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187 Liebe im Galopp
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Über dieses E-Book

Die elternlose junge Alita lebt mit ihrem Vormund und Onkel, dem Herzog von Langstone. Dieser und dessen Ehefrau behandeln Alita wie eine Angestellte, die sich um die Pferdezucht kümmert, die noch aus der Zeit des Vaters des Herzogs stammt. Sie ist eine sehr gute Reiterin und kennt sich sehr gut mit Pferden und deren Training aus. Flamingo ist das einzige Pferd, das ihr gehört und ihr alles bedeutet; ihm hat sie auch ein paar besondere Kunststücke beigebracht.
Der Nachbarbesitz, Marshfield, wird vom amerikanischen Millionär Clint Wilbur gekauft, der sich sofort daran macht, das Haus zu renovieren. Er ist ein Pferdenarr und auf Drängen des Herzogs verhandelt er mit Alita, um Pferde vom Herzog zu kaufen, der sich in Geldnöten befindet. Clint besteht darauf, dass Alita bei den Umbauten der Pferdeställe assistiert und verbringt viel Zeit mit ihr. Auch versucht er, sie zu überreden in einer Pferdeshow mit Flamingo teilzunehmen. Die Herzogin ist erzürnt, dass er sich nicht für ihre Tochter Hermione interessiert und verbietet Alita den Verkehr mit Clint. Erkennt Clint Alita‘s wahre Schönheit? Und können ihre vielen Gemeinsamkeiten Alita’s Geheimnis wettmachen, so dass er bei ihr bleibt…?
SpracheDeutsch
HerausgeberM-Y Books
Erscheinungsdatum11. Nov. 2022
ISBN9781788676267
187 Liebe im Galopp
Autor

Barbara Cartland

Barbara Cartland war die produktivste Schriftstellerin der Welt. Sie schrieb zu Lebzeiten 723 Bücher, von denen nicht weniger als 644 Liebesromane waren, die sich weltweit über eine Milliarde Mal verkauften und in 36 Sprachen übersetzt wurden. Neben Liebesromanen schrieb sie außerdem historische Biografien, Theaterstücke und Ratgeber. Ihr erstes Buch schrieb sie im Alter von 21 Jahren – es wurde auf Anhieb ein Bestseller. Ihr letztes Buch schrieb sie im Alter von 97 Jahren und es trug den vielleicht prophetischen Titel »Der Weg zum Himmel«. Zwischen den 1970er und 1990er Jahren wurde Barbara Cartland dank zahlreicher Fernsehauftritte und ihrer Beziehung mit der jungen Lady Diana zu einer Medienikone, doch ihr großes Vermächtnis werden ihre vielen inspirierenden Liebesromane bleiben. Barbara Cartlands offizielle Website: www.barbaracartland.com Bei dotbooks erscheinen von Barbara Cartland mehrere historische Liebesromane in der der HIGHLAND SKY-Reihe sowie in der REGENCY SCANDALS-Serie und Exotikromane in der Reihe TRÄUME UNTER FERNER SONNE.

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    Buchvorschau

    187 Liebe im Galopp - Barbara Cartland

    Erstes Kapitel ~ 1885

    Die beiden jungen Frauen erhoben sich eiligst von ihren Stühlen, als der Herzog das Frühstückszimmer betrat.

    „Guten Morgen, Hermione!" Sein Blick ruhte einen Augenblick bewundernd auf seiner hübschen Tochter.

    „Guten Morgen, Papa", antwortete Lady Hermione.

    „Guten Morgen, Onkel Lionel", beeilte sich das andere junge Mädchen zu sagen, dessen Anwesenheit der Herzog kaum zu bemerken schien.

    Ohne darauf zu antworten, setzte er sich in seinen Stuhl am Kopfende des Tisches.

    Sekunden später erschien der Butler mit der neuesten Ausgabe der ,Times‘, die, wie jeden Morgen, in den Gesinderäumen vorsichtig glattgebügelt worden war.

    Ein Lakai füllte die Tasse des Herzogs mit dampfend heißem Kaffee.

    „Schon wieder Kalbsbries? fragte der Herzog, leicht unwirsch auf die silberne Schale deutend, die ein zweiter Lakai servierte. „Was gibt es sonst noch?

    „Nierchen, Euer Gnaden, Eier auf Speck und Risotto mit Lachs und Erbsen."

    Der Gesichtsausdruck des Herzogs, während er kurz überlegte, ließ darauf schließen, daß ihn weder das eine noch das andere besonders interessierte. Schließlich nahm er sich etwas von dem Kalbsbries.

    „Du bist sicher noch sehr müde, Lionel, meinte die Herzogin besorgt. „Dein Zug kam später an denn je.

