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Wyatt Earp 109 – Western: Tod dem Tex
Wyatt Earp 106 – Western: Die Flanangans
Wyatt Earp 7 – Western: Hölle in Wichita
eBook-Reihen30 Titel

Wyatt Earp

Bewertung: 5 von 5 Sternen

5/5

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Über diese Serie

"Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen!

vielen, vielen Dank für die zahllosen Briefe, die mich in den letzten Wochen erreichten. Yeah, Freunde, ich ahnte damals, als ich mit den Arbeiten an der Roman-Reihe Wyatt Earp begann, ganz sicher nicht, welchen Erfolg – und welchen Wirbel sie entfalten würde. Er ist ihnen zu groß geworden, den anderen, der Western peace office Earp. Nun suchen sie seinen Namen und seine Popularität zu verunglimpfen. Dies alles ist nicht neu; als Karl Mays Old Shatterhand zu bekannt wurde, tauchten liebe Zeitgenossen auf, die ihn angifteten. Das alles erlebt nun der tote Wyatt Earp. Er liegt drüben an der Westküste Amerikas auf den Hills of Eternity von San Francisco und kann sich nicht mehr wehren. Aber er hat eine ganze Armee von Freunden gefunden, die zu ihm stehen. Ein junger Mann aus Stuttgart schrieb mir. »… und wenn sie ihn hier in unseren wildwütigen Germany mit Steinen bewerfen würden, ich bleibe auf seiner Fährte, weil sie gut und sauber ist. Und weil er – wie er in Ihren Geschichten durch den Westen streift – ein charaktervoller Mann ist, zu dem wir sehr wohl aufschauen dürfen!« Der junge Mann aus Stuttgart hat es richtig empfunden. Es ist im Grunde das, was mir fast aus all Euren Briefen entgegengerufen wird: Wir wollen unseren Wyatt Earp behalten! Auch wenn das anderen Leuten nicht paßt. Seid ohne Sorge, Freunde, wir reiten weiter – und der Trail des Missouriers ist noch längst nicht zu Ende. Er geht jetzt erst dem Mittelpunkt seiner spannenden Erlebnisse entgegen. Ich werde Euch weiter berichten. Und Ihr dürft mir glauben, daß mich der ganze Sturm um Wyatt Earp in die sonst wohl kaum mögliche Lage gebracht hat, die Treue und Zustimmung meiner großen Leserschar vor Augen geführt zu bekommen. Thanks, Boys! Unser Marshal wird weiterleben – und die Straßen in Amerika werden weiterhin seinen Namen in Ehren tragen.
SpracheDeutsch
HerausgeberKelter Media
Erscheinungsdatum4. Apr. 2017
Wyatt Earp 109 – Western: Tod dem Tex
Wyatt Earp 106 – Western: Die Flanangans
Wyatt Earp 7 – Western: Hölle in Wichita

Titel in dieser Serie (100)

  • Wyatt Earp 7 – Western: Hölle in Wichita

    7

    Wyatt Earp 7 – Western: Hölle in Wichita
    Wyatt Earp 7 – Western: Hölle in Wichita

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Am Südwestrand der Stadt Wichita lag der Drythroat-Saloon, die Schenke zur trockenen Kehle. Ida May, die Inhaberin, war eine Frau, die etwas von der Wucht und der Breite eines Bisons an sich hatte. Ihr Mundwerk war in der ganzen Stadt gefürchtet. Eben jetzt stand sie mit hochgekrempelten Ärmeln auf der obersten Treppenstufe nahe der Hoftür und blickte herrisch über die Männer, die in der ersten starken Märzsonne um einen großen Tisch saßen und laut diskutierten. Die Frau zog die Brauen zusammen und kreischte. »Mr. Pierce! Mein Laden heißt wohl ›Zur trockenen Kehle‹ – das will aber nicht besagen, daß die Kehle trocken bleiben soll!« Ein großer schwerer Mann mit verlebtem Gesicht und grünen Augen richtete sich auf, steckte die Daumen unter die Ausschnitte einer giftgrünen Weste und grinste zu der Saloonerin hinüber. »Yeah, Madam, Sie haben es erfaßt! Schicken Sie den Keeper mit fünf Flaschen heraus!« »Fünf?« keifte die Wirtin. »Ihr seid doch sieben Männer!« Ein grölendes Lachen schlug ihr entgegen. Die Frau wischte sich übers Gesicht und ging zurück ins Haus. Abel Pierce, in ganz Texas und halb Kansas als »Shanghai-Pierce« bekannt, ließ seine schwere behaarte Faust auf die Tischplatte fallen. Dann zupfte er mit der Linken seinen Schnauzbart und fletschte seine gelben Zähne. »Eine ulkige Zwiebel, die Alte!

