Über dieses E-Book
Carly Alderson lebt in der prächtigen weißen Traumvilla mit dem wunderschönen Pool wie eine Prinzessin. Doch seit der Scheidung von ihrem untreuen Ehemann fühlt sie sich wie Aschenputtel: traurig und einsam. Erst als sie den attraktiven, einfühlsamen Zimmermann Bo Conway kennen lernt, flackert Hoffnung auf das große Glück in ihr auf. Seine Bewunderung tut ihr unendlich gut - ganz unmerklich schleicht sich die Liebe in ihr Herz. Aber obwohl Bo sie offensichtlich begehrt, scheint ihn irgendetwas zu bedrücken. Glaubt er, nur weil sie reich ist, darf er nicht um sie werben?
Judy Duarte
<p>Judy liebte es schon immer Liebesromane zu lesen, dachte aber nie daran selbst welche zu verfassen. „Englisch war das Fach in der Schule, was ich am wenigsten mochte, eine Geschichtenerzählerin war ich trotzdem immer gewesen,“ gesteht sie. Als alleinerziehende Mutter mit vier Kindern, wagte Judy den Schritt zurück auf die Schulbank und machte einen Abschluss an der Universität von Kalifornien in Irvine in Sozialökonomie. Die neue Richtung in ihrem Leben, ließ ihre Zuversicht anwachsen. Diese würde noch größer werden, wenn „der Richtige“ in ihr Leben treten würde. Zielstrebig darauf bedacht ihrer Liebe dem Schreiben nachzugehen, wurde Judy teil der Romance Writers of America und lernte ihre beiden Mitstreiter kennen. Das Trio arbeitet seitdem eng zusammen und spornt sich immer wider aufs Neue gegenseitig an. Judy greift gerne gewöhnliche Figuren auf und konfrontiert sie mit überwältigenden emotionalen Situationen, um deren Charakter wachsen zu lassen. „Es ist spannend, eigensinnige und verletzliche Charaktere mit der Zeit begreifen zu lassen, dass es immer einen Ausweg gibt,“ Judy weiter, „wenn sie dann ihre Möglichkeiten erkennen sind sie nicht mehr aufzuhalten.“ Ihr erstes Buch Cowboy Courage, wurde an die Silhouette Special Edition line verkauft. Es scheint, dass sie ihre Nische dort gefunden hat. „Ich verdanke den Großteil meines Erfolgs meinen ärgsten Kritikern und Unterstützern Crystal Green und Sheri WhiteFeather, die ebenfalls für Silhouette schreiben“, sagt sie. An den Tagen, an denen ein dickköpfiger Held und eine eigensinnige Heldin ihre ungeteilte Aufmerksamkeit einfordern, sind sie und ihre Familie dankbar für Fast Food, Pizzaservice, und Videospiele. Ansonsten genießt sie es zu reisen, romantische Abende mit ihrem geliebten Helden zu verbringen und mit ihren Kindern Brettspiele zu spielen.</p>
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Buchvorschau
Nie mehr traurig - nie mehr allein - Judy Duarte
IMPRESSUM
Nie mehr traurig - nie mehr allein erscheint in der HarperCollins Germany GmbH
© 2006 by Harlequin Books S.A.
Originaltitel: „The Perfect Wife"
erschienen bei: Silhouette Books, Toronto
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe BIANCA
Band 1590 - 2007 by CORA Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg
Übersetzung: Xinia Picado Maagh-Katzwinkel
Umschlagsmotive: Margaryta Basarab / Getty Images
Veröffentlicht im ePub Format in 07/2020 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 9783733718381
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
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BACCARA, BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, TIFFANY
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1. KAPITEL
Als es an der Tür klingelte, saß Carly Alderson auf ihrem Sofa und schaute sich einen traurigen Liebesfilm an. Während sie mit einer Hand ihre Tränen wegwischte, steckte sie sich den letzten Bissen eines Donuts in den Mund.
Sie hatte nicht mit Besuch gerechnet und wäre lieber ungestört geblieben. Am liebsten würde sie die Unterbrechung ignorieren, den letzten Donut aus der Tüte holen, sich im Sofa zurücklehnen und mit den Filmhelden leiden, statt sich mit ihrem eigenen Kummer zu beschäftigen.
