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Ich gehöre zu Tante Line: Sophienlust (ab 351) 375 – Familienroman
Als Baby adoptiert: Sophienlust (ab 351) 376 – Familienroman
Warum lasst ihr mich allein?: Sophienlust (ab 351) 378 – Familienroman
eBook-Reihen30 Titel

Sophienlust (ab 351)

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Über diese Serie

In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass.



Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht.

»Oma, wann gehen wir denn fort?« Die fünfjährige Bettina hängte sich an den Arm der Großmutter. »Gleich«, tröstete die alte Frau. »Ich muß für den Opa nur noch Kaffee aufbrühen. Wenn ich ihm alles zurechtstelle, kann er vespern, wenn er aufsteht.« »Und ich, wann kann ich vespern?« fragte Bettina. Josefine Reiher unterdrückte einen Seufzer. Sie strich ihrer Enkelin über das blonde Haar. »Du hast doch eben erst zu Mittag gegessen.« »Opa hat auch gerade erst gegessen.« Geduldig versuchte Frau Reiher zu erklären: »Du weißt doch, daß Opa mehrmals am Tag essen muß, damit er wieder zu Kräften kommt. Er war sehr krank.« »Er war im Krankenhaus«, fiel Bettina ihr ins Wort. Sie war sehr lebhaft und aufgeweckt. »Oma, wie wird man krank?« »Opa ist operiert worden«, antwortete Josefine Reiher.
SpracheDeutsch
HerausgeberKelter Media
Erscheinungsdatum10. Apr. 2018
Ich gehöre zu Tante Line: Sophienlust (ab 351) 375 – Familienroman
Als Baby adoptiert: Sophienlust (ab 351) 376 – Familienroman
Warum lasst ihr mich allein?: Sophienlust (ab 351) 378 – Familienroman

Titel in dieser Serie (33)

  • Warum lasst ihr mich allein?: Sophienlust (ab 351) 378 – Familienroman

    378

    Warum lasst ihr mich allein?: Sophienlust (ab 351) 378 – Familienroman
    Warum lasst ihr mich allein?: Sophienlust (ab 351) 378 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. »Ah, tut das gut!«, rief Angelika Langenbach, legte sich flach auf den Rücken, ruderte ein wenig mit den Armen und strampelte mit den Beinen, dass es nur so spritzte.»Ja, du hast recht, Angelika«, stimmte Pünktchen dem jüngeren Mädchen zu. »An einem so heißen Tag wie heute ist ein kühles Bad in unserem Waldsee eine wahre Wohltat. Auch die Hunde genießen es.Die Kinder von Sophienlust hatten den Bernhardiner Barri und Anglos, eine junge schwarze Dogge, die Fabian Schöller gehörte, mit an den See genommen.Vicky Langenbach, Angelikas jüngere Schwester, watete einige Schritte in den See, holte tief Luft, hielt sich die Nase zu und verschwand dann für einige Sekunden unter der Wasseroberfläche. Prustend kam sie wieder hoch und blickte sich Beifall heischend um. »Wie lange war ich unten?«, fragte sie. »Mindestens eine Minute, nicht wahr?»Ich habe nicht auf die Uhr geschaut«, erwiderte die Kinderschwester wahrheitsgemäß. Sie saß in einem Liegestuhl unter einer Schatten spendenden Zitterpappel und beobachtete das Treiben ihrer Schutzbefohlenen.»Schade, dass du nicht auf die Uhr geschaut hast«, seufzte Vicky. »Ich habe beim Tauchen sicher einen Rekord aufgestellt.»Hast du nicht«, meinte Fabian Schöller abfällig. »Du warst höchstens zehn Sekunden unter Wasser.»Das ist nicht wahr! Ich halte es viel länger aus als du. Probieren wir es doch!

