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So sinnlich und verboten
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eBook197 Seiten2 StundenBaccara

So sinnlich und verboten

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Über dieses E-Book

Diese Frau bedeutet Ärger! Das spürt Chase Love ganz deutlich, als Teagan Burns sein Architekturbüro betritt. Die vermögende New Yorker Schönheit hat sich in den Kopf gesetzt, ein historisches Haus in seiner Heimatstadt Charleston zu kaufen und es zu einem Frauenhaus umbauen zu lassen. Als Architekt reizt Chase das anspruchsvolle Projekt – und als Mann locken ihn Teagans Eleganz und Sinnlichkeit. Aber die verwöhnte Erbin stellt nicht nur an seine Professionalität höchste Anforderungen …

SpracheDeutsch
HerausgeberCORA Verlag
Erscheinungsdatum20. Juni 2023
ISBN9783751515658
So sinnlich und verboten
Autor

Cat Schield

<p>Cat Schield lebt gemeinsam mit ihrer Tochter, zwei Birma-Katzen und einem Dobermann in Minnesota, USA und ist die Gewinnerin des Romance Writers of America 2010 Golden Heart® für romantische Serienromane. Wenn sie nicht gerade neue romantisch-heiße Geschichten schreibt, trifft sie sie sich mit ihren Freunden um auf dem St. Croix River zu segeln. Auch in der Karibik und Europa ist sie gerne unterwegs und erkundet neue Gewässer.</p>

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    Buchvorschau

    So sinnlich und verboten - Cat Schield

    IMPRESSUM

    BACCARA erscheint in der Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH, Hamburg

    © 2022 by Catherine Schield

    Originaltitel: „The Trouble with Love and Hate"

    erschienen bei: Harlequin Enterprises Ltd., Toronto

    in der Reihe: DESIRE

    Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.

    © Deutsche Erstausgabe in der Reihe BACCARA, Band 2294 06/2023

    Übersetzung: Simone Wolf

    Abbildungen: Harlequin Books S.A., alle Rechte vorbehalten

    Veröffentlicht im ePub Format in 06/2023 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.

    E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck

    ISBN 9783751515658

    Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

    CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

    Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:

    BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, TIFFANY

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    1. KAPITEL

    Chase Love saß auf dem Büro-Sofa, seine schlafende zweijährige Nichte auf dem Schoß. Ihre ältere Schwester lag auf dem Boden und runzelte konzentriert die Stirn, während sie mit knallbunten Stiften ihr Lieblingsmalbuch bearbeitete.

    Am Konferenztisch auf der anderen Seite des Raums telefonierte die Immobilienmaklerin Sawyer Thurston und versuchte wieder einmal, zu einer Einigung mit Chases jähzornigem Cousin zu kommen. Vor zehn Jahren hatte Rufus Calloway ein heruntergekommenes Haus in Charleston geerbt, das für Chases Mutter Erinnerungswert hatte. Seitdem versuchte Maybelle Love, Rufus, der sich mit der Familie zerstritten hatte, davon zu überzeugen, ihr das leer stehende Gebäude zu verkaufen.

    „Ist mir völlig egal, wie viel die bieten!, war Rufus’ wütende Stimme deutlich durch den Lautsprecher des Handys zu hören. Danach musste er aufgelegt haben, denn Sawyer seufzte frustriert. „Also, das war ein eindeutiges Nein.

    „Stimmt."

    Die vierjährige Annabelle merkte sofort, dass es mit den Geschäften fürs Erste vorbei war, sprang wie ein blonder Blitz vom Boden auf und hüpfte auf Sawyer zu. „Guck mal, was ich gemalt habe."

    „Wow! Chases langjährige Freundin kauerte sich auf den Boden, um die Zeichnung zu bewundern. „Das ist wirklich schön geworden. Darf ich das in meinem Büro aufhängen, wenn du fertig bist?

    „Oh, ja." Annabelle freute sich immer, wenn jemand ihre Kunstwerke lobte, und schleppte das Malbuch zurück zu der Schachtel mit den Stiften. Während sich seine Nichte wieder ihrer Kunst widmete, wandte Chase sich Sawyer zu.

