Über dieses E-Book
Leise rieselt der Schnee, als Stella beim Blick in Daniels Augen erkennt: Sie liebt ihren Ex noch immer! Im verschneiten Winterwald unter tausend Sternen kann sie seinen Küssen erneut nicht widerstehen, auch wenn sie weiß, dass er ihren größten Wunsch nicht erfüllen wird: eine Familie!
Sarah Morgan
USA Today bestselling author Sarah Morgan writes lively, sexy contemporary stories for Harlequin. Romantic Times has described her as 'a magician with words' and nominated her books for their Reviewer's Choice Awards and their 'Top Pick' slot. In 2012 Sarah received the prestigious RITA® Award from the Romance Writers of America. She lives near London with her family. Find out more at www.sararahmorgan.co
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Rezensionen für Mein größter Weihnachtswunsch bist du!
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Buchvorschau
Mein größter Weihnachtswunsch bist du! - Sarah Morgan
IMPRESSUM
Mein größter Weihnachtswunsch bist du! erscheint in der HarperCollins Germany GmbH
© 2009 by Sarah Morgan
Originaltitel: „Snowbound: Miracle Marriage"
erschienen bei: Mills & Boon Ltd., London
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe JULIA EXTRA
Band 423 - 2016 by HarperCollins Germany GmbH, Hamburg
Übersetzung: Lydia Roeder
Umschlagsmotive: Harlequin Books S.A.
Veröffentlicht im ePub Format in 12/2018 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 9783733738969
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
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BACCARA, BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, TIFFANY
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PROLOG
„Ich habe mit dem Thema abgeschlossen, wirklich. Stella zog ihre Stiefel aus und stellte sie im Flur der kleinen Anliegerwohnung ab, die bis vor Kurzem noch ein Stallgebäude gewesen war. „Nach zwei Jahren ohne Daniel bin ich in der Lage, die Dinge mit anderen Augen zu sehen.
Sie schaute Patrick an, der seinem Zwillingsbruder so ähnlich sah – Daniel, ihrer großen Liebe. „Und du bist dir wirklich sicher, dass du mich hier wohnen lassen willst?"
„Natürlich bin ich das! Schließlich ist bald Weihnachten, da muss ich dir doch Obdach geben. Patrick grinste jungenhaft. „Maria und Josef haben auch in einem Stall gewohnt, wusstest du das nicht?
Stella lächelte matt. Weihnachten … früher war das für sie die schönste Zeit im Jahr gewesen. Bis vor zwei Jahren, als Daniel ihr das Herz gebrochen hatte, und zwar ausgerechnet an Heiligabend. Nun war sie zurückgekommen und hatte ihr Leben wieder im Griff.
Nun, zumindest hoffte sie das.
„Wow, das sieht ja toll aus!, rief sie überschwänglich, als sie das Wohnzimmer betrat. Auf dem Holzboden lag ein weicher, cremefarbener Teppich, und vor dem Kamin stand ein großes Sofa mit zwei bequemen Sesseln. „Da hast du wirklich wahre Wunder vollbracht. Als ich zum letzten Mal da war, hat hier noch ein Pferd gehaust.
„Komm schon, Stella, mir brauchst du nichts vorzumachen, sagte Patrick sanft. „Ich merke dir doch an, wie nervös du bist, weil du Angst hast, Daniel könnte jeden Augenblick hereinschneien. Aber keine Sorge, er ist noch in der Klinik, steckt bis zum Hals in Arbeit. Hier sind nur wir beide, also können wir ganz offen miteinander reden. Ich weiß, wie dir zumute ist, schließlich waren wir damals Leidensgenossen.
Stella zog ihren Mantel aus und legte ihn aufs Sofa. „Du hast recht, ich sollte ehrlich zu dir sein. Es stimmt, ich habe Bedenken, hier zu wohnen, schließlich bist du Daniels Bruder."
„Und, was ist schon dabei? Ich freue mich sehr, dass du wieder hier bist, wir sind doch gute Freunde. Du warst diejenige, die mir beigestanden hat, als Carly mich verlassen hat, das vergesse ich dir nie."
Stella spürte einen Stich im Herzen, wie immer, wenn sie an diese schlimmen Tage dachte. Vielleicht wäre es besser, nicht so viel davon zu sprechen, sonst kamen all die schmerzlichen Gefühle wieder in ihr hoch, die sie während ihrer Zeit in London stets verdrängt hatte.
„Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, Daniel wiederzusehen, gab sie schließlich zu. „Ist ja auch normal, oder nicht? Nach all dem, was zwischen uns gewesen ist …
„Klar, schließlich warst du mit ihm verlobt."
„Ja, aber nur für ein paar Stunden, erwiderte Stella bitter und ging zum Kamin. „Und dass er mir ausgerechnet an Weihnachten das Herz gebrochen hat, war das Allerschlimmste.
„Ich weiß, das hätte er nicht tun sollen."
Stella atmete tief durch. „Es musste dazu kommen, Patrick. Daniel ist felsenfest davon überzeugt, dass er kein guter Ehemann und erst recht kein guter Vater sein könnte. Du weißt doch, wie er über all das denkt. Es hat mich sowieso gewundert, dass er mir überhaupt einen Heiratsantrag gemacht hat. Ich hätte Nein sagen sollen, weil ich wusste, dass er das nicht wirklich will. Sie winkte ab. „Aber jetzt genug von Daniel – sag mir lieber, wie es dir und den Kindern geht. Ihr habt noch mehr gelitten, als Carly euch verlassen hat.
„Wir haben uns nicht mehr geliebt, Stella. Ich wusste, dass eine Trennung unvermeidbar war. Aber dass Carly ausgerechnet an Weihnachten gegangen ist … Für die Kinder ist es schwer, ohne ihre Mutter aufzuwachsen, und für mich … Er zuckte mit den Schultern. „Weißt du, wenn man schon so lange nicht mehr glücklich miteinander ist, empfindet man eine Scheidung eher als Erleichterung. Und was Daniel betrifft, da bin ich sicher, dass meine Trennung von Carly einen negativen Einfluss auf ihn hatte.
„Das glaube ich nicht. Seine Entscheidung, unsere Verlobung aufzulösen, hatte sicher nichts mit euch zu tun."
„Doch, das hatte sie, und weißt du auch, warum? Weil er es genau an dem Tag getan hat, an dem Carly uns verließ, an Heiligabend. Das kann doch wohl kein Zufall sein."
Stella seufzte auf. „Wie dem auch sei, wenigstens konnten wir uns gegenseitig trösten. Wir waren an Weihnachten zusammen und haben versucht, den Kindern trotz allem ein schönes Fest zu bereiten."
„Und das ist uns auch gelungen. Obwohl du so gelitten hast, hast du versucht, dir vor den Kindern nichts anmerken zu lassen. Mit deiner Hilfe konnten Alfie und Posy die Trennung von ihrer Mutter besser verkraften."
„Mir hat es auch geholfen, bei den Kindern zu sein, sie haben mich von meinem Kummer abgelenkt. Wenn ich nicht bei euch gewesen wäre, wäre ich allein daheim verrückt geworden."
Patrick lächelte. „Erinnerst du dich noch an das kleine Kätzchen, das Alfie von unserem Nachbarn geschenkt bekommen hat?"
„Natürlich, das Tierchen war so süß, dass er es sofort ins Herz geschlossen hat."
„Ja, und dieses kleine Kätzchen ist jetzt eine ausgewachsene Katze, die kürzlich selbst Junge bekommen hat, und zwar drei Stück."
„Wirklich? Da hat sich Alfie sicher sehr gefreut."
„Und wie, du weißt ja, er liebt Tiere über alles. Ich habe ihm erlaubt, eines zu behalten, für die beiden anderen müssen wir noch ein schönes Plätzchen finden. Patrick drückte ihren Arm. „Du warst damals sehr tapfer, Stella. Ich weiß, wie verliebt du in Dan gewesen bist, und wie schwer das alles für dich war.
Sie nickte und senkte dabei den Blick. „Ja, das war es, aber das ist jetzt vorbei. Jetzt bin ich zurück und fange ein neues Leben an. Dann sah sie Patrick wieder an. „Was wird Daniel wohl sagen, wenn er erfährt, dass ich bei dir eingezogen bin?
„Das ist mir egal. Patrick nahm ein Holzscheit aus dem Korb und legte es in den Kamin. „Das ist mein Haus, und ich kann hier wohnen lassen, wen ich will.
„Ich möchte aber nicht, dass ihr meinetwegen Streit bekommt."