  • Ich gehöre zu Tante Line: Sophienlust (ab 351) 375 – Familienroman

    375

    Ich gehöre zu Tante Line: Sophienlust (ab 351) 375 – Familienroman
    Ich gehöre zu Tante Line: Sophienlust (ab 351) 375 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. Helle Sonnenstrahlen vergoldeten das zarte grüne Laub der Zitterpappeln und Erlen, die das Ufer des Waldsees säumten. Schimmernde Reflexe tanzten über die von einer sanften Brise leicht gekräuselte Wasseroberfläche. Es war ein herrlicher Maitag, nicht zu heiß, aber doch so warm, dass er die kommenden Sommertage bereits ankündigte. Die Kinder von Sophienlust hatten nach dem Mittagessen ihre Badesachen in fliegender Eile zusammengesucht und waren mit Regine Nielsen, der Kinder- und Krankenschwester, an den See gepilgert. Am Badeplatz hatten sie Dominik von Wellentin-Schoenecker und seinen jüngeren Halbbruder Henrik angetroffen. Nach einer lautstarken Begrüßung zog Nick – wie Dominik allgemein gerufen wurde – sich in den Schatten zurück, sehr zur Enttäuschung der anderen Kinder. »Nick! Du hast mir versprochen, dass du mir heute Kunststücke mit dem Surfbrett vorführst«, mahnte Heidi Holsten, eines der jüngsten Kinder. Ihre hellblonden, über den Ohren zu zwei Schwänzchen gebändigten Haare wippten bei jeder Kopfbewegung lustig auf und ab, ihre tiefblauen Augen blickten den großen Jungen herausfordernd an. Nick seufzte. »Ich würde mein Versprechen ja gerne einhalten«, erwiderte er. »Aber erstens ist heute zu wenig Wind, und zweitens muss ich mich mit meinem Mathebuch beschäftigen.« »Warum?«, fragte Heidi und riss ihre Augen noch eine Spur weiter auf. »Weil wir übermorgen eine wichtige Mathearbeit schreiben«, erklärte Nick geduldig. »Wir dürfen unsere Formelsammlung nicht verwenden. Ich muss also die blöden Formeln alle auswendig lernen.« »Warum?«, bohrte Heidi weiter. »Weil ich sonst eine Fünf bekomme«, erwiderte der Junge, schon etwas ungeduldiger. »Na und? Dann bekommst du halt eine Fünf. Darüber geht die Welt nicht unter«, erklärte das kleine Mädchen ungerührt. »Wo

  • Als Baby adoptiert: Sophienlust (ab 351) 376 – Familienroman

    376

    Als Baby adoptiert: Sophienlust (ab 351) 376 – Familienroman
    Als Baby adoptiert: Sophienlust (ab 351) 376 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. Sie weinte nicht. Doch ihr ernstes und noch kindliches Gesicht wirkte hoffnungslos traurig. »Deine Tante hat mir schriftlich mitgeteilt, daß sie die Vormundschaft nicht übernehmen möchte«, sagte Philipp Talheim behutsam. Petra Osterholt neigte den Kopf mit dem kurz geschnittenen Haar. »Zu verstehen ist das eigentlich. Tante Resi und ich, wir sind ja gar nicht miteinander verwandt. Nur habe ich es bisher nicht gewußt. Jetzt gibt es wohl überhaupt keinen Menschen mehr, der mich haben will.« Die Kinderstimme schwankte. Rechtsanwalt Philipp Talheim streckte dem Mädchen spontan die Hand hin. »Doch, Petra! Wenn du einverstanden bist, werde ich mich um die Vormundschaft bewerben.« Sie betrachtete ihn mit ihren großen Augen und schien nachzudenken. Endlich schöpfte sie tief Atem. »Warum wollen Sie das tun, Herr Talheim! Sie... Sie sind doch nur Rechtsanwalt und müssen Vatis Nachlaß ordnen. Wir kennen uns kaum.« »Das läßt sich rasch ändern, Petra. Du mußt es selbst entscheiden. Ich wäre wirklich gern dein Vormund und ebenso dein guter Freund. Dein Vater hätte sich das vielleicht sogar gewünscht. Wir haben uns immer gut verstanden.« Nun wischte sich Petra doch hastig eine Träne von der Wange. »Manchmal glaube ich, ich träume alles nur«, stieß sie hervor. »Es ging zu schnell. Er war doch stets viel unterwegs, und er ist immer heimgekommen – immer!« Etwas wie die verzweifelte Hoffnung, die schreckliche Nachricht vom tödlichen Unfall des bekannten Konzertpianisten Jonas Osterholt könnte sich als Irrtum erweisen, schwang in diesen Worten des Mädchens mit. »Ja, Kind, es ist furchtbar. Mir geht es so ähnlich wie dir. Aber es hat keinen Zweck,

