Wer hilft diesem Kind: Dr. Norden Aktuell 27 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
Als Dr. Daniel Norden zu Renate Costa gerufen wurde, hatte er ein ungutes Gefühl. Er hegte nicht die geringste Sympathie für diese exzentrische Frau. Weil es diesmal jedoch um ihr Töchterchen Nadja ging, schob er diesen Besuch nicht auf. Renate Costa bewohnte mit ihrer Tochter eine komfortable Terrassenwohnung in einem neuerbauten Wohnviertel. Zu Dr. Nordens Verwunderung wurde er von einem Mann empfangen, der keine besonders eindrucksvolle Erscheinung war und nicht so recht in das Bild paßte, das er sich von Renate Costa gemacht hatte. »Fessler«, stellte er sich vor, »es ist gut, daß Sie so schnell kommen, Herr Doktor. Nadja hat hohes Fieber, und nächste Woche muß sie fit sein.« Dr. Nordens Augenbrauen hoben sich, denn diese Bemerkung gefiel ihm gar nicht. »Darf ich fragen, wofür Nadja fit sein soll?« fragte er. »Wir wollen mit den Filmaufnahmen beginnen. Ich bin der Regisseur.« Er war mittelgroß, untersetzt, ein Durchschnittstyp, doch an Selbstbewußtsein mangelte es ihm gewiß nicht. Er war sehr gelassen, während Renate wieder einmal einem Nervenzusammenbruch nahe schien. Sie kam aus dem Zimmer gestürzt und redete wie ein Wasserfall verworrenes Zeug, auf das Dr. Norden nicht hörte.
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Wer hilft diesem Kind - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Aktuell
– 27 –
Wer hilft diesem Kind
Patricia Vandenberg
Als Dr. Daniel Norden zu Renate Costa gerufen wurde, hatte er ein ungutes Gefühl. Er hegte nicht die geringste Sympathie für diese exzentrische Frau. Weil es diesmal jedoch um ihr Töchterchen Nadja ging, schob er diesen Besuch nicht auf.
Renate Costa bewohnte mit ihrer Tochter eine komfortable Terrassenwohnung in einem neuerbauten Wohnviertel. Zu Dr. Nordens Verwunderung wurde er von einem Mann empfangen, der keine besonders eindrucksvolle Erscheinung war und nicht so recht in das Bild paßte, das er sich von Renate Costa gemacht hatte.
»Fessler«, stellte er sich vor, »es ist gut, daß Sie so schnell kommen, Herr Doktor. Nadja hat hohes Fieber, und nächste Woche muß sie fit sein.«
Dr. Nordens Augenbrauen hoben sich, denn diese Bemerkung gefiel ihm gar nicht.
»Darf ich fragen, wofür Nadja fit sein soll?« fragte er.
»Wir wollen mit den Filmaufnahmen beginnen. Ich bin der Regisseur.«
Er war mittelgroß, untersetzt, ein Durchschnittstyp, doch an Selbstbewußtsein mangelte es ihm gewiß nicht. Er war sehr gelassen, während Renate wieder einmal einem Nervenzusammenbruch nahe schien. Sie kam aus dem Zimmer gestürzt und redete wie ein Wasserfall verworrenes Zeug, auf das Dr. Norden nicht hörte.
»Kann ich Nadja sehen?« schnitt er ihr energisch das Wort ab. »Reden können wir später.«
»Beruhige dich, Rena«, sagte Jürgen Fessler. »Es gibt doch jetzt so gute Mittel.«
Nadjas Fieber war nicht so hoch, wie Dr. Norden gefürchtet hatte, aber das kleine Mädchen sah entsetzlich elend aus. Dr. Norden kannte sie schon lange. Immer war sie ein zartes Kind gewesen, aber trotzdem nicht anfällig.
Übergroß wirkten ihre dunklen Augen in dem kleinen Gesicht.
»Ich bin so müde, Onkel Doktor«, flüsterte sie. »Aber Maman denkt, daß ich mich vor der Probe drücken will.«
Es war auch so ein Tick von Renate Costa, sich Maman rufen zu lassen, obgleich sie außer Merci und Bonjour kaum ein französisches Wort kannte. Ein Geisteslicht war sie wahrhaftig nicht, dafür aber von einem ungeheuren Ehrgeiz besessen. Und man konnte ihr nicht absprechen, daß sie eine bildschöne Frau war. Allerdings von einer leeren Schönheit.
