Über dieses E-Book
Am Eingang von Cybils Ranch prangt ein Schild: MÄNNER VERBOTEN! Aus gutem Grund. Nach ihrer Scheidung hat Cybil mit dem Thema Liebe abgeschlossen. Denkt sie! Bis sie mit ihrem Nachbarn, dem smarten Mason, bei einer Party tanzt. Diese Nacht verbringt sie nicht allein - eine einmalige Sache?
Laurie Paige
Laurie Paige lebte mit ihrer Familie auf einer Farm in Kentucky. Kurz bevor sie ihren Schulabschluss machte, zogen sie in die Stadt. Es brach ihr das Herz ihre vierbeinigen Freunde auf der Farm zurück lassen zu müssen. Sie tröstete sich in der örtlichen Bibliothek und verbrachte von nun an ihre Zeit mit Lesen. Eine andere Leidenschaft wurden Museen, die sie ihr Leben lang begleitete. Sie traf ihren zukünftigen Ehemann in einem Laden für Süßigkeiten, der tatsächlich „Sweet Shop“ hieß. Sie war 16, er 20. Nachdem Laurie die High School beendet hatte, heirateten beide und zogen nach Florida. Dort arbeitete sie, schloss das College ab, lernte im warmen Wasser am Cocoa – Beach surfen, bekam eine Tochter und adoptierte einen Hund und zwei Katzen. Nachdem sie ihren Abschluss in Mathematik gemacht hatte, ihre Tochter war in der sechsten Klasse, wurde sie Informatikerin. Sie erhielt von der NASA einen Award für ihre Arbeit bei der Apollo Soyez Mission und entwickelte ein automatisches Fehler-Such-System für den Space Shuttle. Die Familie zog nach Kalifornien, wo sie immer noch leben. Reisen und dadurch Landkarten und andere Kulturen zu studieren hat ihr immer Inspiration für ihre Romane gegeben. Sie mag verlassene Städte, versteckte Täler zwischen imposanten Bergen und ungewöhnliche Städtenamen wie „Dead Horse Creek“ (Bucht der toten Pferde) oder „Dead Man’s Bluff“ (Klippe des toten Mannes). Meistens interessiert sie die Geschichte, die dahinter steht noch mehr, als der Name. Menschen, deren Ehe oder Partnerschaft im Moment am Ende zu sein scheint, möchte sie mit auf den Weg geben: „All die Gründe, warum Sie sich verliebt haben, sind immer noch da. Vielleicht nur versteckt unter Sorgen, Alltag und Pflichten. Finden Sie sie wieder und machen Sie sie sich bewusst. Ganz sicher, das Beste kommt noch!“ Sie mag es von ihren Lesern zu hören und Sie können ihr an ihre E-Mail-Adresse schreiben: LauriePaige@AOL.com.
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Buchvorschau
Liebe, nein danke! - Laurie Paige
IMPRESSUM
Liebe, nein danke! erscheint in der HarperCollins Germany GmbH
© 1999 by Laurie Paige
Originaltitel: „The Cowboy Next Door"
erschienen bei: Harlequin Enterprises Ltd., Toronto
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe COLLECTION BACCARA
Band 164 - 2000 by CORA Verlag GmbH, Hamburg
Übersetzung: Angelika Schulz
Umschlagsmotive: GettyImages_Wavebreakmedia
Veröffentlicht im ePub Format in 01/2018 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 9783733755249
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
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BACCARA, BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, MYSTERY, TIFFANY
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1. KAPITEL
Mason Faraday sah verärgert auf das läutende Telefon. So früh am Tage – das konnte doch nur Cybil Mathews sein! Aber er hatte momentan überhaupt keine Lust, mit der Besitzerin der Nachbarranch zu reden.
Cybil war eine Frau, die einem schrecklich auf die Nerven gehen konnte. Sie vertrat nämlich die Meinung, dass Männer nur geringe Intelligenz besaßen, stets eine verborgene Gefahr darstellten und kein Vertrauen verdienten. Na, was Letzteres angeht, könnte ich ihr auch einiges über ihre Geschlechtsgenossinnen erzählen, dachte Mason. Doch sobald er sie sah, hatte er merkwürdigerweise bloß eines im Sinn: Sex!
