In die Berge und zurück: Toni der Hüttenwirt 474 – Heimatroman
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"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte – und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber – Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.
Bürgermeister Fellbacher stand auf und klopfte mit dem kleinen Holzhammer auf die Unterlage. Das Gemurmel verstummte. Alle Augenpaare richteten sich auf ihn. »Hiermit eröffne ich die außerordentliche Sitzung des Gemeinderats von Waldkogel. Danke, dass ihr alle zu der späten Stunde gekommen seid. Ich will es deutlich sagen. Es ist traurig, dass wir uns um diese Zeit treffen müssen, weil wir nur dann die Fenster vom Rathaus öffnen können. Der Lärm, genauer gesagt, der Verkehrslärm und des damit verbundene Chaos, führen dazu, dass man während des Tages nimmer die Fenster auflassen kann. Ihr wisst alle, um was es geht. Seit einer Woche strömen die Reisebusse nur so nach Waldkogel. Der Marktplatz, die Hauptstraße und die Seitenstraßen, sogar die Wald- und Feldwege sind zugeparkt. Es gibt kein Durchkommen mehr. Mir liegen massenhaft Beschwerden vor, von Bauern, die nimmer auf ihre Felder kommen oder deren Hofeinfahrten zugeparkt wurden. Des ist eine Epidemie, die über Waldkogel hereingebrochen ist. Mei, es ist schön, dass wir so einen Touristenzustrom haben, aber was zu viel ist, ist zu viel. Mir reicht es und vielen Waldkogelern auch. Leut', es muss etwas geschehen. So geht des net weiter. Jeden Tag kommen mehr Besucher her, als Waldkogel Einwohner hat. Deshalb müssen wir Maßnahmen ergreifen.
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Buchvorschau
In die Berge und zurück - Friederike von Buchner
Toni der Hüttenwirt
– 474 –
In die Berge und zurück
Friederike von Buchner
Bürgermeister Fellbacher stand auf und klopfte mit dem kleinen Holzhammer auf die Unterlage. Das Gemurmel verstummte.
Alle Augenpaare richteten sich auf ihn.
»Hiermit eröffne ich die außerordentliche Sitzung des Gemeinderats von Waldkogel. Danke, dass ihr alle zu der späten Stunde gekommen seid. Ich will es deutlich sagen. Es ist traurig, dass wir uns um diese Zeit treffen müssen, weil wir nur dann die Fenster vom Rathaus öffnen können. Der Lärm, genauer gesagt, der Verkehrslärm und des damit verbundene Chaos, führen dazu, dass man während des Tages nimmer die Fenster auflassen kann. Ihr wisst alle, um was es geht. Seit einer Woche strömen die Reisebusse nur so nach Waldkogel. Der Marktplatz, die Hauptstraße und die Seitenstraßen, sogar die Wald- und Feldwege sind zugeparkt. Es gibt kein Durchkommen mehr. Mir liegen massenhaft Beschwerden vor, von Bauern, die nimmer auf ihre Felder kommen oder deren Hofeinfahrten zugeparkt wurden. Des ist eine Epidemie, die über Waldkogel hereingebrochen ist. Mei, es ist schön, dass wir so einen Touristenzustrom haben, aber was zu viel ist, ist zu viel. Mir reicht es und vielen Waldkogelern auch. Leut’, es muss etwas geschehen. So geht des net weiter. Jeden Tag kommen mehr Besucher her, als Waldkogel Einwohner hat. Deshalb müssen wir Maßnahmen ergreifen. Ich bitte um Vorschläge.«
Fritz Fellbacher setzte sich. Er trank einen Schluck Bier. Die Mitglieder des Gemeinderats sahen sich an.
Pfarrer Zandler ergriff das Wort.
»Hat schon jemand festgestellt, warum neuerdings so viele Besucher kommen?«
»Heiner, mei, ich werde gleich ungehalten«, rief Fellbacher. »Du weißt ganz genau, warum sie kommen. Alle wollen nur einen Blick auf die Gipfel vom ›Engelssteig‹ und vom ›Höllentor‹ werfen.«
Pfarrer Zandler machte mit beiden Händen eine beschwichtigende Bewegung.
