Über dieses E-Book
Diese Arroganz, gepaart mit Sex-Appeal! Als die junge Liza den attraktiven Unternehmer Fausto Danti in einer exklusiven Londoner Bar trifft, ist sie ungewollt fasziniert. Obwohl der stolze Italiener sich zunächst desinteressiert gibt, prickelt es immer sinnlicher zwischen ihnen. Bei einem zufälligen Wiedersehen ist die gegenseitige Anziehung schließlich übermächtig, und Liza lässt sich zu einer zärtlichen Liebesnacht verführen. Doch während sie sich danach eingesteht, dass sie ihr Herz verloren hat, überrascht Fausto sie mit einem verletzenden Angebot …
Kate Hewitt
<p>Aufgewachsen in Pennsylvania, ging Kate nach ihrem Abschluss nach New York, um ihre bereits im College angefangene Karriere als Schauspielerin weiter zu verfolgen. Doch ihre Pläne änderten sich, als sie ihrer großen Liebe über den Weg lief. Bereits zehn Tage nach ihrer Hochzeit zog das verheiratete Paar nach England, wo Kate unter anderem als Schauspiellehrerin, Redaktionsassistentin und Sekretärin jobbte, bis bald darauf ihr erstes Kind auf die Welt kam. Kate, die mit 13 Jahren zum ersten Mal einen Liebesroman von Mills & Boon gelesen hatte und seither jede Romance begeistert verschlang, die sie in die Hände bekam, übte sich nun während ihrer Zeit als Mutter selbst an der Schriftstellerei. Als ihre Tochter ein Jahr alt war, der erste Erfolg: Sie verkaufte ihre erste Kurzgeschichte an das britisches Magazin „The People’s Friend“ Für sie gehören Eifer und Ausdauer genauso zum Schreiben wie Fantasie und Leidenschaft: „Schreibe jeden Tag“, rät sie allen Hobbyautoren, „und wenn es nur 10 bis 15 Minuten sind!“ Neben dem Schreiben liebt sie zu lesen, reisen und zu stricken. Unheimlich gerne würde sie auch ein Musikinstrument erlernen. Sollte es in ihrer Schreibkarriere einmal schlechter laufen, könnte sie sich auch einen Job als Kinderbibliothekarin vorstellen. Kate lebt mit ihrem Mann und ihren fünf Kindern im lieblichen Cotswolds in England und genießt das Landleben in vollen Zügen. Das Familienleben mit all seinen kleinen Gewohnheiten hat bei ihr dabei oberste Priorität. „Es ist so einfach, in Eile und beschäftigt zu sein – besonders mit fünf Kindern! – darum ist es umso wichtiger, sich so oft wie möglich zusammenzusetzen und über alle möglichen Dinge zu reden, die nichts mit dem Job oder unseren To-Do-Listen zu tun haben. Diese Augenblicke mit meinem Mann sind der Ausgleich, den ich brauche – und die uns das Gefühl geben, noch immer genauso jung und verliebt zu sein wie damals.“</p>
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Buchvorschau
Im Bann des stolzen Italieners - Kate Hewitt
IMPRESSUM
JULIA erscheint in der Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH, Hamburg
© 2021 by Kate Hewitt
Originaltitel: „Pride and the Italian’s Proposal"
erschienen bei: Mills & Boon Ltd., London
in der Reihe: MODERN ROMANCE
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe JULIA, Band 2527 1/2022
Übersetzung: Julia Lambrecht
Abbildungen: Harlequin Books S.A., alle Rechte vorbehalten
Veröffentlicht im ePub Format in 1/2022 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 9783751509428
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
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1. KAPITEL
„Du errätst nie, wer gerade durch die Tür gekommen ist!"
Liza Benton schaute ihrer Schwester in das errötete Gesicht und lachte. „Bestimmt nicht. Ich kenne hier keinen." Sie sah sich in der vollen Bar in Soho um. Poliertes Holz, Barhocker aus Chrom, laute Musik, teure Cocktails. Überall glamouröse Leute, die sehr viel mehr Geld und Modebewusstsein hatten als sie und denen es wichtig war, beides zur Schau zu stellen.
Liza war erst vor sechs Wochen aus dem ländlichen Herefordshire nach London gezogen und kam sich immer noch ein bisschen wie eine kleine graue Landmaus vor, verloren unter den eleganten, selbstbewussten Stadtmäusen. Unterdessen war ihre kleine Schwester Lindsay, die sie mit ihrer Mutter Yvonne dieses Wochenende besuchte, fest entschlossen, die Mäusekönigin zu sein – oder zumindest die Barkönigin.
