Diese Liebe darf nicht sein: Fürstenkrone 164 – Adelsroman
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Über dieses E-Book
Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.
"Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.
Nr. Untertitel: Hat das Glück von Celia und Prinz Vincent keine Zukunft? Sie hatte noch mehr als eine halbe Stunde Zeit, aber es war alles schon vorbereitet: Die kleine Bibliothek war aufgeräumt: Die Bücher, die sich normalerweise in jeder Ecke des Raumes stapelten, waren in die deckenhohen Regale einsortiert. Die von ihr ausgesuchten Bände hingegen lagen nun auf dem Schreibtisch. Die junge Frau ließ sich in den alten Schreibtischstuhl sinken und strich sich eine Strähne ihres dunklen, fast schwarzen Haares aus dem Gesicht. Obwohl sie den Mann nicht einmal persönlich kannte, abgesehen von einem kurzen, höflichen Telefonat, freute sie sich nicht gerade auf ihren Besucher. Aber Celia blieb keine andere Wahl. Als es an der Tür klingelte, schreckte sie auf. Es war soweit. Sie stand auf, straffte die Schultern und ging entschlossen den kurzen Flur entlang zur Haustür. Auf den Stufen davor stand ein schlanker, gutgekleideter Mann. »Frau Celia Sandhofen?« fragte er mit angenehm tiefer Stimme. Er ist größer, als ich vermutet habe, dachte sie. Und er sieht viel besser aus als auf den Fotos in der Klatschpresse. »Ja, das bin ich. Guten Tag… Prinz? Eure Hoheit? Ich weiß, ehrlich gesagt, nicht, wie ich Sie ansprechen soll«, gestand sie entschuldigend.
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Buchvorschau
Diese Liebe darf nicht sein - Helena von Schönfeldt
Fürstenkrone
– 164 –
Diese Liebe darf nicht sein
Hat das Glück von Celia und Prinz Vincent keine Zukunft?
Helena von Schönfeldt
erie: Fürstenkrone
Nr. 164 (1101)
Titel: Diese Liebe darf nicht sein
Untertitel: Hat das Glück von Celia und Prinz Vincent keine Zukunft?
Autor: Helena von Schönfeldt
Sie hatte noch mehr als eine halbe Stunde Zeit, aber es war alles schon vorbereitet: Die kleine Bibliothek war aufgeräumt: Die Bücher, die sich normalerweise in jeder Ecke des Raumes stapelten, waren in die deckenhohen Regale einsortiert. Die von ihr ausgesuchten Bände hingegen lagen nun auf dem Schreibtisch.
Die junge Frau ließ sich in den alten Schreibtischstuhl sinken und strich sich eine Strähne ihres dunklen, fast schwarzen Haares aus dem Gesicht. Obwohl sie den Mann nicht einmal persönlich kannte, abgesehen von einem kurzen, höflichen Telefonat, freute sie sich nicht gerade auf ihren Besucher. Aber Celia blieb keine andere Wahl.
Als es an der Tür klingelte, schreckte sie auf. Es war soweit. Sie stand auf, straffte die Schultern und ging entschlossen den kurzen Flur entlang zur Haustür.
Auf den Stufen davor stand ein schlanker, gutgekleideter Mann.
»Frau Celia Sandhofen?« fragte er mit angenehm tiefer Stimme.
Er ist größer, als ich vermutet habe, dachte sie. Und er sieht viel besser aus als auf den Fotos in der Klatschpresse. »Ja, das bin ich. Guten Tag… Prinz? Eure Hoheit? Ich weiß, ehrlich gesagt, nicht, wie ich Sie ansprechen soll«, gestand sie entschuldigend. Dem Problem hatte sie in dem Telefongespräch ausweichen können. Aber nun stellte es sich erneut.
»Herr Lindau von Bergen reicht völlig«, erwiderte er freundlich lächelnd. »Darf ich reinkommen?«
»Ja, natürlich. Kommen Sie.« Celia hielt die Tür weit auf und trat beiseite. »Hier geht es entlang.« Sie ging ihm den Weg zur Bibliothek voraus. »Ich habe bereits all die in Frage kommenden Bücher herausgesucht. Sie können Sie in aller Ruhe begutachten. Möchten Sie einen Kaffee?«
»Ja, gern.«
Interessiert schaute er sich um. Schon auf dem ersten Blick sah er, daß jemand mit außerordentlichem Sachverstand und viel Liebe die alten Bücher gesammelt hatte.
Die junge Frau ließ den Prinzen allein und ging in die Küche. Es tat ihr im Herzen weh, die Bücher verkaufen zu müssen. Aber auch, wenn sie den Mann nicht mochte, obwohl er einen durchaus sympathischen Eindruck machte, so waren die wertvollen Bücher bei ihm bestimmt in guten Händen.
Vincent Lindau von Bergen war bekannt für seine Sammlerleidenschaft und seinen Sachverstand in bezug auf jahrhundertealte Bücher. Und wo gab es für solche Bücher einen passenderen Rahmen als in einem ebenso alten Schloß?
Celia nahm das Tablett mit dem Kaffee und einer Schale Kekse und kehrte in die Bibliothek zurück.
Als sie das Zimmer betrat, sah der Prinz auf. Er saß in einem der alten Sessel und studierte gerade eines der ältesten Bücher, die sie für ihn herausgesucht hatte.
