Glück im Unglück und die große Liebe: Fürstenkrone 236 – Adelsroman
Von Marisa Frank
()
Über dieses E-Book
Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.
"Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.
Helena von Mauren griff nach der Kaffeekanne. »Darf ich Ihnen nochmals einschenken?«, fragte sie. »Nein, danke!« Regina Prinzessin von Russek streckte sich. »Das Frühstück war sehr reichhaltig. Bitte, geben Sie in der Küche Bescheid, dass wir erst um vierzehn Uhr essen. Ich werde den Vormittag im Gewächshaus verbringen.« Sie lächelte. »Prinzessin Regina, Sie wollen doch nicht wieder selbst Hand anlegen?« Missbilligend verzog sich das Gesicht der Hausdame. »Und ob ich das will!« Prinzessin Regina warf ihre Serviette auf den Tisch. »Ich gehe nach oben und ziehe mich um.« »Prinzessin Regina! Hoheit!« »Ja!« Lächelnd sah Regina ihrer Hausdame ins Gesicht, deren Augenbrauen empört in die Höhe gezogen waren. »Haben Sie vergessen, Prinzessin, dass sich Ihre Schwester für heute angemeldet hat? Prinzessin Evelyn wird entsetzt sein, wenn sie Sie im Gewächshaus antrifft.«
Andere Titel in Glück im Unglück und die große Liebe Reihe ( 30 )
Die bürgerliche Komtess: Fürstenkrone 104 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNur ein Hauch Glückseligkeit: Fürstenkrone 109 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer verschollene Graf: Fürstenkrone 117 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebesgeheimnisse in Schloss Lichtenau: Fürstenkrone 100 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDeine Augen können nicht lügen: Fürstenkrone 154 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer falsche Graf: Fürstenkrone 137 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeimweh nach Schloss Hohenfels: Fürstenkrone 105 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch kann dich nicht vergessen: Fürstenkrone 151 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas verleugnete Fürstenkind: Fürstenkrone 111 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNur die Gräfin wusste alles: Fürstenkrone 130 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGraf, Sie sind kein Ehrenmann: Fürstenkrone 119 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeh nicht am Glück vorbei, Sybill: Fürstenkrone 144 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Erbin von Montfort: Fürstenkrone 106 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnvergesslich schön, doch ohne Herz: Fürstenkrone 125 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenElisabeth und der verfemte Graf: Fürstenkrone 114 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnd plötzlich war er Graf: Fürstenkrone 132 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDiese Liebe darf nicht sein: Fürstenkrone 164 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Traum an der Reviera: Fürstenkrone 155 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSag mir die Wahrheit, Donata!: Fürstenkrone 225 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Baby für Schloss Lindenbach: Fürstenkrone 116 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWalzer auf Schloss Ravensburg: Fürstenkrone 167 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLass die anderen reden: Fürstenkrone 166 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas schöne Fräulein von Burk: Fürstenkrone 239 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer letzte Fürst von Stolzenfels: Fürstenkrone 121 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKüsse in der Nacht: Fürstenkrone 141 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebesglück auf Schloss Waldstein: Fürstenkrone 148 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch hol dich auf mein Schloss: Fürstenkrone 136 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAlles aus Liebe: Fürstenkrone 194 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie geheimen Träume der Komtess: Fürstenkrone 156 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNur eine kleine Intrige: Fürstenkrone 219 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Mehr von Marisa Frank lesen
Ähnlich wie Glück im Unglück und die große Liebe
Titel in dieser Serie (70)
Die bürgerliche Komtess: Fürstenkrone 104 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNur ein Hauch Glückseligkeit: Fürstenkrone 109 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer verschollene Graf: Fürstenkrone 117 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebesgeheimnisse in Schloss Lichtenau: Fürstenkrone 100 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDeine Augen können nicht lügen: Fürstenkrone 154 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer falsche Graf: Fürstenkrone 137 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeimweh nach Schloss Hohenfels: Fürstenkrone 105 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch kann dich nicht vergessen: Fürstenkrone 151 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas verleugnete Fürstenkind: Fürstenkrone 111 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNur die Gräfin wusste alles: Fürstenkrone 130 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGraf, Sie sind kein Ehrenmann: Fürstenkrone 119 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeh nicht am Glück vorbei, Sybill: Fürstenkrone 144 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Erbin von Montfort: Fürstenkrone 106 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnvergesslich schön, doch ohne Herz: Fürstenkrone 125 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenElisabeth und der verfemte Graf: Fürstenkrone 114 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnd plötzlich war er Graf: Fürstenkrone 132 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDiese Liebe darf nicht sein: Fürstenkrone 164 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Traum an der Reviera: Fürstenkrone 155 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSag mir die Wahrheit, Donata!: Fürstenkrone 225 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Baby für Schloss Lindenbach: Fürstenkrone 116 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWalzer auf Schloss Ravensburg: Fürstenkrone 167 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLass die anderen reden: Fürstenkrone 166 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas schöne Fräulein von Burk: Fürstenkrone 239 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer letzte Fürst von Stolzenfels: Fürstenkrone 121 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKüsse in der Nacht: Fürstenkrone 141 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebesglück auf Schloss Waldstein: Fürstenkrone 148 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch hol dich auf mein Schloss: Fürstenkrone 136 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAlles aus Liebe: Fürstenkrone 194 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie geheimen Träume der Komtess: Fürstenkrone 156 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNur eine kleine Intrige: Fürstenkrone 219 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnliche E-Books
