Über dieses E-Book
Er soll 100.000 Dollar für Jasmines Unschuld bieten, um sie aus einem Nachtclub freizukaufen? Kein Problem! Denn für die Schwester seines Freundes zahlt der griechische Tycoon Dimitri Karegas jede Summe, das ist er ihrem toten Bruder schuldig. Aber sich deshalb nehmen, was ihm zusteht? Dafür ist der atemberaubende Playboy viel zu stolz - auch wenn aus dem frechen Mädchen von damals eine hinreißende Schönheit geworden ist! Erst als Jasmine ihn feurig küsst und mit ihrer Leidenschaft eine verheerende Sehnsucht in ihm weckt, gerät sein eiserner Vorsatz ins Wanken …
Tara Pammi
<p>Tara schreibt sexy Romanzen mit anbetungswürdigen Helden und sexy Heldinnen. Ihre Heldinnen sind manchmal laut und rebellisch und manchmal schüchtern und nerdig, aber jede von ihnen findet ihren perfekten Helden. Denn jede Frau verdient eine Liebesgeschichte! Tara lebt in Texas mit ihrem ganz persönlichen Helden und zwei Heldinnen in der Ausbildung. Wenn sie nicht gerade schreibt oder liest, kann man sie beim Versagen in der Küche oder beim Netflix-Serienmarathon antreffen.</p>
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Buchvorschau
Verheerende Sehnsucht in deinen Armen - Tara Pammi
IMPRESSUM
JULIA erscheint in der HarperCollins Germany GmbH
© 2015 by Tara Pammi
Originaltitel: „Bought for Her Innocence"
erschienen bei: Mills & Boon Ltd., London
in der Reihe: MODERN ROMANCE
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe JULIA
Band 2251 - 2016 by HarperCollins Germany GmbH, Hamburg
Übersetzung: Julia Hummelt
Abbildungen: Harlequin Books S.A., alle Rechte vorbehalten
Veröffentlicht im ePub Format in 09/2016 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 9783733707026
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
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1. KAPITEL
„Jasmine, ich hätte eine Idee, wie du die Schulden deines Bruders innerhalb eines Jahres begleichen könntest."
Ihr war, als griffe eine kalte Hand nach ihrem Herzen, doch Jasmine Douglas zwang sich, Noah King direkt in seine kalten grünen Augen zu schauen.
Dass Männer ihr unmoralische Vorschläge und Angebote unterbreiteten, war sie gewohnt. Die Kunden in Noahs Club waren durchweg der Meinung, ihr aufreizend um die Pole-Dance-Stange gewundener Körper sei käuflich. Sie sei käuflich.
Aber das war sie nicht, und sie würde es auch niemals sein.
Sie hatte diesen Job nur angenommen, weil sie sich nicht anders zu helfen wusste angesichts ihrer Schulden bei Noah, dem drei berüchtigte Nachtclubs in London gehörten. Ihr Bruder Andrew war kaum beerdigt gewesen, da hatte sie von dem enormen Schuldenberg erfahren, den er ausgerechnet bei Noah King angehäuft hatte. Pure Verzweiflung trieb sie seither dazu, ihren Körper Nacht für Nacht an der Tanzstange zu präsentieren.
Noahs Worte ließen ihr das Blut in den Adern gefrieren. „Ich habe bisher alle Raten pünktlich überwiesen", verteidigte sie sich und schluckte.
„Ja, aber du kommst kaum über die Runden. Und wenn du so weitermachst wie jetzt, wirst du es nie schaffen, alles abzuzahlen."
Auf einmal fröstelte sie in dem stickigen Lagerhaus, dem Hauptquartier von Noahs Imperium. Heute Morgen hatten einige seiner Männer bei ihr geklingelt und sie höflich darum gebeten, sie zu begleiten. Noah wolle sie sprechen. Sie hatten völlig harmlos gewirkt.
