Blumen für meine Mami: Sophienlust (ab 351) 393 – Familienroman
Von Marietta Brem
()
Über dieses E-Book
Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht.
Das Auto hielt vor dem Kaufhaus in Maibach. Am Steuer saß Alexander von Schoenecker und grinste über das ganze Gesicht. »Was meinst du, Denise, ob ich mir vorsichtshalber lieber eine Zeitung kaufe, damit ich etwas zu tun habe?« Nur zu gern ging seine hübsche Frau, Denise von Schoenecker, auf seinen Scherz ein. »Meinst du, eine wird dir genügen? Du weißt, wie lange ich immer zum Einkaufen brauche.« Sie gab ihm einen Kuß, stieg aus und verschwand wenig später hinter der Glastür. Noch eine ganze Weile schaute Alexander von Schoenecker ihr nach, obwohl Denise nicht mehr zu sehen war. Wieder einmal mußte er sich eingestehen, welches Glück er gehabt hatte, daß ihm das Schicksal diese wunderbare Frau beschert hatte. Nach dem Tod seiner ersten Frau, als er mit seinen beiden Kindern Sascha und Andrea ganz allein dagestanden hatte, hatte er gedacht, daß er nie wieder glücklich werden könnte. Dann war ihm Denise begegnet, und sein Leben hatte zusammen mit ihr, die ebenfalls Witwe war, und ihrem Sohn Dominik noch einmal neu begonnen. Dann war zu ihren drei Kindern noch ein viertes hinzugekommen, nämlich Henrik, der inzwischen ein richtiger Lausbub war. »Ja, Alexander von Schoenecker war wirklich zufrieden mit seinem Leben, zumal er Denise von Herzen liebte und sich auch ihrer Liebe sicher war. Da kam Denise schon wieder, beladen mit Paketen, Päckchen und Plastiktüten. »Ich muß mich wundern, mein Schatz! Das ist ausnahmsweise einmal schnell gegangen«, sagte Alexander schmunzelnd. »Du kannst das Wundern bleiben lassen, mein Lieber«, ahmte sie seinen Tonfall nach. »Ich bin nämlich noch nicht fertig.«
Andere Titel in Blumen für meine Mami Reihe ( 30 )
Ich gehöre zu Tante Line: Sophienlust (ab 351) 375 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenErfüllung einer Sehnsucht: Sophienlust (ab 351) 377 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeliebte Esther: Sophienlust (ab 351) 379 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAls Baby adoptiert: Sophienlust (ab 351) 376 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeikos größter Wunsch: Sophienlust (ab 351) 396 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBekenne dich zu deinem Kind: Sophienlust (ab 351) 394 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWarum lasst ihr mich allein?: Sophienlust (ab 351) 378 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWo ist mein Baby?: Sophienlust (ab 351) 397 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWehmütige Erinnerungen: Sophienlust (ab 351) 380 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBlumen für meine Mami: Sophienlust (ab 351) 393 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Schatten der Vergangenheit: Sophienlust (ab 351) 392 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIst meine Omi nicht fabelhaft?: Sophienlust (ab 351) 398 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas soll unsere Mami werden!: Sophienlust (ab 351) 381 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWir sind unzertrennlich: Sophienlust (ab 351) 399 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAusweg aus der Dunkelheit: Sophienlust (ab 351) 395 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWir bleiben bei Vati: Sophienlust (ab 351) 402 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDem Vater zugesprochen: Sophienlust (ab 351) 405 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnter bösem Verdacht: Sophienlust (ab 351) 404 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEinsame Herzen glücklich vereint: Sophienlust (ab 351) 413 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAuch du wirst wieder einen Papi haben: Sophienlust (ab 351) 400 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Vater kehrt zurück: Sophienlust (ab 351) 407 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZwei kleine Freundinnen: Sophienlust (ab 351) 406 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenManuel – ein Junge zum Liebhaben: Sophienlust (ab 351) 417 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIn Gedanken bin ich bei dir: Sophienlust (ab 351) 401 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFür euch will ich leben: Sophienlust (ab 351) 403 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNeue Eltern für Janina: Sophienlust (ab 351) 409 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenViola kennt die Wahrheit: Sophienlust (ab 351) 408 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Augenblick der Wahrheit: Sophienlust (ab 351) 412 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie falsche und die echte Liebe: Sophienlust (ab 351) 410 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBlick in die Zukunft: Sophienlust (ab 351) 418 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Mehr von Marietta Brem lesen
Ähnlich wie Blumen für meine Mami
Titel in dieser Serie (32)