    „Was machen wir jetzt?", fragte er und zeigte dabei auffordernd auf den freien Platz neben sich.

    Sawyer kam zu ihm herüber, ließ sich auf dem Sofa nieder und schaute ihn grimmig entschlossen an. „Rufus wird das Haus an niemanden aus deiner Familie verkaufen."

    „Ich werde nicht aufgeben."

    „Ich weiß. Es ist nur, dass es Gerüchte gibt, dass seine finanzielle Lage sich verschlechtert hat. Er wird das Haus also irgendjemandem verkaufen, und das wird keiner aus deiner Familie sein. Aber ich hätte vielleicht einen Interessenten, mit dem sowohl Rufus als auch deine Mom einverstanden sein könnten."

    Chase gefiel der Gedanke überhaupt nicht, dass das Grundstück der Calloways nicht seiner Familie gehören sollte. „Meine Mom will das Haus wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzen. Wenn wir es nicht erwerben können, müssen wir einen Käufer finden, der die historische Bedeutung des Gebäudes begreift. Sie wäre todtraurig, wenn es abgerissen würde."

    „Ich weiß. Sawyer und er hatten dieses Gespräch schon zu oft geführt. „Die betreffende Person würde gerne ein historisches Gebäude restaurieren. Sobald ich hörte, dass Rufus verkaufen will, habe ich sie angerufen und ihr alles erzählt.

    „Du hast schon mit jemandem gesprochen? Chase war nicht gerade begeistert von dieser Entwicklung, aber er mochte Sawyers pragmatische Art. Seine Mutter wollte das Haus unbedingt haben und weigerte sich, über Alternativen nachzudenken. „Mit wem denn?

    „Jemand, der neu in der Gegend ist, erwiderte Sawyer. „Aber sie hat eine enge Verbindung mit einer der ältesten Familien in Charleston, fügte sie hastig hinzu, als Chase die Stirn runzelte.

    Irgendetwas an Sawyers ausweichenden Antworten machte ihm Sorgen. „Wer ist es?", wiederholte er die Frage in leicht drohendem Ton.

    „Teagan Burns." Sawyer wich sorgfältig seinem Blick aus.

    „Ethans Cousine? Der Vorschlag machte Chase sprachlos. Seitdem diese Frau aus der New Yorker High Society vergangenen Monat in Charleston aufgetaucht war, machte sie Chases bestem Freund Ethan Watts nichts als Ärger. „Auf gar keinen Fall.

    „Ach komm schon. Sie ist genau die Art von Klientin, mit der du am liebsten arbeitest. Leidenschaft für Restaurierungen. In Sawyers Wangen bildeten sich Grübchen. „Unbegrenzte Finanzmittel, versuchte sie ihn aus der Reserve zu locken.

    Chase kümmerte sich nicht um Sawyers Spott. Über diesen Vorschlag wollte er nicht einmal nachdenken. „Du hast unkompliziert vergessen", entgegnete er mürrisch.

    „Ich finde sie vernünftig, klug und ziemlich sympathisch. Und ich habe ihr schon vorgeschlagen, sich für dieses Projekt mit dir zusammenzutun."

    Chase schüttelte den Kopf. „Das funktioniert niemals."

    „Nun gib deinem Herzen doch mal einen Stoß. Sawyers blau-graue Augen funkelten vor Begeisterung. „Sie ist klug, ehrgeizig und weiß genau, was sie will. Sie hat Fehler gemacht, aber ich glaube nicht, dass sie ein schlechter Mensch ist. Du weißt, warum sie sich für das Calloway-Haus interessiert, oder?

    „Weil sie ein historisches Gebäude restaurieren will."

    „Und weil sie einen Ort für Frauen schaffen will, die aus Situationen fliehen wollen, in denen sie häuslicher Gewalt ausgesetzt sind."

    Eins musste man Sawyer lassen, sie wusste genau, wo seine wunden Punkte waren. Seine ältere Schwester hatte mehrere Jahre lang eine gewalttätige Beziehung geführt. Sie hatte ihre Situation sorgfältig vor der Familie geheim gehalten, und Chase hatte sich nie verziehen, dass er die Zeichen damals nicht erkannt hatte.

