Über dieses E-Book
Nach zwei geplatzten Hochzeiten flieht die hinreißende Prinzessin Ilsa von Altbourg vor der Presse nach Monaco! Ist es Schicksal, dass sie auf einer Party dem umwerfenden Noah Carson in die Arme läuft, einem Selfmade-Millionär mit strahlend blauen Augen, der sie auf Händen trägt? Mit ihm will sie fernab von allen Pflichten nur einen Flirt genießen! Doch mit jeder Sommernacht, die sie in Noahs Armen auf seiner Luxusjacht verbringt, sehnt sich Ilsa nach mehr. Aber kann es mit dem sexy Playboy das Happy End geben, von dem Ilsa schon so lange träumt?
Annie West
<p>Annie verbrachte ihre prägenden Jahre an der Küste von Australien und wuchs in einer nach Büchern verrückten Familie auf. Eine ihrer frühesten Kindheitserinnerungen besteht darin, nach einem Mittagsabenteuer im bewaldeten Hinterhof schläfrig ins Bett gekuschelt ihrem Vater zu lauschen, wie er The Wind in the Willows vorlas. So bald sie lesen konnte, entdeckte sie die Welt der Romane für sich. Sie verschlang Abenteuerromane und bestaunte die Märchen Illustrationen. In ihren Gedanken, war sie eine der tanzenden Prinzessinen, Rapunzel, eine schlafende Schönheit und natürlich Cinderella. Ausflüge in die Bücherei wurden zu einem regelmäßigen Vergnügen, bei dem sie ferne Welten entdecken und sich in tagträumen verlieren konnte, in denen sie die Heldin in einer der Geschichten spielt. Durch ihre Familie wurde Annie nicht nur ermutigt eine Leidenschaft für Bücher zu entwickeln, sondern sie brachten ihr auch bei das Reisen und den australischen Busch zu lieben. Oft schaffte sie es alle drei Dinge zu kombinieren. Auf ihren Wanderungen und beim Zelten hatte sie immer einen Roman mit im Gepäck. Schon früh wurde sie verrückt nach Liebesromanen. In ihrer Jugend verbrachte sie viele lange Nachmittage damit mit ihrem besten Freund Tennis zu spielen. Zwischen den schier endlosen Sätzen auf kochend heißem Kies, wankten sie zu dem Haus ihres Freundes, um sich wieder zu erholen. Dieses Haus war vollgestopft mit Büchern. Alle mit der markanten Rose auf dem Cover. So geschah es, dass Annie Liebesromane für sich entdeckte und seitdem nicht mehr davon loskam. Glücklicherweise fand sie ihren eigenen romantischen Helden, während sie auf der Universität studierte. Trotz dieser schönen Ablenkung vollendete sie ihr Studium mit Auszeichnung. Außerdem hatte sie weiterhin das Glück viel reisen zu können. Als Rucksacktourist durchstreifte sie Ägypten und Griechenland, trampte durch Neuseeland, bestaunte Sehenswürdigkeiten in Europa und lebte eine Zeit lang in Deutschland. Annie verließ die Universität ohne konkreten Karriereplan in der Tasche zu haben und nahm eine Stelle im öffentlichen Dienst an. Die beste Vorbereitung für einen Autor! In ihrem ersten dauerhaften Job, verbrachte sie sechs Wochen damit den Regierungs Beschaffungsleitfaden Korrektur zu lesen. Jedes. Einzelne. Wort. Davon. Den Text eines Romans zu kontrollieren macht eindeutig mehr Spaß. Für mehrere Jahre schrieb, berichtigte, änderte und verbesserte Annie Regierungspläne, Kabinettentwürfe und Berichte für das ...
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Rezensionen für Eine Prinzessin für den Playboy-Millionär
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Buchvorschau
Eine Prinzessin für den Playboy-Millionär - Annie West
IMPRESSUM
JULIA erscheint in der Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH, Hamburg
© 2022 by Annie West
Originaltitel: „Claiming His Virgin Princess"
erschienen bei: Mills & Boon Ltd., London
in der Reihe: MODERN ROMANCE
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe JULIA, Band 2562 09/2022
Übersetzung: Marina Michaelsen
Abbildungen: Harlequin Books S. A., alle Rechte vorbehalten
Veröffentlicht im ePub Format in 09/2022 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 9783751509954
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
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PROLOG
„Er sieht gut aus, aber ich kann ihn nicht leiden. Er hat unserer lieben Prinzessin das Herz gebrochen …"
„Schh! Sie kann jeden Moment hier sein, flüsterte eine zweite Mädchenstimme. „Du weißt, dass sie immer pünktlich ist.