Dr. Norden stellte jedenfalls fest, daß Nadja nicht an einer Erkältung oder Halsentzündung litt. Sie klagte auch nicht über Schmerzen, sondern nur darüber, daß sie so müde sei. Und Dr. Norden kam zu der Überzeugung, daß dieses Kind einfach überfordert war. Er wußte, daß Renate Costa aus ihrer Tochter eine berühmte Tänzerin machen wollte. Oft genug hatte sie ja das große Talent der Kleinen gelobt. Nun wollte sie Nadja anscheinend auch zum Film bringen.
Dr. Norden konnte sich beherrschen und den Zorn, der in ihm gärte, nicht ausdrücken.
»Nadja braucht Luftveränderung und Ruhe«, erklärte er.
»Wir werden verreisen, wenn der Film beendet ist«, sagte Renate mit schriller Stimme.
»Begreifen Sie nicht, Frau Costa, daß Ihr Kind keinen Belastungen ausgesetzt werden darf?« fragte Dr. Norden.
»Sie hat Launen«, sagte Renate. »Geben Sie ihr Kräftigungsmittel. Sie schmollt nur, weil ihr Vater sie am Wochenende nicht abgeholt hat. Nun, ich hoffe, daß dies ein Ende haben wird, wenn ich mit Herrn Fessler verheiratet bin. Schließlich ist Marian ja längst wieder verheiratet und hat kein Recht mehr auf das Kind«, fügte sie boshaft hinzu.
Wieder mal eine Scheidung, unter der nur das Kind zu leiden hatte, aber Dr. Norden wußte, daß auch Marian Costa sehr gelitten hatte, weil Nadja der Mutter zugesprochen worden war. Über die Gründe hatte er allerdings nie gesprochen. Dr. Norden kannte auch ihn und nahm sich vor, mit Marian Costa zu sprechen, denn jetzt ging es allein um das Kind, das schamlos ausgenützt wurde.
»Ich muß jede Verantwortung ablehnen, wenn Sie meinen Rat nicht befolgen, Frau Costa«, sagte er nochmals.
»Na, dann fährst du eben ein paar Tage mit ihr weg«, mischte sich Jürgen Fessler ein.
»Damit du wieder tun und lassen kannst, was du willst«, fauchte sie ihn unbeherrscht an.
»Nimm dich zusammen«, sagte er warnend.
»Ich bin fertig mit den Nerven«, stöhnte sie.
Was sind das für Verhältnisse, dachte Dr. Norden bestürzt. Jemand mußte da doch etwas für dieses Kind tun.
Er überlegte hin und her, während er heimwärts fuhr, und meinte dann, daß seine Frau wohl einen Rat wüßte. Fee hatte immer gute Ideen.
*
Aber Fee Norden dachte in erster Linie als Mutter und war maßlos empört, als Daniel ihr erzählte, was ihm da Sorgen bereitete.
»Die Frau hat einen Tick«, sagte sie.
»Nicht nur einen, Liebes, aber wie ist dem Kind zu helfen?«
»Ich verstehe überhaupt nicht, daß das Gericht ihr das Sorgerecht erteilt hat.«
»Wahrscheinlich deshalb, weil der Vater sehr viel auf Reisen ist«, sagte Daniel.
»Du mußt mal mit ihm sprechen. Du kennst ihn,
und er macht doch eigentlich einen sehr seriösen Eindruck.«
»Sie hat gesagt, daß er wieder verheiratet ist.«
»Immerhin sind sie bereits seit zwei Jahren geschieden. Oder ist es schon länger?«
»Weiß ich nicht mehr genau. Gut, ich werde ihn anrufen und hören, was er zu sagen hat.«
Er rief auch gleich von der Wohnung aus an, nachdem Fee Marian Costas neue Telefonnummer herausgesucht hatte.
Es meldete sich eine sympathische Frauenstimme. »Mein Mann ist noch im Geschäft«, sagte sie. »Darf ich fragen, um was es sich handelt?«
»Wenn Sie Herrn Costa bitte ausrichten würden, daß Dr. Norden dringend um seinen Besuch bittet«, sagte Daniel.
»Ist etwas mit Nadja?« tönte es erschrocken an sein Ohr.
»Ja, es handelt sich um Nadja«, erwiderte er.
»Ich werde meinen Mann sofort anrufen. Er wird bestimmt so schnell wie möglich kommen, Herr Doktor«, sagte Frau Costa.
»Ja, das wäre mir lieb.«
»Ist sie sehr schwer krank?« fragte die Stimme am anderen Ende.