    „Deswegen ist sie auf der Suche nach einem Haus mit mehreren Wohnungen, fuhr Sawyer fort. „Ich habe ihr mehrere Häuser in der Innenstadt gezeigt, aber das Calloway-Haus war das erste, das sie auf Ideen gebracht hat.

    „Also hat sie es gesehen?" Der schlechte Zustand des Gebäudes schreckte mögliche Käufer schon seit zehn Jahren ab.

    „Nur die Fotos im Dossier. Das Haus selbst wollte ich ihr demnächst zeigen. Sawyer beugte sich vor. „Mir ist schon klar, dass du und deine Mom unbedingt ein Mitspracherecht bei der Restaurierung haben wollt, und Teagan möchte hier in der Gegend etwas Gutes tun. Auf diese Weise würden alle gewinnen.

    „Ich sehe nur eine verschlagene Unruhestifterin, die vorhat, die Dinge so zu verdrehen, dass sie dabei besser aussieht. Chase konnte sich nicht vorstellen, Teagan als Kundin anzunehmen. „Überleg doch mal, wie sie intrigiert hat, um Ethan aus seiner Position bei Watts Shipping zu verdrängen, und dann hat sie auch noch versucht, ihre Schwester in ihre Intrige hineinzuziehen.

    „Sie hat zugegeben, dass sie sich gründlich verrechnet hatte. Sie wollte unbedingt in ihre Herkunftsfamilie aufgenommen werden, als sie nach Charleston gekommen ist, und hat nicht einkalkuliert, wie nah die Watts’ sich stehen und wie sie zusammenhalten. Sie ist sehr traurig, weil alle so wütend auf sie sind."

    Ethans Familie hatte jahrelang nach der verlorengegangenen Erbin gesucht und sie schließlich mithilfe eines DNA-Tests gefunden. Ihre Ankunft in Charleston war mit Spannung erwartet worden. Soweit Chase wusste, war Teagan jedoch nicht daran interessiert, eine Beziehung mit ihrer Familie in Charleston aufzubauen. Stattdessen hatte sie sich in den Kopf gesetzt, die nächste CEO des Familienunternehmens Watts Shipping zu werden, eine Position, von der Ethan immer angenommen hatte, dass er sie eines Tages besetzen würde. Um das zu erreichen, hatte Teagan die bestehende Sympathie zwischen Ethan und ihrer Adoptivschwester gefördert, ohne zu bedenken, dass die beiden sich wirklich ineinander verlieben könnten oder dass Sienna sich auf Ethans Seite stellen würde.

    „Hör dir doch wenigstens an, was sie zu sagen hat", schlug Sawyer vor.

    Chase war nicht überzeugt. „Wie habt ihr euch kennengelernt?"

    „Durch Poppy, kurz nachdem Teagan in die Stadt gekommen ist. Lange bevor die Sache mit Ethan aufgeflogen ist. Poppy Shaw war Ethans Cousine. Es sprach Bände darüber, wie sehr Teagan es sich mit ihrer Familie in Charleston verscherzt hatte, dass sich nicht einmal Poppy, ein Freigeist von nachsichtigem Charakter, für sie einsetzen wollte. „Ich habe ihr einen Haufen Häuser gezeigt, die renovierungsbedürftig sind, aber keins von denen entsprach so richtig ihren Bedürfnissen. Ich glaube, das Calloway-Haus wäre perfekt.

    Nicht Teagan Burns. Mit dieser Partnerschaft würde er seinen besten Freund gegen sich aufbringen, und Chase traute ihren angeblich gemeinnützigen Absichten nicht.

    „Nein."

    Sawyer kniff die Augen zusammen. „Warum nicht?"

    „Weil sie aus New York ist."

    Die Maklerin seufzte entnervt. „Was tut das denn zur Sache?"

    „Wir reden hier vom Haus meiner Familie. Sie kennt doch die Geschichte überhaupt nicht …"

    „In New York gibt es eine Menge historische Gebäude."

