Über dieses E-Book
Eine verbotene Affäre mit dem attraktiven Luke Morelli? Dafür fehlte Abby vor fünf Jahren der Mut. Jetzt steht der Immobilien-Tycoon plötzlich in ihrem Café, und sein Anblick weckt in ihr pure Sehnsucht. Dabei weiß sie genau: Anstatt ihr eine Chance zu geben, plant Luke ihren Ruin …
Anne Mather
<p>Ich habe schon immer gern geschrieben, was nicht heißt, dass ich unbedingt Schriftstellerin werden wollte. Jahrelang tat ich es nur zu meinem Vergnügen, bis mein Mann vorschlug, ich solle doch meine Storys mal zu einem Verlag schicken – und das war’s. Mittlerweile habe ich über 140 Romances verfasst und wundere mich manchmal, wie schnell alles ging. Obwohl ich als Kind und auch als Teenager praktisch ständig geschrieben habe, habe ich keine Story wirklich beendet. Wenn mein Zimmer zu chaotisch aussah, kam meine Mutter herein, sammelte alle bekritzelten Blätter ein und warf sie in den Müll. So kam es, dass das Buch, das ich verfasste, als meine Tochter ein Baby war, das erste Werk war, das ich tatsächlich abschloss. Ich fand es schwierig, zwischen dem Haushalt und dem Kind genug Zeit zu finden und schrieb in jeder freien Minute auf ein Stück Papier – nicht gerade professionell, aber so war es halt damals. Mittlerweile sind meine beiden Kinder erwachsen, und ich habe zwei entzückende Enkel, die vier und sechs Jahre alt sind. <br/></p>
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Buchvorschau
Nur eine verbotene Affäre? - Anne Mather
IMPRESSUM
Nur eine verbotene Affäre? erscheint in der Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH, Hamburg
© 2016 by Anne Mather
Originaltitel: „Morelli’s Mistress"
erschienen bei: Mills & Boon Ltd., London
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe JULIA EXTRA, Band 432
Übersetzung: Irene Andreadou
Umschlagsmotive: Getty Images / Strelciuc Dumitru, garybaldi
Veröffentlicht im ePub Format in 01/2023
E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 9783751521352
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
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PROLOG
Gleich als Luke das Weinlokal betrat, fiel sie ihm auf.
Sie saß gedankenverloren an der Bar, ein exotisch dekoriertes Cocktailglas neben sich. Sogar ein winziges buntes Schirmchen steckte darin.
Viel schien sie nicht getrunken zu haben. Das Mädchen saß einfach da und starrte stillschweigend vor sich hin. Ignorierte die lauten Stimmen und die noch lautere Musik, die den brechend vollen Raum füllten.
„Oh Mann, die ist heiß!"
Ray Carpenter hatte augenblicklich erfasst, wer die Aufmerksamkeit seines Partners fesselte. Er stellte sich neben ihn und legte einen Arm um Lukes Schultern.
„Ob sie alleine da ist? Ray beantwortete seine Frage gleich selbst. „Nee, sieht zu gut aus, um selbst ihre Drinks zu bezahlen.
„Denkst du?"
Luke widerstrebte diese Unterhaltung. Zum ersten Mal an diesem Abend wünschte er, Ray wäre nicht bei ihm. Heute hatten sie jedoch endlich die Planung für ihr neuestes Erschließungsprojekt abgeschlossen, und es wäre sehr grob gewesen, die Einladung seines Partners auszuschlagen.
Das Weinlokal war Rays Idee gewesen. Luke hätte den Pub gegenüber ihrem Büro in Covent Garden vorgezogen. Doch Ray hatte darauf bestanden, dass sie zur Feier des Tages einen Cocktail verdienten.
Genau in diesem Augenblick wandte das Mädchen den Kopf in Lukes Richtung – und einen packenden Moment lang sahen sie einander an. Wie in Trance schüttelte Luke den Arm seines Freundes ab und ging auf sie zu.
Das Mädchen war wirklich bezaubernd! Ihre anmutig verschränkten Beine waren lang und schlank. Ihr ovales Gesicht besaß ebenmäßige Züge, und sie hatte einen Mund, von dem die meisten Frauen nur träumen konnten.
Ihr weißblondes Haar schimmerte verführerisch. Über einem schwarzen Top trug sie eine hauchzarte Stola. Ein kurzer roter Rock, schwarze Strümpfe, hochhackige Pumps …
Luke stellte sich neben sie und sagte ruhig: „Hi. Darf ich Ihnen einen Drink ausgeben?"
Das Mädchen hielt das Cocktailglas in die Höhe, ohne Luke weiter anzusehen. „Ich habe einen Drink."
„Okay."
Wäre doch nur ein Barhocker frei, auf den er sich lässig setzen könnte. Doch der angetrunkene Typ, der neben ihr saß, schien seinen Platz nicht so bald räumen zu wollen. Dabei türmten sich am Tresen bereits die leeren Bierflaschen vor ihm.