»Fritz, ganz ruhig! Sicherlich weiß ich des. Ich meine, woher kommt der Ansturm? Er muss doch irgendwie organisiert werden.«
»Dazu kann ich etwas sagen«, meldete sich Albert Weisgerber zu Wort, der in Waldkogel ein Sägewerk betrieb. »Heute Mittag war Florian Sondermann bei mir. Er hat des Feuerholz für den Winter bestellt. Dabei sind wir auf des Thema gekommen. Wie ihr wisst, ist der Florian der Chef vom Touristikbüro in Kirchwalden. Er hat die Tage mit seinem Kollegen aus München telefoniert und erfahren, dass verschiedene Reisebüros in München organisierte Busreisen nach Waldkogel verkaufen. Aber des passiert net nur in München, sondern auch in vielen weiteren Städten. Es können also in nächster Zeit noch mehr Touristen kommen. Florian hat herausgefunden, dass dahinter eine Firma für Busreisen steckt. Und jetzt kommt es, die gehört dem Bruder des Produzenten, der hier die Reportage gemacht hat, über unsere schönen Berge.«
»Des war keine Reportage, des war ein Schmarrn«, rief Bürgermeister Fellbacher. »Wenn des stimmt, dann war des nix anderes als ein ganz hinterhältiger Werbetrick.«
Albert Weisgerber nickte.
»Es stimmt, Fritz! Ich habe auch meine Beziehungen. Nachdem der Florian fort war, habe ich ein bissel herumtelefoniert. Des Busunternehmen und die Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft hängen eng zusammen. Und genau seit die Reportage über unseren ›Engelssteig‹ und das ›Höllentor‹ ausgestrahlt wurde, vor zwei Wochen, ist hier die Hölle los.«
Gina stand leise auf. Sie ging zu Fellbacher und flüsterte ihm etwas zu. Er nickte. Sie verließ das Zimmer.
Es dauerte nicht lange, dann kam sie und verteilte einige Ausdrucke an alle Gemeinderatsmitglieder. Die Texte stammten von der Internetseite des Reiseveranstalters. Dort wurden Busfahrten mit geistlicher Begleitung nach Waldkogel angeboten. Der Ort, mit den beiden Bergen »Engelssteig« und »Höllentor« sei aus dem Fernsehen bekannt.
»Im Internet kann man noch einen Film anschauen«, sagte Gina.
»Dann wollen wir des mal machen!«, beschloss Bürgermeister Fellbacher.
Der Gemeinderat folgte Gina ins Vorzimmer und gruppierte sich um ihren Computer herum, während der kurze Film über Waldkogel lief.
»Des sind andere Bilder, als diejenigen, die im Fernsehen zu sehen waren«, sagte Albert Weisgerber.
»Genau, Albert, also hat mich mein Bauchgefühl net betrogen. Die haben zwar eine schöne Fernsehreportage gemacht, aber gleichzeitig einen Werbefilm. Deshalb haben sie den Leuten jeden Satz vorgeschrieben. Jetzt wird mir alles klar. Aber net mit uns. So geht es nicht!«
Sie gingen zurück in den Sitzungssaal.
»Ich finde es nicht schlecht, wenn mehr Touristen herkommen. Das gibt guten Umsatz«, sage Franz Huber.
»So eine Bemerkung musste ja von dir kommen, Huber. Du bist ja immer nur auf Profit aus. Vielleicht steckt sogar dein Bazi Ruppert Schwarzer dahinter? Dem geht es doch nur ums Geld. Auf dem Altar des Geldes opfert Schwarzer alles, wenn nur der Profit groß genug ist. Und du bist sein Helfer!«
»Veronika Boller hat mir gesagt, dass ihr Umsatz um über dreihundert Prozent gestiegen ist, seit die Busse kommen. Das ist beachtlich. Wenn das so weitergeht, dann bringt das Waldkogel einen beträchtlichen wirtschaftlichen Aufschwung.«
»Na und, Huber? Ich will net abstreiten, dass des auf den ersten Blick gut ist, aber alles hat zwei Seiten. Des ist zu viel Trubel. Die wirklichen Touristen, auf die es uns ankommt, die echten Bergliebhaber, die werden nicht mehr kommen. Na, na, Huber, so geht des net! Des müssen wir abstellen, sonst ist unser schönes Waldkogel bald nimmer des, was wir an unserer Heimat so lieben.«
Bürgermeister Fritz Fellbacher erntete Zustimmung von allen Seiten. Franz Huber schwieg betreten.
