Eine heiße Nacht ist nicht genug - 3. Teil der Miniserie "Monte Carlo Affairs"
Von Emilie Rose
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Über dieses E-Book
Eine einzige Nacht hat Amelia mit dem Rennfahrer Toby Haynes verbracht. Danach will die junge Krankenschwester ihn für immer aus ihren Gedanken verbannen. Sie leben in zu verschiedenen Welten, deshalb kann es nichts Ernstes zwischen ihnen geben! Doch zufällig begegnet sie dem Traummann mit dem Playboyruf und der Vorliebe für rasante Geschwindigkeit in Monaco wieder. Seinen Flirtversuch weist Amelia kühl ab. Dass sie damit erst recht Tobys Begehrenweckt, merkt sie zu spät. Einer echten Herausforderung scheint er einfach nicht widerstehen zu können ...
Emilie Rose
<p>Ihre Liebe zu romantischen Geschichten hat Emilie bereits im Alter von zwölf Jahren entdeckt. Zu der Zeit las sie einen Liebesroman nach dem anderen, sodass ihre Mutter die Bücher bald unter den Sofakissen versteckte, sobald Emilie ins Wohnzimmer kam. Dabei verbrachte sie damals viel Zeit in der freien Natur, wenn sie ausritt, an Reitturnieren teilnahm oder hinter ihren älteren Brüdern herlief. Meistens musste Emilie sich etwas einfallen lassen, damit ihre Geschwister sie mitnahmen. Diese Kreativität spiegelt sich in ihren leidenschaftlichen und amüsanten Romanen wider. Heute lebt die Erfolgsschriftstellerin mit ihren vier Söhnen in North Carolina. Während der Baseball-Saison verfolgt sie die Spiele mit Begeisterung und feuert häufig einen ihrer Söhne von der Tribüne aus an. Mindestens genauso fasziniert ist Emilie von Rodeos, ob sie sie nun live oder im Fernsehen sieht. In ihrer Freizeit näht sie ab und zu Quilts, kocht und backt gern (am liebsten Käsekuchen) und hört häufig Countrymusic. In fast jedem Song, meint sie, wird ein ganzer Roman erzählt. Weil sie ein großes Herz für Tiere hat, bringt sie oft verwaiste Eichhörnchen, Hasen und Kätzchen mit nach Hause – sehr zur Freude ihrer Söhne. Wegen ihrer großen Schwäche für niedliche Tiere duften ihre Kinder im Laufe der Jahre die verschiedensten Haustiere halten. Dank ihrer guten Kindheitserfahrungen hat Emilie auch nichts unternommen, als ihre Söhne weniger niedlichen Leguanen ein neues Zuhause gaben. Möchten Sie Emilie Rose eine E-Mail schreiben? Dann richten Sie sie bitte an diese Adresse: EmilieRoseC@aol.com</p>
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Buchvorschau
Eine heiße Nacht ist nicht genug - 3. Teil der Miniserie "Monte Carlo Affairs" - Emilie Rose
IMPRESSUM
BACCARA erscheint 14-täglich im CORA Verlag GmbH & Co. KG,
20350 Hamburg, Axel-Springer-Platz 1
Es gilt die aktuelle Anzeigenpreisliste.
© 2007 by Emilie Rose Cunningham
Originaltitel: „The Playboy’s Passionate Pursuit"
erschienen bei: Silhouette Books, Toronto
in der Reihe: DESIRE
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe BACCARA
Band 1508 (11/1) 2008 by CORA Verlag GmbH & Co. KG, Hamburg
Übersetzung: Eleni Nikolina
Fotos: Harlequin Books S.A.
Veröffentlicht im ePub Format in 09/2009 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
ISBN: 978-3-942031-20-2
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
BACCARA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Führung in Lesezirkeln nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Haftung. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
Satz und Druck: GGP Media GmbH, Pößneck
Printed in Germany
Aus Liebe zur Umwelt: Für CORA-Romanhefte wird ausschließlich 100% umweltfreundliches Papier mit einem hohen Anteil Altpapier verwendet.
Der Verkaufspreis dieses Bandes versteht sich einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:
BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, MYLADY, MYSTERY,
TIFFANY SEXY, TIFFANY HOT & SEXY
www.cora.de
Emilie Rose
Eine heiße Nacht ist nicht genug
1. KAPITEL
Nein, bitte nicht der!