Ich gehöre zu Tante Line: Sophienlust (ab 351) 375 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenErfüllung einer Sehnsucht: Sophienlust (ab 351) 377 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeliebte Esther: Sophienlust (ab 351) 379 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAls Baby adoptiert: Sophienlust (ab 351) 376 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeikos größter Wunsch: Sophienlust (ab 351) 396 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBekenne dich zu deinem Kind: Sophienlust (ab 351) 394 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWarum lasst ihr mich allein?: Sophienlust (ab 351) 378 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWo ist mein Baby?: Sophienlust (ab 351) 397 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWehmütige Erinnerungen: Sophienlust (ab 351) 380 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBlumen für meine Mami: Sophienlust (ab 351) 393 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Schatten der Vergangenheit: Sophienlust (ab 351) 392 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIst meine Omi nicht fabelhaft?: Sophienlust (ab 351) 398 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas soll unsere Mami werden!: Sophienlust (ab 351) 381 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWir sind unzertrennlich: Sophienlust (ab 351) 399 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAusweg aus der Dunkelheit: Sophienlust (ab 351) 395 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWir bleiben bei Vati: Sophienlust (ab 351) 402 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDem Vater zugesprochen: Sophienlust (ab 351) 405 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnter bösem Verdacht: Sophienlust (ab 351) 404 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEinsame Herzen glücklich vereint: Sophienlust (ab 351) 413 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAuch du wirst wieder einen Papi haben: Sophienlust (ab 351) 400 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Vater kehrt zurück: Sophienlust (ab 351) 407 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZwei kleine Freundinnen: Sophienlust (ab 351) 406 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenManuel – ein Junge zum Liebhaben: Sophienlust (ab 351) 417 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIn Gedanken bin ich bei dir: Sophienlust (ab 351) 401 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFür euch will ich leben: Sophienlust (ab 351) 403 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNeue Eltern für Janina: Sophienlust (ab 351) 409 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenViola kennt die Wahrheit: Sophienlust (ab 351) 408 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Augenblick der Wahrheit: Sophienlust (ab 351) 412 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie falsche und die echte Liebe: Sophienlust (ab 351) 410 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBlick in die Zukunft: Sophienlust (ab 351) 418 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnliche E-Books
Von allen geliebt: Sophienlust Bestseller 210 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDein Glück ist auch meins: Sophienlust Bestseller 195 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDirk, der Ausreißer: Sophienlust 181 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenErfüllung einer Sehnsucht: Sophienlust (ab 351) 377 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNur Liebe macht Kinder glücklich: Sophienlust 473 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSo klein – und schon verlassen: Sophienlust 270 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin einsames Kind findet einen Freund: Sophienlust Bestseller 112 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFerdi zieht das große Los: Sophienlust Bestseller 187 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUngeweinte Kindertränen: Sophienlust Bestseller 133 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin einsames Kind findet einen Freund: Sophienlust 214 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEndlich eine neue Mutti: Sophienlust 200 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnsere geliebten Kinder: Sophienlust Extra 22 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDirk, der Ausreißer: Sophienlust Bestseller 136 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKerstin verliert ihren Hass: Sophienlust Bestseller 199 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Kinder der Taxifahrerin: Sophienlust Bestseller 194 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGaston, der Sohn des Diplomaten: Sophienlust Bestseller 77 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Puppen sind ihre Freunde: Sophienlust 264 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenErfüllung einer Sehnsucht: Sophienlust 377 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDu bist nicht allein, mein Sohn: Sophienlust 126 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWir zwei sind unzertrennlich: Sophienlust 158 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWo Kinder glücklich sind: Sophienlust Bestseller 90 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKleines Herz in Gefahr: Sophienlust Bestseller 196 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKleines Herz in Gefahr: Sophienlust 119 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBritta darf nicht nach Hause: Sophienlust 510 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGaston, der Sohn des Diplomaten: Sophienlust Extra 203 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer schweigende Mund: Sophienlust Bestseller 98 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBiggi und ihre Tiere: Sophienlust Extra 26 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGoldi, lach doch mal!: Sophienlust 501 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Kinder der Taxifahrerin: Sophienlust 121 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie geheimnisvollen Zwillinge: Sophienlust Bestseller 108 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Zeitgenössische Romantik für Sie
