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Sei tapfer, Eleanor: Digital Edition
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eBook201 Seiten2 StundenDigital Edition

Sei tapfer, Eleanor: Digital Edition

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Über dieses E-Book

Für Jack MacAllister ist der Autounfall, an dem er keine Schuld trägt, das schlimmste Erlebnis seines Lebens. Zumal dabei in dem anderen Wagen die bezaubernd schöne Eleanor ihr Augenlicht verliert. Fortan wird er alles für sie tun nur nicht die ganze Wahrheit sagen

SpracheDeutsch
HerausgeberCORA Verlag
Erscheinungsdatum14. Dez. 2014
ISBN9783733787158
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    Buchvorschau

    Sei tapfer, Eleanor - Lisa Bingham

    IMPRESSUM

    Sei tapfer, Eleanor erscheint in der Harlequin Enterprises GmbH

    © 2000 by Lisa Bingham

    Originaltitel: „Man Behind the Voice"

    erschienen bei: Harlequin Enterprises Ltd., Toronto

    Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.

    © Deutsche Erstausgabe in der Reihe BIANCA

    Band 1243 - 2001 by CORA Verlag GmbH, Hamburg

    Übersetzung: Renate Moreira

    Umschlagsmotive: manifeesto / Shutterstock, ajaxouch / Thinkstock

    Veröffentlicht im ePub Format in 12/2014 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.

    E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck

    ISBN 9783733787158

    Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

    CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

    Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:

    BACCARA, BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, MYSTERY, TIFFANY

    Alles über Roman-Neuheiten, Spar-Aktionen, Lesetipps und Gutscheine erhalten Sie in unserem CORA-Shop www.cora.de

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    PROLOG

    Jackson MacAllister stöhnte, jede Stelle seines Körpers schmerzte, am schlimmsten aber die über seinem linken Auge. Benommen starrte er auf … auf was?

    Er brauchte einen Moment, bis ihm klar wurde, dass sein Gesicht in etwas Helles, Weiches gepresst war. In einen Ballon?

    Nein.

    In einen Airbag.

    Plötzlich stürmte die Erinnerung auf ihn ein. Es war ein kalter Tag gewesen, und der eisige Wind hatte die Temperaturen rasch unter den Gefrierpunkt fallen lassen. Jack, der mit einem Filmteam in der Nähe von Estes Park, Colorado, arbeitete, hatte es kaum erwarten können, nach Kalifornien zu kommen, und war sofort nach Drehende losgefahren.

    Er war gut vorangekommen. Um zwanzig Uhr abends war kaum Verkehr auf der Straße gewesen, die aus dem Canyon he­rausführte. Und Jack hatte leise zu der Musik aus dem Radio seines brandneuen Pick-ups gepfiffen und den heißen Kaffee genossen, den er sich an einer Tankstelle geholt hatte. Aber dann hatte er eine Anhöhe erreicht und war in eine unübersehbare Kurve hi­neingefahren.

    Sobald er die Szene weiter unten auf der Straße erblickte, war seine gute Laune verschwunden. Im Scheinwerferlicht sah er, dass drei Wagen ineinandergefahren waren. Jack reagierte sofort. Durch seine jahrelange Arbeit als Stuntman war er es gewohnt, schnell zu reagieren. Er nahm den Gang raus, bremste in Intervallen und hatte gerade das Gefühl, die Situation in den Griff zu bekommen, als er auf Eis kam und …

    Jack zuckte zusammen, als er an das Krachen des Metalls und an das explosive Geräusch dachte, das sein Airbag machte, als er sich beim Aufprall aufblies. Und dann hörte er einen Schrei.

    Auf einmal war die Benommenheit verschwunden, und Jack setzte sich in Bewegung. Er ignorierte die Schmerzen seines Körpers und versuchte, die Tür zu öffnen. Ohne Erfolg, der Aufprall hatte die Tür offensichtlich verkeilt. Auch das Fenster ließ sich nicht herunterdrehen.

    Er griff unter den Hintersitz seines Pick-ups und zog den Werkzeugkasten hervor. Dann öffnete er ihn und holte einen Schraubenzieher heraus. Geschickt setzte er die Metallspitze an, drückte kräftig, und das Glas zersprang in tausend Splitter. Schließlich steckte er sich den Schraubenzieher ein, griff nach dem Verbandskasten und stieg vorsichtig durch das Fenster aus. Besorgt betrachtete er die Szene, die vor ihm lag.

    Ein Lieferwagen war zuerst auf dem Eis ins Schleudern geraten und hatte sich quer auf die Straße gestellt. Dann war ein Kombi in ihn hineingefahren und schließlich ein Kleinwagen.

    Jack zuckte innerlich zusammen, als er sah, was für einen Schaden sein bedeutend größerer Pick-up bei dem kleineren Wagen angerichtet hatte. Diese Kleinwagen mochten ja wegen ihres geringen Benzinverbrauches günstiger im Unterhalt sein, aber sie besaßen keine Pufferzone, wenn es wirklich einmal zu einem Unfall kam. Wie man hier deutlich sehen konnte.