Missmutig wartete er darauf, dass sich der Anrufbeantworter einschaltete und das Gespräch aufzeichnete. In der Zwischenzeit las Mason das Schreiben, das er am Tag zuvor von seinem Rechtsanwalt bekommen hatte.
Die Scheidung war jetzt endgültig rechtskräftig, seine Ehe nur noch Vergangenheit. Er konnte sie zu den Akten legen, wie all die anderen Fehler, die er begangen hatte. Allerdings waren die weniger folgenschwer gewesen.
In den zwanzig Jahren, die Mason als viel beschäftigter Stuntman in Hollywood gearbeitet hatte, war eine hübsche Summe als Notgroschen für seine alten Tage zusammengekommen. Und genau die Hälfte seiner Ersparnisse hatte seine Exfrau für fünf Jahre Ehe mit ihm gefordert. Zum Glück hatte der Richter Lorah und ihrem Rechtsanwalt nicht ganz zugestimmt. Aber ihr waren das Haus in einem piekfeinen Nobelviertel und eine große Summe Bargeld zugesprochen worden. Damit konnte sie ihren aufwendigen Lebensstil weiterhin pflegen. Mason war dennoch froh, dass nun endlich alles vorbei war.
Die Stimme seiner Nachbarin riss ihn aus diesen unerfreulichen Gedanken und lenkte seine Aufmerksamkeit wieder auf das gegenwärtige Problem.
„… und wenn Ihre Leute nicht kommen und das verdammte Vieh innerhalb einer Stunde abholen, versichere ich Ihnen, dass ich Hamburger aus ihm mache, bevor weitere sechzig Minuten vergehen", rief sie empört auf das Band des Anrufbeantworters.
Im Stillen seufzend nahm Mason dann doch den Hörer ab. „Schön, Sie zu hören, meine Süße", sagte er leise und ließ seine Stimme betont sexy klingen.
„Hallo, Sie Traum meiner schlaflosen Nächte und Vertreter all der Männer, die auf eine Hirntransplantation warten, säuselte sie schlagfertig zurück. „Ihr Bulle stattet schon wieder meinen Kühen einen Besuch ab.
„Tut mir leid, Baby. Mason wusste genau, wie wütend sie solche Kosewörter machten. „Das Tier hat eben das Prinzip der unbefleckten Empfängnis in der Viehzucht noch nicht begriffen. Es mag einfach die natürliche Methode.
„Dann sollte es dieser Fleischberg besser ganz schnell lernen, warnte Cybil in sarkastischem Ton. „Sonst müsste ich mich zu einem kleinen Eingriff bei ihm entschließen, damit er das Interesse an meinen Kühen endgültig verliert.
Sie machte eine Pause. „Also, wann kann ich mit Ihnen rechnen?", fragte sie in einem Ton, als ob sie Mason zum Abendessen eingeladen hätte.
„In einer halben Stunde, Liebling. Und wenn ich dann feststellen sollte, dass dem Bullen auch nur ein Haar gekrümmt worden ist, werden Sie es bitter bereuen."
„Er wird es noch mehr bereuen, wenn Sie bis sieben Uhr nicht hier sind. Tschüs, Geliebter." Cybil legte auf.
Geliebter – das hättest du wohl gern, dachte er zynisch.
Unwillig warf er den Hörer auf die Gabel und erhob sich mühsam aus dem alten, abgenutzten Bürostuhl. Dabei stöhnte Mason leicht auf, weil ihn ein mittelschwerer Muskelkater plagte. Immerhin war es ein paar Jahre her, seit er körperlich so hart gearbeitet hatte wie in den letzten sechs Monaten. Im Alter von vierzig brauchte er für die Umstellung schon ein wenig länger.
Als sein Onkel Moses ihn angerufen und ihm vorgeschlagen hatte, sein Partner auf der Ranch zu werden, hatte Mason spontan zugesagt. Warum nicht? hatte er damals gedacht. Es war die Chance für einen neuen Anfang, weit weg von Los Angeles und dem stressigen Leben dort. Er brauchte sowieso unbedingt eine Veränderung.