Mittlerweile jedoch hatte sich ein kalter Schweißfilm auf Jasmines Haut ausgebreitet, denn ihr war klar, dass im Zusammenhang mit Noah überhaupt nichts harmlos war.
„Dann bin ich jetzt also dein Eigentum?", entfuhr es ihr. Sogleich biss sie sich auf die Zunge.
Noah zuckte nicht einmal mit der Wimper und fuhr unbeeindruckt fort, eine Orange zu schälen. „Gewissermaßen ja. Bis wir eine zufriedenstellende Lösung finden", entgegnete er und bot ihr ein Stück von der Frucht an.
Eine zufriedenstellende Lösung. Ihr drehte sich fast der Magen um bei diesen Worten. Am liebsten hätte sie auf dem Absatz kehrtgemacht und wäre geflohen.
Warum nur hatte Andrew niemals darüber nachgedacht, wohin seine Schulden eines Tages führen würden? Wie hatte er sie hier zurücklassen können mit diesem gefährlichen Mann?
Fünf Jahre lang schuftete sie nun bereits wie eine Sklavin für Noah, und noch immer war sie ihm ausgeliefert. Wie eine Fliege im Netz einer großen, schwarzen Spinne. Je mehr sie versuchte, sich herauszuwinden, desto mehr wickelte er sie ein.
Im nächsten Augenblick hatte sie Schuldgefühle, und ein Kloß machte sich in ihrer Kehle breit. Andrews freundliches Gesicht erschien vor ihrem geistigen Auge. Ihr Bruder hatte immer nur das Beste für sie gewollt.
Eines Tages kommen wir raus aus diesem Elend, Jas. Vertrau mir. Ich hole uns hier raus.
Andrew war ohne besondere Talente gewesen. Und er musste nicht nur mit der Alkoholsucht ihrer Mutter umgehen, sondern auch für seine Schwester Verantwortung tragen. Er hatte einfach keine andere Möglichkeit gefunden, ein besseres Leben für sie beide aufzubauen als Noahs Spielhölle.
Und dann der Unfall, bei dem er sein Leben gelassen hatte, mit nur 29 Jahren. Er hatte keine Schuld daran gehabt, ebenso wenig wie er etwas dafür konnte, dass alle, auf die er und Jas gezählt hatten, sie enttäuscht hatten.
Ohne dass Jasmine es wollte, tauchte ein weiterer Mann in ihren Gedanken auf. Wie ein Dorn unter ihrer Haut, den sie einfach nicht loswurde, drängte sich schmerzend der Gedanke an Dimitri zwischen die Erinnerungen an ihren Bruder.
Dimitri Karegas, Adoptivsohn des Textil-Tycoons Giannis Katrakis und international bekannter Playboy. Sammler teurer Spielzeuge wie Yachten, Bugattis und … schöner Frauen.
Dimitri, der mit ihnen zusammen aufgewachsen war in den Straßen von London. Den Andrew mehrere Male vor seinem alkoholkranken Vater gerettet hatte. Dimitri, den Andrew wie einen Bruder behandelt hatte. Dimitri, der Andrew Jahre später arrogant abgewiesen hatte, als dieser ihn um Hilfe gebeten hatte, während er selbst seinem Luxusleben frönte. Der sie auf Andrews Beerdigung so eiskalt angesehen und ihr Geld angeboten hatte.
Dimitri, dessen Leben sie in den Medien wie eine Besessene verfolgte.
Doch sie verschwendete nur ihre Energie, wenn sie jetzt an ihren Bruder und den einzigen Mann dachte, der ihr vielleicht helfen könnte.
Ihre Kehle brannte, als sie Noah wieder ansah. „Wie viel schulde ich dir noch?"