Ihr armen Fürstenkinder!: Fürstenkinder 87 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebe bis in den Tod: Sabrina - Bnd 3 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie vertauschte Braut Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie große Liebe für Komtess Regina: Fürstenkrone Classic 13 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchlüssel der Zeit - Band 7: Die Rose der Gräfin: Histo-Fantasy-Serie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZart wie Blüten, stark wie Stahl: Die Frauen von Rivers End Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWas auch geschieht …: Fürstenkrone 244 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer goldene Kürbis Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch will frei sein- Auch wenn ich dich liebe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenElsas Erbe, Und über uns das Blau des Himmels & Das Flüstern der Vergangenheit: Drei Familiengeheimnisromane in einem eBook Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWeihnachten für immer Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Palast der sinnlichen Träume Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchatten über der Villa Patumbah: Zweiter Fall für Josephine Wyss Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKim und die Verschwörung am Königshof - Band 1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Schloss unserer Liebe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWas nun schöne Clara?: Der kleine Fürst 376 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen187 Liebe im Galopp Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHerzroman Doppelband 1001 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen20 Minuten Leselust - Band 1: 10 romantische Liebesgeschichten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenElisa und Lissi ----Entführung einer Prinzessin Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLine reicht's: Mami 2052 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDiese Nacht gehört der Liebe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWie entführt man einen Herzog Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine Prinzessin weint Tränen in der Einsamkeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMein eisiger Prinz mit dem glühenden Herzen: Sabrina - Band 9 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWovon mag Antonia träumen?: Fürstenkinder 64 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEr schenkte ihr sein Schloss – und ging: Fürstenkrone Classic 7 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTearmoon Empire: Die Chroniken der Heiligen(?!) Mia (Light Novel): Band 1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWenn das Herz spricht: Der kleine Fürst 383 – Adelsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenComtesschen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Zeitgenössische Romantik für Sie
Vom Milliardär gekauft Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Mr. Wrong (Küsse nicht den Falschen) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenPopstar Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Weiße Nächte: Aus den Memoiren eines Träumers (Ein empfindsamer Roman) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAlphas Versuchung: Bad-Boy-Alphas-Serie, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine gefährliche Frau: Ein Milliardär Liebesromane Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie verbotene Babysitterin: Ein Milliardär - Liebesroman: Nachtclub-Sünden, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMafia Daddy: Vom Silberlöffel zur Silberschnalle: Unterwelt von Las Vegas, #2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebesheirat nur zum Schein? Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Der verbotene Vertrag des Alphas: Eine Werwolf-Romanze voller Macht und Verlangen: Buch der Rebellen, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeheimnisse der Sehnsucht: Milliardär Liebesromane: Die Assistentin des Milliardärs, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEgotistical Puckboy Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWohin das Schicksal führt: Sophienlust - Die nächste Generation 67 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKüssen nach Rezept: Kurzroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin besonderes Praktikum Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMein zärtlicher Verführer: Die Rinucci Brüder 2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGefährliches Vorspiel: Black Light Roulette: Chicago Bratwa, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZum ersten Mal im Leben Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenStrand im Herz: Romantische Komödie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Rettung des Dr. Marian: Das Vermächtnis der Marians, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFalscher Bräutigam - wahre Liebe? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Regenbogen: Milliardär Liebesromane: Gefährliche Gewässer, #4 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHitzkopf Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Ein Milliardär für Cinderella? Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Romana Gold Band 53 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLoving the Boss: Milliardär Liebesroman: Fokus, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSei mein: Milliardär Liebesromane: Unwiderstehliche Brüder, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenJulia Ärzte zum Verlieben Band 54 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Glück im Unglück und die große Liebe
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Glück im Unglück und die große Liebe - Marisa Frank
Fürstenkrone
– 236 –
Glück im Unglück und die große Liebe
Erst ein Unfall öffnet Prinz Götz die Augen …
Marisa Frank
Helena von Mauren griff nach der Kaffeekanne. »Darf ich Ihnen nochmals einschenken?«, fragte sie.
