Über dieses E-Book
Stefanie London
<p>Stefanie London stammt ursprünglich aus Australien. Mittlerweile lebt sie allerdings mit ihrem ganz eigenen Helden in Toronto und liebt es, die Welt zu bereisen. Bei jeder Gelegenheit frönt sie ihrer Leidenschaft für Lippenstift, guten Kaffee, Bücher, und alles was mit Zombies zu tun hat.</p>
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Rezensionen für Eine Liebe, so unendlich wie das Meer
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Buchvorschau
Eine Liebe, so unendlich wie das Meer - Stefanie London
IMPRESSUM
JULIA erscheint in der HarperCollins Germany GmbH
© 2015 by Harlequin Books S.A.
Originaltitel: „The Tycoon’s Stowaway"
erschienen bei: Mills & Boon Ltd., London
in der Reihe: MODERN ROMANCE
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe JULIA
Band 132016 - 2016 by HarperCollins Germany GmbH, Hamburg
Übersetzung: Ivonne Senn
Abbildungen: Harlequin Books S.A., alle Rechte vorbehalten
Veröffentlicht im ePub Format in 06/2016 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 9783733706821
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
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BACCARA, BIANCA, ROMANA, HISTORICAL, MYSTERY, TIFFANY
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PROLOG
Heiß. Laut. Erdrückend.
Die Tanzfläche der Bar vom Weeping Reef Resort war der perfekte Ort, um den Stress des Tages abzuschütteln, und für Chantal Turner war es auch der perfekte Ort, um ihre Bewegungen zu üben. Sie schwang die Hüften zum pulsierenden Rhythmus der Musik, strich sich mit den Händen durch die Haare und schob die feuchten Strähnen aus ihrer Stirn. Ein Schweißtropfen rann über ihren Rücken, aber sie ließ sich nicht aufhalten. Um Mitternacht war die Nacht noch jung, und sie würde tanzen, bis ihre Füße nicht mehr konnten.
Sie genoss eine kurze Atempause von ihrem Lebensplan, um die Sonne zu genießen, während sie auf den wunderbaren Whitsundays ein wenig Geld verdiente. Aber in der Sekunde, wo das hier vorbei wäre, würde sie zurück aufs Festland fahren und alles geben, um sich einen Platz in einem Modern Dance-Ensemble zu sichern. Sie lächelte. Das Leben, das vor ihr lag, war hell und summte nur so vor Möglichkeiten.
Heute war der Großteil ihrer Clique nicht mitgekommen. Da Chantals Freund kein großer Tänzer war, stand er an der Bar, nippte an seinem Drink und unterhielt sich mit einem anderen Mitarbeiter des Resorts. Doch das war ihr egal – der Beat der Musik, der durch ihren Körper floss, war alles, was sie brauchte.
„Hübsche Mädchen sollten nicht alleine tanzen müssen."
Eine tiefe, männliche Stimme erklang nah an ihrem Ohr, und der Geruch nach Meer und Kokosnusswachs stieg Chantal in die Nase und jagte einen heißen Blitz in ihren Unterleib.
Diesen Geruch würde sie überall erkennen. Eine Hand legte sich leicht auf ihre Hüfte, aber sie hörte nicht auf, sich zu bewegen, bis der Rhythmus der Musik langsamer wurde.
„Vergeude nicht deine Anmachsprüche an mich, Brodie. Sie drehte sich um und löste sich aus seinem Griff. „Es gibt hier genügend andere Ladys in Ferienstimmung, die deine kitschigen Annäherungen zu schätzen wissen.
„Kitschig? Er presste eine Hand an seine muskulöse Brust. „Du bist eine harsche Frau, Chantal.
Seine braun gebrannten, breiten Schultern streckten sich unter einem locker sitzenden schwarzen Tanktop. Am Kragen schaute ein Tattoo heraus. Ein tätowierter Anker erstreckte sich über die Innenseite seines Unterarms. Brodie schaute sie an, seine zerzausten, sonnengebleichten Haare fielen ihm in sein attraktives Gesicht und seine hellgrünen Augen.
Er ist tabu, Chantal. Supertabu. Du darfst ihn nicht anfassen … du darfst nicht mal darüber nachdenken, ihn anzufassen.
Brodie Mitchell machte einen Schritt vor, um den rudernden Armen einer anderen Tänzerin auszuweichen. Ihre Arme streiften einander, als Chantal weitertanzte. Sie würde sich von Brodie und seinem umwerfenden Körper nicht davon abhalten lassen, Spaß zu haben.
Ein anderes Lied kam, und sie hob die Hände in die Luft, kreiste mit den Hüften und stieß sanft gegen Brodie. Seine Finger packten ihre Hüfte, als hätte ein Magnet sie zusammengezwungen. Jede Berührung schoss wie Lava durch ihre Adern.
„Du kannst nicht so tanzen und erwarten, dass ich nicht mitmache."