Andererseits hoffte sie, dass Greg wieder nach Hause kam, um ihr zu sagen, dass er einen riesigen Fehler gemacht habe und nicht ohne sie leben wolle.
Solche Nachrichten könnten ihre Welt wieder in Ordnung bringen, denn Greg hatte sie völlig aus der Fassung gebracht, als er ihr sagte, dass er sie nicht mehr liebte und nach siebenjähriger Ehe die Scheidung wollte.
In einem Anflug von gespielter Tapferkeit hatte Carly ihn aus dem Haus geworfen, alle Schlösser ändern lassen und ihren Mädchennamen wieder angenommen.
Natürlich wollte sie ihn mit ihrem Verhalten nur schockieren, damit er wieder zur Vernunft kam.
Bis jetzt hatte sie damit aber keinen Erfolg gehabt.
Wieder hörte sie ein Läuten, und Carlys Herzschlag beschleunigte sich.
Was wäre, wenn es wirklich Greg war?
Natürlich wollte sie unbedingt ihre Ehe retten. Carly stand auf, aber als ihr Blick auf die Tüte in ihrer Hand fiel, hielt sie die Luft an.
Greg durfte nicht sehen, dass sie sich vollstopfte. Schließlich hatte sie seit der Trennung mehr als acht Pfund zugenommen. Sie steckte die Tüte mit dem Donut hinter das Kissen auf dem Sessel, etwas, was sie seit Jahren nicht mehr getan hatte.
Dann lief sie ins Bad, um zu überprüfen, ob sie keine Zuckerspuren im Gesicht hatte. Als sie sich im Spiegel betrachtete, sah sie ein armseliges, bedauernswertes Wesen, das keine Ähnlichkeit mit der Frau hatte, die sich so gut beherrschen konnte.
Sicher würde Greg glauben, sie sei noch nicht über ihn hinweg. Bis gestern hatte das auch noch gestimmt. Aber diesmal waren ihre Tränen auf den traurigen Film zurückzuführen, und …
Ihre Gedanken wurden durch ein ungeduldiges Klingeln unterbrochen.
„Komme gleich!", rief sie, während sie den Wasserhahn aufdrehte.
Fast hoffte sie, der ungebetene Besucher vor der Tür würde weggehen, aber sie hatte ihren Wagen nach dem morgendlichen Einkauf nicht in die Garage gestellt. Daher wussten die meisten Leute, dass sie im Haus war.
Stünde Greg vor der Tür, würde sie vor Scham sterben, denn er hatte sie noch nie so elend gesehen.
Früher gab es eine Zeit, in der sie immer so ausgesehen und sich schlecht gefühlt hatte. Aber seit sie von Zuhause ausgezogen war und das College besucht hatte, war viel Zeit vergangen. Sie hatte an sich gearbeitet und sich um Selbstbeherrschung bemüht.
Wenn sie ehrlich war, musste sie zugeben, dass sie in letzter Zeit teilweise in alte Gewohnheiten zurückgefallen war. Das musste aufhören, damit sie sich durch die zusätzlichen Kilos nicht wieder so hässlich und wertlos fühlte wie als Kind.
Obwohl sie die erniedrigenden Gedanken verdrängen konnte, hörte sie doch wieder die Worte ihres Vaters. Verdammt, Carly. Isst du schon wieder? Wenn du nicht aufpasst, wirst du so fett wie deine Mutter. Meine Güte, Mädchen. Kannst du dir nicht einen großen Spiegel anschaffen, damit du siehst, wie dick dein Hintern ist?
Umwillig schüttelte sie den Kopf. Dann griff sie nach einem bestickten Handtuch und wischte die verschmierte Wimperntusche weg.
Diesmal schlug jemand mit der Faust gegen die Tür. „Mach auf, Carly. Wir wissen, dass du da bist."
Es war nicht Greg.
Beinahe wäre sie in das Fernsehzimmer zurückgekehrt, um ihren Besuch einfach zu ignorieren, aber sie hatte die Stimme von Molly erkannt, die einen Schlüssel zum Haus hatte.
Molly und sie konnte man nicht direkt als beste Freundinnen bezeichnen, denn Carly ließ niemanden nahe an sich herankommen. Aber als sie ihre neuen Haustürschlüssel bekommen hatte, wollte sie einer Nachbarin für Notfälle einen abgeben.
