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Schicksalsreise in die Toskana
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eBook196 Seiten2 StundenDigital Edition

Schicksalsreise in die Toskana

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Über dieses E-Book

Nacht für Nacht umarmt Gino die schöne Laura voller Leidenschaft. Doch wem gehört sein Herz in Wirklichkeit? Mit einer Reise in die Toskana fordert Laura das Schicksal heraus. Hier lebt ihre Rivalin, Ginos erste große Liebe, die er nicht vergessen kann...

SpracheDeutsch
HerausgeberCORA Verlag
Erscheinungsdatum15. Juli 2017
ISBN9783733779054
Schicksalsreise in die Toskana
Autor

Lucy Gordon

<p>Die populäre Schriftstellerin Lucy Gordon stammt aus Großbritannien, bekannt ist sie für ihre romantischen Liebesromane, von denen bisher über 75 veröffentlicht wurden. In den letzten Jahren gewann die Schriftstellerin zwei RITA Awards unter anderem für ihren Roman „Das Kind des Bruders“, der in Rom spielt. Mit dem Schreiben erfüllte sich Lucy Gordon einen großen Traum. Zuerst begann sie mit Artikeln für ein britisches Frauenmagazin. Einige der interessantesten sowie attraktivsten Männer der Welt unter anderem Richard Chamberlain, Charlton Heston, Sir Alec Guiness, Sir Roger Moore wurden von ihr interviewt. Nach 13 Jahren Schreibtätigkeit für diese Zeitschrift entschloss sie sich, im Jahr 1984 ihren ersten Roman zu schreiben. Dieser Liebesroman erschien unter dem Titel „Ungezähmtes Verlangen“ im Jahr 1992 bei CORA Love Affair. Ihr zweiter Roman „Hand in Hand durch Venedig“, der kurz danach herauskam, erschien unter der Nummer 212 im Jahr 2003 bei Julia Extra. Sie gab ihren Job beim Frauenmagazin auf und konzentrierte sich auf das Schreiben von Romances, die unter dem Pseudonym Lucy Gordon veröffentlicht werden. Mit richtigem Namen heißt sie Christine Sparks Fiorotto.</p>

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    Buchvorschau

    Schicksalsreise in die Toskana - Lucy Gordon

    IMPRESSUM

    Schicksalsreise in die Toskana erscheint in der HarperCollins Germany GmbH

    © 2004 by Lucy Gordon

    Originaltitel: „Gino’s Arranged Bride"

    erschienen bei: Harlequin Enterprises Ltd., Toronto

    Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.

    © Deutsche Erstausgabe in der Reihe ROMANA

    Band 1583 - 2005 by CORA Verlag GmbH, Hamburg

    Übersetzung: Harlequin Enterprises Ltd., Toronto

    Umschlagsmotive: ronnybas / Shutterstock

    Veröffentlicht im ePub Format in 07/2017 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.

    E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck

    ISBN 9783733779054

    Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

    CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

    Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:

    BACCARA, BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, MYSTERY, TIFFANY

    Alles über Roman-Neuheiten, Spar-Aktionen, Lesetipps und Gutscheine erhalten Sie in unserem CORA-Shop www.cora.de

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    1. KAPITEL

    Einer der schönsten Männer, die von der Natur jemals erschaffen wurden, dachte Laura anerkennend. Und sie meinte nicht einfach nur gut aussehend. Wirklich schön!

    Jeder hätte den Mann beachtet, der zurückgelehnt auf der Parkbank saß. Sein dunkles Haar lockte sich ein bisschen. Er hatte markante Gesichtszüge und einen sinnlichen Mund, und an seinem großen Körper mit den langen Beinen war kein Gramm zu viel. Die alte Jacke, abgetragene Jeans und ein Eintagebart erweckten den Eindruck, dass er ein Landstreicher war, aber einer mit Stil.

    Wahrscheinlich hatte der Typ nichts zwischen den Ohren, allerdings war das mit so einem Aussehen auch nicht nötig. Im nächsten Moment überdachte Laura ihr Urteil. Die dunklen Schatten unter den geschlossenen Augen und der angespannte Zug um den Mund legten nahe, dass der Mann nervlich am Ende war und seit Monaten nicht richtig geschlafen hatte.

    „Mom."