  • Wyatt Earp 109 – Western: Tod dem Tex

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    Wyatt Earp 109 – Western: Tod dem Tex
    Wyatt Earp 109 – Western: Tod dem Tex

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Casa Grande. Eine Stadt mit tausend Einwohnern. Die Mainstreet verlief gerade von Westen nach Osten. Genau in ihrer Mitte lag die Arizona-Bank. Ein zweigeschossiges Gebäude aus rotem Stein. Seit siebenundzwanzig Jahren gehörte es James Cornfelder. Der Bankier war der Sohn deutscher Einwanderer, die vor einem Vierteljahrhundert im Kampf gegen die Apachen umgekommen waren. Cornfelder, ein Mann in der Mitte der Fünfziger, hatte sich von der Pike auf hochgearbeitet. Er war ein rechtschaffener Mann, der Geld an die Rancher verlieh und sich damit ein Vermögen gemacht hatte.

  • Wyatt Earp 106 – Western: Die Flanangans

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    Wyatt Earp 106 – Western: Die Flanangans
    Wyatt Earp 106 – Western: Die Flanangans

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Es war gegen halb neun, als sie die Stadt verließen. Sie ritten nach Nordwesten dem Lue Lon River entgegen. Jeder war mit seinen Gedanken beschäftigt. Würden sie am Fluß den Mann treffen, den die Banditen dort erwartet hatten? Und wer war der Mann? War es der große Boß der Galgenmänner? Wyatt Earp wagte nicht, daran zu glauben. Aber die Banditen hatten einen wichtigen Mann von der Grenze her erwartet. Und der mußte abgefangen werden. Wortlos ritt Doc Holliday neben dem Missourier Earp her. Da Wyatt die Wegrichtung kannte, kamen sie sehr schnell vorwärts.

  • Wyatt Earp 112 – Western: Schüsse in Fleggers Bar

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    Wyatt Earp 112 – Western: Schüsse in Fleggers Bar
    Wyatt Earp 112 – Western: Schüsse in Fleggers Bar

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Es war um elf Uhr am Vormittag. Über Tombstone lag rosarotes Dezemberlicht, das die Häuser seltsam unwirklich aussehen ließ. Am Ende der Vierten Straße, da, wo schon die Miner Camps anfingen, lag seit drei Jahren in einem der letzten Häuser Fleggers Bar. Es war eine schmalbrüstige Schenke, die der Österreicher John Flegger zusammen mit seinem Bruder Billy führte und die in der Stadt nicht eben den besten Namen hatte. Ganz im Widerspruch zu ihrem Ruf standen die Getränke, die die Fleggers führten: sie hatten beispielsweise den besten Brandy weit und breit, und man mußte schon in den Crystal Palace gehen, um einen ähnlichen Tropfen genießen zu können, nur, daß man da fast das Doppelte dafür ausgeben mußte.

  • Wyatt Earp 103 – Western: Angst vor Phin

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    Wyatt Earp 103 – Western: Angst vor Phin
    Wyatt Earp 103 – Western: Angst vor Phin

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Der Tod des Richters war beschlossene Sache. Und was die Galgenmänner einmal beschlossen hatten, führten sie auch durch – um jeden Preis. Der eine der beiden Männer, die diesen Auftrag durchzuführen hatten, steckte im Gefängnis von Tombstone. Es war der Mestize Batko. Wyatt Earp hatte ihn ins Jail bringen lassen. Und dieses Jail wurde von Jonny Behans Helfer Imre Koreinen bewacht. Als der Bandit Halman Somers, der von dem Boß der Galgenmänner den Auftrag hatte, den Richter zu töten, in der Nacht in die Stadt einritt, suchte er Rozy Gingers Bar auf.

