Wat twischen Heven un Erd so passeert: Plattdüütsche Gedichte un Geschichten
Von Elke Deffert
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Buchvorschau
Wat twischen Heven un Erd so passeert - Elke Deffert
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Det Johr het veer Tieden
Dat Fröhjohr is dor
De Inlodung
Fröhjohrsluft
Opa Drews hett Geburtsdag
Vergohn
Dat Fröhjohr treckt över de Heid
De groote Enttäuschung
Een Wunnerwark
Wo sünd miene Wötteln?
Sommertiet
Sünd Ferien
Dat is wat mit de Levde
Sommerferien
Opa hett Besöck
Een Ovend in de Heid
Wenn de Ohrn noch op 'n Halm stoht
Eeenfach mol ruut
Wenn de Rosen blöht
De Strandutflug
De lütte Besöck
De Schoolanfang
De Lehrjohrn
De doore Technik
De niege Welt
Womit Tiere eenfach leven mütt
Mien Boom
Dat is wat mit de Traditschoon
Uns Mitbewohners op de Erd
Und nu bünn ik Rentner
Harvst
De Tiet för Keller un Schüür
So weert
Wenn de Heid blöht
Lehrgeld
Dat groote Problem
De anner Slag Minschen
Mitten in ’t Leven
Wenn de Natur slöpt
Worüm?
Spendabel
In Winter lied de Tiere Not
Adventstiet
Dat ward Advent
Witte Wiehnacht
Dat Verarben
Gemeensome Wiehnacht
De Wiehnachtskarpen
De Snack mit den Wiehnachtsmann
Levde geven
Advent
Anner Gedanken
De groote Wunsch
Mutt dat sien?
Vergohne Johrn
Wiehnacht op See
De Neeschierige
Annere Tiet
Ole Wiehnacht
Dat Versteekspeel
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Impressum
Wat twischen Heven un Erd so passeert
ISBN 978-3-943403-42-8
ePub Edition
Version 1.0 - 09-2014
© 2014 by Elke Deffert
Umschlagmotiv und enthaltene Abbildungen: Elke Deffert
Lektorat: Sascha Exner
EPV Elektronik-Praktiker-Verlagsgesellschaft mbH
Postfach 1163, D-37104 Duderstadt
Email: info@epv-verlag.de
Web: www.edition-nordlicht.de
Det Johr het veer Tieden
Fröhjohr
Ganz lies un sacht un doch mit so veel Kraft,
kommt se an ’t Licht, de ersten Fröhjohrsboten.
Ünner Hecken, achter schulige Ecken,
lüücht se in Sünnenschien, besöcht vun de erste Bien.
De Vogels tiriliert in Bööm un Büsch,
de schönste Tied is weer torüch.
Sommer
De Sünn steiht vull an Heven, de Warms geiht uns in ’t Hart.
Dat grönt un blöht in veele Farben, wi nur de Natur dat molt.
Op Wald un Wieschen wasst neeges Leven ran.
Hoch boben ünner de Wulken treckt de Storch sien Bohn.
Een luuri Wind drifft över Seen un Fleeten,
Sommer is in uns Land.
Harvst
De Kraft to wassen löt nu no, prall füllt stoht de Oohrn dor.
De Bööm hangt vuller Früchte, alln ’s riept un de Gerüche,
treckt övert ganze Land.
Doch de Natur ward möh, hett geven, wat se kunn.
De Buern plögt de Felder, un körter ward de Stunn.
In Farbenpracht geiht de Natur to Roh,
de Harvst is dor, de Bööm stoht kohl.
Een koole Storm weiht üm de Hüüs,
de schöne Tied seggt nu adtschüss.
Winter
De Sünn schient fahl dörcht koole Geäst,
de Wintertied is nu anseggt.
Ne witte Pracht leggt sik op ’t Land,
tofroren sünd See un Woterkant.
So hett de Frost nu dat Regeern,
een swore Tied för Minsch un Tieren.
Is doch een Wunner — de Natur,
wi levt in ehr, in ehre Spur.
Dat Fröhjohr is dor
De Sünn strohlt nur so vun Heven. Ingo Struck sitt mit sien Fruu an den Fröhstücksdisch. Dörch ehr Köökenfinster künnt se in den grooten Gorten kieken.