    „Es wird immer schlimmer mit diesen Zügen, meinte der Herzog. „Eigentlich wollte ich früher da sein, aber dann wurde ich aufgehalten.

    „Aufgehalten?" fragte die Herzogin erstaunt.

    „Das Wieso und Warum erkläre ich dir später", erwiderte er kurz und bündig, woraus seine Frau entnehmen konnte, daß er nicht gewillt war; in Anwesenheit der Lakaien darüber zu sprechen.

    Hellbrauner heißer Toast wurde serviert, die kleine goldene Glocke in Reichweite des Herzogs plaziert. Dann zog sich die Dienerschaft zurück.

    Kaum waren sie allein, sahen ihn die drei Frauen erwartungsvoll an.

    Der Herzog war in seiner Jugend ein gutaussehender Mann gewesen, und er war es eigentlich immer noch. Trotz der langsam grau werdenden Haare und trotz der Falten in seinem Gesicht, die ihn manchmal älter erscheinen ließen, als er eigentlich war. Vor allem waren es wohl die Würde und Bestimmtheit in seinem Wesen, die ihn zu einer auffallenden Erscheinung machten.

    Es war ein offenes Geheimnis, daß selbst Königin Victoria, deren Vorliebe für gutaussehende Männer allerdings bekannt war, seine Gesellschaft sehr schätzte.

    Der Herzog seinerseits fühlte sich geehrt, wenn Ihre Majestät ihn um Rat fragte oder auf seiner Anwesenheit bei Hof bestand, obgleich er deswegen häufiger die lange Fahrt nach London in Kauf nehmen mußte.

    Die Herzogin war zur Zeit ihrer Verehelichung ein hübsches blondes Mädchen gewesen. Im Laufe der Jahre jedoch war ihre Schönheit immer mehr verblaßt. Auch war ihr eine gewisse Strenge eigen, die die Besucher des Schlosses, besonders beim erstenmal, irritierte und verunsicherte. Insbesondere bei größeren Einladungen war wohl gerade diese Eigenschaft der Herzogin schuld daran, daß es immer formell und niemals wirklich herzlich zuging.

    Lady Hermione Lang war der ganze Stolz ihres Vaters. Sie war ausgesprochen hübsch. Ihr Haar blond mit zartem Goldschimmer, der Teint englisch blaß, die Augen von auffallendem Hellblau, wie die Schale von Drosseleiern.

    Dennoch, hätte sie nicht zur Gesellschaft gehört, wäre sie sicher weitaus weniger bewundert worden. Aber sie war die Tochter eines Herzogs, und allein diese Tatsache verleitete diejenigen, die sie sahen oder über sie in den Klatschspalten lasen, sie hübscher zu finden, als sie in Wirklichkeit war.

    Das andere junge Mädchen im Frühstückszimmer unterschied sich vollkommen von Hermione.

    Alita Lang war die Nichte des Herzogs. Im Gegensatz zu dessen Tochter, die immer nach der neuesten Mode gekleidet war, trug sie ein braunes Kleid ohne jegliche Verzierungen, was ihr schmales Gesicht blaß und kränklich aussehen ließ. Vielleicht war dies der Grund, warum ihr Onkel, der bekannt dafür war, daß er gern hübsche Frauen um sich hatte, sie nur selten und mit gewissem Widerwillen betrachtete.

    Alita lebte bei ihrem Onkel und bei ihrer Tante, dennoch führte sie im Grunde das Leben einer Außenseiterin. Zumal man ihr untersagt hatte, in den repräsentativen vorderen Räumen des Hauses zu erscheinen, außer die Familie war unter sich. Alles in allem war Alita nicht sehr glücklich. Andererseits war sie inzwischen so an die Behandlung, die ihre Verwandten ihr zuteil werden ließen, gewöhnt, daß es sie nicht mehr allzusehr verletzte.

    Sie hatte sich daher in eine Gleichgültigkeit hineingesteigert, die sich sogar auf ihr Aussehen übertrug. Ihr Haar war zu einem unordentlichen Knoten zusammengerafft, und es störte sie wenig, wenn sich einzelne Strähnen zu beiden Seiten ihres zarten Gesichtes selbständig machten. Mit ihren grauen Augen, deren Farbe zu ihrem Haar zu passen schien, betrachtete sie jetzt ihren Onkel.

    „Du bist aschblond", hatte eine ihrer Gouvernanten ihr einst gesagt. Aber das war lange her. Das war zu einer Zeit, als ihr Aussehen nicht nur ihrer Mutter, sondern auch ihr selbst noch wichtig war.

    Inzwischen betrachtete sie sieh selten im Spiegel. Höchstens, wenn sie sich zum Abendessen umzog, aber auch dann nur, um sich zu vergewissern, daß sie nicht allzu ungekämmt war, was zwangsläufig eine Rüge ihrer Tante zur Folge hatte.