»Nein, danke!« Regina Prinzessin von Russek streckte sich. »Das Frühstück war sehr reichhaltig. Bitte, geben Sie in der Küche Bescheid, dass wir erst um vierzehn Uhr essen. Ich werde den Vormittag im Gewächshaus verbringen.« Sie lächelte.
»Prinzessin Regina, Sie wollen doch nicht wieder selbst Hand anlegen?« Missbilligend verzog sich das Gesicht der Hausdame.
»Und ob ich das will!« Prinzessin Regina warf ihre Serviette auf den Tisch. »Ich gehe nach oben und ziehe mich um.«
»Prinzessin Regina! Hoheit!«
»Ja!« Lächelnd sah Regina ihrer Hausdame ins Gesicht, deren Augenbrauen empört in die Höhe gezogen waren.
»Haben Sie vergessen, Prinzessin, dass sich Ihre Schwester für heute angemeldet hat? Prinzessin Evelyn wird entsetzt sein, wenn sie Sie im Gewächshaus antrifft.«
»Sie meinen, wenn sie mich in der Erde buddeln sieht?« Regina erhob sich. »Sie muss mir dabei ja nicht behilflich sein.«
»Bitte, Hoheit, Sie wissen genau, was ich meine. Mir hält Prinzessin Evelyn dann wieder einen Vortrag. Sie verlangt, dass ein weiterer Gärtner eingestellt wird.«
»Nicht doch!« Prinzessin Regina lächelte noch immer. Seit drei Jahren lebte Helena von Mauren in ihrem Haus. Sie kam gut mit der Frau zurecht, und man konnte fast sagen, dass zwischen ihnen eine Art freundschaftliches Verhältnis herrschte. Nur wenn sich ihre Schwester zu Besuch ansagte, dann bekam Helena ihre Anwandlungen. So nannte Regina es jedenfalls bei sich.
Helena von Mauren schnaubte durch die Nase. »Ihre Schwester hat recht …«
»Helena!« Langsam, aber sicher verlor die vierundzwanzigjährige Prinzessin von Russek die Geduld. »Sie wissen genau, dass es meiner Schwester im Grunde völlig egal ist, wie ich lebe. Hauptsache, sie kann tun und lassen, was sie will. Mal sehen, wie lange Evelyn überhaupt bleibt. Wie ich meine Schwester kenne, hält sie es hier höchstens drei Tage aus.«
Helena von Maurens hagere Gestalt streckte sich noch etwas. Sie sah an Regina vorbei, als sie fragte: »Falls Prinzessin Evelyn vor dem Mittagessen kommt, soll ich Sie dann rufen lassen, Hoheit?«
Reginas Stirn runzelte sich. »Hören Sie schon mit diesem dummen Hoheit auf. Selbstverständlich soll man mich holen, wenn Evelyn kommt. Aber sie kommt sicher erst gegen Abend. Meine Schwester pflegt morgens lange zu schlafen.« Mit beiden Händen gleichzeitig fuhr sie sich durch ihre brünette Kurzhaarfrisur. »Und jetzt machen Sie nicht länger so ein Gesicht!« Diesmal wartete sie erst gar nicht auf eine Entgegnung, sondern eilte davon.
Helena von Mauren zog ihre Augenbrauen noch weiter in die Höhe, dann läutete sie nach dem Mädchen. Sie stand am Fenster, als Prinzessin Regina kurze Zeit später das Herrenhaus verließ.
Diesmal seufzte sie. Natürlich würde Prinzessin Evelyn wieder lästern, wenn sie ihre nur um ein Jahr jüngere Schwester so sah. Was für ein Unterschied war doch zwischen den beiden Schwestern!
Während die Hausdame sich Gedanken über Regina machte, eilte diese leichtfüßig durch den Park. Sie dachte nicht an ihre Schwester, sondern an die asiatischen Pflanzen, die gestern geliefert worden waren und die sie nun eigenhändig einpflanzen wollte.
»Hallo!« Mit einem glücklichen Lächeln auf dem Gesicht betrat Regina das größere ihrer Gewächshäuser. Das hier war ihr Leben! Sie wollte nicht so leben wie Evelyn, die von einer Party zur anderen jettete.
»Guten Morgen, Rudolf! Wie ich sehe, sind Sie schon bei der Arbeit.« Sie ging auf ihren Gärtner zu und streckte ihm die Hand zur Begrüßung hin. Auch das hätte ihre Schwester nie getan. Regina missfiel es sehr, wenn sie bemerkte, wie schnippisch Evelyn mit dem Personal umsprang.
»Guten Morgen, Prinzessin!« Die Augen des bereits älteren Mannes strahlten. Er versuchte, seine Rechte an der Schürze abzuwischen.