»Es gibt nur einen Weg«, sagte Bürgermeister Fellbacher. »Wir müssen, im Rahmen der Verkehrsplanung, einen Entschluss fassen, dass das Parken von Bussen im Ort nicht mehr erlaubt ist oder nur kostenpflichtig. Die Gebühren dafür, die können wir sehr hoch ansetzen.«
»Das ist eine gute Idee«, sagte Weisgerber. »Ich bin dafür. Die Gebühren müssen so hoch sein, dass es sich für die Veranstalter nicht mehr lohnt.«
»Albert, mach dir da keine Illusionen. Die werden die Gebühren auf die Fahrpreise aufschlagen.«
»Sicher werden sie das. Aber wenn jeder, der in einem Bus sitzt, einen hohen Zuschlag zahlen muss, dann überlegt er es sich vielleicht.«
Sie redeten sich in der nächsten Stunde die Köpfe heiß. Es ging schon auf Mitternacht zu, als sie beschlossen, dass Busse innerhalb von Waldkogel nicht mehr parken dürfen. Außerdem wollten sie ein generelles Parkverbot für PKW aussprechen. Nur Anwohnerparken wurde erlaubt. Dazu konnten sich die Waldkogeler eine Plakette im Rathaus abholen.
»Bis die Plaketten hergestellt sind, dauert es schon einige Tage. Also schlage ich vor, dass unsere Leut’ ihre Namen hinter die Windschutzscheibe legen. Ich rede mit dem Wolfi und der Chris. Waldkogeler werden net abgeschleppt – alle anderen schon!«
Gina schlug vor, an Hand der im Computer gespeicherten Einwohnerliste, Bescheinigungen auszudrucken.
»Mei, Gina, des ist ein gute Idee! Die werden wir verteilen. Wir alle werden des tun. Ich erwarte, dass jeder im Gemeinderat mithilft«, sagte Fellbacher. »Bis wann kannst du die Ausdrucke fertig haben, Gina?«
»Morgen früh, wenn ich die Nacht durcharbeite.«
»Bist ein Madl, auf das Verlass ist. Selbstverständlich bleibe ich auch hier.«
Sie stimmten ab. Alle waren dafür.
»So, dann wird es bald wieder ruhiger sein«, grinste Fellbacher.
Die Gemeindemitglieder verabschiedeten sich. Gina setzte sich sofort an den Computer und sortierte die Einwohnerliste von Waldkogel. Jeder, der vom Alter her fähig war, ein Fahrzeug zu führen, sollte eine Bescheinigung bekommen.
Obwohl es schon sehr spät war, machte sich Bürgermeister Fellbacher auf den Weg zur Polizeistation von Waldkogel. Gewolf Irminger hatte in dieser Nacht Bereitschaftsdienst und schlief deshalb im Bereitschaftsraum neben dem Dienstzimmer. Er war von Fellbachers Besuch überrascht. Er rief seine Kollegin Christine Danzer an, die Chris gerufen wurde. Sie kam sofort.
»Die Idee ist gut«, sagte Chris. »Dann gibt es wieder Ruhe. Es gab auch zu viele Unfälle, zum Glück immer nur Blechschaden, aber wir kamen mit den Unfallprotokollen kaum nach. Außerdem hagelte es Anzeigen, wenn ein Bus mal wieder die Hofeinfahrt versperrte oder einen Feldweg blockierte.«
Chris rieb sich die Hände.
»Ab morgen weht hier ein anderer Wind, das garantiere ich.