Auf dem Flur der Kinderstation beschleunigte sich Ilsas Herzschlag. Doch sie schaffte es, äußerlich gelassen zu bleiben. Von Geburt an hatte man ihr beigebracht, in der Öffentlichkeit keine Gefühle zu zeigen.
Die Oberschwester warf ihr einen nervösen Seitenblick zu.
Ilsa blieb stehen und bewunderte ein neues, farbenfrohes Wandbild. „Das war letzten Monat noch nicht da. Sehr fröhlich."
„Ja, das ist es, Euer Hoheit. Die Patienten durften sich wünschen, was darauf zu sehen sein sollte. Es ist schön, wie die Kleinen lächeln, wenn sie daran vorbeikommen."
Ilsa nickte und betrachtete einen kristallklaren Wasserfall, Feen, Gnome und unzählige Tiere vom Igel bis zum Einhorn. In einer Ecke des Bildes sah sie das Königsschloss von Altbourg. Davor stand eine Prinzessin mit funkelndem Diadem im goldenen Haar, an ihrer Hand ein dunkelhaariger Mann in der grünen Uniform von Vallort.
Damit waren dann wohl sie selbst und der König des Nachbarlandes gemeint. Ilsas Mundwinkel zuckten. Würde man Lucien jetzt wegretuschieren, nachdem ihre Verlobung geplatzt war?
Ilsa bedauerte nicht, dass diese dynastische Hochzeit nicht stattfinden würde. Doch sie war es leid, ständig daran erinnert zu werden. Jeder sah in ihr die verlassene Verlobte.
Nicht eine, sondern gleich zwei geplatzte Hochzeiten.
Ihr erster Verlobter war in einem schrecklichen Unfall gestorben, der andere hatte sie sitzengelassen, um eine Kellnerin zu heiraten. Man bemitleidete sie.
Die aufsteigenden Emotionen kämpfte Ilsa hartnäckig nieder. Wie sehr sie sich nach ein wenig Privatsphäre sehnte! Nach einer Auszeit von ihren gescheiterten Hochzeitsplänen.
Allerdings musste sie ihren offiziellen Pflichten nachkommen. Sonst würde man denken, sie trauere Lucien hinterher.
Außerdem brachte die Arbeit sie wenigstens auf andere Gedanken.
So konnte sie sich für Kinder einsetzen, die sich weit größeren Herausforderungen stellten als sie selbst mit ihren unbedeutenden Problemen.
Sie begegnete der Oberschwester mit einem betont lockeren Lächeln. „Sollen wir?"
Also betraten sie das Zimmer zweier Teenagerinnen, denen von der Behandlung die Haare ausgefallen waren. Die jüngere griff nach einem Magazin auf ihrem Bett und stopfte es rasch unters Kopfkissen.
Das hätte sie sich schenken können. Das Presseteam des Palastes brachte Ilsa täglich auf den neuesten Stand. Wenn sie sich recht erinnerte, lautete die Titelstory „Lucien präsentiert neue Flamme – und bricht Ilsa das Herz". Der Text beschrieb sie als tragisch und einsam.
Manchmal verfluchte sie ihr gutes Gedächtnis.
Abends zurück im Palast war Ilsa so müde, dass alles wehtat. Durchgängig lächelnd die perfekte Prinzessin zu spielen, forderte seinen Tribut.
Vor allem wegen der aufdringlichen Fragen der Paparazzi und der besorgten Anteilnahme ihres Volkes. Es fühlte sich an, als hätte sie vierzehn Termine absolviert statt nur vier.
Sie bedankte sich bei dem Diener, der ihr die Tür zum Privatflügel öffnete. Sobald diese sich hinter ihr schloss, ließ Ilsa die Schultern kreisen und zog die High Heels aus.
Ein langes, heißes Bad würde ihr jetzt guttun und ihre Nerven beruhigen.
Sie lachte in sich hinein. Prinzessinnen hatten keine Nerven. Das verstieß gegen das Protokoll.
Auf dem Weg zu ihrem Apartment kam sie am Arbeitszimmer des Königs vorbei. Durch die geöffnete Tür hörte sie Stimmen. Als ihr Name fiel, hielt sie inne.
„Hältst du das wirklich für eine gute Idee, Peter?, fragte ihre Mutter. „Ilsa ist nicht mehr siebzehn, sondern siebenundzwanzig. Damals war es vernünftig, sie aus der Schusslinie zu nehmen, aber jetzt …
„Natürlich ist es vernünftig. Als Teenagerin standen nur ihre romantischen Vorstellungen von der Liebe auf dem Spiel. Dieses Mal schadet sie unserem Land. Die Verhandlungen mit Vallort drohen zu scheitern."
Ilsa schnappte nach Luft. Hielt ihr Vater sie für eine Belastung?
