Tony Ballard #315: Das Rätsel der schwarzen Ringe: Horror-Roman
Von A. F. Morland
()
Über dieses E-Book
Sein Ächzen, Keuchen und Stöhnen wurde von den kahlen Wänden des Subway-Tunnels zurückgeworfen.
Wieso hat der fette Nager von mir abgelassen?, fragte sich der hässliche Gnom von der Prä-Welt Coor. Was hat ihm an mir nicht geschmeckt? Mein Blut? Mein Fleisch? Oder ist dem sensiblen Tier aufgefallen, dass ich ungenießbar bin, weil ich möglicherweise schwarzes Gift – Höllengift – in mir habe?
A. F. Morland
A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.
Mehr von A. F. Morland lesen
Alfred Bekker präsentiert Das Buch der Bestien: Cassiopeiapress Horror-Roman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDämonenhasser Tony Ballard - Neue Abenteuer 21 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnsichtbare Mission #14: Drei Tage bis zur Katastrophe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTardelli und die Falschgeld-Haie: Ein Roberto Tardelli Thriller #37 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen6 Arztromane Sammelband 6012 Schicksale, Liebe Leidenschaft März 2020 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTony Ballard #300: Das Buch des Schreckens: Horror-Roman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDämonenhasser Tony Ballard - Neue Abenteuer 16 - Zwei Horror-Romane Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnsichtbare Mission #23: Gangster, Giftgas und Granaten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWahre Wunder geschehen manchmal: Arztroman Sammelband 4 Romane Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnsichtbare Mission #8: Mord für Öl Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenThriller Quartett 4014 - 4 Krimis in einem Band Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchwester Katjas letzter Wunsch: Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDämonenhasser Tony Ballard - Neue Abenteuer 23 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVergiss, was war, schöne Kollegin: Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMit dir dem siebten Himmel nah: Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDein Kuss schmeckt nach Tränen, schöne Laura Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTony Ballard 63: Das Geisterdorf: Cassiopeiapress Horror Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDämonenhasser Tony Ballard - Neue Abenteuer 25 - Zwei Horror-Romane Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnsichtbare Mission #19: Der Amok-Mann Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTony Ballard #81: Die Falle des Zyklopen: Cassiopeiapress Horror-Roman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKrimi Urlaubs-Koffer 2016: 1000 Seiten Spannung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnlich wie Tony Ballard #315
Ähnliche E-Books
Osterkrimifest 2022: 7 Krimis in einem Band Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen10 Spitzenkrimis September 2023: Krimi Paket Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Fraktionen - Naturale Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Band der Seelen: Ceanloch'eigh Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Ostsee-Hexe: Thriller Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEinziger Überlebender: Dreya Love Buch 4 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSanktuarium Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenThe Girl And The Madman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTinte und Masken Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNafishur – Praeludium Cara Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenCosta-Blanca-Connection: oder Die Hundehaufen-Affäre Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKalt kommt der Tod Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Krimi Sommer Koffer Juli 2017 - 1622 Seiten Spannung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBefehl aus dem Dunkel: Science-Fiction-Roman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSeewölfe - Piraten der Weltmeere 384: Entscheidung bei Morgengrauen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBefehl aus dem Dunkel: Science-Fiction Kampf zweier gewaltiger Völker Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenThe Girl And The Mastermind Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnd dann kommt Trevellian zur Sache: Zwei Krimis Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRasante Morde: Fünf Krimis Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Fall mit dem Pastor: Kommissar Jörgensen Hamburg Krimi Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenPalmer :Shanghai Expats Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Meute: Im Sog der Wut Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDorian Hunter 50 – Masken des Todes Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Zeichen des Lotus: 6 - Wenn Erinnerungen brennen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMercator: Die Seelenhändlerin Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchonungslose Kapitulation: Der teuflische Schattenwolf, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnvergängliches Blut - Sammelband Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas große Horror Buch Weihnachten 2022 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer letzte Erbe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKuss der Wölfin - Band 1-5 (Spezial eBook Pack über alle Teile. Insgesamt über 1300 Seiten) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Horrorfiktion für Sie
