Ein Arzt wird doch nicht krank!: Dr. Norden 26 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr. Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist.
»Könnten Sie bitte den Kurantrag für die Patientin Magdalena Reinhardt ausfüllen?« Dr. Danny Norden stand am Tresen und schob Janine das Formular hin, das er vorhin in der Post gefunden hatte. »Und dieser Fragebogen ist für Helmut Herzog. Er nimmt am Desease-Management-Programm teil.« Er wollte fortfahren, als die Assistentin ihn unterbrach. »Hab schon verstanden.« Sie verdrehte die Augen. »Ich muss die Messungen und Diagnosen auflisten und bei der Krankenkasse einreichen.« »Kluges Kind.« Danny lächelte, als sich die Praxistür öffnete. Eine Patientin kam herein. »Guten Tag.« Freundlich lächelnd begrüßte sie das Team. »Mein Name ist Clara Heintze. Ich hab einen Termin bei Dr. Danny Norden. Beim Senior war ja leider nichts mehr frei.« »Dann sind Sie hier genau richtig.« Der junge Arzt hielt ihr die Hand hin.
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Buchvorschau
Ein Arzt wird doch nicht krank! - Patricia Vandenberg
Dr. Norden
– 26 –
Ein Arzt wird doch nicht krank!
Eine böse Erfahrung für Dr. Daniel Norden
Patricia Vandenberg
»Könnten Sie bitte den Kurantrag für die Patientin Magdalena Reinhardt ausfüllen?« Dr. Danny Norden stand am Tresen und schob Janine das Formular hin, das er vorhin in der Post gefunden hatte. »Und dieser Fragebogen ist für Helmut Herzog. Er nimmt am Desease-Management-Programm teil.« Er wollte fortfahren, als die Assistentin ihn unterbrach.
»Hab schon verstanden.« Sie verdrehte die Augen. »Ich muss die Messungen und Diagnosen auflisten und bei der Krankenkasse einreichen.«
»Kluges Kind.« Danny lächelte, als sich die Praxistür öffnete. Eine Patientin kam herein.
»Guten Tag.« Freundlich lächelnd begrüßte sie das Team. »Mein Name ist Clara Heintze. Ich hab einen Termin bei Dr. Danny Norden. Beim Senior war ja leider nichts mehr frei.«
»Dann sind Sie hier genau richtig.« Der junge Arzt hielt ihr die Hand hin.
Sie musterte ihn irritiert.
»Das sind Sie? Sind Sie sicher?«
»Bis vorhin war ich es zumindest noch. Aber warum zweifeln Sie?«
Clara schüttelte lächelnd den Kopf. Endlich nahm sie die dargebotene Hand.
»Ich bin neu in München und habe im Internet nach einem guten Arzt recherchiert. Da bin ich auf Ihre Praxis gestoßen. Auf dem Foto Ihrer Homepage sehen Sie ganz anders aus.« Sie legte den Kopf schief und musterte ihn wohlwollend. »Nicht so reif und vertrauenswürdig. Deshalb wollte ich eigentlich einen Termin bei Ihrem Vater ausmachen«, fügte sie mit einem schelmischen Lächeln hinzu.
Danny lachte erleichtert auf.
»Kein Wunder. Das Bild ist mindestens fünf Jahre alt«, erwiderte er. »Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Seite schon länger nicht mehr gepflegt wurde. Das ist im Alltagstrubel untergegangen.« Er trat beiseite, um Daniel Platz zu machen, der mit einer Unterschriftenmappe an die Theke kam.
»Zu Ihrem Nachteil.« Clara Heintze flirtete ganz offen mit dem attraktiven Arzt. »Sie sollten den Internet-Auftritt modernisieren. Dann werden Ihnen zumindest die Patientinnen die Bude einrennen.«
Während Janine nicht weiter auf das Geplänkel achtete, waren die Augen der langjährigen Assistentin Wendy schmal geworden. Die Annäherungsversuche der Besucherin gingen eindeutig zu weit. Ihr lag ein passender Kommentar auf den Lippen, als Dr. Norden senior ihr zuvorkam.
»Lieber nicht. Wir haben auch so schon genug zu tun«, bemerkte er freundlich, aber bestimmt.
Clara drehte sich zu ihm um und musterte ihn ungeniert.
»Tut mir leid, das sagen zu müssen. Aber das sieht man Ihnen an«, quittierte sie seine Zurechtweisung. »Sie sind bleich wie eine Wand.«
»Wie gesagt: Über Arbeitsmangel können wir uns nicht beklagen«, wiederholte der Senior noch einmal, ehe er sich an Wendy wandte und sie bat, die Briefe aus der Unterschriftenmappe zu verschicken.
Diese Gelegenheit nutzte Danny, um Frau Heintze ins Sprechzimmer zu bitten. Unterdessen hatte sich Janine an den Computer gesetzt und die Internetseite der Praxis aufgerufen. Sie klickte sich durch die verschiedenen Bereiche, las murmelnd die Texte und betrachtete die Fotos.