    „Gebäude, die abgerissen werden, um Platz für moderne Wolkenkratzer zu schaffen."

    „Du kennst die Frau überhaupt nicht. Warum hörst du dir nicht an, was sie zu sagen hat? Als er ihr nicht sofort widersprach, musterte Sawyer ihn nachdenklich. „Ich habe in einer Viertelstunde einen Termin mit ihr bei dem Haus.

    Es sah so aus, als ob Teagan Burns die neue Besitzerin des Calloway-Hauses werden würde, egal ob er an Bord war oder nicht. Zähneknirschend schaute Chase erst auf das schlafende Kind auf seinem Schoß und dann auf das kleine Mädchen, das die Zunge zwischen die Zähne gesteckt hatte, während es hochkonzentriert einen Comic-Alligator ausmalte. Was sollte er mit seinen Nichten machen? Nola kam ihre Töchter frühestens in einer Stunde abholen.

    „Nimm die beiden einfach mit", sagte Sawyer, als könne sie seine Gedanken lesen.

    „Zu einem Geschäftstermin?"

    „Also ist es jetzt ein Geschäftstermin? Sawyer wirkte erfreut. „Das würde ja bedeuten, dass du tatsächlich darüber nachdenkst, das Projekt mit Teagan zusammen zu machen.

    Tat er das? Wahrscheinlich brauchte sie sowieso nur einen Blick auf das verfallene viktorianische Gebäude zu werfen, um entsetzt abzulehnen. Der Zustand des Hauses und der Umfang des Projekts hätten selbst dem erfahrensten Bauunternehmer Angst gemacht. Er bezweifelte, dass eine New Yorker High-Society-Lady, die sich hier in der Stadt nicht auskannte, die Nerven für eine umfassende Restaurierung mitbrachte.

    „Das bedeutet, gab Chase unwillig zurück, „dass ich versprochen habe, das Haus der Familie meiner Mutter zu retten.

    Sein ungutes Gefühl hielt immer noch an, als er fünfzehn Minuten später vor dem alten Haus anhielt, das nun Rufus Calloway gehörte und vor dem bereits ein SUV mit weißer Metalliclackierung parkte. Auf dem Bürgersteig neben dem Auto stand eine gertenschlanke blonde Frau, die ihm den Rücken zukehrte.

    Teagan Burns.

    Sie war zwar schon seit Wochen in Charleston, aber Chase hatte noch keine Gelegenheit gehabt, sie kennenzulernen. Er biss die Zähne zusammen und nahm die Frau näher in Augenschein. Sie trug ein eng anliegendes cremefarbenes ärmelloses Kleid und hatte sich eine große Designerhandtasche in die linke Ellenbogenbeuge gehängt, sodass man sah, wie durchtrainiert ihre Arme waren. Ihre sanft gewellten blonden Haare fielen ihr bis zur Taille hinab. Sie wirkte gepflegt und kultiviert und schien überhaupt nicht zu dem heruntergekommenen grauen Haus zu passen.

    Annabelle war während der zehnminütigen Fahrt eingeschlafen und grummelte, als Chase sie aus dem Kindersitz hob und auf dem Boden absetzte. Hazel hingegen hatte sich während ihres Schläfchens vorhin erholt und wollte unbedingt loslaufen.

    Sawyer war noch nicht da, als Chase – flankiert von seinen Nichten – die Straße überquerte und auf die New Yorkerin zuging. „Teagan Burns?"

    Teagan drehte sich um und sah Chase mit großen Augen an. Etwas Animalisches und Erotisches flammte in ihrem Blick auf, und für einen Moment vergaß er die Straße und seine Nichten.

    „Ich bin Chase Love."

    „Hallo." Ihre atemlose Begrüßung und ihr bezauberndes Lächeln raubten ihm für einen Augenblick die Orientierung.

    Ewan hatte ihm Fotos von Teagan Burns gezeigt, als sich herausstellte, dass sie die lange verschollene Tochter seiner Tante Ava war, aber diese Fotos waren ihr nicht gerecht geworden.

    „Sawyer Thurston ist eine Geschäftspartnerin von mir. Sie hat erwähnt, dass Sie sich für

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