„Dreißigtausend Pfund. Wenn du nicht zusiehst, dass du mehr Geld verdienst, dann brauchst du dafür noch mindestens zehn Jahre. Aber wenn du dein Serviceangebot im Club um einige spezielle Leistungen erweiterst, dann wärst du bald fein raus. Du bist unheimlich gefragt, Jasmine. Ich bekomme ständig Anfragen deinetwegen …"
Noahs Stimme schien von weit weg zu kommen. Als passierte all das einer ganz anderen Person und nicht ihr. Denn anders konnte ihr Verstand es nicht verarbeiten. Schweißperlen traten ihr auf die Stirn. Der Geruch von Alkohol und verschwitzten Männerkörpern raubte ihr in dem stickigen Lagerhaus die Luft.
Wenn sie sich jetzt nicht irgendwie aus der Affäre zog, dann würde sie es wohl nie schaffen. Noah schien entschlossen, über ihren Kopf hinweg zu handeln. Sie durfte nicht zulassen, dass sie auch noch ihren Körper verkaufte.
Aber wie kam sie am besten aus der Sache raus? Mit einem Mal fühlte sie sich unendlich schwach.
Du hast keine Wahl. Es sei denn, jemand erklärt sich bereit, dich freizukaufen.
Wieder kamen ihr Noahs Worte in den Sinn. Sie wusste, er hatte recht. Das war die Lösung. Jemand musste Andrews Schulden bezahlen und Jasmine damit aus Noahs Fängen befreien.
Und dieser Jemand konnte nur Dimitri sein.
Nein! schrie etwas in ihr beschämt. Wenn sie ihn um Hilfe anbettelte, dann wusste er, wie tief sie gesunken war.
Oder war es doch besser, sich an einen bekannten Teufel zu verkaufen als an einen unbekannten?
Aber selbst Dimitri würde Schwierigkeiten haben, sie aus diesem Sumpf herauszuziehen. Noah King hatte eine Menge Macht. Und Dimitri hatte sich in einen Softie verwandelt, der den ganzen Tag über nichts anderes tat, als sich auf seiner Yacht zu rekeln und jede Nacht mit einer anderen Frau zu verbringen.
Jasmine würde Dimitri geschickt um den Finger wickeln müssen, in der Hoffnung, dass er den Köder schluckte. Sollte er es nicht tun, dann wollte sie über die Konsequenzen lieber gar nicht weiter nachdenken.
Der Artikel, den sie neulich in einem Magazin gelesen hatte, kam ihr wieder in den Sinn. Eigentlich hatte sie nichts zu verlieren. Sie konnte nur gewinnen.
„Gut. Biete deinen Männern meine Jungfräulichkeit an, sagte sie bewusst laut, wenngleich die Worte ihr fast in der Kehle steckenblieben. „Dann hab ich vielleicht die Chance, die Schulden demnächst komplett zu begleichen.
In der Halle herrschte eine tödliche Stille. Jasmine spürte, wie sich die Augen aller anwesenden Männer auf sie gerichtet hatten. Ihre Haut kribbelte angesichts des plötzlichen männlichen Interesses an ihr. Doch sie hielt Noahs eindringlichem Blick stand und war fast dankbar, dass wenigstens er sie nicht mit diesem lüsternen Funkeln in den Augen ansah, das sie von ihren Auftritten gewöhnt war.
Doch Noah war durch und durch Geschäftsmann. Die Art, wie er sie schweigend mit prüfenden Blicken bedachte, machte ihr Hoffnung.
„Du bist also überzeugt, dass jemand dich kaufen wird", entgegnete er schließlich, und Jasmine atmete erleichtert auf. Endlich hatte sie sein Interesse.
„Ja, gab sie knapp zurück, all ihre Überzeugungskraft auf dieses eine Wort gerichtet. „Gib mir eine Woche.
„Drei Tage", murmelte er.
Auf ein Kopfnicken von ihm wurde Jasmine von seinen Angestellten zurück in den Raum gebracht, in dem sie zuvor gewartet hatte.
Einige Sekunden lang zitterte sie unkontrolliert. Sie hatte Angst. Aber sie durfte jetzt nicht die Nerven verlieren.
