass wir irgendwann heiraten würden, aber ich habe ihr nie die Ehe in Aussicht gestellt. Und wenn ich ihr etwas versprochen hätte oder sie schwanger gewesen wäre, dann hätte ich mich korrekt verhalten, Regina. Dessen kannst du dir sicher sein.
Sie sank wieder auf die harte Sitzbank aus Mahagoni und atmete hörbar aus. „Ja, du tust immer, was du für deine Pflicht hältst. Immerhin hast du mich gerettet."
Aber es hatte offenbar nichts genutzt. Sie war zwar nicht mehr so verzweifelt und hilfsbedürftig wie zum Zeitpunkt ihrer Hochzeit. Sie hatte Sicherheit und eine Arbeit, die ihr Spaß machte. Doch ihre Augen glänzten nicht mehr so funkelnd wie vor eineinhalb Jahren, als sie vor seiner Tür stand, um ihm Post zu überreichen, die versehentlich bei ihr gelandet war.
„Was dich betrifft, habe ich nicht immer richtig gehandelt."
Ihr weiches braunes Haar streifte die zartgelbe Bluse, als sie den Kopf schüttelte. „Ich doch auch nicht, was dich betrifft. Letzte Woche …" Unruhig begann sie hin und her zu gehen.
Dell stellte sich ihr in den Weg. Er neigte den Kopf, um ihre Miene erkennen zu können, doch sie wollte ihn nicht ansehen.
„Was ist letzte Woche passiert?"
Regina verschränkte die Arme vor der Brust und atmete erneut aus. „Ich habe eine Hochzeitsgesellschaft fotografiert, als einem Gast mein Namensschild ins Auge fiel. Es war eine elegante junge Frau, und sie wollte wissen, ob ich mit dir verwandt sei. Und als ich ihr erzählte, dass wir verheiratet sind, fragte sie sehr verwundert, warum sie mich nie bei den Veranstaltungen gesehen habe, auf denen du in letzter Zeit warst. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte – also habe ich gelogen und behauptet, ich sei eine ganze Weile krank gewesen."
„Sie hätte dir so eine persönliche Frage gar nicht stellen sollen. Mach dir bitte keine Gedanken darüber", versuchte Dell sie zu beruhigen.
Doch sie schüttelte den Kopf. „Du hast mir damals geholfen, indem du mich geheiratet hast, aber ich habe nie auch nur darüber nachgedacht, dich zu einer deiner gesellschaftlichen Verpflichtungen zu begleiten, obwohl ich natürlich wusste, dass sie Teil deiner Arbeit sind. Ich habe meinen Teil der Abmachung nicht eingehalten."
„Es gibt keine Abmachung, Regina. Wir haben aus guten, wenn auch ungewöhnlichen Gründen geheiratet, und dieses Jahr ist für dich nicht sehr glücklich verlaufen. Du brauchst dich wirklich nicht zu entschuldigen."
„Du hast nie etwas gesagt, aber es heißt in diesem Artikel, dass du – einem Gerücht zufolge – gebeten wurdest, eine Filiale in Chicago zu eröffnen. Eine deiner reichsten Kundinnen möchte, dass du auch dort Schmuck anbietest. Sie und einige ihrer Freunde umwerben dich, machen gratis Werbung und tun einfach alles, aber bisher hast du dich standhaft geweigert, diese unglaubliche Chance wahrzunehmen. Auch für die Stadt Chicago wäre es ein großer Fang, und in dem Artikel steht, dass sich die Leute auf den höchsten Ebenen einfach nicht erklären können, warum du dir die Sache nicht einmal genau angesehen hast. Angeblich liege deine Weigerung daran, dass deine Frau an einem Unternehmen in Boston beteiligt ist und du ihr keinen Umzug zumuten möchtest."
Regina sah auf so entzückende Art empört aus, dass er fast gelacht hätte.
„Wie du vielleicht weißt, habe auch ich ein Unternehmen, dessen Hauptsitz sich in Boston befindet, außerdem das schöne alte Haus meiner Familie. Vielleicht möchte ich einfach nicht im Mittleren Westen arbeiten?"
Sie runzelte die Stirn und kräuselte auf ihre typische niedliche Art die Nase. „Wirklich? Das ist der Grund?"
Nein, natürlich nicht. Er liebte Chicago und hatte eine Weile tatsächlich erwogen, dort zu expandieren. Doch er wollte seine Frau so kurz nach ihren schlimmen Erlebnissen nicht allein lassen. Insofern stimmten die Gerüchte zumindest teilweise. Den O’Ryans waren ihre Familie und auch ihr Name wichtig. Die Ehefrau zu diesem Zeitpunkt – unmittelbar nach der Hochzeit – allein zu lassen – das hätte noch mehr Gerüchte verursacht als die Trennung von Elise.
„Ich will damit sagen, dass es oft mehr als nur einen Grund gibt, etwas zu tun oder zu lassen, wich er ihrer Frage aus. „Und ich möchte nicht, dass du dir Gedanken machst. Ich werde mich darum kümmern.
Plötzlich stand sie auf und kam einen Schritt auf ihn zu. „Ich möchte dir etwas erzählen. Ich war damals zehn Jahre alt und du sechs. Wir kannten uns noch nicht, aber wie jeder hier in der Gegend wusste ich, wer du bist. Einmal bin ich zusammen mit meinem Vater an diesem Haus vorbeigekommen, und wir konnten dich durch die Hecke hindurch im Garten herumlaufen sehen. Mein Vater erklärte mir, warum ein O’Ryan im Sommer nicht barfuß gehen durfte wie wir anderen Kinder. Du hattest einen so sehnsüchtigen Gesichtsausdruck, dass ich Mitleid mit dir hatte, weil mir nicht klar war, dass wir in ganz verschiedenen Welten lebten. Gerade eben habe ich ganz kurz einen ähnlichen Ausdruck in deinen Augen gesehen. Die Gerüchte stimmen also: Du würdest gern in Chicago Fuß fassen, fühlst dich aber für mich verantwortlich. Aber damit ist jetzt Schluss. Ich möchte nämlich unsere Ehe beenden, Dell."
Er hatte gerade ihre Argumente widerlegen wollen, da überrumpelte ihn ihr letzter Satz. Es war, als hätte ihm plötzlich jemand einen schmerzhaften Schlag gegen die Brust versetzt. Er blinzelte. „Wie bitte? Warum?"
Ihr