    „Was ich also erzählen wollte, nahm der Herzog seine vorhin unterbrochene Erklärung wieder auf, „war, das Yeovil, der Treuhänder des armen D’Arcy, gestern abend schuld an meiner Verspätung war. Wir haben uns im Club über den Verkauf des Marshfield-Besitzes unterhalten.

    „Dann ist der Besitz bereits verkauft? rief die Herzogin. „Und warum hat mir niemand davon erzählt?

    „Aber ich erzähle es dir ja gerade eben", meinte der Herzog.

    „Noch vor einer Woche habe ich mit Mr. Bates gesprochen, ob man bereits einen Käufer gefunden hat, beschwerte sich die Herzogin, „und er hat mir klargemacht, wie schwer es sei, jemanden zu finden, weil das Haus so groß ist. ,Die Treuhänder hoffen, einen Millionär zu finden‘, sagte er wörtlich zu mir.

    „Und genau den haben sie gefunden", bemerkte der Herzog.

    „Einen Millionär?"

    „Einen Multi-Millionär!"

    „Oh, Papa, das klingt ja richtig aufregend! rief Hermione. „Es ist aufregend, Hermione, antwortete der Herzog: „Vor zwei Tagen wurde mir dieser in Frage kommende Käufer im Schloß Windsor von dem amerikanischen Botschafter vorgestellt."

    „Vom amerikanischen Botschafter?" fragte die Herzogin ungläubig.

    „Jawohl. Denn der Käufer des Marshfield-Besitzes, meine Liebe, ist ein Amerikaner!"

    Offensichtlich bestürzt starrte die Herzogin auf ihren Mann.

    „Clint Wilbur, fuhr der Herzog fort, „ist, ich versichere es dir, ein außergewöhnlicher junger Mann. Ich habe ihn zum Abendessen eingeladen.

    „Heute abend?" rief die Herzogin, und es klang wie ein Kreischen.

    „Aber da bleibt uns ja gar nicht genügend Zeit, eine Party zu arrangieren."

    „Ich dachte eigentlich auch nicht an eine Party, meinte der Herzog. „Ich dachte vielmehr, es würde Mr. Wilbur Freude machen, uns sozusagen als ... als Familie kennenzulernen.

    Während er sprach, sah er zu seiner Tochter hinüber, und die Herzogin begriff sofort, woran er dachte.

    „Aber ... aber ein Amerikaner!" nörgelte sie, als habe er seine Gedanken laut ausgesprochen.

    „Die Wilburs sind eine sehr angesehene Familie, erklärte der Herzog. „Der Botschafter hat mir erzählt, daß sie mit den Astors und Vanderbilts verwandt sind.

    „Und er ist wirklich so reich?" wollte Hermione wissen.

    „Mir wurde gesagt, er ist einer der reichsten und gefragtesten Junggesellen Amerikas, ihm gehört eine astronomische Anzahl von Ölfeldern, Eisenbahn- und Schiffsgesellschaften, und ich weiß nicht was sonst noch alles."

    Die Herzogin schien ihren Mann endlich begriffen zu haben und meinte:

    „Qh, natürlich werden wir alles daransetzen, damit Mr. Wilbur sich bei uns wohlfühlt. Aber warum kauft er eigentlich einen so riesigen Besitz hier in England?"

    „Deine Frage ist nicht unberechtigt. Aber ich kann es dir erklären, sagte der Herzog, und seine Freude war kaum zu überhören. „Wilbur sagte mir, er habe vor, sich einige Pferde zu kaufen. Bei diesen Worten sah er seine Nichte an, und als habe er Angst, sie sei mit ihren Gedanken ganz woanders, fuhr er lauter als vorher fort: „Hast du gehört, was ich gesagt habe, Alita?"

    „Ja, Onkel Lionel."

    „Dann sieh bitte zu, daß sich die Pferde, bei denen du augenscheinlich alle deine Zeit verbringst, in bestem Zustand befinden, wenn Mr. Wilbur kommt, um sie sich anzusehen. „Selbstverständlich, Onkel Lionel.

    „Mit Bates werde ich über die Preise reden, die wir für sie verlangen können."

    „Entschuldige, Onkel, aber ich glaube, davon verstehe ich mehr als Mr. Bates", meinte Alita.

    Als zweifle der Herzog an ihren Fähigkeiten, ließ er einige Sekunden vergehen, bevor er antwortete: „Nun gut, dann werde ich mich mit dir darüber unterhalten. Damit hast du die Chance zu beweisen, daß sich das viele Geld, das du mich überredet hast zu investieren, amortisiert hat."

