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Ihre geheimste Fantasie
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eBook52 Seiten1 StundeBaccara

Ihre geheimste Fantasie

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Über dieses E-Book

Mehr als eine überwältigend heiße Nacht mit Michael wollte Kristin gar nicht. Nur einmal ihre geheimsten Fantasien ausleben! Doch Michael glaubt danach, dass zwischen ihnen noch viel mehr sein könnte. Kann er sie davon überzeugen?

SpracheDeutsch
HerausgeberCORA Verlag
Erscheinungsdatum18. Nov. 2013
ISBN9783954466900
Ihre geheimste Fantasie
Autor

Janelle Denison

<p>Zusammen mit ihrem Mann, einem Ingenieur, lebt Janelle im sonnigen Südkalifornien. Für seine Unterstützung ist sie ihm dankbar und noch dankbarer dafür, dass er nie ein Wort darüber verliert, wenn das Abendbrot verspätet – oder auch gar nicht – auf den Tisch kommt, weil sie über ihre Arbeit am Computer völlig die Zeit und Realität aus den Augen verloren hat.</p>

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    Buchvorschau

    Ihre geheimste Fantasie - Janelle Denison

    1. KAPITEL

    Kristin Taylor nahm den Aufzug zum 36. Stockwerk des Chicagoer Hochhauses, in das sie bis um fünf Uhr dieses Freitagabends noch jeden Tag hochgefahren war. Heute war also ihr letzter Tag bei der Corgan Architectural Group, gewesen. Doch eine Angelegenheit musste sie noch erledigen. Wenn Michael Karr für ihre verführerische Herausforderung zu haben war, würden sie heute eine aufregende Nacht verbringen.

    Geistesabwesend ließ sie einen schwarzen Seidenschal durch ihre Finger gleiten. Schon der kühle, glatte Stoff genügte, um ihre Sinne zu erregen, besonders wenn sie daran dachte, was sie damit vorhatte. Würde Michael ihre erotische Einladung ebenso anregend finden? Oder würde er ablehnen und sie fortschicken, ohne ihr unbändiges Verlangen nach ihm zu befriedigen?

    Dabei konnte er nicht leugnen, dass zwischen ihnen eine Anziehungskraft bestand, die in den letzten paar Monaten immer stärker, immer heißer geworden war. Sie hatten an ihrem sinnlichen, aber harmlosen Büroflirt Spaß gehabt, allerdings hatte Kristin seine beiden Einladungen zum Essen abgelehnt. Sie wollte nicht, dass sich eine ernsthafte Beziehung zwischen ihnen entwickelte.

    Ihre Karriere stand für sie an erster Stelle. Das war schon immer so gewesen, und das würde auch so bleiben. Deswegen hatte sie auch das großzügige Angebot eines anderen Architekturbüros angenommen, die Restaurierungsabteilung zu leiten. Die neue Firma bot ihr eine bessere Position, mehr Geld und großartige Aufstiegsmöglichkeiten. Zwar war sie erst 28 Jahre alt, doch finanzielle Sicherheit und absolute Unabhängigkeit lagen bereits in unmittelbarer Reichweite.

    Bevor sie sich jedoch auf ihren neuen Job konzentrierte, wollte sie eine unvergessliche Nacht mit dem Mann verbringen, der sie so sehr faszinierte wie keiner vor ihm.

    Der Aufzug kam zum Stehen, die Türen glitten auf, und Kristin betrat den luxuriösen Empfangsbereich, der um diese Zeit menschenleer war. Nur gedämpftes Licht beleuchtete die Gänge, die zu zwei verschiedenen Flügeln der Firma führten. Kristin zog die Schuhe aus und ließ sie neben dem Aufzug stehen. Dann nahm sie den linken Gang und hielt lautlos auf Michaels Büro zu.

    Es war Viertel vor acht. Alle Büros waren leer. Nur in einem, ganz am Ende des Gangs, brannte noch Licht. Kristin hatte darauf gebaut, dass Michael wie gewohnt noch spät am Abend arbeiten würde, und ihr war fast schwindlig gewesen vor Erleichterung, als sie seinen Wagen auf dem Parkplatz gesehen hatte. Ein Hindernis war also bereits überwunden, aber es blieb noch eins.

    An der offenen Tür zu seinem Büro hielt sie inne. Das Herz schlug ihr bis zum Hals. Unwillkürlich zerknüllte sie das Tuch in ihrer Hand. Michael saß auf einem Hocker vor seinem Zeichenbrett am anderen Ende des Raums. Er schien völlig in die Entwürfe vertieft zu sein, die er vor sich ausgebreitet hatte. Leise Rockmusik erklang aus der Stereoanlage und würde sicher jedes Geräusch übertönen, wenn sie sich ihm von hinten näherte.

    Fast lautlos ging Kristin auf ihn zu und bewunderte dabei seine breiten, starken Schultern, die schmale Taille und den knackigen Hintern. Sein dunkelbraunes Haar war leicht zerzaust, als würde er ständig mit den Fingern hindurchfahren, und er hatte die Ärmel seines Hemds hochgekrempelt, sodass seine

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