    Laura blickte ihre achtjährige Tochter an, die neben ihr stand und mit einem Fußball unter dem Arm ungeduldig darauf wartete, dass der Spaß losging. „Entschuldige, Schatz", sagte sie und wandte sich von dem Mann auf der Bank ab.

    Am ersten echten Frühlingstag hatte Debbie unbedingt in den Park gewollt. Zuerst hatte Laura protestiert.

    „Es ist noch nicht wirklich warm genug."

    „Doch!", hatte Debbie behauptet.

    Und sie hatte recht. Das Wetter war herrlich. Laura hatte einen anderen Grund, warum sie der Welt nur ungern gegenübertrat, einen, den sie nicht aussprechen mochte, obwohl das kleine Mädchen auch ohne Worte verstand.

    Bevor sie aus dem Haus gegangen waren, hatte Laura noch schnell ihr blondes Haar durchgekämmt, das immer unordentlich aussah, ganz gleich, wie sie versuchte, die üppigen Locken zu bändigen. Ihr Äußeres erzählte zwei verschiedene Geschichten. Das Haar schien zu einem fröhlichen, unbekümmerten Teenager zu gehören, und mit ihren zweiunddreißig Jahren hatte sie noch immer die schlanke Figur einer Jugendlichen. Ihr Gesicht war jedoch von Traurigkeit und Erschöpfung gezeichnet. Für Falten war es noch zu früh, aber ihre blauen Augen waren glanzlos geworden.

    Ihre Tochter bekam allmählich den gleichen resignierten Blick. Mit acht Jahren verlor Debbie schon ihre kindliche Unbeschwertheit. Und ihre verzweifelte Mutter konnte nichts dagegen tun.

    Der Park füllte sich bereits. Kinder spielten Ball, Erwachsene saßen auf den Bänken und genossen die Sonne.

    Laura erkannte einige andere Mütter und winkte ihnen zu. Sie winkten ebenfalls, sahen dann aber schnell weg. Wie könnt ihr es wagen, meine Tochter abzulehnen?, wollte Laura in solchen Momenten schreien. Ihr Gesicht ist ein bisschen anders. Na und? Welchen Schaden fügt euch das zu? Sie blickte schnell Debbie an. Hatte sie es bemerkt? Anscheinend nicht. Sie lief los und dribbelte geschickt.

    Der schöne Mann saß noch immer regungslos auf der Bank. Nicht, dass Laura großen Wert auf gutes Aussehen legte. Jack war auch attraktiv gewesen mit seinem breiten, gutmütigen Lächeln und dem liebenswürdigen Benehmen – bis zu dem Tag, an dem er seine Frau und seine Tochter ohne einen Blick zurück verlassen hatte.

    Debbie ließ den Kinderfußball aufprallen und sah sich hoffnungsvoll um.

    „Ich entdecke niemand, den wir kennen, sagte Laura. „Spielen wir beide doch einfach zusammen.

    „Du meinst, die anderen Kinder wollen nicht mit mir spielen?"

    Lauras Herz setzte einen Schlag aus, und es gelang ihr nicht, ihre Gefühle zu verbergen.

    „Ist schon in Ordnung, Mom. Debbie rieb sich das Gesicht. „Die Leute verstehen das nicht.

    „Nein, sie verstehen es nicht."

    „Wolltest du deshalb nicht, dass wir hierher kommen?"

    Du lieber Himmel, sie ist erst acht Jahre alt!, dachte Laura. Ihre Tochter wusste viel zu viel. „Ja. Wegen der Leute, die es nicht verstehen und unfreundlich zu dir sind."

    „Sie sind nicht direkt unfreundlich. Es ist nur so, dass sie mich nicht gern ansehen. Kümmere dich nicht darum." Debbie rannte ein Stück und begann zu dribbeln.

    Laura stand einen Moment lang da und unterdrückte den Wunsch, einen Mord zu begehen. Aber wen umbringen? Das bösartige Schicksal, das dafür gesorgt hatte, dass ihr Kind anders war? Die ganze grausame, ignorante Welt, die für Debbie alles noch schlimmer machte? All die gedankenlosen Dummköpfe, die nur ihr Gesicht sehen konnten und nicht ihr reizendes, liebenswertes Wesen?

    „Los, Mom!", rief Debbie.

    Sie spielten eine Weile, bis Debbie einen so kräftigen Schuss abgab, dass der Ball hoch in die Luft segelte und direkt auf dem Bauch des schlafenden Mannes landete. Er wachte mit einem Schrei auf und packte reflexartig den Ball.