Panik erfasste Amelia Lambert. Ihr Herz schlug so heftig, dass sie glaubte, jeder im Umkreis von hundert Metern müsste es hören. Fasziniert blieb ihr Blick an dem Mann hängen, der an der Rezeption stand, und ein Kloß bildete sich in ihrer Kehle.
Dieses blonde Haar, die breiten Schultern, der muskulöse Po und die langen Beine konnten nur zu einem Mann gehören – einem Mann, den sie nie hatte wiedersehen wollen.
Toby Haynes. Ihr dümmster Fehler.
Warum war er schon jetzt in Monaco? Sie hatte geglaubt, dass ihr noch etwas Zeit blieb, um sich auf seine Ankunft vorzubereiten. Vierundzwanzig Tage, um genau zu sein.
Sekundenlang spielte sie mit dem Gedanken, sich hinter einer der breiten Marmorsäulen zu verstecken, bis Toby gegangen war. Bevor Amelia die Idee in die Tat umsetzen konnte, wandte er sich jedoch um und sah sie direkt an. Und dann lächelte er – dieses freche, herausfordernde Lächeln, das ihm fünf Jahre hintereinander den Titel des aufregendsten Rennfahrers eingebracht hatte.
Sie konnte dieses Lächeln nicht ertragen. Und sie hasste, was es in ihr auslöste – eine unerklärliche Sehnsucht, ein Erschauern, eine Hitze, die sie zu verbrennen drohte.
Ungerührt konzentrierte er seinen Blick auf sie, als wäre sie in dem weitläufigen Foyer des exklusiven Hotel Reynard der einzige Mensch außer ihm. Lässig schlenderte Toby auf sie zu, mit nur einer schwarzen Reisetasche in der Hand. Er blieb auf Armeslänge von ihr entfernt stehen. Für Amelias Geschmack war das schon viel zu nah. Sie hätte es vorgezogen, wenn der Atlantische Ozean zwischen ihnen läge.
„Hallo, meine süße Amelia", sagte er gedehnt.
Sie bekam kaum noch Luft, so wie er sie ungeniert musterte. Offenbar wollte er ihr zu verstehen geben, dass er sich noch sehr gut daran erinnerte, wie sie nackt ausgesehen hatte.
Der Mann verfügte über eine Ausstrahlung und Anziehungskraft, mit denen er alles und jeden in seinen Bann ziehen konnte. Dazu kam seine Manie, um des Nervenkitzels willen beliebige Risiken einzugehen. Jede halbwegs vernünftige Frau wusste, wie denkbar ungeeignet Toby Haynes für eine normale Beziehung war. Dass er ein Liebhaber war, der den meisten Frauen nur in ihren Träumen begegnete, spielte keine Rolle. Wer sich ernsthaft mit ihm einließ, musste schon sehr masochistisch veranlagt sein.
Zum Glück war Amelia zur Vernunft gekommen – wenn auch nicht rechtzeitig genug.
Sie hob leicht das Kinn, um ihm in die silberblauen Augen zu sehen, und versuchte erfolglos, den Kloß in ihrem Hals hinunterzuschlucken. „Was machst du hier, Toby?"
„Vincent hat mich gebeten, bis zur Hochzeit auf dich und deine Freundinnen aufzupassen. Euch sozusagen auf Schritt und Tritt zu folgen. Er zwinkerte ihr zu. „War zwar noch nie meine Art, das Schlusslicht zu bilden, aber für dich mache ich gern eine Ausnahme.
Amelia kämpfte gegen die plötzliche Atemlosigkeit an und versuchte, den Sinn seiner Worte zu begreifen. Vincent war natürlich Vincent Reynard, der Erbe der Hotelkette Reynard, einer der Sponsoren von Tobys Rennteam und der zukünftige Bräutigam ihrer besten Freundin Candace. Vincent hatte Candace und ihren drei Brautjungfern den Urlaub in Monaco geschenkt, wo sie die schönste Hochzeit aller Zeiten vorbereiten sollten. Die Zeremonie fand in vier Wochen statt.
„Warum ausgerechnet du?"
„Weil ich der Beste für den Job des Trauzeugen bin, wie für so viele andere Dinge auch. Aber das weißt du ja. Jedenfalls meine ich, mich zu erinnern, dass du genau das gesagt hast, mehr als einmal." Er betonte seine Südstaatenherkunft mit einer gedehnten, lässigen Aussprache.