Lindsay hatte ihr und ihrer älteren Schwester Jenna erzählt, Rico’s – die Bar, in der sie gerade saßen – wäre der Treffpunkt schlechthin. „Da gehen alle hin, die den Ton angeben", hatte sie gesagt, mit einer Abgeklärtheit, die ihre siebzehn Jahre Lügen strafte. Angesichts der Tatsache, dass sie kaum je ihr kleines Dorf in Herefordshire verließ, hatte Liza keine Ahnung, woher ihre Schwester das wusste und wieso sie sich so sicher war. Aber Lindsay hatte schon immer ein gesundes Selbstvertrauen besessen und war sich auch ihrer eigenen Reize durchaus bewusst.
Als sie sich jetzt weiter umsah, fand Liza nicht, dass die Bar so etwas Besonderes war. Nicht, dass sie viel davon verstand. Sie war bisher nicht oft in Bars gewesen und hatte es auch nicht gewollt. Mit dreiundzwanzig hatte sie die meiste Zeit ihres Lebens damit verbracht, ihrer Familie zu helfen und ihren Abschluss zu machen. Mit Freunden wegzugehen oder sich zu verabreden, hatte bisher keine große Rolle für sie gespielt. Von einer unglücklichen Ausnahme abgesehen, an die sie lieber nicht mehr dachte.
„Sag schon, wer ist denn jetzt hereingekommen?", fragte ihre ältere Schwester Jenna.
Atemlos ließ Lindsay sich neben ihr auf den Stuhl sinken. Sie schien entschlossen, das Drama voll auszukosten.
Ihre Mutter Yvonne nahm einen Schluck von ihrem Cocktail und schaute ihre jüngste Tochter erwartungsvoll aus weit aufgerissenen Augen an. Sie liebte Klatsch und Tratsch, genau wie Lindsay.
„Chaz Bingham!"
Liza und Jenna starrten Lindsay verständnislos an, aber Yvonne nickte und schnalzte mit der Zunge.
„Ich habe es letzte Woche in You Too! gelesen, er ist ein schwerreicher Firmenerbe. Investment?" Ihre Mutter gab sich weltgewandt, dabei kam sie noch seltener aus Herefordshire heraus. Ihr Wissen stammte aus Illustrierten und aus dem Fernsehen.
Lindsay zuckte die Schultern. „Kann sein. Jedenfalls ist er steinreich. Und er sieht wahnsinnig gut aus!"
Ihre Stimme hallte deutlich hörbar durch den Raum. Die Leute am Tisch neben ihnen wechselten pikierte Blicke, und Liza rollte die Augen. Sie konnte mit Menschen, die ihre Familie für zu laut und zu bunt hielten, nichts anfangen. Ihre Familie war eben ein bisschen eigen – ihr liebenswerter, exzentrischer Vater, ihre ein bisschen alberne Mutter und alle vier Töchter. Die hübsche Jenna, die kluge Marie, die lebhafte Lindsay … und sie selbst? Welches Adjektiv würde zu ihr passen? Still? Normal? Langweilig? Liza machte sich nichts vor. Sie war nicht so schön wie Jenna, hatte nicht Maries Verstand. Ganz sicher fehlte ihr Lindsays Temperament. Das wusste sie schon seit Langem. Besonders, seit …
Aber daran wollte sie nicht denken, schon gar nicht jetzt, während sich alle so gut amüsierten.
„Wo ist er?" Ihre Mutter sah sich nach dem mysteriösen Chaz Bingham um.
„Da drüben." Lindsay deutete auf den Eingang der Bar, und Liza unterdrückte ein leises Lachen.
„Sollen wir es über die Lautsprecher verkünden?", fragte sie trocken.
Jenna lachte. Im nächsten Moment stieß sie ein Keuchen aus, das Liza dazu veranlasste, den Kopf zu drehen, um herauszufinden, was so viel Wirbel verursachte. Sie schaute zum Eingang hinüber und hielt unwillkürlich den Atem an, als sie den Mann sah, der gerade die Bar betreten hatte.
Es war, als ob der Rest der Welt um ihn herum verblasste.