  • Erfüllung einer Sehnsucht: Sophienlust (ab 351) 377 – Familienroman

    377

    Erfüllung einer Sehnsucht: Sophienlust (ab 351) 377 – Familienroman
    Erfüllung einer Sehnsucht: Sophienlust (ab 351) 377 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. »In Endersbach ist es richtig schön, Tante Isi!« Richard Herzog rannte zur offenen Balkontür. »Komm, Tante Isi, das mußt du dir anschauen!« Er kehrte um und ergriff den Arm Denise von Schoeneckers, die sich noch mit seiner Adoptivmutter unterhielt. »Ricky, gib Ruhe!« meinte Denise. »Ich bin gleich wieder da.« Sie ließ sich von dem Kleinen auf den Balkon führen. »Schau, da vorne ist die Jahnstraße, Tante Isi!« zeigte Ricky geradeaus. »Da wohnen Freunde von mir. Sie heißen Frank und Marisa. Ihrer Mutter gehört der Buchladen an der Ecke. Manchmal gehen wir dort einkaufen. Richtig tolle Bücher gibt es dort.« »Ich weiß«, erwiderte Denise lächelnd. »Da habe ich vorhin auch das Buch gekauft, das du von mir bekommen hast.« »Ricky, der Kaffee wird kalt«, sagte Brigitte Herzog. Sie stand auf der Schwelle zum Wohnzimmer. »Dann trinken wir eben Kaffee«, erklärte der Kleine aufseufzend. »Du könntest mir dabei erzählen, wie es dir in der Schule gefällt«, schlug Denise vor. Richard zog die Nase kraus. »Na ja, es geht«, meinte er dann ergeben. »Weshalb muß ich überhaupt noch in die Schule gehen? Lesen und schreiben kann ich doch schon.« »Das genügt aber nicht«, erwiderte Denise lachend. Es klingelte an der Wohnungstür. Richard sprang auf und lief hinaus. Die beiden Frauen schauten ihm nach. »Seit Ricky bei uns ist, führen wir ein richtiges Familienleben«, meinte Frau Herzog. »Mein Mann und ich wissen erst jetzt, was uns alles entgangen ist. Wir haben die Adoption noch nicht einen Augenblick bereut.« »Und Ricky liebt Sie, das spürt man«, sagte Denise von Schoenecker. »Es ist eine Freude, ihn zu

  • Wehmütige Erinnerungen: Sophienlust (ab 351) 380 – Familienroman

    380

    Wehmütige Erinnerungen: Sophienlust (ab 351) 380 – Familienroman
    Wehmütige Erinnerungen: Sophienlust (ab 351) 380 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. »Bist du endlich fertig, Jascha? Wir müßten schon längst unterwegs sein!« Sabina Gerber fuhr sich mit den langen, sensiblen Fingern nervös durch die kupferfarbenen Locken, die ihr schmales, etwas bleiches Gesicht umspielten.»Sofort, Mutti«, kam die Antwort aus dem Kinderzimmer. »Ich muß nur noch meine Badehose einpacken und das Buch von Jules Verne. Vielleicht habe ich in diesem Urlaub endlich einmal Zeit, es zu lesen.Wenige Minuten später trat ein hochaufgeschossener elfjähriger Junge zur Tür heraus.Hand trug er eine rote Reisetasche, in der anderen einen braunen Lederkoffer.»Hast du auch nichts vergessen?Sabina Gerber runzelte die Stirn und betrachtete ihren Sohn nachdenklich.Er schüttelte den Kopf, und über sein schmales Gesicht lief ein spitzbübisches Grinsen. »Die Geige hat Vati schon mitgenommen.»Dann ist es ja gut. Haben wir sonst nichts vergessen? Überleg einmal, schließlich sind wir für mindestens drei Wochen verreist.Jascha zog die Nase kraus, auf der sich unzählige Sommersprossen befanden. »Den Strom hat Vati abgedreht, das Wasser auch.»Stimmt. Und die Blumen gießt Frau Wendling. Wir müssen ihr nur noch den Schlüssel geben.