    „Ich bin sicher, daß Mr. Wilbur große Schwierigkeiten haben würde, woanders so gute Pferde zu finden, wie wir sie haben. Jedenfalls in diesem Teil des Landes, antwortete Alita. „Hoffen wir, daß du recht hast! meinte der Herzog trocken.

    „Du verkaufst doch nicht alle Pferde, Papa, oder? erkundigte sich Hermione ängstlich. „Die besten möchte ich für mich behalten. Die Pferde, die ich in der letzten Saison geritten habe, waren mir viel zu wild. Ich hatte Angst vor ihnen.

    Alita betrachtete ihre Kusine von der Seite und dachte sich, wie schon so oft, daß Hermione das Reiten lieber ganz bleiben lassen sollte. Das Pferd, das sie ritt, konnte so sanft sein wie ein Engel, sie hatte trotzdem Angst davor. Diese sportlichen Springjagden waren nichts für sie.

    Hermione dagegen war sich bewußt, daß dies die einzige Möglichkeit für sie war, wenigstens ab und zu mit Männern zusammenzutreffen, ohne sich den strengen Regeln, die im Haus ihrer Eltern herrschten, anpassen zu müssen. Aus diesem Grund zwang sie sich jeden Winter aufs neue, bei den Jagden mitzumachen, obwohl ihr jede Minute dabei verhaßt war.

    „Wieviele Pferde, glaubst du, wird Mr. Wilbur kaufen?" erkundigte sich die Herzogin.

    „Ich hoffe, alle, murmelte der Herzog. „Wir brauchen das Geld, weiß Gott, dringend genug.

    Die Herzogin seufzte „Ach,ja, darüber wollte ich eigentlich mit dir reden, Lionel. Ich habe nur gewartet, bis du von Schloß Windsor zurück bist."

    „Wenn du mich um mehr Haushaltsgeld bitten möchtest oder etwa daran denkst, unnötige Renovierungen im Schloß vornehmen zu lassen, dann vergiß es!" sagte der Herzog.

    Sein Ton war scharf und abweisend. Mit viel Geraschel blätterte er in der ,Times’, faltete sie sorgfältig zusammen, um sich dem Leitartikel zu widmen.

    „Ich verstehe dich ja, Lionel, sagte die Herzogin leise. „Aber du solltest versuchen, mich auch zu verstehen. Die Vorhänge im Salon fallen fast auseinander, und Hermione braucht in diesem Winter unbedingt einige neue Kleider. Auf ihren Bällen kann sie unmöglich die vom letzten Jahr tragen, das siehst du doch ein.

    Alita wußte, dies war nur der Anfang einer endlosen Liste, die ihre Tante ihrem Mann aufzählen würde. Deshalb stand sie schnell auf und schob ihren Stuhl zurecht.

    „Würdet ihr mich bitte entschuldigen, Tante Emily? Ich denke, ich mache mich jetzt besser an die Arbeit."

    „Ich bin in etwa einer Stunde bei den Ställen, sagte der Herzog. „Wir entscheiden dann, welche Pferde wir verkaufen, und wir unterhalten uns über die Preise.

    „Natürlich, Onkel Lionel."

    Alita verließ hastig den Raum. Kopfschüttelnd sah ihr der Herzog nach.

    „Dieses Mädchen ähnelt von Tag zu Tag mehr einer Vogelscheuche, bemerkte er. „Kannst du nicht dafür sorgen, daß sie ein klein wenig ...

    „ .. .Aber warum denn? unterbrach seine Frau ihn ungeduldig. „Es sieht sie ja doch niemand! Also, um auf das zurückzukommen, worüber ich mit dir reden wollte ...

    Alita rannte den Korridor entlang, froh, den familiären Querelen entkommen zu sein. Zwei Stufen auf einmal nehmend, sprang sie die große Treppe hinauf, warf das Kleid, das sie hastig ausgezogen hatte, auf das Bett in ihrem kleinen Zimmer und zog ihre Reitkleidung an.

    Ein sehr teurer Schneider hatte das Kleid einst für sie genäht, der Schnitt war vorzüglich, aber der Stoff fiel fast auseinander. Trotzdem sah sie besser darin aus als in dem zu großen, wie ein Sack an ihr herunterhängenden Kleid, das sie zum Frühstück getragen hatte.

    Alita nahm sich nicht die Zeit, einen Blick in den Spiegel zu werfen. Sie zog ihre Reitstiefel an und suchte nach der kleinen Reitgerte. Dann rannte sie eine der hinteren Treppen hinunter, um möglichst rasch die Ställe zu erreichen.

    Es war ein schöner, wenngleich frischer Herbsttag. Die Blätter waren noch nicht von den Bäumen gefallen, und

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