Rasch schaltete sie ihr Handy ein, schrieb eine kurze Nachricht und tippte die vertraute Nummer ein, überrascht, wie gut sie sie noch im Kopf hatte. Womöglich hatte er mittlerweile eine neue Nummer. Oder er ging gar nicht erst ran, wenn er sah, dass sie es war.
Für einen Augenblick presste Jasmine das kühle Gerät gegen ihre Stirn und drängte die heißen Tränen, die hinter ihren Lidern brannten, zurück.
Es musste einfach funktionieren.
Ihr Magen krampfte sich zusammen, als sie es endlich wagte, ihre Nachricht zu versenden. Dann ließ sie sich auf den Boden sinken und lehnte den Kopf an die Wand.
Während er sein zerknittertes Hemd wieder anzog, warf Dimitri Karegas einen kurzen Blick auf die hübsche Blondine, die sich provokativ auf seinem Bett rekelte.
„Komm zurück ins Bett", flüsterte sie verführerisch.
Wie hieß sie nochmal? Mandy? Maddie?
Dimitri erinnerte sich nur selten an die Namen seiner Gespielinnen. Er schämte sich noch nicht einmal dafür.
Arbeit, Party, Sex – das waren seine drei Lieblingsbeschäftigungen im Leben. Er hasste Frauen nicht. Aber er hatte auch nicht besonders viel Geduld mit ihnen.
Die letzten beiden Monate hatte er fast rund um die Uhr gearbeitet, um Katrakis Textiles aus dem Schlamassel wieder herauszuholen, in das sein Geschäftspartner und ältester Freund, Stavros, das Unternehmen hatte abrutschen lassen. Ungewöhnlich für Stavros, aber gut, es war eben passiert. Doch Dimitri hatte die Dinge wieder in den Griff bekommen, unter anderem, indem er endlich einen vielversprechenden Nachtclub in sein Portfolio übernahm, den er schon seit Ewigkeiten im Auge hatte.
Zur Belohnung hatte er sich eine Nacht mit einer der hübschen Blondinen aus dem Club gegönnt. Sie hatte alles, was er an Frauen liebte: Sie war heiß, hatte einen üppigen Körper und küsste einfach umwerfend. Und was das Beste war: Sie versuchte nicht, das Schweigen zwischen ihnen mit unermüdlichem Geplapper zu füllen wie die meisten Frauen. Sie hatte noch nicht einmal versucht, das Gespräch in Richtung Beziehung zu lenken.
Als sie sich im Bett aufsetzte, fiel sein Blick auf ihre schlanken Schenkel und ihre rosigen Nippel. Dennoch spürte er nicht mehr als eine leise Erregung. Wie ein Hund, der eine verlockende Fährte aufgenommen hatte.
So wie immer eben. Wie es die letzten zehn Jahre gewesen war. Er arbeitete, sammelte kostspieliges Spielzeug und schlief mit Frauen. Trotzdem spürte Dimitri eine vage Leere. Es war das Gefühl, dass ihn das alles eigentlich nichts anging. Was er auch tat: Er spürte kaum etwas. Und das erweckte manchmal den Eindruck in ihm, als schaute er dem echten Leben durch eine Schaufensterscheibe zu.
Vor vielen Jahren hatte er selbst dafür gesorgt. Hatte eine imaginäre Mauer um sich herum errichtet, damit er nicht mehr so viel fühlte. Und jetzt gelang es ihm nicht mehr, diese Mauer zu durchbrechen.
Vom Deck drang Gelächter zu ihnen herunter. Er erkannte Leahs Stimme. Sie hatte sich und Stavros an diesem Tag zum Mittagessen auf seine Yacht eingeladen.
Während er in seine Jeans stieg, dachte er über Leah nach. Er hatte die Enkelin seines Adoptivvaters immer gemocht. Doch seit Leah und Stavros endlich zueinandergefunden hatten – worüber er sich eigentlich sehr gefreut hatte – ging es mit den Aktien ihres Unternehmens immer mehr bergab.