„Mach dir darüber keine Gedanken, Stella. Es wäre nicht das erste Mal, dass wir uns wegen einer Frau in die Haare kriegen. Ich muss mich sowieso noch bei ihm revanchieren, weil er mir Nancy Potter ausgespannt hat. Damals war ich acht und fürchterlich verschossen in das Mädchen." Patrick lächelte schelmisch und sah dabei so attraktiv aus, dass sich Stella fragte, warum in aller Welt sie nicht auf ihn stand statt auf seinen Bruder.
Sie seufzte tief. „Warum habe ich mich bloß nicht in dich verliebt, kannst du mir das sagen? Du würdest doch viel besser zu mir passen als Daniel."
Patrick zündete das Feuer an. „Zwischen uns hat’s eben nie gefunkt, da kann man nichts machen."
„Weißt du noch, wie wir uns mal geküsst haben, nur um zu testen, ob da wirklich gar nichts ist?"
Patrick verzog das Gesicht. „Und ob ich das noch weiß. Daniel wäre mir vor Eifersucht fast an den Hals gesprungen, obwohl er da schon gar nicht mehr mit dir zusammen war – so ein Unsinn."
„Glaubst du denn, ich schaffe das?, fragte Stella zweifelnd. „Ich meine, Daniel täglich bei der Arbeit zu begegnen und so zu tun, als ob zwischen uns nichts wäre?
„Keine Ahnung. Wahrscheinlich hängt es davon ab, ob du noch Gefühle für ihn hast."
Ob sie noch Gefühle für ihn hatte … ja, das befürchtete Stella auch …
„Na ja, mal sehen. Ich muss mir halt nur immer wieder sagen, dass wir einfach nicht zusammen passen. Wir haben völlig unterschiedliche Bedürfnisse, ich wünsche mir für meine Zukunft etwas anderes als er."
Patrick richtete sich wieder auf und klopfte sich die Hände ab. „Es war die richtige Entscheidung, dass du weggegangen bist. Daniel hat dich tief gekränkt, und du brauchtest Zeit, um das alles zu verkraften. Jetzt bist du wieder hier und fängst ein neues Leben an. Er sah sie prüfend an. „Ich frag mich bloß, ob du wirklich über ihn hinweg bist. Ich kann es mir kaum vorstellen.
„Ich hoffe schon. Aber wie dem auch sei … In London habe ich mich jedenfalls nie so richtig wohlgefühlt, mir fehlten mein alter Job und vor allem meine Freunde. Schließlich habe ich drei Jahre in eurer Klinik gearbeitet und mich mit allen immer gut verstanden."
„Warum hast du Daniel eigentlich nicht gesagt, dass du wiederkommst? Er hat keine Ahnung."
„Weil wir keinerlei Kontakt mehr hatten, seit ich weggegangen bin. Wenn ich ihm jetzt sagen würde, dass ich einen Job in eurer Notaufnahme angenommen habe und dann auch noch bei dir wohne, würde er womöglich denken, dass ich … na ja, dass ich noch Interesse an ihm habe. Das wäre mir sehr unangenehm."
„Und morgen in der Klinik aufzutauchen und ihn vor den Kopf zu stoßen ist dir nicht unangenehm?"
Stella schüttelte den Kopf. „Ach Patrick, ich weiß doch auch nicht, wie ich mich verhalten soll. Natürlich wird er überrascht sein, wenn ich plötzlich vor ihm stehe, aber so kurz vor Weihnachten ist in der Notaufnahme bestimmt die Hölle los. Da wird er keine Zeit für private Diskussionen haben."
„Na, du musst wissen, was du tust. Patrick fuhr sich mit der Hand durchs Haar. „Irgendwie kann ich Daniel sogar verstehen. Ich meine, dass er einen Rückzieher gemacht hat. Du weißt ja, dass die Ehe unserer Eltern ein einziges Desaster war, und das ist wohl auch der Grund, warum er so einen Horror davor hat, zu heiraten.
„Dich hat das aber nicht vom Heiraten abgehalten, du hast sogar zwei Kinder."
„Ja, die habe ich, und ich will sie auch nicht missen. Ich wollte etwas aufbauen, was ich als Kind nie hatte – eine glückliche Familie. Aber du siehst ja, was dabei herausgekommen ist. Meine Frau ist abgehauen, und meine Kinder haben keine Mutter mehr."
„Das tut mir wirklich leid für dich", erwiderte Stella mitfühlend. Dann lächelte sie wieder. „Ich kann es kaum erwarten, die beiden wiederzusehen. Erinnern sie sich überhaupt noch