    Debbie lief zur Bank.

    „Ist das deiner?" Der Mann sprach mit fremdem Akzent.

    „Ja. Tut mir leid." Debbie ging näher heran und stellte sich direkt vor ihn hin. Sie beobachtete ihn und wartete auf den Moment, in dem er den Blick abwenden würde.

    Woher nimmt sie den Mut, das zu tun?, fragte sich Laura.

    „Ich hoffe, es tut dir wirklich leid, sagte er. „Ich habe gerade etwas Schönes geträumt und peng!

    Er hatte nicht auf ihr Gesicht reagiert. Debbie rückte weiter vor und riskierte grimmig, dass ihr Glück nicht anhielt. „Ich wollte das nicht."

    „Natürlich nicht."

    Laura kam zu ihnen. „Ich bitte um Entschuldigung. Hoffentlich sind Sie nicht verletzt."

    Er schenkte ihnen beiden ein strahlendes Lächeln, das die ganze Welt zu erhellen schien. Es machte das Leben schöner. „Ich denke, ich werde es überleben."

    „Der Ball hat einen Schmutzfleck auf Ihrem Hemd hinterlassen."

    Er blickte auf sein schon sehr mitgenommenes Hemd. „Wie können Sie das erkennen?", fragte er traurig.

    Debbie kicherte, und er lächelte sie an.

    Passierte das wirklich? Laura beobachtete ihn eingehend. Andere Leute schreckten bei Debbies Anblick zurück oder wurden übertrieben freundlich, was fast noch schlimmer war. Dieser Mann schien nicht bemerkt zu haben, dass sie anders war. „Ich bin Laura Gray, stellte sie sich vor. „Und das ist meine Tochter Debbie.

    „Gino Farnese." Er schüttelte Laura die Hand.

    Seine Hand war groß und kräftig und ließ auf schwere körperliche Arbeit schließen. Trotz des behutsamen Drucks konnte Laura die Stärke spüren.

    Er nahm Debbies Hand. „Buon giorno, signorina. Sono Gino."

    „Was heißt das?", fragte das Kind.

    „Guten Tag, junge Frau. Ich bin Gino."

    Sie runzelte die Stirn. „Du bist Ausländer. Du sprichst so komisch."

    „Debbie!, rief Laura. „Wo sind deine Manieren?

    „Es stimmt wirklich. Ich bin Italiener." Anscheinend war er nicht beleidigt.

    „Kannst du gut Fußball spielen?"

    „Debbie!"

    „Ich glaube, ich bin ziemlich brauchbar, erwiderte Gino. „Vorausgesetzt, dass mein Gegner nicht allzu grob wird.

    Debbie hüpfte davon. „Los!"

    „Ich bitte um Entschuldigung", sagte Laura hilflos.

    Er zeigte wieder sein strahlendes Lächeln. „Keine Sorge. Jetzt bin ich ja auf der Hut vor Ihrer wilden Tochter."

    „Das habe ich nicht …"

    Er war schon weg und tänzelte um den Ball. Laura beobachtete, wie er ihn geschickt hierhin und dorthin trat, nicht zu hart und gerade so weit, dass Debbie dafür arbeiten musste. Und es wirkte völlig natürlich. Laura stolperte fast über einen Koffer, als sie sich auf die Bank setzte. Er hatte in einer Ecke ein Loch und sah genauso schäbig aus wie Gino selbst, der mehrere Nächte lang in seinen Sachen geschlafen zu haben schien.

    Schließlich brachte er es fertig, den Ball so klug an Debbie zu verlieren, dass sie glauben konnte, ihn erobert zu haben. Sofort schoss sie ihn auf Gino ab. Er warf sich wie ein Torhüter zur Seite und verfehlte den Ball knapp.

    Auf dem Boden sitzend, schrie Gino so laut „Tor!, dass ihn mehrere Leute anstarrten und schnell weitergingen. „Das passiert immer, erklärte er. „Die Leute laufen vor mir weg, weil sie mich für verrückt halten."

    „Bist du verrückt?", wollte Debbie wissen.

    „Ich glaube, ja. Also kann man es ihnen nicht verübeln."

    „Ich laufe nicht weg."

    „Danke." Gino stand auf und holte den Ball.

