In bester Absicht: Dr. Norden Gold 62 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
»Hier ist dein Kakao, mein Häs-chen. Aber paß auf, daß du dich nicht verbrennst. Er ist noch heiß«, bemerkte Margitta Boehm, als sie wie jeden Morgen fürsorglich ein Tablett auf den Nachttisch ihrer Tochter Rebecca stellte. »Danke, Mama! Ich trinke ihn gleich. Ich bin noch so müde«, ertönte eine dumpfe Stimme unter der Bettdecke. Margitta lächelte verständnisvoll. »Du liebe Kleine. Wahrscheinlich hast du wieder einmal schlecht geschlafen. Du machst dir einfach zu viele Gedanken über die Arbeit«, stellte sie fest, während sie die Vorhänge aufzog und das Fenster öffnete, um frische Luft hereinzulassen. Als sie keine Antwort mehr bekam, verließ sie das Zimmer, um sich um das Frühstück ihres Mannes Ferdinand zu kümmern. Wie jeden Morgen kochte Margitta Kaffee, deckte liebevoll den Tisch und bestückte ihn wie seit beinahe zwanzig Jahren mit einer liebevollen Aufmerksamkeit. Diesmal war es eine Kerze in Form der Zahl Sieben, die sie vor seinen Teller stellte und anzündete. Dr. Ferdinand Boehm starrte mißmutig darauf, als er wenig später frisch geduscht und glatt rasiert das Eßzimmer betrat. »Was soll denn das? Haben wir Kindergeburtstag heute?«
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In bester Absicht - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Gold
– 62 –
In bester Absicht
Unveröffentlichter Roman
Patricia Vandenberg
»Hier ist dein Kakao, mein Häs-chen. Aber paß auf, daß du dich nicht verbrennst. Er ist noch heiß«, bemerkte Margitta Boehm, als sie wie jeden Morgen fürsorglich ein Tablett auf den Nachttisch ihrer Tochter Rebecca stellte.
»Danke, Mama! Ich trinke ihn gleich. Ich bin noch so müde«, ertönte eine dumpfe Stimme unter der Bettdecke.
Margitta lächelte verständnisvoll.
»Du liebe Kleine. Wahrscheinlich hast du wieder einmal schlecht geschlafen. Du machst dir einfach zu viele Gedanken über die Arbeit«, stellte sie fest, während sie die Vorhänge aufzog und das Fenster öffnete, um frische Luft hereinzulassen.
Als sie keine Antwort mehr bekam, verließ sie das Zimmer, um sich um das Frühstück ihres Mannes Ferdinand zu kümmern. Wie jeden Morgen kochte Margitta Kaffee, deckte liebevoll den Tisch und bestückte ihn wie seit beinahe zwanzig Jahren mit einer liebevollen Aufmerksamkeit. Diesmal war es eine Kerze in Form der Zahl Sieben, die sie vor seinen Teller stellte und anzündete.
Dr. Ferdinand Boehm starrte mißmutig darauf, als er wenig später frisch geduscht und glatt rasiert das Eßzimmer betrat.
»Was soll denn das? Haben wir Kindergeburtstag heute?« fragte er unsensibel, während er sich auf seinen angestammten Platz setzte und sein sorgfältig gescheiteltes Haar glatt strich. Dann rückte er die Hornbrille zurecht, zog am Krawattenknoten und wartete darauf, daß seine Frau ihm Kaffee einschenkte.
Während Margitta ihn bei diesen immer gleichen Bewegungen beobachtete, schluckte sie ihre Enttäuschung hinunter.
»Entschuldige, ich wollte dich nur darauf aufmerksam machen, daß wir in einer Woche unseren zwanzigsten Hochzeitstag feiern. Wenn dich die Kerze stört, räume ich sie fort«, lächelte sie gutmütig.
»Laß nur, schon gut«, winkte Ferdinand ab und strich sich mit der Hand über den Oberlippenbart. »Aber du brauchst mich wirklich nicht an unseren Hochzeitstag zu erinnern. Immerhin feiern wir ein großes Fest an diesem Tag. Die halbe Belegschaft der Klinik ist eingeladen, damit sie sehen, daß auch das Privatleben eines Schönheitschirurgen in Ordnung sein kann.«
»Ich wollte dir damit auch nur sagen, wie glücklich ich mit dir bin und wie froh, daß wir es so lange miteinander ausgehalten haben«, unterstrich Margitta die Worte ihres Mannes mit leuchtenden Augen.
»Das grenzt tatsächlich an ein Wunder«, bemerkte Ferdinand jedoch trocken.
Margitta schluckte. Nun war sie doch betroffen.
»Wie meinst du das?«
»Was du schon wieder denkst! Verstehst du meinen Humor selbst nach so vielen Jahren nicht?« schüttelte er verständnislos den Kopf.
»Entschuldige, ich bin wohl ein bißchen zu sensibel.«
»Mimosenhaft würde ich es nennen«, wies Ferdinand sie grob zurecht.
Margitta zuckte zurück.
»Wie du willst«, sagte sie mit belegter Stimme. »Möchtest du noch Erdbeermarmelade?«
»Die selbstgekochte? Nein danke, dieses Zeug ist mir viel zu süß. Ich muß jetzt ohnehin los.« Ferdinand Boehm stand auf, klopfte sich die Krümel von der Hose, während seine Frau pflichtschuldig aufsprang und ihm das graue Sakko am Rücken glattstrich. Dann reichte sie ihm die Tüte mit seiner täglichen Ration Obst und begleitete ihn zur Tür.