  • Wyatt Earp 100 – Western: Die Galgenmänner

    100

    Wyatt Earp 100 – Western: Die Galgenmänner
    Wyatt Earp 100 – Western: Die Galgenmänner

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Der Tag, an dem es geschah, war der 4. Oktober 1883… Über der kleinen Ranch, sieben Meilen vor der Arizonastadt Kom Vo, lag greller Mittagssonnenschein. Die drei Pferde im Corral hatten Schutz gegen die sengende Glut des orangefarbenen Feuerballs unter den verwitterten Resten eines Überdaches gesucht. Müde trottete ein zottiger Hund über den Hofplatz der Scheune zu.

  • Der Trick des Regenmachers: Wyatt Earp 138 – Western

    138

    Der Trick des Regenmachers: Wyatt Earp 138 – Western
    Der Trick des Regenmachers: Wyatt Earp 138 – Western

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Es flimmerte über dem gelben Sand. Weißglühend und gleißend schleuderte der Feuerball aus dem azurfarbenen Arizonahimmel eine infernalische Hitze auf das ausgedörrte Land. Die Grasbüschel schienen mehr und mehr in sich zusammenkriechen zu wollen, und selbst die zähen Mesquitesträucher hatten sich niederbeugen lassen von der wabernden Sonnenglut. Nur dem Sand schien die Hitze nichts anhaben zu können. Im Gegenteil, er schien mit ihr befreundet zu sein und alles auffressen zu wollen, was da noch zu existieren versuchte. Durch das ausgetrocknete Flußbett des kleinen Indian-Creek trottete ein Mann mit gesenktem Kopf. Die Arbeit vieler Jahrzehnte hatte seinen breiten Rücken krumm gemacht. Er trug einen mißfarbenen Hut mit ausgefranster Krempe, ein graues Kattunhemd und graubraune Levishosen, die von zerfetzten Hosenträgern fast unter den Achseln festgehalten wurden. Seine Stiefel waren vom pulverfeinen Sand gelb gepudert. An der rechten Hüftseite trug der Mann in einem Halfter an einem dünnen Riemen einen uralten Revolver. Es war ein schnauzbärtiger Mann mit tiefbraunem faltenzerfurchtem Gesicht. Schritt um Schritt stapfte er durch das öde Flußbett vorwärts. Ein trostloser Anblick, trostlos wie das Land ringsum. Nach etwa einer Dreiviertelstunde verließ der Mann das Flußbett, stieg auf das niedrige Ufer hinauf, blieb stehen und beschattete die Augen mit der linken Hand. Vor ihm lag nur flimmerndes Land, das hier jedoch von dem zähen Mesquitegras stark durchsetzt war und sich an einer Hügelkette ostwärts zog. Die Sonne hatte hier nicht die gleiche Kraft wie auf der ausgedörrten Südwestseite des Hügels, wo auch das zäheste Gras der Erde, nämlich eben Mesquite, völlig verbrannt worden war. Der Mann schritt noch etwa

  • Wyatt Earp 102 – Western: Ike Clanton

    102

    Wyatt Earp 102 – Western: Ike Clanton
    Wyatt Earp 102 – Western: Ike Clanton

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Sternklare Nacht lag über Tombstone. Von der Fremontstreet her schlichen sich zwei Männer mit kleinen, gedrungenen Mexikanergestalten durch eine Quergasse der Allenstreet zu. Dicht an den Häuserfronten entlang, jede Türnische und jeden Schlagschatten ausnutzend, erreichten sie die Ecke der Bank of Tombstone. Hier blieben sie lauschend stehen. Dann nahm der eine ein kräftiges Stoffstück aus der Tasche, tauchte es kurz in eine Pferdetränke und rieb es dick mit Schmierseife ein.