Da Molly direkt nebenan wohnte, war die Wahl auf sie gefallen.
„Ich habe einen Schlüssel, erinnerte Molly sie. „Komm, Carly, mach schon auf. Wir machen uns Sorgen um dich.
Dass sich die Nachbarn um sie sorgten, verbesserte ihre Laune sofort.
Carly holte tief Luft und öffnete dann die Haustür, vor der Molly und Rebecca Peters, eine weitere Nachbarin, standen. Als sie zur Seite trat, um die beiden ins Haus zu lassen, atmete sie den Duft von Sonnencreme ein.
Rebecca, eine attraktive Frau um die Dreißig, deren blaue Augen wirkungsvoll mit dem braunen Haar kontrastierten, war wie immer modisch gekleidet. Sie trug sogar ein passendes Oberteil zu ihrem Badeanzug. „Wir wollen mit dir ins Schwimmbad gehen."
„Ist das euer Ernst? Carly, die normalerweise nicht einmal zum Frühstück ging, ohne perfekt gestylt zu sein, blickte auf ihr blaues T-Shirt. Es gehörte Greg und war damals im Trockner gewesen, als sie von Greg verlangt hatte, seine Sachen zu packen und zu verschwinden. „In diesem Zustand kann ich nirgendwohin gehen.
„Für das, was wir vorhaben, siehst du gut genug aus", erwiderte Rebecca.
„Richtig, bestätigte Molly, die ein weißes Sommerkleid trug. „Du hast deine Wunden lange genug geleckt, und du kommst jetzt mit.
Oh, nein. Carly würde nicht mit ihnen gehen. Warum sollte sie? Sie hatte schließlich einen eigenen Pool mit Wasserfall, Außenkamin, ein Warmwasserbecken, herrliche Grünpflanzen und einen farbenfrohen Garten. „Wenn ihr euch sonnen oder schwimmen wollt, dann kommt doch herein. Wir können den Nachmittag im Garten verbringen."
„Heute nicht. Du hast dich schon zu lange in deinem Haus vergraben, und es ist höchste Zeit, dich noch einmal draußen sehen zu lassen. Molly, deren braunes lockiges Haar mit einer eleganten Spange hochgesteckt war, zeigte auf die Treppe. „Hol dir ein Handtuch und einen Badeanzug und komm mit.
„Ich habe mich gar nicht hier vergraben", log Carly.
Rebecca, deren blaue Augen ziemlich energisch funkelten, verschränkte die Arme vor der Brust. „Es gibt noch ein Leben nach der Scheidung, Carly. Je eher du das akzeptierst, desto besser."
„Aber das tue ich doch." Es tat ihr jedoch weh, dass Greg seit einem Monat ein Verhältnis hatte. Er traf sich ausgerechnet mit Megan Schumacher, einer weiteren Nachbarin, die Carly für ihre Freundin gehalten hatte.
Dabei hatte sie sich so sehr bemüht, in jeder Hinsicht die vollkommene Frau für Greg zu sein.
Megan dagegen wog mindestens zwanzig Pfund zu viel und war nicht einmal besonders hübsch. Was sah Greg in ihr?
Vielleicht hatte Carlys fleißiger, erfolgreicher Exmann eine Midlife-Crisis, falls man so etwas schon mit dreißig bekommen konnte. Carly konnte sich überhaupt nicht erklären, warum Greg nicht mehr mit ihr verheiratet sein wollte, denn sie hatte so sehr darauf geachtet, in Form zu bleiben, damit er stolz auf sie war.
Selbst Gregs hochnäsige Mutter Vanessa, die man kaum zufriedenstellen konnte, hatte Carly allmählich akzeptiert. Nach der Trennung hatte sie Carly verteidigt und versucht, Greg davon zu überzeugen, wieder nach Hause zurückzukehren und seiner Ehe noch eine Chance zu geben.
Aber er hatte es nicht gewollt.
„Ohne dich gehen wir nicht los", sagte Rebecca und legte die Hände auf Carlys Schultern. Dann drehte sie sie um und schob Carly auf die Treppe zu.
„Hol deine Badesachen. Wir warten."
Viel lieber würde Carly ihren Donut essen, aber sie tat das, was die Nachbarinnen vorschlugen. Warum auch immer. Vielleicht hatten sie ja recht. Sie hatte sich versteckt und in den Schmollwinkel zurückgezogen, und es war Zeit, sich wieder in den Griff zu bekommen.