»Erschöpft«, erwiderte Daniel kurz. »Ich werde mit Herrn Costa darüber sprechen.«
Er sah Fee an, als er den Hörer aufgelegt hatte. »Macht am Telefon einen guten Eindruck«, sagte er nachdenklich.
»Das kann täuschen«, erwiderte Fee. »Aber du wirst ja mit ihm sprechen können.«
Und das konnte Daniel Norden schon eine Stunde später. Er war kaum wieder in seiner Praxis, als Loni sagte, daß Herr Costa gekommen sei.
Desinteressiert war er also nicht. Er machte sogar einen besorgten Eindruck.
Er war jedenfalls eine andere Erscheinung, als dieser Jürgen Fessler, obgleich er nicht so selbstsicher auftrat. Marian Costa war Kunsthändler, und er hatte in dieser Branche einen sehr guten Namen.
Er war groß, schlank und hatte dichtes blondes Haar, das einen seltsamen Kontrast zu den dunklen Augen bildete, die er seiner Tochter vererbt hatte.
»Nadja ist also doch schlimmer krank«, sagte er erregt.
»Wieso schlimmer?« fragte Dr. Norden.
»Renate rief mich an und sagte, daß ich sie zum Wochenende nicht holen könnte, weil sie erkältet sei.«
»Ihre Frau – Entschuldigung – Ihre geschiedene Frau sagte es mir anders«, erklärte Dr. Norden.
»Was hat sie wieder vom Stapel gelassen?« fragte Marian gereizt.
»Daß Nadja schmollt, weil Sie sie nicht abgeholt hätten.«
»Wenn sie doch nur nicht dauernd lügen würde«, sagte Marian zornig. »Ich bin kein Rabenvater, Herr Dr. Norden. Ich kann heute noch nicht begreifen, daß das Gericht so entschieden hat.«
»Sollten wir nicht einmal offen sprechen, in Nadjas Interesse?« fragte Dr. Norden vorsichtig.
»Ich wollte nicht alles breittreten«, erwiderte Marian gepreßt. »Ich habe nicht geglaubt, daß man Nadja ihr geben würde, da wir doch eine konventionelle Scheidung durchbringen konnten. Ich wollte die Frau, die Mutter unseres Kindes doch nicht bloßstellen. Aber ich habe diese Ehe auch nicht ertragen.«
»Kannten Sie damals schon Ihre jetzige Frau?« fragte Dr. Norden.
»Sissi? Gott bewahre. Wir lernten uns vor einem Jahr kennen. Ihr Vater ist auch Kunsthändler. Sissi habe ich zu verdanken, daß ich einigermaßen wieder ins Gleichgewicht kam. Aber Renate hat durchgesetzt, daß ich Nadja nur allein treffen durfte. Und als ich dagegen Einspruch erhob, wurde mir nur erwidert, daß meine frühere Frau ja noch nicht wieder geheiratet hätte und das Kind in besten Verhältnissen lebte.«
»Darf ich die indiskrete Frage stellen, wie es zu der Scheidung kam?« fragte Daniel. »Ich frage das nur, weil ich Nadja helfen möchte.«
»Ihnen glaube ich das, Herr Dr. Norden«, sagte Marian mit einem bitteren Unterton. »Renate ist eine gute Schauspielerin, und sie beeindruckt die Männer, selbst nüchterne Juristen. Und ich habe leider nicht das Talent, brutal zu werden. Diese Ehe war eine Hölle. Ich war betört, als ich Renate kennenlernte, aber sie wollte nur versorgt sein. Sie kommt aus sehr bescheidenen Verhältnissen. Sehen Sie, das klingt schon wieder so anzüglich. Ich hasse es, über etwas zu reden, was ich mir selbst eingebrockt habe.«
»Aber es wäre doch gut, wenn Sie sich darüber aussprechen. Ihre Tochter wird so überfordert, daß ich Schlimmes befürchte, wenn man nicht eingreift.«
»Das erklären Sie mal Richtern, vor denen Renate als liebevolle, fürsorgliche Mutter eine Schau abzieht.«
»Ich könnte es erklären, wenn ich eine Untersuchung anordne. Das werde ich Ihnen später klarlegen, Herr Costa, wenn Sie bereit sind, eine klare Stellungnahme abzugeben.«
»Haben Sie so viel Zeit?« fragte Marian. »Es ist doch eine lange Geschichte.«
»Würden
