Ein Mann, der alles wollte: Dr. Norden Bestseller 266 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration.
Wo immer Sascha Soldau in Erscheinung trat, war er Mittelpunkt. Ein Strahlemann, an dem es nichts auszusetzen gab, meinte jeder, der ihn kennenlernte, den einzigen Sohn und Erben von Alex Soldau, der mit seinem umwerfenden Charme auch die Herzen der Frauen gewann.
Auch Dr. Norden mochte ihn, obgleich er ihm nicht kritiklos begegnete, denn ausersehen, die Nachfolge seines Vaters in einem großen Unternehmen anzutreten, wäre er nach Dr. Nordens Meinung ein bedeutend besserer Schauspieler geworden. Dafür brachte er wahrhaftig alles mit, auch eine überdurchschnittliche Intelligenz, die ihn davor bewahrt hätte, sich in ein Klischee drängen zu lassen.
Sascha war auch der Meinung, daß sein Vater noch jung und vital genug sei, sein Unternehmen zu leiten und ihm noch den Freiraum zu gewähren, den er für seine persönliche Entfaltung beanspruchte.
Für ihn war es immer selbstverständlich gewesen, daß ihm jeder Wunsch erfüllt wurde. Seine Mutter verwöhnte ihn, sein Vater hatte nichts dagegen, da Sascha in der Schule und auch sonst keine Schwierigkeiten bereitete. Auch sein Jurastudium absolvierte er glänzend und lernte ganz nebenbei auch Betriebswirtschaft und Sprachen, für die er ohnehin begabt war. Ein Allroundtalent und dabei von solcher Attraktivität, daß er zum Erfolg geboren schien. Er wollte auch überall der Beste sein.
Seinem Charme konnte selbst Daniela Leonardo nicht widerstehen, obgleich sie ein durchaus ernsthaftes Mädchen war, und an Flirts überhaupt nicht interessiert. Sie hatte auch keine Zeit dafür, denn neben ihrem Botanikstudium, das sie auch sehr ernst nahm, versorgte sie auch noch ihren Vater, der an einem schweren Bandscheibenschaden litt.
Franco Leonardo war ein
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Buchvorschau
Ein Mann, der alles wollte - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Bestseller
– 266 –
Ein Mann, der alles wollte
Patricia Vandenberg
Wo immer Sascha Soldau in Erscheinung trat, war er Mittelpunkt. Ein Strahlemann, an dem es nichts auszusetzen gab, meinte jeder, der ihn kennenlernte, den einzigen Sohn und Erben von Alex Soldau, der mit seinem umwerfenden Charme auch die Herzen der Frauen gewann.
Auch Dr. Norden mochte ihn, obgleich er ihm nicht kritiklos begegnete, denn ausersehen, die Nachfolge seines Vaters in einem großen Unternehmen anzutreten, wäre er nach Dr. Nordens Meinung ein bedeutend besserer Schauspieler geworden. Dafür brachte er wahrhaftig alles mit, auch eine überdurchschnittliche Intelligenz, die ihn davor bewahrt hätte, sich in ein Klischee drängen zu lassen.
Sascha war auch der Meinung, daß sein Vater noch jung und vital genug sei, sein Unternehmen zu leiten und ihm noch den Freiraum zu gewähren, den er für seine persönliche Entfaltung beanspruchte.
Für ihn war es immer selbstverständlich gewesen, daß ihm jeder Wunsch erfüllt wurde. Seine Mutter verwöhnte ihn, sein Vater hatte nichts dagegen, da Sascha in der Schule und auch sonst keine Schwierigkeiten bereitete. Auch sein Jurastudium absolvierte er glänzend und lernte ganz nebenbei auch Betriebswirtschaft und Sprachen, für die er ohnehin begabt war. Ein Allroundtalent und dabei von solcher Attraktivität, daß er zum Erfolg geboren schien. Er wollte auch überall der Beste sein.
Seinem Charme konnte selbst Daniela Leonardo nicht widerstehen, obgleich sie ein durchaus ernsthaftes Mädchen war, und an Flirts überhaupt nicht interessiert. Sie hatte auch keine Zeit dafür, denn neben ihrem Botanikstudium, das sie auch sehr ernst nahm, versorgte sie auch noch ihren Vater, der an einem schweren Bandscheibenschaden litt.