»Lassen Sie nur! Ich möchte die neuen Pflanzen selbst einsetzen. Sie können mir aber dabei auf die Finger sehen. Und halten Sie ja nicht mit Ihrer Meinung zurück, wenn Sie der Ansicht sind, dass ich etwas verkehrt mache. Sie haben Ihre Erfahrung, ich habe meine Erkenntnisse nur aus dem Lehrbuch.«
Der Gärtner nickte bedächtig. »Sie haben eine goldene Hand für Pflanzen, Prinzessin. So etwas gibt es ganz selten. Alles, was Sie anfassen, grünt und blüht.«
»Dann wollen wir uns an die Arbeit machen!« Regina ging in die Knie und begann behutsam die Setzlinge aus der Verpackung zu nehmen. Sie trug diese zu dem vorgesehenen Platz. Als sie mit bloßen Händen die Erde beiseite zu schieben begann, räusperte sich der Gärtner.
»Prinzessin, wollen Sie nicht Gummihandschuhe anziehen?«
Heftig schüttelte Regina den Kopf. »Ich muss die Erde spüren.«
»Aber Ihre Hände!«, gab Rudolf zu bedenken. »Sie werden rau und rissig.«
Regina lachte. »Wer schaut schon auf meine Hände?« Tiefer fasste sie hinein in die dunkle Erde. Ein Glücksgefühl erfasste sie, über das sie sich jedoch keine Rechenschaft ablegte. Sie vergaß den Besuch ihrer Schwester. Die Gegenwart des Gärtners, der so viel von seinem Beruf verstand, war ihr im Augenblick das Wichtigste. Sie begann mit ihm zu fachsimpeln, und so vergingen die Stunden wie im Flug. Sie hätte das Mittagessen völlig vergessen, wenn nicht das Mädchen von der Hausdame geschickt worden wäre, um sie zu holen.
*
Es dämmerte bereits, als Prinzessin Regina ein Auto vorfahren hörte. Sie wartete nicht, bis ihr die Ankunft ihrer Schwester gemeldet wurde, sondern eilte hinaus auf die Freitreppe.
Prinzessin Evelyn war mit ihrem Sportwagen bis dicht an die erste Stufe gefahren. Erst als ihre Schwester erschien, stieg sie aus. »Hallo! Hast du noch immer keinen Butler?«
»Lass nur, das Mädchen wird sich um dein Gepäck kümmern.« Das war typisch Evelyn! Regina lächelte. »Bei mir hat sich nichts geändert. Aber du siehst fantastisch aus!« Sie sagte es ohne Neid.
Nun lächelte Prinzessin Evelyn ebenfalls. Graziös machte sie einige kleine Schritte. »Ich war in Paris, um mich neu einzukleiden. Ich habe auch für dich etwas mitgebracht, wir haben ja die gleiche Größe.«
»Für mich? Das ist wirklich nicht nötig.« Regina begann die Stufen hinunterzugehen, und Evelyn kam ihr entgegen.
»Oh, doch! Ich habe dir ja so viel zu erzählen.« Und dann umarmten sich die beiden Frauen, die so verschieden waren.
Es war eine herzliche Umarmung, und trotzdem war Prinzessin Evelyn dabei sorgfältig darauf bedacht, ihr Make-up oder ihre Frisur nicht zu zerstören.
Dann erschien Susanne Binder und deutete einen Knicks an. Sie war nun schon lange genug hier, um zu wissen, dass Prinzessin Evelyn im Gegensatz zu ihrer Schwester dies mochte. Trotzdem schoben sich Evelyns Augenbrauen leicht nach oben. Sie erwiderte den Gruß nicht, kein freundliches Lächeln erschien auf ihrem Gesicht, sie sagte nur: »Gehen Sie vorsichtig mit meinem Gepäck um.« Dann wandte sie sich an ihre Schwester und fügte, aber so laut, dass die Bedienstete es hören konnte, hinzu: »Es ist wirklich an der Zeit, dass du dir mehr Personal zulegst. Ich werde mich im Bekanntenkreis umhören, da wird man uns einen guten Diener empfehlen können.«
»Das ist wirklich nicht nötig.« Energisch streckte Regina sich. »Ich komme sehr gut mit meinen Angestellten zurecht.«
»Ja, weil du laufend selbst Hand anlegst.«
Dazu lachte Regina nur. Sie wollte sich mit Evelyn nicht streiten. Evelyn kam so selten zu ihr. Tief in ihrem Herzen bewunderte sie auch die Schwester, die sich in der High-Society so ausgezeichnet zurechtfand.
»Ist überhaupt ein Zimmer für mich gerichtet?«, fragte Evelyn. Sie betrachtete ihre Schwester und fand, dass diese abscheulich