  • Wyatt Earp 8 – Western: Der Sternsporenreiter

    8

    Wyatt Earp 8 – Western: Der Sternsporenreiter
    Wyatt Earp 8 – Western: Der Sternsporenreiter

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Es war an einem kristallklaren Wintertag, als Jim Hunter ihn zum erstenmal sah. Und irgendwie hatte Jim gefühlt, daß es kein gewöhnlicher Augenblick war, als der Reiter unten aus der Talsenke auftauchte und auf ihn zukam. Er hatte ein tiefbraunes, eckiges Gesicht und harte graue Augen. Die Brauen schienen über der Nase zusammengewachsen zu sein. Die Nase war kurz und kantig. Der Mund breit, fest und an den Winkeln heruntergezogen. Weit schob sich das große Kinn nach vorn. Der breitkrempige graue Hut war vorn ein wenig aufgeschlagen – und eigentlich war es nur das, was Jim an dem Fremden gefiel. Es war das einzige Freundliche, Offene an dem Reiter. Er steckte in abgetragener Weidekleidung, trug einen patronengespickten Waffengurt und auf der rechten Seite einen großen Revolver im Halfter. Im Scabbard, der steil nach unten zeigte, steckte eine 44er Winchester. Es war eigentlich nichts Besonderes an diesem Mann. Nicht einmal sein Pferd war wert, länger als einen Augenblick angesehen zu werden; es war ein hochbeiniger Grauschimmel, kaum seine dreißig Dollar wert. Wie gesagt, es war nichts besonders Auffallendes an dem Reiter, und dennoch hatte der Cowboy Jim Hunter ein merkwürdiges Gefühl beim Anblick des Fremden. Der war jetzt bis auf fünf Yards an den Zaun herangekommen, hinter dem Jim auf seinem Sattel am Boden hockte. Die schiefergrauen Augen des Fremden prüften das Gesicht des jungen Weidereiters. Dann öffnete er die Lippen und fragte mit einer rauhen, schnarrenden Stimme: »Hallo! Gehören Sie zur Moonranch?« Jims blaue Augen ruhten forschend auf dem Reiter. Dann nickte er: »Yeah –«

  • Wyatt Earp 104 – Western: Behans Rache

    104

    Wyatt Earp 104 – Western: Behans Rache
    Wyatt Earp 104 – Western: Behans Rache

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Im Osten kroch schon das Morgengrauen über den Horizont. Aber in den Winkeln der Straßen von Tombstone nistete noch die Nacht. Aus einzelnen Kaminen zogen schon schwefelgelbe Rauchfäden in den Himmel. Von Südwesten her trottete auf müdem, schweiß- und staubbedecktem Gaul ein Reiter auf die Stadt zu: ein untersetzter, kleiner Mann mit schmalen Schultern, überlangen Armen, hagerem, bärtigem Gesicht und einem Augenpaar, das etwas Asiatisches an sich hatte. Der Mann mochte Mitte Vierzig sein, trug einen grauen Schlapphut, dessen Krempe staubbedeckt war, eine graue Joppe, die ebenfalls völlig von Staub überzogen war, und einen patronengespickten Waffengurt, der tief über dem linken Oberschenkel einen großen Smith & Wesson Revolver hielt.

  • Im Tal der grauen Wölfe: Wyatt Earp 130 – Western

    130

    Im Tal der grauen Wölfe: Wyatt Earp 130 – Western
    Im Tal der grauen Wölfe: Wyatt Earp 130 – Western

