Mit dir dem siebten Himmel nah: Arztroman
Von A. F. Morland
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Über dieses E-Book
Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.
Nicole Hagemann - seit Wochen 1iegt ein eigentümlicher Glanz auf dem Gesicht der jungen Frau, ein Leuchten, wie es nur Frischverliebte ausstrahlen. Und Nicole ist wahnsinnig verliebt! Sie muss Tag und Nacht an Adrian denken, an diesen einfühlsamen, liebenswerten Mann, der ihr Leben von Grund auf verändert hat ...
Adrian Steiner - ist sich hundertprozentig sicher, dass Nicole seine Traumfrau ist. Doch es gibt ein Geheimnis in seinem Leben - und noch ist es fraglich, ob Nicole ihn auch noch liebt, wenn sie davon erfährt ...
Dr. Sven Kayser ist seit Jahren Nicoles Hausarzt. Ihm vertraut sie grenzenlos. Er erfährt als einer der ersten von ihrer Liebe zu Adrian - ein Wissen, das für den engagierten Arzt noch sehr gefährlich werden soll ...
A. F. Morland
A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.
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Mit dir dem siebten Himmel nah - A. F. Morland
Mit dir dem siebten Himmel nah
Arztroman von A. F. Morland
Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.
Nicole Hagemann - seit Wochen 1iegt ein eigentümlicher Glanz auf dem Gesicht der jungen Frau, ein Leuchten, wie es nur Frischverliebte ausstrahlen. Und Nicole ist wahnsinnig verliebt! Sie muss Tag und Nacht an Adrian denken, an diesen einfühlsamen, liebenswerten Mann, der ihr Leben von Grund auf verändert hat ...
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Dr. Sven Kayser ist seit Jahren Nicoles Hausarzt. Ihm vertraut sie grenzenlos. Er erfährt als einer der ersten von ihrer Liebe zu Adrian - ein Wissen, das für den engagierten Arzt noch sehr gefährlich werden soll ...
Copyright
Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker
© by Author
© dieser Ausgabe 2019 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.
Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.
Alle Rechte vorbehalten.
www.AlfredBekker.de
postmaster@alfredbekker.de
1
Marie-Luise Flanitzer seufzte leise. Ihr hübsches Gesicht war schmerzverzerrt. Sie drehte sich um, damit Gudrun Giesecke, ihre Kollegin, es nicht sah. Aber der grauhaarigen Berlinerin entging so schnell nichts.
„Abjekämpft, wa?, sagte die Perle von der Spree verständnisvoll. „Zu Hause ’n kranker Mann, und hier war in der letzten Stunde ooch Hektik pur anjesagt. Dat schafft eenen.
Schwester Marie-Luises Mann war zwar nicht ernstlich krank, er hatte nur eine leichte Sommergrippe erwischt, hätte es aber dennoch gern gesehen, wenn seine Frau ihn rund um die Uhr betreut hätte - was leider nicht möglich war, weil Marie-Luise noch einen arbeitsintensiven „Nebenjob" in Dr. Kaysers Grünwalder Arztpraxis zu erledigen hatte.
Die schlanke Sprechstundenhilfe tat, was sie konnte, um sowohl ihren Chef und dessen Patienten als auch ihren Mann zufriedenzustellen, und das war zurzeit halt ein bisschen viel für sie, deshalb sagte ihre korpulente Kollegin nun: „ Weeßte wat? Du jehst jetzt heim zu deinem Männlein und siehst zu, dat er so bald wie möjlich wieder uff die Beene kommt, und ick schmeiß den Laden hier alleene."
Marie-Luise Flanitzer, sehr feminin und ein echtes Gegenstück zu Gudrun, schüttelte den Kopf. „Das kann ich Ihnen nicht antun."
Die stämmige Arzthelferin winkte ab.
„Hab ick doch schon öfter jetan."
„Ja, aber ..."
Gudrun Giesecke hob die Hand und brachte die Kollegin damit zum Verstummen.
„Keene Widerrede, sagte sie diktatorisch. „Ick bin vierundsechzig, du bist dreißig - also hab’ ick hier dat Sajen, klar? Und ick saje, du machst dir aujenblicklich uff die Selbstjestrickten und kümmerst dir um deine bessere Hälfte.
Marie-Luise nickte.
„Na schön, wenn der Chef nichts dagegen hat.
„Mit dem rede ick. Wenn ick dir nach Hause schicke, jeht dat in Ordnung - mach dir da mal keene Sorjen."
Marie-Luise Flanitzer sah die alte Kollegin dankbar an.
„Ich hoffe, ich kann mich bald mal revanchieren."
„Schon jut, schon jut. Gudrun schmunzelte. „Grüß deinen Mann von mir! Sag ihm, wenn er sich mit dem Jesundwerden zu lange Zeit lässt, komm’ ick, um ihn zu pflegen. Da is er mit Sicherheit janz schnell wieder uff’m Damm.