  • Ausweg aus der Dunkelheit: Sophienlust (ab 351) 395 – Familienroman

    395

    Ausweg aus der Dunkelheit: Sophienlust (ab 351) 395 – Familienroman
    Ausweg aus der Dunkelheit: Sophienlust (ab 351) 395 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. Der große Beethoven-Saal der Stuttgarter Liederhalle war bis auf den letzten Platz besetzt. Zum erstenmal gab der weltbekannte René Monte in Stuttgart einen Konzert­abend. Am Flügel saß ein schlanker jüngerer Mann. Eine Strähne seines dunkelblonden Haares fiel ihm in die hohe Stirn. Seine Augen wurden von einer dunklen Brille verdeckt. Trotz seiner Blindheit spielte er die Sonate Es-Dur op. 27 Nr. 1 von Ludwig van Beethoven mit grandiosem Können und Einfühlungsvermögen. Hingerissen lauschten die Menschen im Saal dem Spiel des Künstlers. Denise von Schoenecker saß mit ihrem Mann Alexander in der ersten Reihe. Überwältigt griff sie nach seiner Hand. Die Finger ineinander verschlungen, saßen sie fast bewegungslos da, bis die letzten Töne verklangen. Kurze Zeit war es so still im Saal, daß man eine Stecknadel hätte fallen hören können, dann brach orkanartig der Beifall los. Der Pianist war aufgestanden und verbeugte sich. Eine junge Frau kam auf die Bühne und führte ihn durch eine Seitentür vom Podium. »Es war einfach wundervoll«, sagte Denise. Sie sah auf ihrem Mann, der noch immer auf das Podium starrte, obwohl dort nur noch der Konzertflügel zu sehen war. »Hallo, Liebster!« sagte sie und stieß ihn an.

  • Geliebte Esther: Sophienlust (ab 351) 379 – Familienroman

    379

    Geliebte Esther: Sophienlust (ab 351) 379 – Familienroman
    Geliebte Esther: Sophienlust (ab 351) 379 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. »Was malst du denn da, Pünktchen?« fragte die kleine Heidi Holsten, das jüngste der Dauerkinder von Sophienlust. Neugierig blickte sie der dreizehnjährigen Angelina Dommin über die Schultern.»Das wird eine Geburtstagskarte«, erklärte Pünktchen. Sorgfältig zeichnete sie eine grüne Ranke.»Wer hat denn Geburtstag?« In Gedanken sah Heidi bereits Unmengen von Süßigkeiten und ganze Kuchenberge, durch die sie sich hindurchessen mußte.»Esther Wilke, ein Mädchen, das vor einigen Jahren bei uns gelebt hat. Sie war damals so alt wie du jetzt.« Pünktchen ließ den Buntstift sinken. »Alle Kinder haben Esther gern gehabt.»So wie mich«, meinte Heidi selbstgefällig und steckte die Hände in die Taschen ihrer Jeans.»Ja, so wie dich«, bestätigte Pünktchen und klappte die Buntstiftschachtel zu. Esther und Angelina waren befreundet gewesen. Es tat ihr leid, daß sie sich eigentlich nur zu den Geburtstagen schrieben. Vielleicht konnte man Esther mal nach Sophienlust einladen. Ja, das war eigentlich ein guter Gedanke.Pünktchen nahm die Karte und ging zum Empfangszimmer. Frau Rennert telefonierte gerade. Geduldig wartete das Mädchen, bis die Heimleiterin aufgelegt hatte.