Amelia konnte nicht fassen, dass sie sein ohnehin schon übertrieben großes Selbstbewusstsein auch noch mit Komplimenten genährt haben sollte. Leider stimmte es, er war wirklich so gut gewesen. Und sie schlicht und einfach dumm. Dass sie nach ein paar Drinks angeheitert gewesen war, entschuldigte gar nichts.
Mit einem Mal dachte sie an Neal, ihren verstorbenen Verlobten, den Mann, den sie von ganzem Herzen geliebt hatte. Sie kam sich wie eine Verräterin vor. Schon wieder. Genau wie damals an jenem Morgen, als sie sich umgedreht hatte und Tobys attraktives Gesicht auf dem Kissen neben ihrem betrachtet hatte.
Allmählich drangen seine Worte in ihr Bewusstsein. Entsetzt fragte sie: „Du bist Vincents Trauzeuge?"
„Jawohl, Ma’am."
Sie würde ein ernstes Wörtchen mit ihrer Freundin reden, da sie ihr diese entscheidende Information vorenthalten hatte. „Ich bin Candace’ Brautjungfer."
„Das heißt wohl, dass wir uns in nächster Zeit häufig sehen. Wir werden noch dicke Freunde werden, was?"
Das war nicht auszuhalten. Amelia fühlte eine leichte Übelkeit in sich aufsteigen und konnte ihr Entsetzen kaum verbergen.
Toby lehnte sich einfach locker an die Marmorsäule neben ihr und steckte den Schlüssel für sein Hotelzimmer in die Vordertasche seiner Jeans. Ohne es zu wollen, fixierte Amelia mit Blicken genau die Stelle, wo Toby von der Natur außerordentlich großzügig bedacht worden war. Der weiche Jeansstoff überließ kaum etwas der Fantasie. Und Amelia erinnerte sich noch gut genug, um ihre Fantasie überhaupt nicht anstrengen zu müssen.
Unwillkürlich erschauerte sie, als die Erinnerung an seinen Anblick sie übermannte. Amelia wusste noch genau, wie lebendig sie sich in seiner Nähe gefühlt hatte. Dabei waren sie sich zu einer Zeit begegnet, in der sie sich am liebsten irgendwo in einer dunklen Ecke verkrochen und vor der Welt versteckt hätte.
Ihr Puls beschleunigte sich, und ihre Hormone spielten verrückt – wie immer in Tobys Nähe. Ebendiese verflixten Hormone hatten sie vor zehn Monaten dazu getrieben, sich von Toby in sein Bett ziehen zu lassen. Aber diesen Fehler würde Amelia nicht wiederholen. Toby Haynes war ein Mann, der auf dem schnellstmöglichen Weg in Richtung Hölle steuerte, genau wie ihr Vater.
Sie zwang sich, den Blick von seinem verführerischen Körper zu lösen – dabei nahm sie flüchtig seinen flachen Bauch und die breite Brust wahr. Schließlich betrachtete sie sein attraktives, sonnengebräuntes Gesicht, den sinnlichen Mund und die unglaublich aufregenden blauen Augen. Offensichtlich zufrieden über die intensive Musterung, zwinkerte er ihr selbstgefällig zu.
Zum Teufel mit ihm. „Solltest du jetzt nicht irgendwo im Kreis herumfahren?"
Für den Bruchteil einer Sekunde schien es, als würde ihm das Lächeln vergehen. Hätte Amelia ihn nicht wie gebannt angesehen, wäre es ihr entgangen. Er blinzelte, fuhr sich mit der Hand durch das kurze Haar und steckte den Daumen in die Gürtelschlaufe seiner Jeans. Trotz der lässigen Haltung gelang es ihm nicht, die leichte Anspannung zu verbergen, die sich in den kaum sichtbaren Linien um seinen Mund zeigte.
„Ich habe frei. Und es heißt nicht Kreis, sondern Ovale oder Triovale …"
„Mitten in der Saison?"
„Ja." Er spuckte das Wort regelrecht aus, und sein Lächeln wirkte eher grimmig.
Es stimmte schon, dass Amelia sich im Rennsport nicht auskannte. Aber als Krankenschwester in Charlotte, North Carolina, arbeitete sie in einem Krankenhaus, das sich in der Nähe einer Rennbahn befand. Dadurch hatte Amelia hier und da etwas über den Sport erfahren, ob sie wollte oder nicht. Sich während der Saison freizunehmen war weder erstrebenswert noch gut. Es kostete den Fahrer Punkte oder Geld oder sonst was – und diese Aussicht brachte die meisten Dummköpfe dazu, das Krankenhaus vorzeitig zu verlassen. Wenn Toby einen ganzen Monat freihatte, musste er gegen eine sehr wichtige Regel verstoßen haben. Oder er war verletzt.