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Als er auf den Ranchhof geritten kam, blickten die Cowboys auf und musterten ihn aus erstaunten Augen. Er hatte eine olivfarbene Haut und dunkle Kohlenaugen. Sein gutgeschnittenes Gesichtsoval war bis zu den Wangenknochen von blau-schwarzem Haar umrahmt. Es hätte ein schönes Männergesicht sein können, wenn nicht der grausame Zug um den Mund gewesen wäre. Das Gesicht aber war es nicht, was die Männer auf dem weiten Ranchhof aufblicken ließ – es war die Aufmachung des Reiters, sein weißes Pferd, seine Haltung. Wo kam in einem so staubigen Land, neunzig Meilen westlich von Santa Fé vor den Abhängen der Satan Mountains, ein so aufgeputzter Gent her? Und vor allem: Was suchte solch ein Mensch auf einer Viehranch, auf der es nichts als Staub, Knochenarbeit und heisere Flüche gab? Der Fremde ritt durch das Tor in einer Haltung, als sei er nicht irgendein Ankömmling, sondern der Boß dieser Ranch. Der pockennarbige Hanc Harrison, der seit Jahren als Vormann auf der G-Ranch arbeitete, vermochte sich eines unerklärlichen düsteren Gefühls in der Magengrube beim Anblick des Fremden nicht zu erwehren. Wie hätte er auch ahnen können, wer da gekommen war! Wie hätte er wissen können, wen ein unbegreifliches Geschick auf den stillen Hof der G-Ranch geschickt hatte. Der Mann stieg neben dem Brunnen vom Pferd, warf dem neunzehnjährigen Peon Larry Tubb die Zügel seines Tieres zu und befahl in herrischem Ton: »Bring den Gaul in den Corral, Amigo!« Der Peon trottete tatsächlich mit dem Schimmel davon. Und keiner der Cowboys, die ihre Arbeit unterbrochen hatten, sagte ein Wort. Der Fremde blickte einen

  • Der Mann, der stehend sterben wollte

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    Der Mann, der stehend sterben wollte
    Der Mann, der stehend sterben wollte

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Fahler Mondschein lag über dem Hochplateau der Peloncillo-Mountains. Hin und wieder wurde er von vorüberhuschenden Wolkenschatten verdüstert. Der Wind trieb den Flugsand mit einem pfeifenden, schmirgelnden Geräusch an den Gesteinsbrocken entlang, die hier wie skurrile Türme aus dem sandigen Boden ragten. Am Ufer eines ausgetrockneten Seebeckens hielten zwei Reiter. Der eine war ein hochgewachsener Mann mit breiten Schultern, schmalen Hüften, einem schwarzen Stetsonhut und einem dunklen, markant-männlich geschnittenen Gesicht. Er trug ein graues Kattunhemd, das am Hals von einer Samtschleife zusammengehalten wurde. Die Jacke war aus schwarzem, kräftigem Tuch. Ebenso die eng anliegende Hose, die unten breiter wurde und über die Schäfte der hochhackigen Texasstiefel auslief. Er trug einen breiten, patronengespickten Waffengurt, der an jeder Hüftseite einen schweren 45er Revolver hielt. Der Mann saß auf einem hochbeinigen Falbhengst, der von edelster Rasse war. Dieser Mann war niemand anders als der berühmte Marshal Wyatt Earp aus dem fernen Dodge City. Neben ihm auf einem schwarzen Rappenhengst saß ein Mann, der kaum weniger groß war als der Gesetzesmann selbst, aber von bedeutend schlanker Gestalt. Er hatte ein aristokratisch geschnittenes Gesicht, trug einen eleganten schwarzen Hut und einen Anzug, der nach neuester Mode geschnitten war. Sein Hemd war weiß, und schwarz die Samtschleife. Unter der Jacke trug er eine weiße mit goldenen Stickereien besetzte Weste. Hinter den weit zurückgezogenen Schößen seiner Jacke waren die elfenbeinbesetzten Knäufe seiner beiden Revolver vom Kaliber 45 zu sehen. Auch der Name dieses Mannes war im weiten Westen bekannt. Er lautetet: Doc Holliday! Die beiden Westmänner waren aufgebrochen, um den Schlupfwinkel jene Mannes zu suchen, der in der heißen Sandstadt Tombstone eine Bande gründete, die in der letzten Zeit das ganze County mit Verbrechen nur so überschwemmt hatte. In der Stadt gab es keinen Menschen mehr, der noch gewagt hätte, ein lautes Wort über die Desperados fallen zu lassen.