Nachdem die Kollegin die Grünwalder Arztpraxis verlassen hatte, setzte Schwester Gudrun ihren Chef davon in Kenntnis. Dr. Sven Kayser war mit Gudrun Gieseckes Entscheidung einverstanden, und er konnte sich darauf verlassen, dass seine langjährige Helferin nun doppelt so viel leisten würde, um Marie-Luise für die restliche Sprechstundenzeit voll zu ersetzen.
Die nächste Patientin, die Schwester Gudrun aufrief, war Doris Hagemann, eine fünfunddreißigjährige Frau, schlank, brünett und geschmackvoll gekleidet.
„Frau Hagemann." Dr. Kayser erhob sich und gab der Patientin die Hand.
„Guten Tag, Herr Doktor."
„Bitte nehmen Sie Platz. Wie geht es Ihnen? Was kann ich für Sie tun?"
Doris Hagemann setzte sich. Sie war Witwe, hatte ihren Mann, einen begeisterten Segler, vor drei Jahren verloren. Er war mit seinem Boot vor der türkischen Riviera in ein schweres Unwetter geraten, gekentert und ertrunken. Frau Hagemann, die in den Jahren ihrer Ehe schon nicht schlank gewesen war, hatte während des Trauerjahres weitere Kilos angesetzt. Irgendwann war sie dann mit ihrer Figur so unzufrieden gewesen, dass sie den Entschluss gefasst hatte, radikal abzunehmen. Sie hatte innerhalb weniger Monate mehr als zehn Kilogramm verloren - ein an und für sich erfreulicher Erfolg, der jedoch nicht ohne Folgen geblieben war.
„So schlank wie heute war ich zum letzten Mal vor mehr als zehn Jahren", sagte die Patientin.
„Es steht Ihnen gut", stellte Dr. Kayser fest.
„Ich fühle mich nach der Diät auch im Großen und Ganzen sehr wohl ..."
„Aber?"
Doris Hagemann zuckte mit den Schultern.
„Ich kann mir nicht erklären, wieso ich fast jeden Tag diese Schmerzen habe."
„Schmerzen? Wo haben Sie die?"
„Hier, sagte die Patientin. „Im rechten Unterbauch.
Sie legte ihre Hand auf die betreffende Stelle.
„Hängen diese Schmerzen mit den Mahlzeiten zusammen?", erkundigte sich Dr. Kayser.
„Nein, überhaupt nicht."
„Wann treten sie auf?", wollte Sven Kayser wissen.
„Bei bestimmten Bewegungen. Wenn ich mich, zum Beispiel, rasch bücke. Oder wenn ich nach oben greife."
„Strahlen die Beschwerden aus?", fragte der Grünwalder Arzt.
„Nein. Sie sind immer an derselben Stelle."
„Da, wo der Blinddarm sitzt."
„Ja. Doris Hagemann nickte. „Der Blinddarm kann die Schmerzen aber nicht verursachen, weil ich nämlich schon seit fünfzehn Jahren keinen mehr habe.
Dr. Kayser bat die Patientin, sich auszuziehen und aufs Untersuchungsbett zu legen. Nicht selten gehen Schmerzen, wie Frau Hagemann sie beschrieben hatte, von der Wirbelsäule aus, doch in diesem Fall konnte Dr. Kayser das nach einer ersten eingehenden Untersuchung ausschließen.
„Legen Sie sich bitte flach auf den Rücken, Frau Hagemann!"
Die Patientin gehorchte, und der Grünwalder Arzt tastete ihren Bauchvorsichtig ab. Als er in die Gegend ihrer Blinddarmnarbe kam, zuckte Doris Hagemann zusammen und stieß einen leisen, zischenden Laut aus.
„Genau hier sitzt der Schmerz, Herr Doktor."
„Tut es sehr weh?"
„Es ist kaum auszuhalten, wenn Sie mit den Fingern drauf drücken." Dr. Kayser setzte die Untersuchung fort und stellte fest, dass der krankhafte Prozess mit Sicherheit nicht im Bauchinneren zu suchen war, sondern in der Bauchdecke.
„Haben Sie während des Abnehmens irgendein körperliches Training gemacht, Frau Hagemann?"
„Nein."
„Das hätten Sie tun sollen", sagte der Allgemeinmediziner.
Doris Hagemann lächelte schief.
„Ich hab’ mich aufs Kalorienzählen beschränkt."
„Ich führe Ihre Schmerzen auf eine allzu rasche Gewichtsabnahme ohne unterstützendes körperliches Training zurück, sagte Dr. Kayser. „In Ihrer Blinddarmnarbe sitzt ein gereizter Nerv ...
„Aber die Operation liegt fünfzehn Jahre zurück, Herr Doktor."
„Vor der Diät war der Nerv in einem Fettpolster eingebettet, erklärte Sven Kayser. „Nun liegt er ohne diesen Schutz im Gewebe und wird bei bestimmten Bewegungen - oder wenn ich drauf drücke - gereizt.
„Heißt das, ich muss wieder zunehmen, um die Beschwerden loszuwerden?", fragte die Patientin entsetzt.
Dr. Kayser schüttelte lächelnd den Kopf.
„Sie brauchen nicht wieder zuzunehmen, Frau Hagemann."
„Können Sie mich von diesen lästigen Schmerzen befreien,