Sein Atem war heiß an ihrem Ohr. Ihr ganzer Körper kribbelte, als die Wirkung der Cocktails, die sie getrunken hatte, bevor sie auf die Tanzfläche gegangen war, einsetzte. Der Alkohol wärmte sie, verlieh ihren Gliedern eine träge, fließende Beweglichkeit. Mit schwindeligem Kopf versuchte sie, sich aus seinem Griff zu lösen, stolperte aber, als eine andere Tänzerin gegen sie stieß. Sie wurde hart gegen Brodie gepresst, die Hände flach an seiner steinharten Brust. Er roch gut. So verdammt gut.
Wider besseres Wissen strich sie mit den Fingern über seine Brust, kreiste die Hüften und legte den Kopf in den Nacken. Die Musik floss durch sie hindurch, der schwere Bass hämmerte in ihrer Brust. Sie hätte vermutlich nicht so viele Blue Hawaiians trinken sollen – von dem ganzen Rum und Curaçao drehte sich schon alles.
„Ich kann tanzen, wie ich will, sagte sie und reckte herausfordernd das Kinn. „Mr. Kitsch.
„Dafür wirst du bezahlen. Er grinste, schlang seinen Arm um ihre Taille und zog sie noch näher. „Es gibt einen Unterschied zwischen charmant sein und kitschig sein, weißt du?
„Du glaubst, du bist charmant?", neckte sie ihn und ignorierte die sich aufbauende Spannung, die dafür sorgte, dass ihre Mitte gnadenlos pochte. Das war der Alkohol – der machte sie immer scharf. Es hatte absolut nichts mit Brodie zu tun.
„Ja, ich glaube zufällig, dass ich charmant bin."
Seine Lippen strichen über ihr Ohr, und jeder Zusammenstoß ihrer Oberschenkel jagte ihr einen Schauer über den Rücken.
„Das ist mir auch schon öfter bestätigt worden."
„Und von wie vielen Frauen genau?" Sie unterdrückte ein Grinsen, war aber neugierig, wie viele Kerben er wohl in seinen Bettpfosten geschnitzt hatte. Brodie hatte einen gewissen Ruf, und sosehr sie es hasste, es zuzugeben, konnte Chantal verstehen, warum.
Es lag nicht nur daran, dass er ein unglaublich hübsches Gesicht und einen Körper hatte, der aussah wie aus einer Unterwäschereklame. Heiße Jungs gab es hier im Resort wie Sand am Meer. Nein, Brodie hatte noch mehr: einen dreisten Humor in Verbindung mit dem Talent, dass alle Menschen sich in seiner Nähe einfach wohlfühlten.
„Ein Gentleman genießt und schweigt."
„Komm schon. Du darfst auch auf die nächsten Hundert aufrunden." Sie zog sich zurück, um ihm in die Augen zu sehen.
Er packte ihr Handgelenk und zog ihren Arm hinter seinen Rücken, sodass sein Gesicht ganz nah an ihrem war. „Ich bin nicht so schlimm, wie du denkst, kleine Miss Perfect."
„Das bezweifle ich stark."
Die Musik wechselte zu einem langsamen Lied, und Brodie schob seinen Oberschenkel zwischen ihre. Ein Keuchen entfuhr ihr, als ihr Körper mit seinem verschmolz. Sie sollte jetzt aufhören. Das hier war falsch. Aber es fühlte sich besser an als alles, was sie in diesem Moment sonst tun könnte. Besser sogar, als auf einer Bühne zu tanzen.
„Ich wette, du bist sogar noch schlimmer."
„Ha! Er legte eine Hand an ihre Wange. „Das würdest du gerne genau wissen, oder?
Ihr Körper schrie zustimmend auf, ihr Atem stockte, als sein Gesicht so nah vor ihrem schwebte. Der süße Geruch von Rum auf seinen Lippen vermischt mit erdiger Männlichkeit traf sie so machtvoll, dass ihre Knie unter ihr nachgaben.
Erschrocken zuckte sie zurück, als die Erkenntnis sie traf. In seinen Augen spiegelte sich der gleiche Schock. Das hier war mehr als nur ein harmloser Flirt.
Wie hatte sie sich nur in Brodie verlieben können? Er war ein Faulpelz, ein Charmeur, der sich durchs Leben quatschte, anstatt hart für das zu arbeiten, was er wollte. Er war das genaue Gegenteil von ihr – und so falsch für sie, dass es schon beinahe wieder komisch war. Doch das Gefühl seiner Hand an ihrem Gesicht, seine Hüfte an ihrer, das Flüstern seines Atems an ihrer Wange war das Berauschendste, was sie je erlebt hatte.
Oh nein! Das passiert gerade nicht … das passiert auf keinen Fall!
„Du fühlst es auch, oder? Ein besorgter Ausdruck huschte über sein Gesicht, und schnell ließ er seine Hände fallen, als hätte er etwas Heißes angefasst. „Lüg mich nicht an, Chantal.
„Ich …"
Sie unterbrach sich, als sie aus dem Augenwinkel jemanden sah. Scott.
„Was zum Teufel ist hier los?", dröhnte er. Seine Wangen waren gerötet, seine Lippen zu einer grimmigen Linie zusammengepresst.