  • Dem Vater zugesprochen: Sophienlust (ab 351) 405 – Familienroman

    405

    Dem Vater zugesprochen: Sophienlust (ab 351) 405 – Familienroman
    Dem Vater zugesprochen: Sophienlust (ab 351) 405 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. Eintönig ratterte der Zug durch die Nacht. Im Schlafwagenabteil war die Luft stickig. Dr. Tobias Wolter lag hellwach auf dem schmalen Bett und ließ sich durchrütteln. Nicht nur die Unbequemlichkeiten dieser endlosen Fahrt nach Rom hielten ihn wach. Er dachte an Mark. Würde sein elfjähriger Sohn sich mit Irma Hollweg während seiner Abwesenheit vertragen? Dr. Wolter hatte Irma das Versprechen abgenommen, daß sie sich bemühen wolle, Mark eine gute Mutter zu sein. Leider hatte der Junge sich bis jetzt ziemlich reserviert Gegenüber Irma verhalten. Ach, sie werden sich schon zusammenraufen, wenn ich nicht da bin, tröstete er sich. Mark ist noch ein Kind und wird sich mit der neuen Lage bald abfinden. Schließlich kann ich es nicht ändern. Es ist nun einmal so. Dr. Tobias Wolter war vor wenigen Wochen von Marks Mutter, Christiane Wolter, geschieden worden. Er, Jurist und Spezialist für internationales Recht, hatte Wert darauf gelegt, daß die Scheidung ohne Komplikationen über die Bühne ging. Christiane wollte unbedingt in ihren früheren Beruf als Schauspielerin zurückkehren. Sie hatte schon früher oft davon gesprochen und nun Ernst gemacht. Die Begegnung mit dem amerikanischen Regisseur Jim George gab den Ausschlag.

  • Das soll unsere Mami werden!: Sophienlust (ab 351) 381 – Familienroman

    381

    Das soll unsere Mami werden!: Sophienlust (ab 351) 381 – Familienroman
    Das soll unsere Mami werden!: Sophienlust (ab 351) 381 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. Iska Friedemann saß an der Schreibmaschine und tippte einen juristischen Text. Sie hatte heiße Wangen und war ganz bei der Sache. Deshalb bemerkte sie nicht, daß Dr. Horst Weinert, ihr Chef, aus seinem Arbeitszimmer ins Sekretariat kam.»Finden Sie sich zurecht, Fräulein Friedemann?« fragte Dr. Weinert freundlich.Iska erschrak ein bißchen und nahm die Finger von den Tasten. »Es geht ganz gut, Herr Doktor.Er sah ihr über die Schulter. »Sie sind schnell vorwärtsgekommen. Können Sie meine Schrift einigermaßen entziffern? Ihre Vorgängerin hat sich deswegen ständig beklagt.»Doch, ich kann es leicht lesen. Wenn ich nicht sicher bin, ergibt sich das Fehlende aus dem Sinn des Satzes. Ich interessiere mich ja auch für den Inhalt.Dr. Horst Weinert war als Rechtsanwalt tätig. Iska hatte bei einem Notar die Bürogehilfenprüfung bestanden, und zwar mit der Note sehr gut. Obendrein hatte sie von diesem Notar ein Empfehlungsschreiben mitgebracht.

  • Heikos größter Wunsch: Sophienlust (ab 351) 396 – Familienroman

    396

    Heikos größter Wunsch: Sophienlust (ab 351) 396 – Familienroman
    Heikos größter Wunsch: Sophienlust (ab 351) 396 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. Mit fahrigen Bewegungen durchwühlte der große schlaksig wirkende Junge sein Gepäck. Wäschestücke, Socken und Sportschuhe flogen kreuz und quer durchs Zimmer. »Das Geld ist weg«, stöhnte Jürgen Gerstner und ließ dabei die Schultern hängen. Verzweifelt sah er die Schulkameraden, die mit ihm das Zimmer teilten, an. »Mann, das gibt es doch überhaupt nicht.« Nick schüttelte empört den Kopf. Er war vor zwei Tagen mit seiner Klasse im Schullandheim eingetroffen und gehörte zu der Gruppe, die mit Jürgen in das Vierbettzimmer eingewiesen worden war. Jeder der Jungs wußte, daß Frau Gerstern von einer kleinen Witwenrente lebte und sich als Putzhilfe noch etwas nebenbei verdiente. Wenn sie ihrem Sohn für den Schullandaufenthalt einhundert Euro Taschengeld mitgegeben hatte, war ihr das sicher nicht leichtgefallen. Schon aus diesem Grund fand es Nick unvorstellbar, daß jemand Jürgen etwas weggenommen haben sollte. »Der Schein ist nicht mehr da.« Jürgens Stimme klang weinerlich. Der Größe nach hätte man ihn für einen jungen Mann von Anfang Zwanzig halten können. Aber er war erst sechzehn und noch ein halbes Kind, leicht verletzlich und bei Schwierigkeiten sofort mutlos. »Schau doch mal in deinen Taschen nach«, schlug Nick ruhig vor. Er war fast noch größer als Jürgen, wirkte schlank und sportlich. Mit seinen dunklen Augen, den schwarzen Locken und dem sonnenbraunen Teint war er ein ausgesprochen hübscher Junge. Manches Mädchenherz schlug rascher, wenn Nick auftauchte.