Prüfend musterte sie seinen Körper. Er sah nicht verletzt aus, sondern gesund, fit und unglaublich männlich. Sie schluckte trocken.
„Was hast du angestellt?"
„Wieso glaubst du, ich hätte etwas angestellt?"
„Weil du ein dickköpfiger Draufgänger bist, dem das Risiko wichtiger ist als sein Leben. Du fährst wie ein Wahnsinniger. Und du lässt kein Rennen aus."
Ein Lächeln formte sich um seine Mundwinkel, und Amelia schluckte wieder. „Du hast meine Karriere also verfolgt, was?"
Sie errötete. Ein einziges Rennen hatte sie sich angesehen, und das auch nur zur Hälfte. Nach dem ersten Unfall hatte Amelia den Fernseher ausgeschaltet. Aber über Toby wurde regelmäßig in den wöchentlichen Nachrichten berichtet, außerdem war er in Werbespots zu sehen. Sogar in Zeitschriftenreklame wirkte er mit. Amelia hatte nicht verhindern können, ständig sein attraktives Gesicht zu entdecken, obwohl sie sich inständig bemüht hatte.
Stolz hob sie das Kinn. „Ich habe Besseres zu tun, als erwachsenen Männern dabei zuzusehen, wie sie sich gegenseitig umbringen."
„Was denn, zum Beispiel?"
„Das geht dich nichts an. Geh nach Hause, Toby. Candace, Madeline, Stacy und ich können auf uns aufpassen. Wir brauchen keinen Babysitter. Kreuz einfach bei der Hochzeit auf, mehr brauchst du nicht zu tun."
„Geht nicht. Ich muss dich enttäuschen. Mein Kumpel hat mich um etwas gebeten, und ich bin es ihm schuldig."
Sein Kumpel. Vincent.
Amelia hatte Toby im letzten Jahr nach einem entsetzlichen Unfall kennengelernt, bei dem Vincent ernste Verbrennungen davongetragen hatte. Mit einem Rettungshubschrauber hatten die Sanitäter ihn in das Krankenhaus gebracht, in dem Amelia und Candace arbeiteten. Während der Zeit seiner Genesung hatten Vincent und Candace sich ineinander verliebt. Toby hatte seinen Freund sehr häufig dort gesehen und sich von allen Besuchern eindeutig am aufsässigsten benommen. Amelia wollte ihm schon damals aus dem Weg gehen, heute ging es ihr nicht anders.
„Vincent hat gesagt, dass dich keine Schuld an dem Unfall trifft."
Die Linien um Tobys Mund vertieften sich. „Ich bin für mein Team verantwortlich."
Er hob die Hand an ihre Wange, aber Amelia wich hastig zurück. Trotzdem schaffte er es, sie zu streifen. Elektrisierende, aufregende Schauer jagten ihr durch den Körper. „Ob es dir gefällt oder nicht, bis zur Hochzeit bin ich dein Schatten."
„Du hast gesagt, du bildest nicht gern das Schlusslicht."
Sein Blick ging genießerisch über ihren Körper. Zu ihrem Entsetzen spürte Amelia, wie ihre Brustknospen erregt reagierten. Instinktiv verschränkte sie die Arme vor der Brust.
„Kommt ganz auf die Aussicht an und auf den Grund. Und du brauchst dir bestimmt keine Sorgen zu machen, ich werde mich nicht beschweren."
Stumm verfluchte Amelia ihren verräterischen Körper. „Du erwartest hoffentlich nicht, dass wir dort weitermachen, wo wir aufgehört haben."
„Sag mir eins, Amelia. Er sprach ihren Namen gedehnt aus, genau wie er es getan hatte, als er ihn auf dem Höhepunkt der Lust geflüstert hatte. Amelia spürte, wie ihr plötzlich warm wurde. „Wir waren sensationell im Bett. Daran bestand kein Zweifel, spätestens nicht mehr, als du wieder und wieder meinen Namen gestöhnt hast. Also, warum hast du dich danach einfach aus dem Staub gemacht? Und warum zeigst du mir seitdem die kalte Schulter?
Sie kämpfte