„Gar nichts, Mann." Brodie hob abwehrend die Hände und trat einen Schritt zurück.
Er war größer als Scott, aber kein Kämpfer. Die Schuldgefühle in seinen Augen spiegelten die in Chantals Herzen wider. Wie hatte sie das nur tun können? Wie hatte sie sich in den besten Freund ihres Freundes verlieben können?
„Für mich sah das aber nicht nach nichts aus. Du hattest deine Hände überall."
„Es ist nichts, Scott. Chantal packte seinen Arm, doch er schüttelte sie ab. „Wir haben nur getanzt.
„Ha! Sein Lachen war ein scharfes Bellen ohne jeglichen Humor. „Sag mir, dass du nichts für Brodie empfindest. Denn es sah ganz sicher nicht wie ein platonischer Tanz zwischen zwei Freunden aus.
Sie versuchte, Worte zu finden, die ihre Gefühle erklärten, aber es gelang ihr nicht. Also schloss sie die Augen und drückte ihre Handflächen an die Stirn. Dann öffnete sie sie wieder und sah, wie Scotts Faust auf Brodies Gesicht zuschoss.
„Nein!"
1. KAPITEL
Ablehnung war schon für einen durchschnittlichen Menschen hart, aber für Tänzer gehörte sie zum Alltag. Das halbherzige „Danke, aber nein" nach einem nicht erfolgreichen Vortanzen? Ja, das kannte sie. Schlechte Kritiken im Kulturteil der örtlichen Zeitung? Die waren unausweichlich. Ein nicht begeistertes Publikum? Unangenehm, aber so eines hatte jeder Tänzer mindestens einmal im Laufe seiner Karriere.
Man hatte Chantal Turner erzählt, dass es mit der Zeit leichter würde, aber es fühlte sich im Moment nicht leicht an, den Kopf zu recken und das Zittern ihrer Lippen zu unterdrücken. Sie stand im grellen Licht der Scheinwerfer mitten auf der Bühne und verlagerte ihr Gewicht von einem nackten Fuß auf den anderen. Der verblichene Samt der Theatersitze vor ihr sah aus wie ein rotes Meer, und die Scheinwerfer ließen dunkle Flecken vor ihren Augen tanzen.
Die Bühne war ihr liebster Ort auf der ganzen Welt, aber heute fühlte sie sich wie das Sinnbild ihres Versagens an.
„Ich fürchte, dein Stil ist nicht ganz das, wonach wir suchen, sagte der Regisseur und spielte mit seinem Handy. „Er ist sehr …
Er schaute seinen Partner an, und beide schüttelten den Kopf.
„Traditionell, sagte er mit einem sanften Lächeln. „Für diese Show suchen wir nach Tänzern mit einem moderneren, härteren Stil.
Chantal überlegte zu widersprechen – ihm zu sagen, dass sie das lernen, ihren Stil anpassen könnte. Aber der Gedanke, ein weiteres Nein zu hören, war zu viel.
„Trotzdem danke."
Wenigstens hatte sie heute als Letzte vorgetanzt, sodass niemand mehr da war, um Zeuge ihrer Zurückweisung zu werden. Sie blieb kurz stehen, um in ihre Turnschuhe zu schlüpfen und sich ein Sweatshirt über ihr Tanktop zu ziehen.
Der letzte Regisseur hatte ihr gesagt, sie tanze zu abstrakt. Nun war sie zu traditionell. Sie biss sich auf die Unterlippe, um den Protest zu unterdrücken, der aus ihr herausplatzen wollte. Es war nicht professionell, mit den Regisseuren zu diskutieren – und wenn sie eines war, dann ein Profi. Ein Profi, der in letzter Zeit keine guten Jobs mehr zu kriegen schien …
Das war das vierte Vortanzen in diesem Monat, bei dem sie versagt hatte. Nicht einmal ein Hauch von Interesse. Sie hatten sie mit ausdrucksloser Miene beobachtet und ihr Urteil mit chirurgischer Präzision gefällt. Die Gründe waren unterschiedlich gewesen, aber das Ergebnis war immer das gleiche. Aber sie wusste, dass sie besser tanzte, als alle sagten.
Zumindest hatte sie das mal …
Ihre Turnschuhe knirschten auf dem Kies des Theaterparkplatzes, als sie zu ihrem alten Wagen ging. Sie hatte Glück, dass er überhaupt noch lief. Er hatte Rostflecken, die rote Farbe platzte an allen Ecken ab, und der zweite Gang hakte ständig. Aber trotzdem war er vermutlich das Verlässlichste, was sie in ihrem Leben besaß, da die ganze Zeit, die sie in ihren Tanz gesteckt hatte, sich ja scheinbar nicht auszahlte. Ganz zu schweigen von ihrem Konto, das erschreckend leer aussah.
Was ihren Exmann Derek vermutlich freuen würde.
Nein, sie würde nicht an den Kontrollfreak denken oder an das Trümmerfeld, das ihre Ehe gewesen war.
Sie setzte sich hinters Lenkrad und sah auf ihr Handy. Eine SMS von ihrer Mutter, die ihr Glück fürs