  • Wyatt Earp 111 – Western: Um irischen Hanf

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    Wyatt Earp 111 – Western: Um irischen Hanf
    Wyatt Earp 111 – Western: Um irischen Hanf

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Es war Abend, als er in die Stadt einritt. Er saß auf einem hochbeinigen grauen Wallach. Er hing links ein wenig zurück im Sattel und hatte die Rechte mit dem Zügel etwas angehoben. Jake Lead hatte ein kantiges hageres Gesicht, das von einem schiefergrauen Augenpaar beherrscht wurde. Der Stetson saß ihm tief in der Stirn, fast bis über der Nasenwurzel. Vielleicht wäre nichts Auffälliges an ihm gewesen, wenn ihm nicht die obere Hälfte des linken Ohres gefehlt hätte. Er trug ein verwaschen blaues Hemd, ein mißfarbenes Halstuch und derbes graues Tuchzeug. An der linken Seite des patronengespickten abgeschabten Waffengurts hing ein schwerer 45er Smith & Wesson Revolver.

  • Tramp Donegan: Wyatt Earp 134 – Western

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    Tramp Donegan: Wyatt Earp 134 – Western
    Tramp Donegan: Wyatt Earp 134 – Western

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Es war am späten Nachmittag, als sie die Stadt erreichten. Flimmernd lag die Hitze über den graubraunen Häusern Tombstones und waberte in den Straßen und Gassen. Wyatt Earp, Doc Holliday und Luke Short hatten sich auf der Pferdewechselstation Harpersville aufgehalten, wo in der vergangenen Nacht zwei Galgenmänner aufgetaucht waren. Trotz größter Bemühungen hatte der Marshal keine Spur von den Banditen finden können. Der alte Stationshalter hatte die Reiter nur flüchtig sehen können, und dementsprechend war seine Beschreibung von ihnen, er wußte auch nicht, in welche Richtung sie sich gewandt hatten. Fast schnurgerade jedoch zog sich die unsichtbare Spur der Bande vom Rio Grande del Norte bis in die alte Silberstadt Tombstone. Hatte sich der Big Boß, der gefährliche Anführer der Galgenmännerbande, die in den Südweststaaten auch unter der Bezeichnung Maskenmänner oder Graugesichter berüchtigt war, wieder hierher in die heißeste Ecke Arizonas zurückgezogen? Wie ein Gespenst ritt der Graue Chief durch das Land. Und mit der gleichen großen Schnelligkeit, mit der er immer wieder neue Gefolgsleute aus dem Boden zu stampfen schien, Menschen, die für ihn in die Sättel stiegen, richtete er Unheil an. Der Marshal war schon in El Paso das Gefühl nicht losgeworden, daß der gefährliche Desperado nach Tombstone geritten sein könnte. Jetzt lag die staubige Kistenholzstadt in ihrer ganzen Armseligkeit vor den Reitern. Aus der Ferne war sie nichts weiter als eine groß gewordene Ansiedlung zumeist eingeschossiger Häuser, die vor dem Hintergrund der Blauen Berge einen völlig harmlosen, ja, nichtssagenden Eindruck machten. Und dennoch war es in jeder Beziehung eine glutheiße Stadt, dieses Tombstone! Als sie

  • Wyatt Earp 107 – Western: San Pedro Valley

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    Wyatt Earp 107 – Western: San Pedro Valley
    Wyatt Earp 107 – Western: San Pedro Valley

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Wie Baumstümpfe hoben sich die vier Männer auf der Hügelkuppe gegen den hellen Nachthimmel ab. Der rothaarige Jack Halbot hatte die Fäuste in die Hüften gestemmt und blickte finster auf die Talmulde zu seinen Füßen, in der die kleine Parker Ranch lag. Neben Halbot stand Jimmy Hilton, ein hagerer, sehniger, kaltgesichtiger Bursche von siebenundzwanzig Jahren. Auch er starrte unverwandt auf die Ranch hinunter. Links hinter Halbot stand der einäugige Pat Balthasar. Rechts neben Hilton hatte sich Mike Ferkas aufgebaut, ein übelaussehender Bursche von vielleicht dreißig Jahren, der ein schmutzigweißes Tuch um den Hals gewickelt hatte, das wie ein Verband wirkte. Die vier Männer standen mehrere Schritte von ihren Pferden entfernt und blickten schweigend in die Talmulde hinab.