  • Im Schatten der Vergangenheit: Sophienlust (ab 351) 392 – Familienroman

    392

    Im Schatten der Vergangenheit: Sophienlust (ab 351) 392 – Familienroman
    Im Schatten der Vergangenheit: Sophienlust (ab 351) 392 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. Eilig hastete Karin Schwegler durch die Fußgängerzone von Stuttgart. Sie schenkte den Schaufenstern keine Beachtung mehr. Mit einem Blick auf ihre Armbanduhr hatte sie sich davon überzeugt, daß Heidi, ihre zehnjährige Tochter, sicher bereits auf sie wartete. Unwillkürlich seufzte Karin. Sie hatte nicht alles bekommen, was sie gewollt hatte. Das bedeutete, daß sie sich am nächsten Tag nochmals in die Innenstadt begeben mußte. Fast im Laufschritt eilte Karin über den kleinen Schloßplatz. Sie haßte Unpünktlichkeit. Also drängte sie sich hastig zwischen zwei Autos durch, um gleich darauf nervös in ihrer Tasche nach ihrem Autoschlüssel zu suchen. Mit einigen Päckchen und Tragtaschen in der Hand war dies kein leichtes Unterfangen. ­Endlich klappte es. Sie spürte den Schlüssel zwischen ihren Fingern, zog ihn aus der Tasche und sperrte auf. Aufatmend warf sie das Ein­gekaufte auf den Rücksitz. Als sie sich wieder aufrichtete, fiel ihr Blick auf einen kleinen Jungen. Die Hände in den Hosentaschen, schlenderte er zwischen den Autos hindurch. Und dann stockte Karin Schwegler der Atem. Der Kleine lief einfach auf die Fahrbahn. Einem Autofahrer gelang es gerade noch auszuweichen. Karin war blaß geworden, aber den Jungen schien das Geschehene nicht berührt zu haben. Mit einem Fuß auf dem Gehweg, mit dem anderen auf der Fahrbahn, hüpfte er munter weiter.

  • Bekenne dich zu deinem Kind: Sophienlust (ab 351) 394 – Familienroman

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    Bekenne dich zu deinem Kind: Sophienlust (ab 351) 394 – Familienroman
    Bekenne dich zu deinem Kind: Sophienlust (ab 351) 394 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. »Hier kann man nicht ordentlich Drachen steigen lassen«, maulte Henrik von Schoenecker, »die Spielwiese von Sophienlust ist einfach zu klein. Wir sind uns gegenseitig im Weg. Kein Wunder, dass sich Fabians und Robbys Schnüre verheddert haben.« »Drachen kaputt«, klagte der knapp drei Jahre alte Robert Geranek. Er befand sich erst seit wenigen Tagen in Sophienlust, doch er hatte auf Anhieb Anschluss an die anderen Kinder gefunden, obwohl sie alle älter als er waren. »O nein, er ist nicht kaputt«, tröstete Pünktchen, die sich gerne der jüngeren Kinder annahm. Mit vollem Namen hieß sie Angelina Dommin. Die vielen Sommersprossen, die auf ihrem hübschen Näschen tanzten, hatten ihr den Spitznamen Pünktchen eingetragen. »Wir müssen bloß die Schnüre entwirren, dann ist dein Drachen wieder in Ordnung. Soll ich dir dabei helfen?« »Lieb von dir, Pünktchen, aber das übernehme ich«, erklärte August Dürnauer. Robbys Vater war heute zu einem kurzen Besuch in das Kinderheim gekommen, um sich von dem Wohlergehen seines Sohnes zu überzeugen. Er kauerte sich neben seinen Sprössling ins Gras. Gemeinsam mit Henrik und Fabian Schöller mühte er sich ab, die ineinander verwickelten Schnüre der beiden Drachen wieder zu entflechten. Robby sah zu und zappelte vor Ungeduld. Mit seinen blonden Haaren und den blauen Augen glich er seinem Vater kaum, August Dürnauer war dunkelhaarig und hatte dunkle Augen.

