Über dieses E-Book
Es ist Liebe! Erica weiß, dass sie noch nie so glücklich war wie in Mikes Armen. Am weißen Strand von Honolulu genießt sie jeden Kuss von dem liebevollen Mann, obwohl sie entschlossen ist, diese Beziehung schon bald wieder zu beenden. Aber mit jedem Tag der heißen Leidenschaft fällt es ihr schwerer, sich zu trennen. Doch die Gefahr, dass ihre wahre Identität entdeckt wird, ist zu groß...
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Rezensionen für Am Strand von Honolulu
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Buchvorschau
Am Strand von Honolulu - Tracy Sinclair
IMPRESSUM
Am Strand von Honolulu erscheint in der HarperCollins Germany GmbH
© 1996 by Tracy Sinclair
Originaltitel: „For Love of her Child"
erschienen bei: Silhouette Books, Toronto
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe ROMANA
Band 1496 - 2003 by CORA Verlag GmbH, Hamburg
Übersetzung: Dr. Susanne Hartmann
Umschlagsmotive: GettyImages/ gpointstudio, shutterstock / Sorin Colac
Veröffentlicht im ePub Format in 07/2017 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 9783733778989
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
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BACCARA, BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, MYSTERY, TIFFANY
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1. KAPITEL
Erica Barclay joggte an einem der Strände Honolulus, als der Abendmond plötzlich hinter einer dichten Wolke verschwand. Die Dunkelheit ließ den vertrauten Ort ein bisschen bedrohlich wirken.
Ängstlich blickte sie hinauf zum Himmel. Würde es einen Regenschauer geben? Sie hatte den Gedanken noch nicht zu Ende gedacht, da trat sie gegen einen großen, festen Gegenstand und stolperte zu Boden. Einen Augenblick später schlangen sich muskulöse Arme um ihre Taille, und jemand rollte sie auf den Rücken.
Der Schrei blieb ihr im Halse stecken. Der Mann, der sich über sie beugte, war stark – viel zu stark, als dass sie sich aus eigener Kraft hätte befreien können. Der Mond lugte hinter der Wolke hervor und beleuchtete Ericas Gesicht, seins jedoch blieb im Dunkeln. Sie erkannte nur, dass es markant war und zu dem kräftigen Körper passte, von dem sie auf den Sand gepresst wurde.
Erica unterdrückte ihre Panik und beschloss, keine Angst zu zeigen. „Lassen Sie mich sofort los, oder ich schreie", sagte sie scharf. Sie hoffte inständig, dass ihre Stimme nicht ebenso zitterte wie der Rest ihres Körpers.
„Ich glaube nicht, dass irgendjemand Sie hören würde."
Er sprach leise und überraschend sanft, was sie ein wenig beruhigte. Aber auch „Gentlemen" vergewaltigten Frauen, das hörte man immer wieder. Zu ihrer Erleichterung ließ der Fremde sie jedoch tatsächlich frei. Hastig stand sie auf und wich zurück, als er sich ebenfalls aufrichtete.
„Sie sollten um diese Zeit nicht allein an einem gottverlassenen Strand herumlaufen, sagte er kopfschüttelnd. „Man hätte Sie im Reisebüro darauf aufmerksam machen müssen, dass selbst das Paradies seine dunklen Seiten hat.
„Ich bin keine Touristin. Ich wohne gleich dort drüben und jogge abends immer um diese Zeit. Normalerweise sind dann noch einige Leute hier."
„Trotzdem ist es nicht gut. Er blickte in die Richtung, aus der Erica gekommen war. „Sie wohnen in der Nähe? Dort entlang gibt es nur Hotels.
„Ich wohne in einem davon. In welchem, das würde sie ihm bestimmt nicht verraten. „Und was machen Sie hier so allein am Strand, wenn ich fragen darf?
„Ich genieße die Einsamkeit. Sie ist in Honolulu schwer zu finden."
„Tut mir leid, dass ich Sie gestört habe." Erica lächelte knapp und wandte sich ab.
„Gehen Sie nicht! Ich könnte schon etwas Gesellschaft vertragen. Kann ich Ihnen einen Drink spendieren?"
„Nein, danke. Ich muss zurück."
„Ich bringe Sie nach Hause."
„Nicht nötig."
„Man kann nie wissen. Der nächste Mann, über den sie stolpern, lässt Sie vielleicht nicht so ohne Weiteres wieder los."
„Es ist plötzlich dunkel geworden, und ich habe nicht damit gerechnet, dass jemand um diese Zeit im Sand herumliegt. Einen kurzen Moment lang habe ich sogar gedacht, dass Sie eine Leiche sind."
„Als Sie gemerkt haben, dass ich noch am Leben bin, sind Sie anscheinend auch nicht allzu erfreut gewesen." Er lachte leise.