„Sind Sie alleine?"
Das war nicht gerade besonders originell – das Mädchen schenkte Luke auch nur einen flüchtigen Blick. „Nein, antwortete sie ausdruckslos, fügte dann hinzu: „Ich bin zusammen mit ihnen hier!
und deutete auf eine Gruppe Frauen, die sich auf der winzigen Tanzfläche austobten. „Ein Junggesellinnenabschied", fügte sie mit einem abweisenden Schulterzucken hinzu.
„Sie wollten nicht tanzen?"
„Nein. Das Schirmchen auf die andere Seite ihres Glases schiebend, nahm sie einen winzigen Schluck. „Ich tanze nicht.
„Können oder wollen Sie nicht?", erkundigte Luke sich sanft, und sie seufzte hörbar.
„Mir ist nicht nach Tanzen. Konzentriert blickte sie in ihr Glas. „Hören Sie, wollen Sie sich nicht mit jemand anderem unterhalten? Ich bin keine so gute Gesellschaft.
Sie zog eine Grimasse. „Sie können die Braut fragen. Sie wird es Ihnen bestätigen. Ich bin ein Spielverderber."
Luke verzog das Gesicht. „Wenn Sie das sagen."
Mit einem Fingerschnipsen machte er den Barkeeper auf sich aufmerksam und bestellte ein Bier für sich und einen Mojito für Ray. „Für den Typen dort. Er zeigte auf seinen Partner, der offensichtlich schon Anschluss gefunden hatte. Als sein Bier kam, nahm Luke einen langen Zug. Dann seufzte er. „Das war nötig.
Das Mädchen ignorierte ihn, doch der Typ auf dem Hocker daneben stieß plötzlich laut auf, erhob sich und taumelte von dannen. Luke hievte sich auf den geräumten Stuhl. „Was dagegen?", erkundigte er sich leichthin. Da endlich drehte sich das Mädchen um, und er erntete einen missbilligenden Blick.
„Es ist ein freies Land, sagte sie. Doch als ob sie ihr Benehmen bedauerte, fügte sie hinzu: „Gott sei Dank ist er weg.
Dann besann sie sich: „Glauben Sie, er kommt klar?"
„Allerdings. Luke grinste und zu seiner Überraschung lächelte das Mädchen zurück. „Sicher, dass Sie keinen Drink haben möchten?
„Na ja, vielleicht einen Weißwein, lenkte sie ein und schob das Cocktailglas beiseite. Dabei bemerkte Luke, dass sie an der linken Hand einen Ring trug. Allerdings auf dem Mittelfinger. „Liz hat mir den Cocktail ausgegeben, aber das ist nicht so meins.
„Und Liz ist?"
„Oh, die Zukünftige. Das Mädchen runzelte die Stirn. „Dort drüben, die mit den Hasenohren und dem Tutu über der Hose.
Luke verzog das Gesicht. „Wie konnte ich das übersehen? Als der Barkeeper erneut auftauchte, bestellte er ein Glas Chardonnay. „Übrigens, ich heiße Luke Morelli. Und Sie?
„A…Annabel, antwortete sie nach einem Moment des Zögerns. Luke vermutete, dass sie etwas anderes hatte sagen wollen, doch er fragte nicht nach. Als der Wein serviert wurde und das Mädchen am Glas nippte, leuchteten ihre Augen plötzlich auf. „Hm, das ist gut.
Dem konnte Luke nur zustimmen, auch wenn er etwas anderes gut fand. Seit Monaten hatte er sich nicht mehr so unmittelbar zu einer Frau hingezogen gefühlt. Und die Frauen, die er bei der Arbeit traf, schienen mehr an seinem Bankkonto interessiert zu sein als an ihm selbst …
„Erzählen Sie mir von sich, bat er. „Arbeiten Sie in London?
„Ich forsche. An der Universität, erklärte sie. „Wie steht’s mit Ihnen?
Aufmerksam betrachtete sie seine schlanke muskulöse Statur, den dunkelblauen Anzug und das passende Hemd. Die Krawatte hatte er entfernt, aber das war es auch schon. „Arbeiten Sie an der Börse? Sie sehen auf jeden Fall so aus."
„Ich … arbeite für die Kommunalverwaltung, meinte Luke und verteidigte seine ausweichende Antwort insgeheim damit, dass sie gerade ein Bürogebäude für den Bezirksrat erstellt hatten. „Tut mir leid, dass ich Sie enttäuschen muss.
„Aber nicht doch. Sie lächelte. „Ich bin erleichtert. So viele Leute denken, die Börse wäre geweihte Erde.
„Ich nicht", widersprach Luke entschieden.