  • Wyatt Earp 101 – Western: Ritt nach Tombstone

    101

    Wyatt Earp 101 – Western: Ritt nach Tombstone
    Wyatt Earp 101 – Western: Ritt nach Tombstone

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Es war gegen vier Uhr am Morgen, als sie Tucson verlassen wollten. Sie ritten durch die geschlängelte Mainstreet, und als sie das Ende der Stadt fast schon erreicht hatten, hielt der Missourier plötzlich seinen Falben an, nahm ihn zurück und blickte zur linken Straßenseite hinüber, wo er durch eine Häuserritze gegen den fahlen Himmel etwas erkennen konnte, das ihm für einen Moment den Atem stocken ließ.

  • Wyatt Earp 108 – Western: Am Roten See

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    Wyatt Earp 108 – Western: Am Roten See
    Wyatt Earp 108 – Western: Am Roten See

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Sie ritten nach Osten. Von Lordsburg bis hinunter nach Penuelas in Mexiko zog sich eine Gebirgskette über Animas und Clovadale an den Black Points vorbei und hinauf zum Antelope-Paß. Dieser Gebirgszug bildete eine Linie, die sich wie eine Mauer hart von Norden nach Süden durch das Land zog. In diesen Bergen lag der Rote See. Wyatt kannte die Richtung dorthin nur ungefähr, da er einmal in Clovadale und am Black Point gewesen war. Am späten Abend dieses Tages sahen sie in der Ferne auf dem ansteigenden Plateau vor sich im Südosten die Lichter einer Stadt auftauchen. Die beiden schweigenden Reiter hielten darauf zu. Es war eine mittlere Stadt, die zu dieser Abendstunde noch mit Leben und Treiben erfüllt war. Wyatt Earp und Doc Holliday beschlossen, die Nacht hier in der Stadt zu verbringen. Unweit von dem Saloon sahen sie das Schild eines Hotels. Wyatt stieg ab und warf seinem Gefährten die Zügelleinen zu. Als er die niedrige Hotelhalle betrat, sah er rechts an der Rezeption einen jungen Mann stehen, der ihm erwartungsvoll entgegensah. »Ich brauche zwei Zimmer.« »All right, Mister. Pro Zimmer drei Dollar.« »Danke, dann brauche ich kein Zimmer.« Wyatt wandte sich ab. »Warten Sie, Mister!« rief ihm der Bursche nach. »Wir haben natürlich auch einfachere Zimmer.« Der Marshal war stehengeblieben und wandte den Kopf. »Kosten?« »Zwei Dollar.« »Nein, die sind mir noch zu komfortabel.« »Ja, wenn Sie wollen, dann können Sie auch…« »Wenn Sie mir jetzt sagen, daß ich für einen Dollar im Hühnerstall schlafen kann, dann geht's Ihnen schlecht, Boy.« »Nein, nein, wir haben zum Hof hinaus noch zwei kleine, nette Zimmer, wie Sie schon sagten, für

  • Wyatt Earp 123 – Western: Ein Sattel im Schnee

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    Wyatt Earp 123 – Western: Ein Sattel im Schnee
    Wyatt Earp 123 – Western: Ein Sattel im Schnee

    "Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen! Seit Wochen herrschte in Tombstone Grabesstille. Die Galgenmänner-Bande, die die Stadt so lange tyrannisiert hatte, schien sie vom Erdboden verschluckt zu sein. Diese plötzliche Stille hatte etwas Unheimliches an sich. Es war im Februar 1884. Wyatt Earp hatte die ganze Stadt sozusagen auf den Kopf gestellt: ohne jeden Erfolg. Die Galgenmänner waren verschwunden. Und, was nicht weniger bemerkenswert war, die berüchtigten Tombstoner Outlaws hatten sich mit ihnen aus dem Staub gemacht. Phin Clanton, der von Wyatt Earp zusammen mit Galgenmännern am Lue Lon River aufgegriffen worden war, hatte zwei Jahre Straflager aufgebrummt bekommen, war aber, wie man in Tombstone schon nach wenigen Tagen erfuhr, auf dem Transport nach Fort Worth ausgebrochen.

  • Wyatt Earp 125 – Western: Tod im Eis

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    Wyatt Earp 125 – Western: Tod im Eis
    Wyatt Earp 125 – Western: Tod im Eis