  • Wir sind unzertrennlich: Sophienlust (ab 351) 399 – Familienroman

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    Wir sind unzertrennlich: Sophienlust (ab 351) 399 – Familienroman
    Wir sind unzertrennlich: Sophienlust (ab 351) 399 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. Schwer atmend blieb der alte Oberförster Bullinger stehen. Er war zwar noch rüstig, doch wenn es galt, Steigungen auf unebenem Gelände zu überwinden, merkte er doch, daß er schon seit vielen Jahren im Ruhestand war. Er hätte sich ein bequemes Dasein leisten können. Doch wer wie er ein Leben lang hart gearbeitet hatte, legte auch im Alter die Hände nicht in den Schoß. In der vergangenen Nacht war ein schweres Unwetter niedergegangen. Mehrmals hatte der Blitz eingeschlagen und große Schäden im Wald verursacht. Deshalb war der pensionierte Oberförster jetzt unterwegs, um seinem jungen Kollegen Hinweise geben zu können. Denn Klaus Schröder konnte, bei aller Tüchtigkeit, dieses große Revier nicht so rasch inspizieren, wie es im Interesse der Sicherheit nötig war. Bullinger hatte sich bereits eine Menge Notizen gemacht. Jetzt stützte sich Bullinger auf seinen Stock, den er seit einiger Zeit brauchte. Der Oberförster kniff die Augen zusammen. Drüben, in der Nähe des Baches, bewegte sich etwas. Es war kein Wild, das erkannte Bullinger auch jetzt noch sofort. Es waren auch keine Beerensammler oder Pilzsucher. Dafür war das Objekt zu klein. Unwillkürlich beugte sich der Mann in der grünen Jägerkleidung etwas vor. Das Gebiet hier war so entlegen, daß man nur äußerst selten jemanden traf. Deshalb glaubte Bullinger seinen Augen nicht trauen zu können. Am Steilhang neben dem Bach kletterte ein Kind bergan. Nein, zwei waren es.

  • Blumen für meine Mami: Sophienlust (ab 351) 393 – Familienroman

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    Blumen für meine Mami: Sophienlust (ab 351) 393 – Familienroman
    Blumen für meine Mami: Sophienlust (ab 351) 393 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. Das Auto hielt vor dem Kaufhaus in Maibach. Am Steuer saß Alexander von Schoenecker und grinste über das ganze Gesicht. »Was meinst du, Denise, ob ich mir vorsichtshalber lieber eine Zeitung kaufe, damit ich etwas zu tun habe?« Nur zu gern ging seine hübsche Frau, Denise von Schoenecker, auf seinen Scherz ein. »Meinst du, eine wird dir genügen? Du weißt, wie lange ich immer zum Einkaufen brauche.« Sie gab ihm einen Kuß, stieg aus und verschwand wenig später hinter der Glastür. Noch eine ganze Weile schaute Alexander von Schoenecker ihr nach, obwohl Denise nicht mehr zu sehen war. Wieder einmal mußte er sich eingestehen, welches Glück er gehabt hatte, daß ihm das Schicksal diese wunderbare Frau beschert hatte. Nach dem Tod seiner ersten Frau, als er mit seinen beiden Kindern Sascha und Andrea ganz allein dagestanden hatte, hatte er gedacht, daß er nie wieder glücklich werden könnte. Dann war ihm Denise begegnet, und sein Leben hatte zusammen mit ihr, die ebenfalls Witwe war, und ihrem Sohn Dominik noch einmal neu begonnen. Dann war zu ihren drei Kindern noch ein viertes hinzugekommen, nämlich Henrik, der inzwischen ein richtiger Lausbub war. »Ja, Alexander von Schoenecker war wirklich zufrieden mit seinem Leben, zumal er Denise von Herzen liebte und sich auch ihrer Liebe sicher war. Da kam Denise schon wieder, beladen mit Paketen, Päckchen und Plastiktüten. »Ich muß mich wundern, mein Schatz! Das ist ausnahmsweise einmal schnell gegangen«, sagte Alexander schmunzelnd. »Du kannst das Wundern bleiben lassen, mein Lieber«, ahmte sie seinen Tonfall nach. »Ich bin nämlich noch nicht fertig.«