Ein Leben lang hatte sie hart für Altbourg gearbeitet. Nie hatte sie sich gegen die arrangierte Verlobung mit Prinz Justin aufgelehnt – auch nicht gegen die mit seinem Erben Lucien, als Justin verunglückt war. Dabei war sie sich vorgekommen wie ein Gebrauchtwagen, der den Besitzer wechselte. Doch ihren Stolz hatte sie heruntergeschluckt, wie sie ihre romantischen Träume begraben hatte. Immer hatte sie ihre Pflicht getan.
Selbst nun, da sie am liebsten allein wäre, gab sie ihr Bestes. Zuverlässig kam sie jeglichen Verpflichtungen nach, um alle Spekulationen in Schach zu halten.
„Peter! Das kann nicht dein Ernst sein. Ilsa liebt ihr Land. Sie tut alles für Altbourg."
Wärme breitete sich in Ilsas Brust aus. Wenigstens ihre Mutter verstand sie.
Doch da antwortete schon ihr Vater: „Natürlich tut sie das. So wurde sie erzogen. Ilsa schluckte die Bitterkeit hinunter. Auch ihr Vater liebte sie. Allerdings kannte sie diesen Tonfall. Er sprach als König, und das stand über der Familie. „Im Moment wären unsere diplomatischen Beziehungen ohne sie einfacher.
Zitternd holte sie Luft, doch ihre Lunge war wie zugeschnürt.
Dafür also hatte sie ihre eigenen Bedürfnisse immer ignoriert.
Mit siebzehn hatte sie noch geglaubt, die Liebe könnte ihr Leben verändern. Zugegeben, sie hatte falschgelegen, aber sie hatte auch gelernt, dass ein gebrochenes Herz sie nicht umbrachte. Es hatte sie stärker gemacht, entschlossener. Sie hatte Trost gefunden in ihrer Pflicht, in der Liebe zu ihrer Familie und dem Respekt ihres Volkes.
Nun allerdings zeigte ihr Volk nur noch Mitleid. Fremde stellten ihr die intimsten Fragen und ihre Familie …
Sie blinzelte die aufsteigenden Tränen weg.
Ein Leben lang war sie die herzliche, zugewandte, verlässliche Prinzessin gewesen, die dem Königshaus von Altbourg einen freundlichen Anstrich verlieh und der Öffentlichkeit schöne Fotos lieferte.
Aber sie war mehr als nur ein Gesicht auf einem Cover. Mehr als die höfliche Gastgeberin, die hingebungsvolle Botschafterin ihres Landes. Mehr als ein Pfand für diplomatische Beziehungen.
Von Geburt an war ihre Zukunft vorgezeichnet gewesen. Nun hatten sich alle Pläne in Luft aufgelöst.
Wann hatte sie je etwas nur für sich selbst getan?
Wahrscheinlich fühlte sie sich deshalb innerlich leer.
Ilsa war für sich selbst verantwortlich. Sie musste dafür sorgen, dass es ihr besser ging. Niemand sonst würde das für sie tun.
Auf einmal wollte sie nichts sehnlicher als das.
Sie wollte Freiheit, wenigstens für eine kurze Zeit. Einfach nur sie selbst sein.
Und sie wollte es jetzt.
1. KAPITEL
Noah nickte abwesend, während der Mann ihm seine Geschäftsidee erklärte.
Es war weder die Zeit noch der Ort dafür. Der glamouröse Yacht Club de Monaco war randvoll mit Leuten, und die Musik der Liveband dröhnte durch offene Türen auf die Terrasse hinaus. Aber Noah verstand, dass ein Start-up jede Möglichkeit nutzte, Sponsoren zu finden. Außerdem hatte die Idee durchaus ihren Reiz.
Nur konnte er sich eben auf nichts anderes konzentrieren als auf die Tanzfläche.
Die quoll über von reichen und schönen Menschen. Alle versuchten anscheinend, sich möglichst gut darzustellen. Immer wieder begegnete er den Blicken junger Frauen, die sich vergewisserten, ob er auch hinschaute.
Doch nur eine stach aus der Masse hervor.
Sie wirkte nicht weniger privilegiert als die anderen, aber sie war vollkommen in sich gekehrt. Unmöglich, den Blick von ihr abzuwenden, während sie sich selbstvergessen zur Musik bewegte.
Denn nicht nur ihr offenkundiges Desinteresse ließ sie derart hervorstechen.
Sie war unglaublich verführerisch. Wunderschön im kobaltblauen Etuikleid, mit faszinierenden roten Lippen und offenem goldenen Haar.
Beim Anblick ihrer fließenden Bewegungen erwachte ein sinnliches Verlangen in ihm.
Schon seit gestern schwirrte sie in seinem Kopf herum. Dabei hatte er ihr eigentlich aus dem Weg gehen wollen.