    „Ist alles in Ordnung?", rief Jack zwei Leuten zu, die jetzt langsam aus dem Kombi ausstiegen.

    „Ich glaube schon", rief ein älterer Mann zurück.

    Jack schaute in die Richtung zurück, aus der er gekommen war, und ging am Straßenrand zu dem Paar hinüber. „Sehen Sie zu, dass Sie sich so weit wie möglich von der Straße fernhalten."

    „Was ist mit den anderen Fahrern?"

    „Ich werde sehen, was ich tun kann. Könnten Sie ein Stückchen weiter die Straße hinaufgehen und auf heranfahrende Wagen achten? Das ist das Einzige, was Sie im Moment für mich tun können!"

    „Ich werde sofort pfeifen, falls sich ein Wagen nähert, erklärte der weißhaarige Herr, während er den Arm seiner Frau ergriff. „Komm, Martha. Wir werden auf diese Felsen klettern, dort kann uns nichts passieren, und wir können alles überblicken.

    Dann bemerkte Jack, dass sich etwas im Führerhaus des Lieferwagens bewegte.

    „Geht es Ihnen gut?", rief er dem Fahrer zu.

    Der Mann hielt den Arm gegen seine Brust gepresst. Selbst im fahlen Licht der Scheinwerfer sah man, dass er unnatürlich blass war. Jack befürchtete, dass der Mann sich etwas gebrochen hatte.

    „Ganz gut. Ich glaube, ich habe nur ein paar Schrammen abbekommen. Er rutschte vom Fahrersitz, sprang auf den Boden und schrie dabei vor Schmerz leise auf. In seiner gesunden Hand hielt er ein Warndreieck. „Ich werde die Straße sichern, und … Er zog vor Schmerz für einen Moment die Luft ein und fuhr dann fort: „Ich habe bereits die Polizei … und den Abschleppdienst … angerufen. Wir werden bald Hilfe bekommen. Sehen Sie mal in dem kleinen Wagen nach. Ich glaube, ich habe einen Schrei gehört."

    Jack lief zu dem Kleinwagen hinüber, dessen Länge sich auf gut ein Drittel reduziert hatte. Der Wind hatte sich gedreht, und Jack stellte erschrocken fest, dass der Geruch von Benzin in der Luft lag. Zu spät bemerkte er, dass sich unter dem zerquetschten Wagen bereits eine Benzinlache gebildet hatte.

    Er wollte den Fahrer des Lieferwagens herbeirufen, aber der war bereits die Straße hinaufgelaufen, um das Warndreieck aufzustellen.

    Es gab keine Zeit zu verlieren, Jack stieg über den Wagen hinweg zur Fahrerseite hinüber und schaute in das Innere. Die Fahrerin lag leblos auf dem Lenkrad, ihr langes Haar war wie ein dunkler Fächer über ihre Schultern ausgebreitet. Der Geruch nach Benzin wurde immer stärker. Er musste schnell handeln.

    Zu seiner Erleichterung drehte die Frau leicht den Kopf und sah ihn mit weit aufgerissenen Augen benommen an.

    „Ich muss Sie sofort hier rausholen. Stecken Sie irgendwo fest?"

    Sie schüttelte den Kopf, zuckte dann zusammen und fasste sich an die Stirn. Sie blutete aus einer Wunde am Haaransatz.

    Jack versuchte, die Tür aufzureißen, aber ohne Erfolg.

    „Bedecken Sie Ihr Gesicht mit Ihren Armen, rief er der Frau zu. „Ich werde das Fenster einschlagen.

    Sobald sie seiner Aufforderung gefolgt war, drehte Jack sein Gesicht zur Seite und brachte mit dem Schraubenzieher die Scheibe zum Bersten. Nachdem er das Glas entfernt hatte, griff er zu der Frau auf dem Fahrersitz hinüber.

    „Schaffen Sie es, mit meiner Hilfe durch das Fenster zu kriechen? Es ist besser, wenn wir uns beeilen, der Wagen könnte explodieren."

    Panik fuhr über ihre zarten Gesichtszüge, und als sie ihn mit ihren tiefblauen Augen entsetzt anstarrte, bemerkte Jack, dass eine ihrer Pupillen erweitert war. Als Stuntman wusste er, dass das ein schlechtes Zeichen war. Sie hatte sich eine ernsthafte Kopfverletzung zugezogen.

    „Ja, flüsterte sie schließlich. „Ich habe nur eine Verletzung an der Stirn.

    „Gut, dann kommen Sie, aber ganz vorsichtig. Wir wissen nicht, ob Sie sich den Nacken verletzt haben."

    Sie ging auf die Knie und beugte ihren Oberkörper aus dem Fenster, Jack ergriff sie und zog sie vorsichtig aus dem Fenster. Sie taumelte, als er sie auf die Füße stellen wollte, und er hob sie rasch auf die Arme.

    Ihr Körper war leicht und schmal. Sie hatte ihren Kopf an seine Schulter gelegt, und aus ihrem Gesicht war jede Farbe gewichen. Wahrscheinlich steht sie unter Schock, dachte Jack.