Er war einen halben Kopf größer als alle Umstehenden, mit schwarzem Haar, das er sich aus der aristokratischen Stirn gestrichen hatte. Stahlgraue Augen unter schweren Brauen betrachteten gelangweilt den Raum. Sein Mund war ein bisschen spöttisch verzogen. Markante Wangenknochen, ein scharf geschnittener Kiefer. Er sah aus, als wäre er einem der Liebesromane entsprungen, die Lindsay so gern las.
Er trug ein schneeweißes Hemd, das am Hals offen stand und gebräunte Haut enthüllte – und wie konnte ein Hals allein so männlich und so sexy sein? Zusammen mit seiner engen schwarzen Hose war es ein Outfit, wie auch ein Kellner es hätte tragen können, aber der Gedanke allein war lächerlich.
Er strahlte Macht aus, Wohlstand und Einfluss. Pure Arroganz. Als gehörte ihm die Bar – oder die ganze Welt. Normalerweise hasste Liza es, wenn Leute ihre Überheblichkeit zur Schau trugen, aber dieser Mann machte die Kombination aus Sexappeal und Arroganz so faszinierend, dass sie sich zwingen musste, wegzuschauen.
„Hast du ihn gesehen?", fragte Lindsay, und Liza nickte. Sein Bild hatte sich ihr auf den ersten Blick eingeprägt.
Wieso reagierte sie so heftig auf einen Fremden?
„Jenna, ich glaube, er hat dich gesehen", flüsterte Yvonne aufgeregt und in ungefähr der gleichen Lautstärke wie Lindsay vorher. Jenna lächelte verlegen und wurde rot.
Liza hob den Kopf. Aber der dunkelhaarige Adonis war es nicht, der ihre Schwester beobachtete, sondern ein gut aussehender, freundlich wirkender Mann mit zerzaustem blonden Haar und roten Wangen, der neben ihm stand. Also war das Chaz Bingham? Wer war dann der andere Mann?
Als sie spontan zu ihm schaute, trafen sich auf einmal ihre Blicke. Aus seinen stählernen Augen sah er sie einen Moment lang durchdringend an, bevor er gleichgültig den Kopf abwandte.
„Er kommt hierher!", quietschte Lindsay. Liza wünschte, sie wäre nicht ganz so laut.
Und tatsächlich näherte Chaz Bingham sich ihrem Tisch. Liza fragte sich, ob er sie bitten würde, ihre Stimmen zu senken, oder ob er den Stuhl haben wollte, auf dem all ihre Mäntel lagen. Stattdessen schenkte er Jenna ein Lächeln und wandte sich dann mit ungekünstelter Freundlichkeit an sie alle. „Darf ich den reizenden Damen einen Drink spendieren?"
„Oh …" Jenna wurde rot, und Liza musste lächeln. Mit ihrem langen blonden Haar, ihren leuchtend blauen Augen – von ihrer kurvigen Figur ganz zu schweigen – mangelte es Jenna selten an Bewunderern. Eitel war sie trotzdem nicht, und die Aufmerksamkeit, die man ihr schenkte, schien sie jedes Mal aufrichtig zu überraschen. Liza hatte ihre Schwester nie um ihre Beliebtheit beneidet, selbst wenn es ihr manchmal ein bisschen zusetzte.
„Ja, bitte", sagte Lindsay und stieß Jenna mit dem Ellbogen an. Chaz Bingham lächelte und fragte, was sie wollten.
Als er zur Theke ging, um zu bestellen, flüsterte ihre Mutter triumphierend: „Von allen Frauen hier hat er gerade dich angesprochen!"
„Mum, es ist doch nur ein Drink", protestierte Jenna, aber Liza sah, wie sie Chaz nachblickte. Sie selbst sah instinktiv zu dem anderen Mann, dessen Anwesenheit ihr Gänsehaut bescherte. Er war eindeutig mit Chaz zusammen da, denn jetzt standen die beiden an der Bar und unterhielten sich. Gelangweilt und herablassend ließ der Dunkelhaarige dabei den Blick durch den Raum schweifen.
Sein Gesichtsausdruck wirkte wirklich fast lächerlich in seiner Arroganz. Wie die Parodie eines Adligen, der auf seine Bauern herabsah. Das ärgerte sie. Warum hatte ein so gut aussehender Mann es nötig, so stolz zu sein? Aussehen war nicht alles, allerdings, das musste Liza zugeben, zählte es in dieser Welt eine ganze Menge. Diese Erfahrung hatte sie selbst wiederholt machen müssen. Wie oft hatte man sie mit Jenna verglichen?