Die Geisterflöte: Thriller Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHouse of Hunger: Thriller Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenH. P. Lovecraft - Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGrusel Großband Februar 2017 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDurch Schlamm und Blut: Ein erbarmungsloser Thriller Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEs spukt in Craven Manor: Thriller Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDorian Hunter 1 - Im Zeichen des Bösen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Haus am Ende der Welt: Thriller Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie geliebten Toten: Horrorgeschichten 1918-1929 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLovecrafts Monster Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFluchtversuch einer Sklavin: Gefangengehalten von ihrem Freund Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDevoted - Der Beschützer: Thriller Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas blaue Grab: Gruselgeschichten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenJonah und die Stadt: Thriller Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSklavin als Fundsache: Gerettet aus dem Folterkeller Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenChronik des Cthulhu-Mythos - Band I Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Die lebenden Statuen: Eine düstere Geschichte um unfreiwilligen Body-Mod Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch bin Legende: Thriller Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer dunkle Himmel: Thriller Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeister in Blackwood House: Ein Spukhaus-Roman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLustsklaven leben nicht lang: Weibliche und männliche Sklaven als Opfer grausamer und tödlicher Spiele... Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Zirkel der Hexe Lilith: Junge Hexen und ihre unheiligen Exzesse der dunklen Lust Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Tony Ballard #315
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Tony Ballard #315 - A. F. Morland
Das Rätsel der schwarzen Ringe
Tony Ballard Band 315
von A. F. Morland
Der Umfang dieses Buchs entspricht 105 Taschenbuchseiten.
Copyright
Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker
© by Author
© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.
Alle Rechte vorbehalten.
www.AlfredBekker.de
postmaster@alfredbekker.de
1. Kapitel
Während Cruv sich noch den Kopf darüber zerbrach, weshalb die Ratten nicht mehr an ihm interessiert waren, zog und zerrte er wieder (die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt) verbissen an seinen Fesseln.
Sein Ächzen, Keuchen und Stöhnen wurde von den kahlen Wänden des Subway-Tunnels zurückgeworfen.
Wieso hat der fette Nager von mir abgelassen?, fragte sich der hässliche Gnom von der Prä-Welt Coor. Was hat ihm an mir nicht geschmeckt? Mein Blut? Mein Fleisch? Oder ist dem sensiblen Tier aufgefallen, dass ich ungenießbar bin, weil ich möglicherweise schwarzes Gift – Höllengift – in mir habe?
Der nackte Gnom gab sein verzweifeltes Bemühen, sich von den Fesseln zu befreien, auf. Erschöpft schloss er die Augen. Er konnte nicht mehr, war am Ende seiner Kräfte. Die Folter, der ihn Rekhe-myon, sein grausamer Entführer, unterzogen hatte, hatte ihn zu sehr geschwächt.
Schmerzhaft hart grub sich das Gitter, auf dem er lag, in seinen kleinen Körper. Wieso ließ sich der verfluchte Vogote, dieses widerliche, rangniedrige Höllenwesen, so lange nicht blicken?
Wo hielt sich Rekhe-myon zurzeit auf? Cruv fragte sich, wie lange seine Gefangenschaft schon dauerte. Er hatte jeglichen Zeitbegriff verloren. Wann waren die Ratten verschwunden? Vor wenigen Minuten erst?
Oder waren seitdem bereits Stunden vergangen? Dem Kleinen war plötzlich, als hörte er Schritte – schlurfend, schleichend. Rekhe-myon scheint das nicht zu sein, dachte Cruv. Trieb sich ein Mensch in der Nähe herum?
Ein Obdachloser auf der Suche nach einer geeigneten Bleibe. Oder ein Ganove, der irgendetwas verstecken wollte. Die Sore eines Einbruchs.