»Was möchtest du heute zu Abend essen?« fragte sie, während er den Mantel anzog und sie seine Aktentasche hielt.
Ferdinand warf seiner Frau einen mißbilligenden Blick zu.
»Manchmal frage ich mich wirklich, wie du deine Tage organisierst! Heute abend halte ich den Vortrag in der Klinik. Ich komme nur rasch vorbei, um mich umzuziehen. Hast du übrigens meinen schwarzen Anzug aus der Reinigung geholt? Den brauche ich heute abend.«
»Er hängt schon auf dem Balkon, damit er glatt bleibt«, erklärte Margitta pflichtschuldig.
Ferdinand nickte zufrieden und hauchte seiner Frau einen Abschiedskuß auf die Stirn.
»Auf Wiedersehen, Rehlein. Ich wünsche dir einen schönen Tag«, murmelte er und strich ihr das glatte blonde Haar hinter das schmucklose Ohr.
Über Margittas Gesicht huschte ein Strahlen. Für diesen kurzen vertrauten Moment lebte sie und schloß die Augen, um sich an die Brust ihres Mannes zu lehnen. Sie atmete den vertrauten Duft seines Aftershaves und wußte, daß sie hier zu Hause und in Sicherheit war. Viel zu schnell ging dieser Moment jedoch vorbei, und so stand sie schließlich am Fenster, bis Ferdinands Wagen um die Ecke verschwunden war.
Seufzend ging Margitta nach oben, um sich um Rebecca zu kümmern.
»Du hast ja deinen Kakao noch nicht getrunken, Häslein. Geht es dir nicht gut?« widmete sie sich ihrer erwachsenen Tochter mit derselben Fürsorge wie zuvor ihrem Mann.
»Ich mag nicht zur Arbeit gehen«, kam es dumpf unter der Bettdecke hervor.
»Soll ich anrufen, daß du krank bist? Dann kannst du bei mir bleiben und mit mir plaudern, während ich die Wäsche bügle«, machte Margitta sofort einen begeisterten Vorschlag, der jedoch auf wenig Gegenliebe stieß.
»Ich muß zur Arbeit.«
»Wie du willst. Möchtest du Tee statt Kakao?« suchte Margitta unverdrossen weiter nach einer Möglichkeit, ihrer Tochter den Start in den Tag zu erleichtern. »Oder soll ich dir lieber einen Zwieback mit Butter machen?«
»Gar nichts. Ich steh jetzt auf und geh duschen. Dann geht es schon wieder«, erklärte Rebecca und schlug endlich mißmutig die Bettdecke zurück.
»Gut, dann wärme ich dir die Handtücher im Bad schon mal vor, damit du später nicht frieren mußt«, versprach Margitta liebevoll und verließ das Zimmer, um alles zu tun, damit sich ihre Lieben wohl fühlten in dem Haus, das sie ihnen zum Heim machen wollte.
Wann immer es ihm seine Zeit erlaubte, besuchte Dr. Daniel Norden die Patienten, die er aufgrund ihres Krankheitsbildes zur weiteren Behandlung an die Behnisch-Klinik überweisen mußte. Und wie so oft machte er dabei auch einen Abstecher zur Chefin der Klinik, die seit langen Jahren nicht nur Kollegin sondern auch Freundin war.
»Jenny, was ist mit dir? Du siehst ja völlig verstört aus«, begrüßte er sie überrascht, als er sie an diesem Morgen an einem mit Unterlagen übersäten Schreibtisch vorfand. Diesen Anblick kannte er von der sonst so ordentlichen und gut organisierten Kollegin nicht.
»Wundert dich das angesichts dieses Chaos hier?« fragte Jenny mit sichtlicher Verzweiflung zurück.
»Selbst das bin ich nicht gewohnt von dir.«
»Ich weiß. Aber als ich heute morgen den Kollegen Boehm traf, fiel mir siedend heiß ein, daß er mir schon vor Wochen eine Einladung für dich gegeben hat. Ich habe versprochen, sie weiterzuleiten und sie dann auf meinen Schreibtisch gelegt.«
»Von dem sie inzwischen auf wundersame Weise verschwunden ist«, bemerkte Daniel verständnisvoll lächelnd.
Jenny sandte ihm einen hilflosen Blick und seufzte.
»Sieht so aus. Dabei könnte ich schwören, daß sie gestern noch hier lag. Ich muß unbedingt eine neue Bürokraft einstellen. Alleine bewältigen wir den Ansturm hier nicht mehr. Bevor ich mich heute um irgend etwas anderes kümmere, muß ich unbedingt Ordnung schaffen. Nicht daß noch andere, wichtigere Unterlagen verschwinden.«
Daniel, der seine wachen Augen über den Schreibtisch hatte gleiten lassen, entdeckte plötzlich die Spitze eines Büttenumschlags, der unter einem medizinischen Fachbuch hervorlugte.
»Ich glaube, der Flüchtige ist eben reumütig zurückgekehrt«, scherzte er gut gelaunt.
Jenny Behnisch folgte seinem Fingerzeig und atmete erleichtert auf.