Franco Leonardo war ein bekannter, ja, berühmter Gartenarchitekt, aber seit vielen Wochen konnte er sich nur mühsam fortbewegen. Dr. Norden betreute ihn schon seit Jahren, aber zu einer Operation hatte er den eigenwilligen, aber auch geduldigen Patienten noch nicht überreden können.
Seine von ihm über alles geliebte Frau, Danielas Mutter, war nach einer an sich nicht schwierigen Blinddarmoperation durch eine Infektion gestorben. Obgleich dem Chirurgen die Schuld nachgewiesen werden konnte, blieb Vater und Tochter nichts als Trauer. Daniela war zwölf Jahre alt gewesen, noch nicht erwachsen genug, um selbst für sich sorgen zu können, wenn der Vater unterwegs war, aber doch schon verständig genug, um zu begreifen, was menschliches Versagen anrichten konnte. Sie verstand auch, daß ihr Vater sich vor einer Operation fürchtete, obgleich es Dr. Norden gelungen war, daß sie zu ihm Vertrauen faßten, nachdem Franco Leonardo eine feste Anstellung bei einer Schlösserverwaltung angenommen hatte, um vor allem für Daniela eine Sicherheit zu schaffen, falls auch ihm ein früher Tod beschieden sein sollte.
Daniela war an jenem Herbsttag, an dem für ihren Vater die Schmerzen wieder einmal unerträglich wurden, zu Dr. Norden in die Praxis gekommen, um ein Rezept zu holen und mit ihm doch über eine mögliche Operation zu sprechen, denn sie konnte es kaum noch ansehen, wie sehr ihr Vater litt, war er doch der einzige Mensch, dem ihre ganze Liebe gehörte.
Sie hatte zwar in dem Architekten Marcus Colbert, der eng mit ihrem Vater zusammenarbeitete, einen guten Freund gefunden, aber an eine feste Bindung dachte Daniela nicht, und Marcus machte auch keinen Versuch, eine solche zu forcieren.
In Dr. Nordens Praxis traf sie Sascha Soldau, der gerade eine schwere Grippe überstanden hatte. Sascha war anfällig für Erkältungen aller Art, aber Impfungen vertrug er auch nicht. Dr. Norden hatte ihn schon ein paarmal gebeten, sich doch einmal einer gründlichen Untersuchung zu unterziehen, damit man feststellen könnte, woher diese Immuninsuffizienz möglicherweise kommen konnte, aber Sascha hatte abgewinkt. Sein Vater hätte das in jüngeren Jahren auch gehabt, und jetzt wäre davon nichts mehr zu spüren, war sein Argument. Nein, Sascha wollte auch von Krankheiten nichts wissen, und wenn ihn auch mal ein Fieber plagte, zeigte er sich keineswegs wehleidig, wie es bei Männern so oft der Fall war. Er ärgerte sich nur, wenn er nicht reiten, nicht Tennis spielen oder auf den Golfplatz gehen konnte. Er verzichtete auch nicht darauf, im offenen Wagen zu fahren, wenn es schon herbstlich war, sobald nur die Sonne schien.
Sascha sah Daniela und hielt den Atem an. Er kannte viele Frauen, aber das Ideal einer Frau war für ihn schon seit Jahren Fee Norden, doch sie war unerreichbar für ihn. Daniela Leonardo war das erste weibliche Wesen, das diesem Ideal nahekam, und sie war jung und ungebunden, blond, faszinierend, ausdrucksvoll, und die violetten Augen, umgeben von einem Kranz schwarzer, langer Wimpern machte den Zauber vollkommen, der wirklich atemberaubend war. Daniela war sich einer solchen Wirkung nicht bewußt, aber irgendwie fühlte sie sich auch eingefangen.
Sascha hatte nicht seinen strahlendsten Tag, weil ihm die Grippe noch in den Gliedern lag, aber in bezug auf Daniela war das für ihn von Vorteil, denn sonst hätte sie ihn wohl von vornherein als Playboy eingestuft. Alle jungen Männer, die blendend aussahen, elegant gekleidet waren und ihren Charme so reich verströmten, gehörten für Daniela in die Kategorie, zu der ihr Freund Marcus eben nicht gehörte, weil er eher schwerfällig wirkte, bedächtig, introvertiert. Aber Daniela war von Äußerlichkeiten nicht so leicht zu beeindrucken und auch nicht leicht entflammbar.