Er paßt so gar nicht in das kleine bescheidene Vorstadthaus mit seinem eleganten dreiteiligen Anzug und seinen auf Hochglanz polierten, handgearbeiteten Schuhen, dachte sie.
Der Prinz legte den Folianten vorsichtig beiseite, als Celia ihm den Kaffee reichte. »Es sind wirklich außerordentlich interessante Bücher, die Sie verkaufen wollen. Und dieses Exemplar hier«, er deutete auf das Buch, das er gerade weggelegt hatte, »suche ich schon seit langer Zeit. Bisher vergeblich.«
»Das glaube ich Ihnen gern. Von diesem Buch gibt es, soweit ich weiß, weltweit auch nur noch drei Exemplare, und die sind in der Regel unverkäuflich.«
»Sie kennen sich mit alten Büchern aus?« fragte er.
»Ja. Sie sind meine große Leidenschaft, seitdem ich lesen kann.« Ein kleines Lächeln huschte über ihr ernstes, schönes Gesicht. »Ich habe sie inzwischen sogar zu meinem Beruf gemacht.« Als er sie fragend ansah, fuhr sie fort. »Ich bin Buchbinderin und habe mich auf das Restaurieren alter Bücher spezialisiert.«
»Aha. Daher kommt mir Ihr Name also bekannt vor. Ich habe in Fachkreisen schon viel von Ihnen gehört.« Der Prinz nickte anerkennend. »Man sagt Ihnen geradezu wahre Wunderhände nach, wenn es um die Wiederinstandsetzung alter Bücher geht.«
Die Sechsundzwanzigjährige errötete leicht unter seinem Lob. »Danke«, antwortete sie verlegen. »Ich wußte gar nicht, daß man so über mich spricht.«
»Sie können wahrhaftig stolz sein auf Ihre Arbeit.« Er lächelte sie offen an. »Aber wie kommt es, daß Sie, als Liebhaberin alter Werke, diese Bücher hier verkaufen wollen?«
Er sah den Schatten, der über ihr Gesicht fiel, und den Kummer, der ihre schönen braunen Augen mit einem Mal verdunkelte. Sofort bereute er seine Worte. Ehe Celia reagieren konnte, sprach er weiter. »Entschuldigen Sie bitte. Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten. Diese Frage steht mir nun wahrhaftig nicht zu.«
»Ist schon in Ordnung«, antwortete sie äußerlich gefaßt. »Es kommt ja selten genug vor, daß solche Stücke von Privatsammlern zum Verkauf angeboten werden.«
»Und ich bin sehr interessiert. Um genau zu sein: Ich möchte alle kaufen.« Der Prinz deutete mit der Hand auf die vier großen Bücherstapel vor sich. »Was für einen Preis haben Sie sich vorgestellt, Frau Sandhofen?«
Sie nannte ihm die Summe und hielt unwillkürlich den Atem an. Würde er einschlagen? Sie brauchte das Geld so dringend. Es war allerdings eine immens hohe Summe. War sie ihm vielleicht zu hoch?
Er schaute eine Weile auf die Bücher, dann blickte er ihr gerade in die Augen. »Einverstanden.«
Sie konnte es zunächst gar nicht fassen. Vincent Lindau von Bergen war bereit, den Preis zu zahlen! Unbändige Erleichterung durchströmte sie. Langsam stieß sie den Atem wieder aus.
Bei einer weiteren Tasse Kaffee besprachen sie die Einzelheiten: Der Prinz würde in drei Tagen kommen, ihr den Scheck überreichen und die Bücher abholen lassen.
Anschließend brachte Celia ihren Besucher zur Tür. »Ich danke Ihnen, daß Sie gekommen sind.« Sie gab ihm die Hand. »Auf Wiedersehen, Herr Lindau von Bergen.«
»Auf Wiedersehen Frau Sandhofen. Es hat mich sehr gefreut, Sie kennengelernt zu haben.«
*
Celia stand auf und wanderte den langen weißen Flur entlang, bis zum Fenster an der Treppe und wieder zurück zu ihrem Stuhl. Nur um von dort aus erneut ihre ruhelose Wanderung aufzunehmen. Immer wieder schaute sie auf ihre Armbanduhr. Die Zeit kroch so furchtbar langsam dahin. Geradezu in Zeitlupe. Eine Minute kam ihr vor wie eine Stunde.
Fast jedesmal, wenn die Tür mit der Milchglasscheibe aufschwang, blickte die junge Frau erwartungsvoll hinüber. Aber keine der herauseilenden Schwestern oder Ärzte wollte zu ihr.
Und eigentlich war ihr das auch klar. Dafür war es noch viel zu früh. Immerhin waren erst drei Stunden vergangen, und der Arzt hatte sie vorgewarnt, daß die Operation fünf bis sechs Stunden dauern würde. Er hatte ihr vorgeschlagen, die lange Zeit außerhalb des Krankenhauses zu verbringen.
Aber wo hätte sie denn hingehen sollen? In die kleine Pension mit den sauberen, aber streichholzschachtelgroßen Zimmern? Das hätte sie keine fünf Minuten ausgehalten. Oder hätte sie sich statt dessen lieber Genf anschauen sollen? Schließlich war sie noch nie in dieser Stadt gewesen. Aber danach stand ihr gewiß nicht