Vom Milliardär gekauft Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Mr. Wrong (Küsse nicht den Falschen) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenPopstar Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Weiße Nächte: Aus den Memoiren eines Träumers (Ein empfindsamer Roman) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAlphas Versuchung: Bad-Boy-Alphas-Serie, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine gefährliche Frau: Ein Milliardär Liebesromane Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie verbotene Babysitterin: Ein Milliardär - Liebesroman: Nachtclub-Sünden, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMafia Daddy: Vom Silberlöffel zur Silberschnalle: Unterwelt von Las Vegas, #2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebesheirat nur zum Schein? Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Der verbotene Vertrag des Alphas: Eine Werwolf-Romanze voller Macht und Verlangen: Buch der Rebellen, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeheimnisse der Sehnsucht: Milliardär Liebesromane: Die Assistentin des Milliardärs, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEgotistical Puckboy Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWohin das Schicksal führt: Sophienlust - Die nächste Generation 67 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKüssen nach Rezept: Kurzroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin besonderes Praktikum Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMein zärtlicher Verführer: Die Rinucci Brüder 2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGefährliches Vorspiel: Black Light Roulette: Chicago Bratwa, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZum ersten Mal im Leben Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenStrand im Herz: Romantische Komödie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Rettung des Dr. Marian: Das Vermächtnis der Marians, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFalscher Bräutigam - wahre Liebe? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Regenbogen: Milliardär Liebesromane: Gefährliche Gewässer, #4 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHitzkopf Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Ein Milliardär für Cinderella? Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Romana Gold Band 53 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLoving the Boss: Milliardär Liebesroman: Fokus, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSei mein: Milliardär Liebesromane: Unwiderstehliche Brüder, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenJulia Ärzte zum Verlieben Band 54 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Blumen für meine Mami
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Blumen für meine Mami - Marietta Brem
Sophienlust (ab 351)
– 393 –
Blumen für meine Mami
... denn jetzt wird endlich alles gut
Marietta Brem
Das Auto hielt vor dem Kaufhaus in Maibach. Am Steuer saß Alexander von Schoenecker und grinste über das ganze Gesicht. »Was meinst du, Denise, ob ich mir vorsichtshalber lieber eine Zeitung kaufe, damit ich etwas zu tun habe?« Nur zu gern ging seine hübsche Frau, Denise von Schoenecker, auf seinen Scherz ein.
»Meinst du, eine wird dir genügen? Du weißt, wie lange ich immer zum Einkaufen brauche.«
Sie gab ihm einen Kuß, stieg aus und verschwand wenig später hinter der Glastür.
Noch eine ganze Weile schaute Alexander von Schoenecker ihr nach, obwohl Denise nicht mehr zu sehen war. Wieder einmal mußte er sich eingestehen, welches Glück er gehabt hatte, daß ihm das Schicksal diese wunderbare Frau beschert hatte.
Nach dem Tod seiner ersten Frau, als er mit seinen beiden Kindern Sascha und Andrea ganz allein dagestanden hatte, hatte er gedacht, daß er nie wieder glücklich werden könnte.
Dann war ihm Denise begegnet, und sein Leben hatte zusammen mit ihr, die ebenfalls Witwe war, und ihrem Sohn Dominik noch einmal neu begonnen.
Dann war zu ihren drei Kindern noch ein viertes hinzugekommen, nämlich Henrik, der inzwischen ein richtiger Lausbub war.
»Ja, Alexander von Schoenecker war wirklich zufrieden mit seinem Leben, zumal er Denise von Herzen liebte und sich auch ihrer Liebe sicher war.
Da kam Denise schon wieder, beladen mit Paketen, Päckchen und Plastiktüten.
»Ich muß mich wundern, mein Schatz! Das ist ausnahmsweise einmal schnell gegangen«, sagte Alexander schmunzelnd.
»Du kannst das Wundern bleiben lassen, mein Lieber«, ahmte sie seinen Tonfall nach. »Ich bin nämlich noch nicht fertig.«
Sie legte die Einkäufe auf den Rücksitz.
»Aber den Rest habe ich sicher auch schnell erledigt.«
Bewundernd folgte sein Blick ihrer schlanken Gestalt.
Ein Geschenk mußte sie noch besorgen, ihr jüngster Sohn Henrik war für den nächsten Nachmittag zu einer Geburtstagsfeier eingeladen.
Nachdenklich blieb sie an einem Schaufenster stehen. Sollte sie in das Kaufhaus gehen oder lieber in den Spielwarenladen auf der anderen Straßenseite?
Sie entschied sich für das Fachgeschäft, weil dort die Auswahl größer war.
»Mami, das Schaukelpferd will ich haben!«
Das kleine blonde Mädchen zog energisch am Rock einer jungen Frau, die aber anscheinend nicht stehenbleiben wollte.
»Wir haben keine Zeit, Birgit! Bitte komm jetzt endlich.«
Lächelnd beobachtete Denise von Schoenecker das Mädchen, das ihr irgendwie bekannt vorkam. Das glatte goldblonde Haar, das bis zu den schmalen Schultern herabreichte und die samtbraunen Augen waren ihr noch in Erinnerung. »Guten Tag, Frau von Schoenecker«, sagte in diesem Augenblick die junge Frau.
Denise schaute in das schmale, blasse Gesicht der Jüngeren, in dem die blauen Augen unnatürlich, beinahe wie im Fieber glänzten.
»Guten Tag, Frau Keßler«, sagte Denise erfreut.
»Und du bist die Birgit, wenn ich mich recht erinnere. Wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen.«
Artig grüßte das kleine Mädchen.