„Und wenn Sie nicht arbeiten? Was tun Sie dann gerne?", erkundigte sie sich. Eine Weile lang unterhielten sie sich darüber, was größere Vorteile bot: Sport treiben oder ins Theater gehen. Tatsächlich gefiel Luke beides. Ihm machte es aber mehr Spaß, ein Gegenargument zu liefern, als nur zuzustimmen. Im Nu war ein munteres Gespräch im Gange …
Irgendwann hatten die Damen der Junggesellinnenfeier genug getrunken und sich selbst ausgepowert. Doch als sie nach ihr sahen, war Abby beinahe enttäuscht.
Zum ersten Mal seit wer weiß wie lange hatte sie Spaß gehabt. Sie ging sehr selten aus, es sei denn, Harry benötigte einen Chauffeur. Und wenn doch, dann mied sie seine bevorzugten Lokalitäten.
Auf der Hochzeit eines Freundes hatte sie Harry Laurence kennengelernt, und bei ihren ersten Treffen hatte Abby sich wie die glücklichste Frau der Welt gefühlt. Harry hatte ihr das Gefühl gegeben, etwas Besonderes zu sein, verwöhnte sie mit teuren Geschenken, bemühte sich um sie auf eine Art, die ihr als einziges Kind einer alleinerziehenden Mutter bislang unbekannt gewesen war.
Nach ihrer Hochzeit hatten sich die Dinge jedoch gewandelt. Bald wurde ihr klar, dass der Charakter, den er in der Gegenwart anderer Menschen zeigte – vor allem ihrer Mutter – nichts mit dem Mann gemeinsam hatte, der er wirklich war.
Nur zu bald hatte sie gelernt, nicht zu hinterfragen, wo er sich in seiner Freizeit aufhielt. Sie vermutete, dass er andere Frauen traf. Anfangs war sie töricht genug gewesen, ihn deswegen zur Rede zu stellen, aber er hatte jedes Mal einen Tobsuchtsanfall bekommen.
Sie wusste, sie sollte sich scheiden lassen. Sagte sich, wenn er je Hand an sie legte, würde sie gehen. Doch dann vor zwei Jahren, als sie ernsthaft erwog, die Scheidung einzureichen, war ihre Mutter plötzlich erkrankt.
Annabel Laceys ernster Gesundheitszustand machte eine professionelle Pflege rund um die Uhr erforderlich. Doch nur Harry konnte mit seinem Börsengehalt für das teure Pflegeheim aufkommen.
In jenem Moment war Abby eins klar geworden: Solange ihre Mutter krank war, musste sie ihr eigenes Leben auf Eis legen …
„Wir gehen, eröffnete Liz Phillips und zerrte Abby zurück in die Gegenwart. Und warf Abbys Begleiter einen bewundernden Blick zu. „Wer ist das?
„Ähm … das ist Luke", murmelte Abby verlegen.
Höflich erhob er sich von seinem Barhocker.
„Schön, Sie kennenzulernen", sagte Luke und lächelte in Liz’ Richtung.
„Gleichfalls. Kokett sah Liz ihn an. „Wir gehen weiter ins Blue Parrot. Kommt ihr beiden mit?
„Oh … Abby ließ sich ebenfalls vom Hocker gleiten und strich sich dabei den kurzen Rock glatt. „Ich glaube nicht. Ich sollte für heute Schluss machen. Wenn es dir nichts ausmacht?
Wie magisch angezogen glitt Liz’ Blick zurück zu Luke. „Ich kann es dir nicht verdenken, bestätigte sie. „Er ist hinreißend.
„Liz!", rief Abby peinlich berührt, aber die hörte nicht zu.
„Hi. Ich bin Amanda, stellte sich nun auch noch eine Freundin von Liz aufdringlich vor. „Kein Wunder, dass Abs dich für sich behalten hat.
„Ich habe ihn nicht … das ist … Abby sah Luke bestürzt an. „Wir haben uns gerade erst kennengelernt.
„Sie wollte sagen, sie wusste nicht, dass ich komme, ergänzte Luke. „Unter den gegebenen Umständen werdet ihr sicher verstehen, dass ich … Abs … nach Hause bringe?
„Klar. Glückliche Abs, bemerkte eine dritte Frau mit wissendem Grinsen. „Aber wenn der schöne Unbekannte je eine Schulter zum Ausweinen braucht …
„Ich werde daran denken", versicherte Luke freundlich. Nach ein paar weiteren peinlichen Kommentaren brach dann die Damengesellschaft aus sechs Frauen auf.
Kaum waren sie fort, blickte Abby besorgt um sich. „Wieso haben Sie sie in dem Glauben gelassen, wir wären zusammen?, wollte sie wissen und beugte sich vor, um ihre Handtasche aufzuheben, die sie neben dem Barhocker eingeklemmt hatte. „Wir kennen uns kaum.
„Das wäre zu ändern", erwiderte er und half ihr, den