Es blieb auch bei diesem Blickaustausch, denn Dr. Norden hatte schon für Daniela Zeit. Sascha hatte ihren Namen gehört, und der Name Leonardo war sicher nicht allzu häufig. Er wollte Dorthe Harling nicht ausfragen, denn sie sah ihn schon mit einem so nachdenklichen Blick an. Dorthe gehörte zu den ganz wenigen Frauen, die sich von Sascha überhaupt nicht beeindrucken ließen. Als er zum erstenmal in die Praxis gekommen war, hatte Franzi, die sich gerade erst ein paar Wochen in der Ausbildung befand, gesagt, das wäre ein toller Mann, und Dorthe hatte ganz ruhig darauf erwidert, daß solch ein Mann niemals einer Frau allein gehöre, und Franzi hatte lächelnd darauf erwidert, daß sie sich so einen bestimmt auch nie einbilden würde. Franzi Spar war trotz ihrer Jugend ein überaus vernünftiges Mädchen, das mit beiden Beinen fest auf dem Boden stand und nur begierig war, viel zu lernen und im Leben voranzukommen. Dorthe Harling dagegen war eine Frau, die durch eine glücklose Ehe geprägt und sogar von ihrem einzigen Kind enttäuscht worden war, das nach der Scheidung beim Vater bleiben wollte Aber nun schrieb ihre Tochter Jocelyn immer häufiger, daß sie das Leben in Südafrika nicht mehr ertragen könne und nach München kommen wollte, aber ihr Vater war jetzt widerspenstiger denn je, nachdem ihn seine zweite Frau verlassen hatte. Er bildete sich wahrhaftig ein, daß er Dorthe bewegen könnte, wegen Jocelyn zu ihm zurückzukehren.
Für Dorthe gab es keinen Weg zurück, so schmerzlich ihr die Trennung von Jocelyn auch gewesen war, aber es lagen Jahre dazwischen, und Dorthe hatte sich eine neue Lebensaufgabe geschaffen. Sie, die damals wegen ihrer Heirat ihr Studium abgebrochen hatte, fühlte sich wohl in Dr. Nordens Praxis, und finanziell ging es ihr durch eine Erbschaft auch so gut, daß sie unabhängig leben konnte. Franzi und deren Mutter Lotte Spar waren jetzt für sie Ersatz für die Familie. Sie verstanden sich gut, da Lotte auch viel durchgemacht hatte, aber sie hatte nun wieder in dem netten und zuverlässigen Walter Erbach einen treuen Partner gefunden. Ja, was sich so alles schon in Dr. Nordens Praxis angebahnt hatte, konnte man gar nicht mehr aufzählen. Und auch ohne sein Dazutun war es allein durch Begegnungen in der Praxis zu mancher festen Bindung gekommen. Allerdings hatten er und vor allem seine Frau Fee auch manchmal ein bißchen nachgeholfen und Schicksal gespielt, wenn es ihnen angebracht schien.
Bei Sascha Soldau hätten sie nicht zu helfen brauchen und auch nicht nachgeholfen, da es um Daniela Leonardo ging, aber Sascha hatte jetzt nichts anderes im Sinn, als Daniela näher kennenzulernen, und wenn er sich etwas in den Kopf setzte, mußte die Tat auch gleich folgen.
Sascha schaute ins Telefonbuch und fand Franco Leonardos Telefonnummer und Adresse. Es behagte ihm durchaus nicht, daß dieses bezaubernde Geschöpf möglicherweise verheiratet sein könnte, und so wies er diesen Gedanken gleich von sich. Er wollte auch nicht anrufen, also notierte er sich die Adresse und fuhr auch sogleich dorthin. Die Gegend war ihm bekannt. Es war das alte Villenviertel am Kanal, aber auch dort hatten schon viele alte Villen modernen Häusern Platz machen müssen.
Nicht so das Haus, in dem Franco Leonardo mit seiner Tochter Daniela wohnte. Die Villa war stilvoll renoviert, nicht so riesig und auch keineswegs so