»Gehst du mit deiner Mami einkaufen?«
Birgit schüttelte den Kopf, daß ihre Haare nur so flogen.
»Nein, die Mami ist krank und muß ins Krankenhaus«, berichtete sie eifrig und kam sich ungeheuer wichtig dabei vor.
»Hören Sie nicht auf das Kind«, sagte Karin Keßler hastig. »So schlimm ist es nun auch wieder nicht. Es handelt sich nur um eine Untersuchung, das ist alles.«
Erst jetzt betrachtete Denise eingehend ihre Gesprächspartnerin, deren verhärmtes Aussehen ihr schon zu Anfang ihres Gesprächs aufgefallen war.
Die junge Frau mit den kurzen mittelbraunen Haaren schien sehr mit ihren Problemen beschäftigt zu sein.
»So, wir müssen jetzt aber gehen«, entschied sie plötzlich und griff nach Birgits Hand. »Ich versäume sonst noch meinen Termin.«
»Ich will aber nicht mit ins Krankenhaus, Mami, ich habe es dir schon heute morgen gesagt«, wehrte sich das kleine Mädchen und schaute Denise hilfesuchend an.
»Du weißt, daß Frau Ulmer nicht da ist, und sonst weiß ich niemanden, der auf dich aufpassen könnte.«
»Wenn es deine Mami erlaubt, könntest du ja solange mit mir kommen. Die Kinder von Sophienlust würden sich bestimmt freuen, wenn sie eine Weile mit dir spielen könnten.«
»Sophienlust ist doch das Kinderheim, das etwas außerhalb von Wildmoos liegt.«
»Ja, ganz richtig«, bestätigte Denise erfreut. »Es gehört meinem Sohn Dominik, der von allen nur Nick gerufen wird. Er ist sechzehn Jahre alt, und ich verwalte das Heim, bis er die schöne Aufgabe, heimatlosen Kindern ein Zuhause zu bieten, selbst übernehmen kann.«
»Und Sie würden wirklich meine Birgit für ein paar Stunden beaufsichtigen? Es wäre eine große Erleichterung für mich.«
»Natürlich, Frau Keßler«, antwortete Denise und lächelte. »Wir werden uns sicher gut verstehen.«
»Mein Mann kann die Kleine heute abend abholen, wenn er nach Hause kommt. Es ist ja von uns aus nicht allzuweit bis zu dem Kinderheim. Ich bin Ihnen wirklich dankbar, daß Sie Birgit mitnehmen.«
Karin Keßler beugte sich zu ihrem Töchterchen hinunter und streichelte dem Mädchen kurz über die Wange.
»Du gehst doch gern mit Frau von Schoenecker, Herzchen?«
»Das weiß ich noch nicht, Mami«, antwortete Birgit kleinlaut.
Zwar war das Kind noch nicht ganz überzeugt, aber als Denise ihm freundlich lächelnd die Hand reichte, lächelte Birgit schon zutraulicher.
»Komm, wir gehen noch schnell in den Laden hier hinein, und dann fahren wir nach Sophienlust zurück.«
Nun war das Mädchen überzeugt, daß Denise ihr nichts Böses tun wollte. Munter plappernd hüpfte sie neben ihr her, nachdem sie sich von ihrer Mutter verabschiedet hatte.
Karin Keßler atmete erleichtert auf. Es war ein schwerer Weg, den sie vor sich hatte. Sie ahnte, welche Diagnose sie erwartete. Aber sie mußte Gewißheit haben.
Weder Denise noch Birgit ahnten etwas von den düsteren Gedanken, die Karin Keßler bewegten.
»Das ist aber ein schöner Bär«, stellte Birgit bewundernd fest und streichelte hingebungsvoll den haarigen Gesellen mit dem braunen Plüschfell. »Darf ich ihn mit nach Hause nehmen?«
»Ja, Birgit, ich schenke ihn dir, wenn du ihn dir so sehr wünschst.«
Denise wählte für Henriks Geburtstagsgeschenk eine schöne Spielesammlung, die dem Freund ihres Jüngsten bestimmt Spaß machen würde.
»Gibst du mir den Bär, Frau…«
Verlegen brach Birgit ab. Sie hatte den Namen vergessen, den ihre Mutter vorhin genannt hatte.
»Sag Tante Isi zu mir, wie alle Kinder von Sophienlust«, bat Denise und gab dem Mädchen rasch einen Kuß auf die blasse Wange. »Und hier hast du deinen Bär, mein Schatz.« Denise lächelte, als Birgit das Spielzeug selig an sich preßte.
Als Alexander von Schoenecker sah, daß seine Frau nicht allein zurückkehrte, seufzte er auf.
»Oh, Denise«, murmelte er tiefsinnig. »Es hätte mich gewundert,