»Hüüt geiht dat ruut,« meent Ingo. »Is herrli Weder. Du Alma, kannst jo all mol de Blomenrabatten lüften.«
»Dat musst du mi nich seggen, Ingo. Toerst kümmt mien Huushalt, dor gifft dat ok wat optorühmen.«
»Dat kannst du doch mol liggen lotten.«
»Ok wenn wi nu Rentner sünd, verlot ik so nich dat Huus, wenn dor een kümmt.«
He kiekt ehr an. »Wokeen sall dor denn wohl kommen, sünd doch all to Arbeit.«
Ingo klamottet sik an, is doch noch scharpe Luft. He hett sik vörnommen, mang de Büscher to rüümen, Loof to harken, de Winter hett so sien Spuren achterlotten. He is all mächtig in de Gang, un ward all sweeten, as Almut ruut kümmt. Nee, will se no ’n Nordpol? So wie se sik anplünnert hett, ward se sik kuum bücken künnen.
»Mensch Almut, wat sall dat, so kannst du di jo kuum bewegen.«
»Lot mi man in Roh, sünst sitt ik wedder mit mien Rüüch to.«
Se wüllt sik dat jo beide nich ingestohn, over dat ganze Huus, de groote Gorten, dat ward doch all een beeten veel. Se sünd jüss so richtig inde Gang, as een vun de Gortenport her röpt: »Ingo, Almut.«
Dat hett jüss no fehlt, ehr Cousin Hanne uut Nübbel. In Kopp slöcht dat bi Almut Kapeister. Hanne geiht jo nich glieck wedder weg, de bliff bit ovends.
»Ach Hanne, dat is jo nu mol nett.«
In Stillen wünscht se ehr tum Düvel.
»Nu, dat ji grode bi den Gorten sünd, kunn ik jo nich weeten.«
Almut meent: »Möökt doch nix, Hanne.«
Ingo geiht op ehr to. »Kannst jo mit hölpen, Almut hett seeker noch oll Gortentüüch för di.«
Dor mit har se nich reekend. »Ingo, sied mi nich bös, ik wull nur gooden Dag seggen. Weest, ik will noch no Oschlo un inkööpen.«
»So,« meen Almut. »Ik wull jüss opholln un Meddag mooken, gifft wat Leckeret, over wenn Du wieder musst, schood.«
Dor mit har se nich reekend, in Gorten arbeiten, ne, dacht Hanne, over de goode Köök vun Almut har se jo gern hat. Dat is ehr een Lehr, so gau ward se nich wedder lögen.
De Inlodung
»Claudia, Claudia, stell di vör, Unkel Rudi hett uns inlod.«
»Unkel Rudi, de wohnt doch in Flensbuch, richti?«
»Jo.«
Vera Clausen levt mit Claudia, ehr dörtein jöhri Dochter, alleen. Jan, wat ehr Mann weer, is vör tein Johr bi Nacht un Nebel afhaut. Wat vun em bleven is, is Claudia un een Huupen Schulden, de se nu over all afbetohlt hett. Claudia over is ehr een un alln ’s. Goot, dat se dor is, se möökt ehr veel Freud in den sünst doch tämli sworen Olldag.
Dat Wuchenend is dor un af geiht dat no Flensbuch. Se föhrt mit de Bohn, denn för een Auto reekt dat Geld achter un vörn nich. Sünd Harvstferien un nich so veel Lüüd op de Bohn. An Bohnstieg steiht Unkel Rudi. He is Veras Broder un levt alleen, he is nienich verheirot weest.
»Man Mama, wat hett de denn för Klamotten an?«
»Claudia, Unkel Rudi kennt dat nich so.«
»Hallo, mien Rudi.«
Vera drückt em hartli. He dreiht sik no Claudia üm.
»Büst Du groot woren, Claudia.«
He will ehr drücken, over se bewegt sik so, dat dat nich geiht, he rüükt so komisch. Een Auto hett he over, un dat rüükt jüss so. He mutt no tanken.
»Also Mama, wenn dat in sien Wohnung ok so rüükt, sloop ik op ’n Rosen.«
»Still, wi kriegt dat schon.«
Vera hett ok markt, dat dat mit Rudi nich so ganz koscher is.
In sien Gorten blöht de Rosen no herrli, ok dat anner