  • Ist meine Omi nicht fabelhaft?: Sophienlust (ab 351) 398 – Familienroman

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    Ist meine Omi nicht fabelhaft?: Sophienlust (ab 351) 398 – Familienroman
    Ist meine Omi nicht fabelhaft?: Sophienlust (ab 351) 398 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. »Wunderschön ist der Schal.« Andächtig strich Pünktchen mit den Fingerspitzen über das kobaltblaue, mit Goldfarbe bedruckte Seidengewebe. »Ich finde es riesig nett von deiner Mutter, dass sie dich so mit Geschenken verwöhnt.« »Hm«, brummte Irmela, die Besitzerin des Schals. Sie war Halbwaise. Nach dem Tod ihres Vaters hatte ihre Mutter ein zweites Mal geheiratet. Irmela hatte mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln gegen den Stiefvater rebelliert, doch allmählich war ihr Widerstand erlahmt, da sie die Aussichtslosigkeit ihres Kampfes eingesehen hatte. Sie hatte sich mit den Tatsachen abgefunden. Dennoch war sie froh, dass sie nicht bei Mutter und Stiefvater in Mumbai leben musste, sondern in Deutschland bleiben durfte. In dem Kinderheim Sophienlust hatte sie so etwas wie eine zweite Heimat gefunden. Sie wusste, dass sie besser dran war als viele der anderen jugendlichen Bewohner des Heims. Pünktchen zum Beispiel war Vollwaise, sie hatte ihre Eltern bei einem Zirkusbrand verloren. »Ich freu mich ja, dass meine Mutter an mich denkt und mir hübsche Sachen und reichlich Taschengeld schickt«, gab Irmela ihren Überlegungen Ausdruck. »Lieber wäre mir allerdings, wenn sie nicht wieder geheiratet hätte, oder wenigstens nicht diesen …, aber lassen wir das. Der Schal ist wirklich schön, er passt ausgezeichnet zu meinem neuen Kleid.« Wohlgefällig betrachtete sich das große blonde Mädchen im Spiegel. Pünktchen und Irmela befanden sich im sogenannten Nähzimmer. Außer zwei Nähmaschinen und etlichen Wandschränken gab es hier auch einen großen Spiegel, vor dem sich Irmela jetzt hin und her drehte.

  • Wo ist mein Baby?: Sophienlust (ab 351) 397 – Familienroman

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    Wo ist mein Baby?: Sophienlust (ab 351) 397 – Familienroman
    Wo ist mein Baby?: Sophienlust (ab 351) 397 – Familienroman

    In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass. Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht. Nach einigen Regentagen schien an diesem Morgen endlich die Sonne wieder. Else Rennert, die Leiterin des Kinderheimes Sophienlust, stand auf der Freitreppe des ehemaligen Herrenhauses und blickte dem abfahrenden Bus nach, der die schulpflichtigen Kinder nach Wildmoos zur Volksschule brachte. Dann drehte sie sich um und betrat durch das Portal die große Halle, die den Mittelpunkt des Kinderheims bildete. Die Frau schaute überrascht zur Treppe. Die fünfjährige Heidi Holsten hatte sich mit ihrem Bäuchlein auf das Geländer gelegt und rutschte, vor Vergnügen quietschend, hinunter. »Heidi!« rief die Heimleiterin entsetzt