So schlecht ging es ihr doch gar nicht. Sie hatte ein schönes Haus und war bei der Scheidung großzügig bedacht worden. Wenn sie einige Wochen fasten und Sport treiben würde, hätte sie auch bald wieder ihre gute Figur zurück.
An den Donuts durfte sie sich nicht mehr vergreifen, denn dann wäre sie bald so dick wie ihre Mutter.
Sofort bekam Carly ein schlechtes Gewissen, denn sie wollte ihre Mutter nicht kritisieren. Sie liebte und vermisste sie, aber das Gewicht, das diese seit den letzten fünfundzwanzig Jahren mit sich herumschleppte, war ungesund und konnte zu Herzproblemen oder einem Schlaganfall führen. Außerdem verließ sie das Haus kaum noch.
Vor Jahren hatten Carly, ihre Mutter und die Schwester sich sehr nahe gestanden und in schwierigen Zeiten zusammengehalten. Alle litten jedoch unter Essstörungen, obwohl Carly ihre überwunden hatte.
Wirklich, fragte die innere Stimme. Und was ist mit dem Donut unter dem Kissen?
Okay. Vielleicht hatte sie ihr Essverhalten doch nicht ganz unter Kontrolle, aber seit Greg nicht mehr da war, hatte sie keine Lust mehr auf das tägliche Training und auf die kohlenhydratfreie und fettarme Kost.
Aber sie würde bald wieder auf die richtige Spur kommen.
Als Carly die Treppe zu ihrem Schlafzimmer hochging, nahm sie sich vor, ihre Mutter am Abend anzurufen. Der letzte Anruf lag eine Woche zurück, und Carly wollte sich nach ihr erkundigen und hören, ob das neue Diätprogramm, an dem die Mutter auf Rat des Arztes teilnahm, erfolgreich war.
Während des letzten Arztbesuches hatte ihre Mutter erfahren, dass ihr Übergewicht sie langsam umbrachte. Ihre Knie schmerzten, und die Cholesterinwerte und Triglyceride waren stark erhöht.
Aber diese Probleme konnte ihre Mutter nur allein lösen.
Natürlich hatte Carly alles versucht, nicht in die Fußstapfen der Mutter zu treten, und sie wollte nicht zulassen, dass sie die Kontrolle über ihr Essverhalten verlor.
Auf jeden Fall würde sie etwas über ihrem Badeanzug tragen. Schließlich sollte man nicht den Bauch sehen, den sie sich im letzten Monat angefuttert hatte. In den vergangenen Jahren war sie immer schlank und trainiert gewesen, und wenn sie daran dachte, dass jemand ihre Problemzone sehen konnte, wurde ihr ganz übel.
Allerdings nicht so wie bei ihrer Schwester, die erst hemmungslos aß und sich dann übergab.
Die Scheidung hatte sie schwer getroffen und ihr den sprichwörtlichen Teppich unter den Füßen weggezogen. Ihr Leben hatte sich nur um ihre Ehe mit Greg gedreht, aber es war Zeit, ihr angeschlagenes Selbstwertgefühl wieder aufzubauen.
Wer würde sie außerdem im Schwimmbad sehen?
Bo Conway sah von seiner Arbeit im Schwimmbad auf, als drei Frauen durch das schmiedeeiserne Tor kamen und sich Liegen aussuchten, die ganz in der Nähe seines Arbeitsplatzes standen. Beinahe hätte er sich nicht weiter um die Frauen gekümmert. Doch dann hörte er einen sexy texanischen Akzent und erkannte die wunderschön aussehende Blondine mit den blauen Augen und dem strahlenden Lächeln.
Carly Banning – oder jetzt Alderson – war eine schöne Frau, die hart für ihr Aussehen arbeitete.
Zu hart, wenn man ihn fragte.
Im Keller ihres Hauses hatte sie einen vollständig eingerichteten Fitnessraum, der ihren Exmann Greg Banning einiges gekostet hatte. Aber anders als viele reiche Hausfrauen benutzte sie den Raum tatsächlich.
Bo hatte häufig am Haus der Bannings gearbeitet, sodass er das kürzlich geschiedene Paar besser kannte als die meisten Nachbarn.
Tatsächlich