Erica erinnerte sich deutlich daran, wie er die Arme um sie geschlungen und sich dicht über sie gebeugt hatte. Es war ein Gefühl gewesen, das sie schon lange nicht mehr empfunden hatte. Und wenn sie ehrlich war – noch nie in einer solchen Intensität. Dieser Mann war kein Durchschnittsmann, zumindest physisch nicht. Sie hatte bisher nur mit Jordan Erfahrungen gemacht, der immer stolz auf seinen Ruf als Frauenheld gewesen war. Erica vermutete jedoch, dass dieser Mann Jordan wie einen Amateur aussehen lassen würde.
„Ich wollte Ihnen echt keine Angst einjagen. Tut mir wirklich leid."
„Es ist ja nichts passiert, erwiderte Erica. „Die Sache war einfach ein bedauerlicher Unfall.
„Ich denke eher, dass wir dazu bestimmt waren, uns zu begegnen. Mittlerweile hatten sie eines der Hotels erreicht. Flutlicht beleuchtete die Terrasse und den dazugehörigen Strandabschnitt, sodass Ericas schönes Gesicht und ihre tiefblauen Augen, das lange schwarze Haar und die schlanke Figur deutlich erkennbar wurden. „Nachdem sich das Schicksal so viel Mühe gemacht hat, sollten wir uns zumindest kennenlernen.
„Ich glaube nicht an das Schicksal", bemerkte Erica.
„Okay, dann nennen Sie es einen glücklichen Zufall." Er betrachtete sie lächelnd. Anscheinend hatte er nicht vor, sich so leicht abwimmeln zu lassen.
Sie musterte ihn. Die dunkle Sonnenbräune, das ein bisschen zu lange Haar und die verwaschenen Jeans waren die Kennzeichen eines typischen Lebemanns, der bei Tag über die Wellen surfte und nachts hinter den Frauen her war. Mit einem solchen Körper ist er wohl in beiden Disziplinen gut, dachte Erica zynisch.
„Bestehe ich die Prüfung?", fragte er lachend.
Verlegen sah sie zu Boden. „Spielt das eine Rolle? Sie sind so selbstsicher, dass es Ihnen egal sein dürfte, was ich von Ihnen denke. Und ich muss jetzt wirklich gehen."
„Sie können mich doch nicht einfach so im Ungewissen lassen. Ich werde mich ewig fragen, warum ich so einen schlechten Eindruck auf Sie gemacht habe."
„Soweit ich weiß, habe ich nichts dergleichen gesagt."
„Dann trinken Sie etwas mit mir. Ich bin eigentlich völlig harmlos. Außerdem sind hier genug Leute, die Sie zur Not beschützen können."
Die meisten Tische auf der Hotelterrasse waren besetzt, und auch am Strand wimmelte es noch immer von Urlaubern. Trotzdem zögerte Erica. Nicht weil sie diesen Mann für gefährlich hielt, sondern weil sie den Flirt aus irgendeinem unerklärlichen Grund gern fortsetzen wollte. Und das war die Gefahr. „Ich weiß nicht einmal Ihren Namen", protestierte sie.
„Smith. Mike Smith."
„Erica Barclay", entgegnete sie zögernd.
Ganz offensichtlich deutete er das als Zustimmung, denn schon ging er zum nächsten freien Tisch und rückte Erica einen Stuhl zurecht. Ein Ober kam, um die Bestellung aufzunehmen.
Na schön. Für Proteste war es ohnehin zu spät, also beschloss Erica, sich einfach zu amüsieren.
„Der Abend hat sich eindeutig zum Positiven entwickelt", meinte Mike nach einer Weile.
Sie lächelte. „Ihre Probleme können nicht allzu groß sein, wenn sie sich dadurch lösen lassen, dass Sie eine wildfremde Frau zum Drink einladen."
„Ich habe eigentlich keine Probleme."
Er machte wirklich nicht den Eindruck, als hätte er welche. Mike schien alles zu haben: gutes Aussehen, Charme und ein selbstsicheres Auftreten. „Und warum haben Sie dann ganz allein am Strand gelegen?"
„Ich habe mein Gewissen erforscht."
„Aha. Möchten Sie darüber reden? Manchmal hilft es, Dinge mit einem Fremden zu besprechen. Man kann völlig ehrlich sein, weil man weiß, dass man die Person nie wiedersieht."
„Ich hoffe, dass das in Ihrem Fall nicht zutrifft."
„Wenn ich das nächste Mal jogge, werde ich aufpassen, wohin ich trete."
„Sie trauen mir noch nicht so ganz, was? Das ist vermutlich klug. Eine so schöne Frau wie Sie sollte vorsichtig sein. Ich hätte nur gern die Chance, zu beweisen, dass ich bei unbekannten Frauen normalerweise auf den vollen Körpereinsatz verzichte."
„Wie lange müssen Sie sie denn kennen?", fragte Erica neckend.
Mike lachte. „Wenn ich darauf antworte, bin ich auf alle Fälle in Schwierigkeiten."
„Eigentlich nicht. Ich halte Sie sicher nicht für einen Mönch."
„Der Schein trügt. Alles nur Fassade."