Die Beute eines Raubüberfalls. Rauschgift? Waffen? Oder waren es Jugendliche, die Höhlenforscher spielten oder eine Mutprobe absolvierten.
Um zu zeigen, was sie sich alles getrauten. Egal, wer in der Nähe ist, ging es Cruv heiß durch den Sinn. Hauptsache es ist kein Höllenwesen.
»Hallo!«, rief er, um sich bemerkbar zu machen. »Hilfe! Ich brauche Hilfe!«
Keine Reaktion.
»Helfen Sie mir!«
Nichts.
»Man hat mich entführt! Ich bin gefesselt! Bitte befreien Sie mich!«
Stille.
»Ich bin hier! Hier bin ich!« Cruv verstummte und lauschte. Hatte sein Hilferuf jemanden erreicht? Zunächst war weiterhin nichts zu hören. Die Stille, die den Gnom umgab, war entsetzlich deprimierend für ihn.
Doch dann …
Wieder Schritte.
»Hier!«, rief Cruv aufgeregt.
Sein Herz schlug Purzelbäume. Die Rettung nahte. Endlich. Endlich.
Oh, was war er froh. Er hatte schon nicht mehr geglaubt, dass er lebend aus diesem Stollen rauskommen würde. Und nun diese unerwartete Wendung. Er konnte sein Glück kaum fassen.
»Ich bin hier!«, rief er wieder, mit neuer Zuversicht in der Stimme.
Die Schritte kamen näher. Sie waren jetzt zielstrebiger. So kam es dem Gnom jedenfalls vor.
»Hier!«, rief er abermals, um seinem Retter den Weg zu weisen.
Bewegung in der Dunkelheit. Cruv konnte nur die Umrisse einer schmalen Gestalt erkennen. Für einen winzigen Augenblick befürchtete er, es könnte sich doch um Rekhe-myon handeln, aber dann redete er sich trotzig ein, dass es nicht sein herzloser, schwarzblütiger Peiniger war.
»Hierher!«
Die Gestalt kam näher.
Sie erreichte das Schaltpult.
»Nichts anfassen!«, rief Cruv sogleich beklommen. »Bitte fassen Sie nichts an. Lassen Sie die Finger von diesem Pult. Das ist gefährlich – für mich. Kommen Sie zu mir. Befreien Sie mich von meinen Fesseln.«
Die Gestalt blieb, wo sie war.
»Haben Sie mich nicht verstanden?«, fragte Cruv nervös.
Was war mit diesem Kerl los? Hörte er schlecht? Sprach er eine andere Sprache?
»Bitte …«, krächzte Cruv bange. »Ich bitte Sie … Sie dürfen dort nichts berühren …«
Der andere hörte nicht auf den Gnom. War es doch Rekhe-myon? Cruv war nicht mehr sicher, dass er es nicht war. Konnte er sich noch auf seine Augen verlassen?
Die Gestalt streckte die Hand nach dem Drehgriff aus. Großer Gott!
»Hey, was tun Sie da?«, fragte Cruv schrill.
Der andere legte seine Finger um den Griff.
»Nein!«, schrie Cruv entsetzt. »Das dürfen Sie nicht! Sie wissen nicht, was für Folgen das hat. Sie könnten mich umbringen.« Der Gnom spürte ein leichtes Kribbeln. Der Strom floss wieder in seine Glieder. »Um Himmels willen, hören Sie auf!«, beschwor Cruv den Mann.
Plötzlich raste ein ungemein starker Stromschock in Cruvs nackten, geschwächten Körper und raubte ihm augenblicklich das Bewusstsein.
»Hat sich der Vogote noch immer nicht gemeldet, Mr. Silver?«, fragte Tucker Peckinpah hörbar besorgt am Telefon.
»Leider nein.« Die Stimme des Ex-Dämons klang gepresst.