Die Arbeit auf der Ranch war hart, hatte aber Vorteile gegenüber anderen Tätigkeiten. Er konnte die Ergebnisse seiner Mühen und Plagen sehen, riechen, sogar schmecken, wenn er es wollte. Alles war sein Werk. Das Land verlangte eine Menge von ihm, doch wenigstens wusste er, dass es ihm gehörte und auf ihn wartete. Ob er, Mason, wohl jemals eine Frau finden würde, die immer für ihn da und ihm treu wäre? Als er Lorah geheiratet hatte, war sie achtundzwanzig und er fünfunddreißig gewesen. Doch sie war doppelt so gerissen wie er und hatte einen kompletten Idioten aus ihm gemacht.
Wieso kommen mir überhaupt Gedanken an eine neue Ehefrau? fragte er sich leicht verwundert, während er auf die Veranda trat.
Das Wohnhaus war fast neunzig Jahre alt und hatte eine tragende Konstruktion aus Holz. Genau wie der Stall war es solide gebaut, und beide Gebäude hielten bei guter Pflege bestimmt noch weitere hundert Jahre.
Dies ist der richtige Ort für eine Familie, dachte Mason. Allerdings würde er niemals Kinder haben. In der Vergangenheit hatte ihn diese Tatsache oft geschmerzt, doch jetzt war er froh darüber. Kinder hätten die Scheidung nur komplizierter gemacht.
Mason atmete tief durch und genoss den schönen Blick auf das Tal, das sich rund um die Ranch ausbreitete. Im Nordwesten erhob sich das Skigebiet von Heavenly Valley, wo Schnee auf den Gipfeln lag. Weiter nördlich erstreckten sich Carson City und dahinter Reno im Wüstengebiet von Nevada. Es war erst Anfang September, aber hier, in einer Höhe von mehr als fünfzehnhundert Metern, waren die Tage zwar noch warm, doch in den Nächten fiel die Temperatur manchmal weit unter den Gefrierpunkt.
Als Kind hatte er die Sommer sehr gern bei seinem Onkel verbracht. Je älter Mason wurde, desto seltener wurden seine Besuche, und als er sechzehn war, kam er gar nicht mehr. Er hatte einen Job und sparte für sein erstes Auto. Für kindliche Spiele blieb keine Zeit mehr.
Jetzt war er wieder da – ein vierzigjähriger Junggeselle, der seine Jungenträume wieder aufleben lassen konnte. Er hatte nur einfach vergessen, dass Rancher mit den Hühnern aufstehen mussten. In diesem Fall mit einem liebestollen Bullen.
Onkel Moses schlief gern lange, seitdem Mason auf der Ranch war. Der alte Mann war Mitte achtzig und froh, dass jemand die Leitung übernahm.
Mason kuppelte den Viehanhänger an seinen Geländewagen und rief einem der Cowboys zu, wohin er fuhr, bevor er die Ranch verließ. Die Fahrt über die Landstraße dauerte fast eine halbe Stunde. Hinter seiner Ranch verlief zwar eine Zuwegung direkt zur Nachbarranch. Doch seine hartherzige Nachbarin hatte diesen Pfad mit einem Gatter verschlossen und weigerte sich, ihm einen Schlüssel für das Vorhängeschloss auszuhändigen.
Als Mason auf ihre Ranch zufuhr, gewahrte er das Schild über der Einfahrt und lächelte schief. „Männern ist der Zutritt verboten", las er kopfschüttelnd. Die Besitzerin züchtete nicht nur Rinder, sondern bot Frauen, die sich scheiden lassen wollten, hier eine Art Urlaub an, damit sie erst einmal zu sich selbst fanden und in Ruhe weitere Schritte bedenken konnten. Wahrscheinlich gibt sie ihnen auch Ratschläge, wie sie ihren Ehemännern möglichst viel Geld aus der Tasche ziehen können, dachte Mason böse.
„Was soll’s?" Er schnaubte verächtlich und trat so heftig auf das Gaspedal, dass der Kies, mit dem der Weg bestreut war, nach allen Seiten spritzte.
In diesem Moment trat seine Nachbarin auf die Veranda ihres Hauses, das seinem sehr ähnlich war. Cybil Mathews besaß ein wunderschönes, ovales Gesicht, das ihn an Madonnen auf alten Ikonen erinnerte. Vorsicht Mason, sagte er sich, ihr Blick gleicht eher dem einer Schlange, die ihre Beute fixiert, bevor sie sie verschlingt! Der leichte Wind brachte ihr dunkles, lockiges Haar in Unordnung. Genauso zerzaust, dachte Mason flüchtig, würde sie nach einem leidenschaftlichen Liebesspiel aussehen …
Er fluchte im Stillen und verbat sich derartig verführerische Bilder. Doch das war nicht einfach. Sie war einfach sehr attraktiv, keine von diesen superschlanken und modisch durchgestylten Frauen, die er in Hollywood stets um sich gehabt hatte. Diese Frau konnte ein Mann anfassen, ohne Sorge zu haben, sie womöglich zu zerbrechen.