Prinzessin Ilsa von Altbourg, dem Königreich in den Alpen, das für Skipisten, Banken, hoch entwickelte Robotik und seine altmodische Monarchie bekannt war.
Seit er selbst Milliardär war, ging Noah oft mit reichen Frauen aus. Doch er hatte tiefsitzende Vorurteile gegenüber Snobs mit geerbten Privilegien. Eine Prinzessin gehörte sicher dazu.
Und trotzdem war sie ihm beim Charity-Lunch gestern aufgefallen.
Dort war sie sehr elegant erschienen, beherrscht und würdevoll, wie man es von einer Prinzessin erwarten durfte. Fasziniert hatte er allerdings festgestellt, dass ihre Ausstrahlung merkwürdig zerbrechlich gewirkt hatte.
Wahrscheinlich war es nur Einbildung gewesen, so selbstbewusst, wie sie in letzter Sekunde für die erkrankte Auktionatorin eingesprungen war.
Und dennoch sagte ihm sein Instinkt, dass da noch mehr an ihr war.
Den ganzen Lunch über hatte er sie beobachtet.
Interessanterweise hatte er bemerkt, dass auch Prinzessin Ilsa ihn heimlich angesehen hatte. Wieder und wieder hatten sich ihre Blicke getroffen, und ein Schauer war ihm den Rücken hinuntergelaufen. Instinktiv hatte ihn tiefe Begierde erfasst.
Dabei waren ihre Blicke noch nicht einmal kokett gewesen.
Nein, sie war … kontrolliert. Zurückhaltend. Während mit zunehmendem Champagnerkonsum der Lärmpegel im Saal gestiegen war, hatte Ilsa von Altbourg nie auch nur einen Moment die Fassung verloren.
Heute Abend hielt sie sich weniger zurück. Noah beobachtete, wie ihr beim Tanzen das goldene Haar um die Schultern wirbelte, und alles in ihm zog sich zusammen. Sein Puls folgte einem tiefen, ursprünglichen Beat, der nicht von der Musik herrührte, sondern von ihr. Von einer Frau, die ihn noch nicht einmal wahrnahm.
„Mr. Carson? Ich würde Ihnen meine Idee gern in Ruhe erklären. Mit ein wenig Startkapital könnte ich …"
Noah wandte sich zu ihm um. „Ich möchte tatsächlich mehr erfahren. Nur nicht jetzt. „Mailen Sie mir die Details. Ich sorge dafür, dass mein Team sich das ansieht.
Der Mann bedankte sich überschwänglich, doch Noah nickte, reichte ihm seine Karte und ging hinein.
Er hörte immer auf sein Bauchgefühl.
Und das sagte ihm, dass er sich einer Frau vorstellen sollte, die ihm seit anderthalb Tagen nicht aus dem Kopf ging.
Sie reagierte auf seine Blicke – ihre Haut prickelte am ganzen Körper, und Ilsa spürte, wie ihre Brustwarzen sich unter dem Stoff ihres ärmellosen Kleides aufrichteten.
Sie war sich seiner Anwesenheit bewusst, noch bevor sie die Augen öffnete. Und tatsächlich – etwas abseits stand er, der breitschultrige Mann, der sie gestern so rätselhaft angesehen hatte.
Beim Lunch hatte sie ihn lieber nicht kennenlernen wollen, jedoch instinktiv immer wieder zu ihm hinübergeschaut.
Die Musik setzte aus, und Ilsas Haar fiel auf die Schultern, als sie in der Bewegung innehielt und nach Luft schnappte.
Der kurze, kostbare Moment war vorbei. Sie hatte sich in der Musik verloren, nun war es Zeit, in die Realität zurückzukehren. In den Augen ihres Vaters wäre es schlimm genug, dass sie ihr Haar offen trug und das Kleid nur die Hälfte ihres Oberschenkels bedeckte. Doch an den König wollte sie jetzt nicht denken.
„Möchten Sie tanzen?" Die tiefe, volle Stimme wirkte äußerst sinnlich.
Langsam drehte sich Ilsa zu ihm herum. Sie wusste, wer es war. Dabei kannte sie ihn nur aus ihren Träumen der vergangenen Nacht.
Die Härchen auf ihren Unterarmen stellten sich auf, und eine ungekannte Hitze durchströmte ihren Körper.
Trotz ihrer High Heels reichte sie ihm gerade einmal bis zu seinem Mund.
Ein schöner Mund. Sinnlich. Sein leichtes Lächeln nahm ihr den Atem. Der Kiefer war markant, sein Gesicht braungebrannt, und eine schmale Kerbe zierte das Kinn.
Alles in Ilsa schrie nach Flucht. Diese Anziehungskraft war gefährlich.
Und doch