    Debbie rannte zu ihrer Mutter. „Er hat es nicht gesehen, Mom. Er hat es nicht gesehen!", flüsterte sie schnell.

    „Liebling …"

    „Alle anderen können es sehen, aber er nicht. Meinst du, ich bin verzaubert?"

    Laura sehnte sich von ganzem Herzen danach, Ja zu sagen. Ihr wurde eine Antwort erspart, da Gino mit dem Ball zurückkehrte. „Es wird Zeit, dass wir nach Hause gehen und Tee trinken. Ich hoffe, Sie kommen mit. Nachdem meine Tochter Sie in Trab gehalten hat, ist eine Tasse Tee das Mindeste, was ich Ihnen anbieten kann."

    „Das ist sehr nett …"

    „Schön, dann kommen Sie mit. Laura wollte Gino Farnese nicht entwischen lassen. „Das Haus ist gleich dort drüben. Außerdem ist Debbie wahrscheinlich nicht bereit, sich schon von Ihnen zu verabschieden.

    Das kleine Mädchen hüpfte aufgeregt von einem Fuß auf den anderen. Laura konnte erkennen, dass ihre Tochter eine dieser spontanen, unerklärlichen Freundschaften geschlossen hatte, die manchmal bei Kindern vorkamen.

    War sie unerklärlich? Gino Farnese hatte Debbie wie ein ganz normales Kind behandelt, und nur das wollte sie. Nein, es war keineswegs unerklärlich.

    Sie hopste den ganzen Weg plappernd neben ihm her und kicherte über seinen Akzent. Sofort übertrieb er ihn und brachte sie dazu, noch mehr zu kichern. Laura gab ihm die höchste Punktzahl für Gutherzigkeit.

    Das große, dreistöckige viktorianische Haus machte einen heruntergekommenen Eindruck, war drinnen jedoch sauber und gemütlich. „Leben Sie hier allein mit Ihrer Tochter?", fragte Gino.

    „Nein, ich vermiete Zimmer."

    „Ah! Sind sie teuer?"

    „Nicht besonders, nein. Tatsächlich ist mein einziges noch freies Zimmer kleiner als die anderen und deshalb spottbillig." Laura hoffte, dass sie nicht zu eifrig klang, aber sie wollte, dass Gino Farnese bei ihr einzog und ihre Tochter zum Lächeln brachte.

    Die Haustür führte in eine breite Diele. Rechts war die Treppe, links lag das Wohnzimmer. „Hier steht übrigens der einzige Fernsehapparat für alle Bewohner, erklärte Laura. „Leider ist diese Pension so einfach. Und an der Rückseite des Hauses befindet sich die Küche.

    Sie war altmodisch und behaglich und hatte einen großen Tisch in der Mitte. Von den sechs Stühlen passten nur drei zusammen. Während Laura den Kessel auf den Herd stellte, sagte Gino: „Sie sollten vielleicht etwas über mich wissen, bevor Sie mich bei sich aufnehmen."

    Debbie legte gerade den Ball in den Dielenschrank, und Laura nutzte die Gelegenheit. „Ich weiß, dass Sie meine Tochter aufheitern können, erwiderte sie leise. „Das ist wichtig.

    Gino dämpfte auch die Stimme. „Ja, ein kleines Mädchen zum Lächeln zu bringen ist wichtig. Aber Sie kennen mich nicht. Vielleicht habe ich sechs Frauen geheiratet und alle im Stich gelassen."

    „Sie sind zu jung, um schon sechsmal geheiratet zu haben. Viel älter als fünfundzwanzig können Sie nicht sein."

    „Neunundzwanzig", berichtigte er sie gekränkt.

    „Entschuldigung. Haben Sie sechs Ehefrauen verlassen?"

    „Nur vier … nein, fünf. Das ist nicht so schlimm, oder?"

    Ein Kichern von der Tür her verriet Laura und Gino, dass Debbie gelauscht hatte.

    „Fünf sind in Ordnung, stimmt’s, Mom?"

    Laura lachte. „Darüber können wir wohl hinwegsehen."

    „Das habe ich allerdings nicht gemeint, als ich gesagt habe, Sie sollten etwas über mich wissen. Ich habe im Moment kaum Geld, weil ich …" Gino suchte nach den englischen Wörtern. „Come si dice? Ich bin überfallen und ausgeraubt worden."

    „Du meine Güte,

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