Ihm wurde heiß, als sie ihm direkt in die Augen sah. Es schien, als analysierte sie seine Gedanken. Ihre Augen waren hellblau – oder eher grau? Sie sah stolz aus, und plötzlich verspürte Mason so etwas wie Bewunderung für sie. Aber dann erinnerte er sich wieder daran, welche Plage sie für ihn war. Er wartete noch einen Moment, bis er seine Lustgefühle wieder unter Kontrolle hatte, und stieg aus.
„Wo ist Fletch?", fragte er ungeduldig, weil er so schnell wie möglich wieder zurück zu seiner Ranch fahren wollte.
„Fletch?" Betont langsam schlenderte sie auf ihn zu.
„Mein Bulle. Ein preisgekrönter Zuchtbulle übrigens", fügte er hinzu, damit sie auch wusste, womit sie es zu tun hatte.
Da Mason das Tier erst vor einigen Tagen gekauft hatte, wusste der Bulle noch nicht, welche Kühe zu seiner Herde gehörten.
„Er sollte eher ‚Don Juan‘ heißen. Haben Sie eigentlich keine Kühe auf der Faraday Ranch?"
„Natürlich haben wir Kühe, murmelte er wütend. Auf keinen Fall wollte er sich auf einen verbalen Schlagabtausch mit ihr einlassen. Geflissentlich vermied er, auf ihre Bluse zu blicken, die so weit geöffnet war, dass der Ansatz ihrer Brüste zu sehen war. „Also, wo ist er?
Eine junge Frau, die auf der Ranch arbeitete, trat aus dem Haus. Sie stellte sich neben ihre Chefin und beobachtete wachsam, was vor sich ging.
Mason hatte bereits eine Menge schöner Frauen gesehen, doch ihr Anblick setzte ihn jedes Mal wieder in Erstaunen.
Das Cowgirl war skandinavischer Abstammung, war ein Meter achtzig groß, blond und hatte strahlend blaue Augen. Sie war schlank, aber kräftig und absolut fit durch die Arbeit auf der Ranch. Mason schätzte sie auf Anfang zwanzig.
Die beiden Frauen standen wie eine Wand vor ihm und sahen ihn misstrauisch an. Mason taten die Männer leid, die sich mit den beiden eingelassen hatten. Hämisch lächelnd fragte er sich, wie es den armen Tröpfen jetzt wohl seelisch und körperlich erging.
Cybil, die ungefähr in seinem Alter war, war nicht ganz so groß wie ihre Mitarbeiterin, vielleicht einen Meter siebzig, und hatte, wie Mason zugeben musste, eine Traumfigur. Sofort spürte er erneut die eindeutige Reaktion seines Körpers. Nicht schon wieder, warnte ihn seine innere Stimme. Er war bereits einmal einer sexy aussehenden Frau verfallen. Und wohin hatte es ihn gebracht? Er würde diesen Fehler kein zweites Mal begehen!
„Ihr Fleischklops ist auf der hinteren Weide. Ich bringe Sie hin. Stellen Sie Ihren Wagen an der Laderampe ab", sagte Cybil und schritt mit ihrem Cowgirl den Weg hinunter zu einem Stallgebäude, in dem die Blonde verschwand.
Mason stieg wieder in sein Auto und parkte vor der Rampe. Dann ging er hinüber zu Cybil, die schon ungeduldig wartete.
„Wir müssen zur Weide reiten. Der Regen hat den Weg weggespült", erklärte sie und reichte ihm ein Lasso.
Das Cowgirl kam mit zwei Pferden aus dem Stall. Cybil wählte die Stute. Mason hätte wetten können, dass es keinen Hengst auf der Ranch gab, wahrscheinlich überhaupt kein männliches Zuchttier. Er hatte gehört, dass alle Kühe auf dieser Ranch künstlich befruchtet