Er hatte ungewöhnliche haselnussfarbene Augen, eher bernsteinfarben als braun. Die Augen eines trügerisch sanften, pirschenden Tigers. „Ich wette, die Touristinnen lieben diesen Spruch", entgegnete Erica trocken.
Sein T-Shirt spannte sich über der breiten Brust, als er sich zurücklehnte und einen Arm um die Stuhllehne legte. „Anscheinend haben Sie keine sehr hohe Meinung von Männern. Es ist nicht fair, wegen einer schlechten Erfahrung alle zu verurteilen."
„Wie kommen Sie darauf, dass ich eine schlechte Erfahrung gemacht habe?"
„Das ist offensichtlich. Was ist passiert? Ist er zu stark rangegangen?"
„Wir haben über Sie gesprochen, sagte Erica energisch. „Sie haben am Strand mit etwas gerungen, was Sie bedrückt.
„Ich habe nur über das Gespräch mit meinen Eltern heute Abend beim Dinner nachgedacht. Sie haben mich nicht direkt gefragt, wann ich endlich heiraten will, aber die Andeutungen waren nicht schwer zu verstehen. Mike lächelte sarkastisch. „Ich nehme an, alle Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder heiraten und eine Familie gründen.
„Da Sie anscheinend anderer Meinung sind, wäre es dumm, irgendetwas zu überstürzen."
„Ich bin nicht grundsätzlich gegen die Ehe", sagte er vorsichtig.
„Solange es jemand anders ist, der den Sprung wagt", scherzte Erica.
„Das stimmt nicht. Ich würde gern heiraten und Kinder haben. Ich liebe Kinder, und ich denke, ich würde einen ganz guten Vater abgeben."
„Das sagt sich so leicht." Erica blickte starr in ihr Glas.
„Nein, ich bin mir dessen sogar sicher. Das Problem ist, die Frau zu finden, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen möchte."
„Ich kann nicht glauben, dass Sie nicht schon viele willige Damen kennengelernt haben."
„Sie reden von Sex. Ich meine die Liebe."
„Ah, die Liebe. Erica konnte einen leisen Spott nicht verbergen. „Lassen Sie es mich wissen, wenn Sie feststellen, dass es sie gibt.
Mike betrachtete ihr Gesicht. „Es tut mir leid, erwiderte er sanft. „Sie müssen sehr verletzt worden sein.
„Keineswegs. Ich bin einfach realistisch. Die Scheidungsstatistiken beweisen doch, dass wahre Liebe nur Wunschdenken ist."
„Oder dass die Leute zu schnell aufgeben. Meine Schwester ist seit sieben Jahren glücklich verheiratet, und meine Eltern feiern bald großes Jubiläum. Ich bin sicher, dass sie im Lauf der Jahre ihre Krisen hatten, aber sie haben sich nicht schon bei den ersten leisen Problemen getrennt."
„Leben Ihre Eltern hier in Honolulu?" Erica war froh über die Gelegenheit, das Thema zu wechseln.
„Ja, meine Familie lebt seit Generationen hier. Meine Schwester und ich sind auf den Hawaii-Inseln geboren. Und Sie?"
„Ich bin vor vier Jahren hergezogen."
„Woher kommen Sie?"
„Ich … ich bin aus Philadelphia." Warum wurde sie bei dieser Lüge nach all der Zeit immer noch nervös?
Ihr Zögern ließ ihn die Augen zusammenkneifen. „Nach den Schneemassen im Osten muss das Klima eine schöne Abwechslung für Sie sein. Ich war einmal im Winter in New York. Es ist keine Erinnerung, die ich schätze."
„Für das Wetter wird man entschädigt, besonders in der Weihnachtszeit. Der Baum im ‚Rockefeller Center‘ ist zauberhaft, und die Schlittschuhläufer lassen alles so fröhlich aussehen."
„Sie kennen sich in New York offensichtlich gut aus."
Erica schwieg einen Moment lang. Sie tat recht daran, sich vor diesem Mann in Acht zu nehmen. Er verleitete sie dazu, unvorsichtig zu werden. „Von Philadelphia nach New York ist es nicht weit. Ich bin früher oft hingefahren, um ins Theater zu gehen und einzukaufen. Die Stadt ist einmalig."
„Stimmt wohl. Ich ziehe die Sonne vor."
„Das sieht man. Verbringen Sie Ihre ganze Zeit am Strand auf der Suche nach einer Ehefrau?"
„Sie beurteilen mich falsch. Ich arbeite hart."
„Was machen Sie?"
„Ich bin im Großhandel tätig, kaufe und verkaufe Zucker, Ananas und solche Dinge, erwiderte Mike vage. „Und Sie?
„Ich bin Haushaltsleiterin im … in einem der großen Hotels."
„Sie können mir ruhig verraten, wo Sie arbeiten. Mir ist klar, dass unser Kennenlernen unkonventionell war, aber ich bin wirklich ein solider Bürger. Ich hoffe, dass Sie mit mir ausgehen, würde Sie jedoch niemals belästigen, wenn Sie Nein sagen."
„Das ist es