»Was schließen Sie daraus?«
Der Hüne mit den Silberhaaren seufze. »Ich wage daraus keine Schlüsse zu ziehen, Mr. Peckinpah.«
Betretenes Schweigen am anderen Ende der Leitung. »Werden wir Cruv jemals lebend wiedersehen, Mr. Silver?«, fragte der Industrielle schließlich.
»Ich wollte, ich wüsste es«, antwortete der Silberdämon.
Wieder entstand eine kurze Pause. Dann: »Es muss irgendetwas schiefgelaufen sein.«
»Das ist auch meine Befürchtung«, sagte Mr. Silver.
»Rekhe-myon meldet sich deshalb nicht mehr, weil ihm kein Druckmittel mehr zur Verfügung steht. Es ist ihm abhanden gekommen.«
»Mit anderen Worten …«
»Mit anderen Worten«, sagte Tucker Peckinpah voller Sorge und Bitterkeit, »Cruv lebt nicht mehr. Dadurch kann Rekhe-myon Sie nicht mehr unter Druck setzen.«
»Warum versucht er nicht, so zu tun, als wäre der Kleine noch am Leben?«
»Keine Ahnung.«
»Ein anderes Höllenwesen würde das tun.«
»Vielleicht rechnet er damit, dass Sie ihn durchschauen«, sagte der Industrielle.
»Verdammt, Mr. Peckinpah«, stieß der Silberdämon mit belegter Stimme hervor. »Der Preis dafür, die Seele des Buches des Schreckens weiter in mir behalten zu können, ist mir zu hoch.«
»Wir wollen hoffen, dass wir uns irren und Cruv noch lebt«, sagte der Industrielle.
»Ja«, knurrte der Silberdämon. Der Blick seiner perlmuttfarbenen Augen war hart und stechend. »Das wollen wir ganz stark hoffen.«
Sie legten gleichzeitig auf.
Eine Minute später läutete das Telefon noch einmal.
»Ist noch was, Mr. Peckinpah?«, fragte der Ex-Dämon, ohne zu wissen, wer dran war.
»Peckinpah?« Der Anrufer lachte blechern. »Hier spricht kein Freund, Silberdämon.«
»Rekhe-myon.« Mr. Silver spie den Namen aggressiv aus.
»Freut es dich, dass ich mich endlich melde?«, fragte der Vogote höhnisch.
»Wie geht es Cruv?«
»Er hat Heimweh.«
»Heißt das, dass er noch lebt?«
»Solange du tust, was ich will, wird sich das nicht ändern«, behauptete Rekhe-myon.
»Ich verlange einen Beweis.«
Der Vogote ging nicht darauf ein. »Ich will das Buch.«
»Die Seele des Buches«, stellte Mr. Silver richtig.
»Keine Spitzfindigkeiten, Silberdämon«, wies Rekhe-myon ihn scharf zurecht. »Wir werden uns treffen.«
»Wann und wo?«, fragte Mr. Silver sofort.
Rekhe-myon lachte hämisch. »Du scheinst es ja sehr eilig zu haben.«
»Immerhin befindet sich Cruv in deiner Gewalt, und das möchte ich so rasch wie möglich beenden.«
»Bist du bereit, dich von der Buch-Seele zu trennen?«
»Wirst du mit Cruv zu unserem Treffen kommen?«, fragte Mr. Silver frostig zurück.
»Nein.«
»Nein?«
»Ich bin vorsichtig.«
»Wie stellst du dir unseren Handel vor?«, wollte der Hüne mit den Silberhaaren wissen. »Ich gebe dir, was du willst, und ich bekomme nichts dafür?«
»Sobald ich die Seele habe, erfährst du von mir, wo sich der Gnom befindet.«
»Wohin soll ich kommen?«
Rekhe-myon nannte eine gottverlassene Gegend am Ufer der Themse – außerhalb der Stadt.
»Gut«, sagte Mr. Silver, ohne zu überlegen. »Wann