    Vorsichtig ging er zum Gras hinüber und legte sie nieder. Dann zog er seine Jacke aus, rollte sie zusammen und legte sie ihr unter die Füße. Schließlich zog er seinen dicken Pullover aus und wickelte sie damit ein.

    „Sie … Sie werden frieren", flüsterte sie, während ihre Zähne vor Schock und Kälte aufeinanderschlugen.

    Er zuckte die Schultern und tat so, als ob es für ihn normal wäre, bei Minusgraden im T-Shirt herumzulaufen.

    „Mir geht es gut. Ich mache mir mehr Sorgen um Sie, Miss …"

    Sie blinzelte ihn an. „Eleanor, Eleanor Rappaport."

    „Nun, Eleanor, wie geht es Ihrem Kopf?"

    „Er schmerzt. Sie schloss für einen Moment die Augen und öffnete sie dann wieder. „Ich muss ihn mir angeschlagen habe, als ich aussteigen wollte. Sie runzelte die Stirn. „Aber das habe ich Ihnen bereits gesagt, nicht wahr?"

    Jack bekam Schuldgefühle. Sie musste gerade ihren Sicherheitsgurt abgelegt haben, als er ihren Wagen gerammt hatte.

    „Tut Ihnen sonst noch etwas weh?"

    Sie schüttelte den Kopf. „Mir geht es … gut. Ich weiß nicht, warum … warum ich so zittrig bin und mir so schwindlig ist."

    Er zog sie sanft auf den Schoss und drückte ihr die Hand. „Machen Sie sich keine Sorgen. Sie frieren, und außerdem haben Sie sich eine ordentliche Beule über dem Auge zugezogen. Es ist ganz normal, dass Sie sich schlecht fühlen."

    Er ließ ihre Hand einen Moment los und öffnete den Verbandskasten. Er zog einen antiseptischen Wattebausch aus seiner Umhüllung und tupfte damit ihre Wunde ab. Zu seiner Erleichterung stellte er fest, dass sie nicht so groß war, dass sie genäht werden musste. Nachdem er ihr einen Verband gemacht hatte, legte er eine Hand auf die Stirn der Frau. Sie war feucht und kalt, sehr kalt.

    Dann öffnete sie plötzlich die Augen. Sie blinzelte, schloss sie wieder und schaute ihn erneut an.

    „Ich sehe alles so verschwommen", klagte sie.

    Jack spürte, wie sein Mund trocken wurde. „Können Sie mich nicht sehen?"

    „Doch, aber nicht deutlich. Es verschwimmt alles vor meinen Augen."

    Da diese Tatsache ihr offensichtlich Angst einjagte, streichelte er ihr beruhigend über die Wange und ergriff dann erneut ihre Hand.

    „Machen Sie sich keine Sorgen, versuchte er sie zu trösten. „Sie haben wahrscheinlich eine Gehirnerschütterung. Ein bisschen Ruhe, und alles wird wieder gut werden.

    „Sie haben …, murmelte sie. Ihre Stimme wurde immer schwächer, „mir nicht … Ihren Namen gesagt.

    Er drückte ihr die Hand. „Jackson. Mac…" Er hielt inne und hob den Kopf, als er die Sirene des heranfahrenden Krankenwagens hörte.

    „Hören Sie?, fragte er. „Es kommt bereits Hilfe. In kürzester Zeit werden Sie in einem Krankenhaus sein.

    Aber als er sie anschaute, merkte er, dass statt Erleichterung Panik auf ihrem Gesicht stand.

    „Jackson? Jackson?", rief sie mit weit aufgerissenen Augen.

    „Psst", tröstete er sie, obwohl er selbst all seine Willenskraft aufbringen musste, um ruhig zu bleiben.

    „Ich bin ja hier, Eleanor", sagte er und fürchtete, dass sie gleich in Ohnmacht fallen würde. Doch sie sah ihn immer noch mit weit geöffneten Augen an, und Tränen liefen ihr über das Gesicht.

    „Jackson, schluchzte sie erst leise und dann immer lauter. „Jackson, ich kann nicht mehr sehen.

    1. KAPITEL

    Sechs Monate später

    Jackson MacAllister setzte sich abrupt auf, sein eigener Schrei hallte in der Dunkelheit von den Wänden seines Hotelzimmers wider.

    Schwer atmend fuhr er sich mit den Händen durchs Haar und versuchte sich zu beruhigen, um das schmerzhafte Pochen in seinem Kopf zu mildern.

    Der Traum. Er war wiedergekommen – wie immer, wenn er erschöpft eingeschlafen war oder wie jetzt unter den Nachwirkungen einer Gehirnerschütterung litt.

    Jack schwang die Beine über die Bettkante und schaltete die Nachttischlampe ein. Sein Körper schmerzte von den Prellungen, die er sich neben der Gehirnerschütterung am letzten Drehtag vor einer Woche geholt hatte, und sein Kopf schien vor Schmerz fast auseinanderzuplatzen.

    Langsam ging er zum Badezimmer hinüber. Im harten Licht des Neonlichts nahm er sich zwei Aspirin aus der Schachtel, die auf der Ablage lag, und schluckte beide mit einem Glas Wasser

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