„Wenn er zurückkommt, lade ihn zu uns an den Tisch ein", wies ihre Mutter Jenna an.
„Mum …"
„Wenn du es nicht tust, tue ich es. Lindsay lachte. „Er ist wirklich steinreich!
„Ich glaube, auf deine Einladung hat er es nicht abgesehen", warf Liza ein, und ihre kleine Schwester warf ihr einen bösen Blick zu. Liza griff nach ihrem Glas, in dem sich nur noch ein Schluck Weißwein befand. Sie hatte Chaz Binghams Angebot, ihr ein zweites Glas zu bestellen, abgelehnt. Würde sich Chaz zu ihnen setzen, wenn Jenna ihn fragte? Und wenn ja, würde sich sein Freund ihm anschließen? Ihr Herz schlug schneller, und sie entschied, dass sie doch noch ein Glas Wein brauchte.
„Liza, wohin gehst du? Chaz kommt bestimmt jeden Moment zurück …"
Der Mann hatte sich nicht einmal vorgestellt, aber ihre Mutter war schon beim Vornamen. „Ich will doch noch ein Glas Wein", sagte Liza und ging zur Bar hinüber – den Mann im Blick, der direkt davorstand.
„Warum wolltest du unbedingt hier hingehen?" Fausto Danti schaute sich in der vollen Bar um und verzog das Gesicht. Nachdem er erst diesen Nachmittag von Mailand nach London geflogen war, hatte er auf ein Abendessen in einem diskreten Herrenklub gehofft, nicht auf ein Besäufnis in einer Szenebar, die aussah, als würden sich hier überwiegend Touristen und Studenten herumtreiben.
„Wieso, gefällt es dir nicht?, fragte Chaz unschuldig und lachte. „Du warst immer schon ein Snob, Danti.
„Ich ziehe wählerisch vor."
„Du musst dringend ein bisschen lockerer werden, das sage ich dir schon seit der Uni. Na los, komm. Er nickte bedeutungsvoll zu dem Tisch mit den lachenden Frauen hinüber. „Ist das nicht das hübscheste Geschöpf, das du je gesehen hast?
„Sie ist ganz okay, gab Fausto widerwillig zu. Die Frau, die Chaz im Auge hatte, war wirklich sehr hübsch. „Aber die anderen sind nun wirklich nichts Besonderes.
„Ich finde ihre Schwestern auch nicht übel."
„Schwestern? Fausto hob eine Augenbraue. „Woher weißt du das?
Chaz zuckte die Schultern. „Sie sehen sich ähnlich. Und die Ältere ist eindeutig ihre Mutter. Jedenfalls habe ich vor, sie näher kennenzulernen. Und du kommst mit."
Fausto schnaubte. „Vergiss es."
„Was ist mit dem Lockenkopf?"
„Unscheinbar und langweilig." Fausto hatte nicht die Absicht, in dieser Bar eine Frau aufzulesen – und auch sonst nirgendwo. Allein bei dem Gedanken empfand er Widerwillen. Er war nur in England, um sich mit den Schwierigkeiten in ihrem Londoner Büro zu befassen. Sobald das erledigt war, würde er nach Italien zurückkehren. Seine Mutter hoffte, ihn bald verheiratet zu sehen. Wenn er nur daran dachte, zog sich sein Magen zusammen, obwohl das nun mal eine Pflicht war, die er erfüllen musste.
„Ach, komm schon, Danti, beharrte Chaz. „Entspann dich, wenn du noch weißt, wie das geht. Du hast die letzten Jahre hart gearbeitet. Lass uns ein bisschen Spaß haben.
Fausto ließ sich vom Barkeeper ein Glas Whisky reichen. „Mit einem Haufen alberner, geldgieriger Frauen, die so aussehen, als würden sie sich dir zu Füßen werfen?" Er hatte die eine von ihnen sagen hören, Chaz sei steinreich. Sie hatte nicht darauf geachtet, wer zuhörte.
„Sich mir zu Füßen werfen? Das ist eher dein Stil." Chaz tätschelte ihm den Arm, und Fausto schenkte ihm ein schwaches Lächeln.
„Komm schon", sagte Chaz und griff sich die Gläser mit den Drinks, die er für die Frauen bestellt hatte, darunter ein grellbunter Cocktail mit Schirmchen und mindestens drei Cocktailkirschen.
Zögernd und widerwillig folgte Fausto ihm