»Meine Güte!«, stellte sie schließlich fest. »Frau Heintze hat recht. Die Bilder sind fast schon antik. Und auch die Informationen müssten dringend überarbeitet werden. Unsere Teilnahme am Interventionsprojekt für zerebrovaskuläre Erkrankungen und Demenz ist ebenso wenig aufgeführt wie Dannys Fortbildung in Dermatoskopie.«
Daniel stand an einem der Schränke und suchte nach einem Ordner. Nebenbei hörte er dem Gespräch zu.
»Dann fehlt wahrscheinlich auch deine Zusatzqualifikation ›Ambulantes Operieren‹, bemerkte Wendy, die einen Brief in einen Umschlag steckte und zuklebte. »Das ist ja mit Sicherheit auch eine attraktive Option für Patienten, die den Gang in die Klinik bei kleineren Eingriffen scheuen.«
In diesem Augenblick schaltete sich der Chef ein.
»Schon gut, schon gut. Ich hab verstanden!«, gab er sich geschlagen. »Wir müssen die Seite überarbeiten lassen.« Er hatte gefunden, wonach er gesucht hatte, zog den Ordner heraus und schloss die Schranktür.
»Oder am besten gleich ganz neu machen.« Janines kritischer Blick ruhte immer noch auf dem Bildschirm. »Das gesamte Design ist doch ziemlich veraltet. Da gibt es inzwischen ganz tolle Sachen.«
»Mag sein. Aber ich bin Arzt und hab von solchen Dingen keine Ahnung. Und ich kann mich auch nicht mehr daran erinnern, wer das damals für uns gemacht hat«, gab Daniel abweisender als gewollt zurück.
Betroffen presste Janine die Lippen aufeinander.
Um seine Worte abzumildern, setzte er ein versöhnliches Lächeln auf.
»Was nicht heißen soll, dass Sie sich nicht darum kümmern können. Vorausgesetzt natürlich, Sie haben Zeit und Lust dazu.«
Janine dachte kurz nach, ehe sie beschloss, nicht beleidigt zu sein. Inzwischen war Wendy eine Idee in den Sinn gekommen.
»Herr Pawlik ist doch in letzter Zeit öfter bei uns. Sie wissen schon, der Unternehmer mit der Maschinenfabrik. Ich hab gehört, wie er sich mit einem Patienten im Wartezimmer unterhalten hat. Sein Sohn hat offenbar eine erfolgreiche Webdesign-Agentur aufgebaut.«
Während Daniel noch an den schwierigen Fall Pawlik dachte, fackelte Janine nicht lange und gab den Namen in die Suchmaschine ein. Verschiedene Vorschläge wurden angezeigt.
»Marianne Pawlik in Stuttgart ist es nicht. Josef Pawlik in Leipzig auch nicht. Aber hier!« Sie lächelte triumphierend. »Da haben wir den Vater Emil Pawlik, Autozulieferbetrieb«, las sie die Ergebnisse ihrer Suche vor. »Und gleich darunter sp-design, Sebastian Pawlik, Webdesigner. Ihr exklusiver Internetauftritt vom Profi.« Sie strahlte, als sie zu Chef und Kollegin hinübersah. »Na, wie klingt das?«
Daniel lächelte.
»So, als ob sie dort anrufen und einen Termin vereinbaren möchten. Ich habe nur eine Bitte: Halten Sie mich so weit wie möglich aus der Sache raus. Sie machen das schon richtig. Und im Zweifel können Sie sich mit Danny absprechen.« Er nickte den beiden Assistentinnen zu, ehe er mit dem Ordner in sein Zimmer zurückkehrte. Auf seinem Schreibtisch häufte sich die Arbeit. Manchmal in letzter Zeit hatte er das Gefühl, in einem Hamsterrad zu laufen. Er diktierte Diagnosen, schrieb Briefe, füllte Formulare aus, verhandelte mit Krankenkassen, und doch wuchs der Papierberg anscheinend immer weiter.
Die beiden Kolleginnen sahen ihrem Chef verwundert nach.
»Irgendwas stimmt nicht mit ihm. Er wirkt so erschöpft und leicht reizbar.« Wendy war sichtlich besorgt. »Außerdem humpelt er. Oder habe ich mich getäuscht?«
»Das ist mir nicht aufgefallen.« Janine teilte die Sorgen ihrer Freundin. »Übrigens finde ich, dass Frau Heintze recht hat. Er ist ganz schön blass.«
In Gedanken versunken saß Wendy einen Moment da.
»Ich geh mal zu ihm«, beschloss sie einer plötzlichen Eingebung folgend. »Es wird Zeit, ihm zu sagen, dass er sich zu viel zumutet.«
Janine schnitt eine Grimasse.
»Ob er das so gern hören wird?«
»Er ist erwachsen und kann auch mal eine unangenehme Nachricht verkraften.«
»Dein Wort in
