Collection Baccara Band 310: Der Duft dieser Frau / Hochzeitsfieber, neu entbrannt? / Leidenschaft auf Rezept /
Von Teresa Southwick, Barbara McCauley und Nancy Warren
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Über dieses E-Book
Der Duft dieser Frau von MCCAULEY, BARBARA
Ihr süßer Duft - eine Mischung aus Vanille und Zimt - ist für ihn Verführung pur. Am liebsten würde Reid die bezaubernde Tina gleich auf seinem Schreibtisch vernaschen. Aber passt eine bodenständige Bäckerstochter zu dem mondänen Schiffseigner und seinem Jetset-Leben?
Hochzeitsfieber, neu entbrannt? von WARREN, NANCY
Als Wedding Planner ist Karen an Hochzeitsfieber gewöhnt. Aber dann taucht Dexter auf, ihr Ex, und setzt alles daran, nicht nur als Trauzeuge der Kundin auf Tuchfühlung mit ihr zu gehen. Karen sträubt sich. Oder will sie doch? Denn Dex macht sie ungeplant fiebrig heiß …
Leidenschaft auf Rezept von SOUTHWICK, TERESA
Es knistert explosiv, als die schöne Stationsschwester Hope auf Jake Andrews trifft. Der typische Playboy-Doktor, denkt sie sofort. Aber dann entlädt sich die Spannung zwischen ihr und dem neuen Chefarzt auf ganz andere Weise: sinnlich und gefährlich unvernünftig …
Teresa Southwick
Teresa Southwick hat mehr als 40 Liebesromane geschrieben. Wie beliebt ihre Bücher sind, lässt sich an der Liste ihrer Auszeichnungen ablesen. So war sie z.B. zwei Mal für den Romantic Times Reviewer’s Choice Award nominiert, bevor sie ihn 2006 mit ihrem Titel „In Good Company“ gewann. 2003 war die Autorin bereits für zwei prestigeträchtige Preise nominiert: für den „Romantic Times Career Achievement Award“, einem Preis der für das Gesamtwerk eines Autors vergeben wird, und für den RITA-Award, der höchstmöglichen Auszeichnung für Liebesromane. Teresa Southwick wurde in Südkalifornien geboren. Sie lebte viele Jahre in Texas, bevor sie mit ihrem Mann und den beiden Söhnen nach Las Vegas umzog.
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Buchvorschau
Collection Baccara Band 310 - Teresa Southwick
Nancy Warren, Teresa Southwick, Harlequin Books S.A.
COLLECTION BACCARA, BAND 0310
IMPRESSUM
COLLECTION BACCARA erscheint in der Harlequin Enterprises GmbH
© 2010 by Nancy Warren
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
Übersetzung: Kristina Krüger-Barhoumi
© 2010 by Teresa Southwick
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
Übersetzung: Kristina Krüger-Barhoumi
© 2004 by Harlequin Books S.A.
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
Übersetzung: Brigitte Marliani-Hörnlein
Fotos: Harlequin Books S.A.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe COLLECTION BACCARA
Band 0310 - 2012 by Harlequin Enterprises GmbH, Hamburg
Veröffentlicht im ePub Format im 01/2012 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.
eBook-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 978-3-86494-094-1
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Führung in Lesezirkeln nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte übernimmt der Verlag keine Haftung. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:
BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, MYSTERY, TIFFANY, STURM DER LIEBE
www.cora.de
NANCY WARREN
Hochzeitsfieber, neu entbrannt?
Eigentlich will Dexter in der Event-Agentur Wo Träume wahr werden
nur einer Freundin bei der Hochzeitsplanung helfen – bis er auf Karen trifft. Seine hinreißende Ex zeigt ihm die kalte Schulter, was eine Neuauflage ihrer heißen Partnerschaft angeht. Doch Dexter hat bereits Feuer gefangen … Kann er die Leidenschaft wieder entfachen?
TERESA SOUTHWICK
Leidenschaft auf Rezept
Unfallchirurg Jake hat ein Problem: Hope Carmichael, die Oberschwester seiner Station, sieht äußerst reizvoll aus, scheint aber sehr kratzbürstig zu sein. Anfangs beschwört die streitlustige Blondine nur seinen Widerspruchsgeist herauf – und dann plötzlich auch wilde Fantasien. Vor allem, wenn er Hopes verführerische Lippen sieht …
HARLEQUIN BOOKS S.A.
Der Duft dieser Frau
Schon ihr ganzes Leben lang hat Tina auf einen Traummann wie Reid gewartet. Doch schöne, reiche Erbinnen findet der umschwärmte Reeder bestimmt viel begehrenswerter als eine Cinderella wie sie ... Warum aber zieht er Tina in seine Arme und küsst sie voller Lust und Leidenschaft – sollte Reid etwa ihre Gefühle erwidern?
1. KAPITEL
„Ich fürchte, Stacey besteht auf dem Zirkusmotto, sagte Patricia Grace mit einem beinahe flehenden Unterton. Ein Unterton, der Karen Petersham bestens vertraut war: Die Verzweiflung einer Mutter, die ihrer nach Strich und Faden verwöhnten Tochter keine Bitte abschlagen konnte, machte sich Luft. Als eine der erfolgreichsten Hochzeitsplanerinnen von Philadelphia hatte Karen sich oft genug mit verwöhnten „Prinzessinnen
und deren exzentrischen Wünschen herumschlagen müssen, aber diese Braut toppte alles.
„Ein Zirkusmotto für eine Hochzeit ist ziemlich ungewöhnlich, erklärte Karen behutsam. „Das kommt nicht allzu oft vor.
„Na ja, es ist wegen ‚Cirque du Soleil‘." In einer hilflosen Geste hob Patricia die Hände.
„Cirque du Soleil?" Was hatte dieses Show-Spektakel mit einer Hochzeitsfeier zu tun?
„Hudson hat Stacey bei ihrem ersten Date zu einer Vorstellung eingeladen. Die beiden fänden es furchtbar romantisch, ihre Hochzeit unter dieses Motto zu stellen."
„Nun, da können wir ja froh sein, dass er sie bei ihrer ersten Verabredung nicht zum Eisfischen mitgenommen hat."
Die Mutter der Braut lächelte matt. „Das kann man wohl sagen. Sie strich beiläufig den Saum ihres perfekt geschnittenen Gucci-Kleides glatt. „Die Cirque-Show bietet beides, Akrobatik und Clownerie, nicht wahr?
„Zwei unverzichtbare Zutaten für die perfekte Hochzeit."
„Genau. Patricia Grace, offenbar unempfänglich für die Ironie in Karens Worten, schenkte ihr ein dankbares Lächeln. „Stacey sagt, die Truppe von Cirque sei mal anlässlich der Oscar-Verleihung aufgetreten.
Nur ein It-Girl aus Philadelphia brachte es fertig, seine Hochzeit mit der Oscar-Verleihung gleichzusetzen. Karen ahnte es schon, mit diesem Auftrag stand ihr ein wahrer Albtraum bevor. Allein die Tatsache, dass die Mutter der Braut – nicht die Braut selbst – zu der Besprechung erschienen war, sprach Bände. Natürlich könnte Karen den Auftrag ablehnen und Mrs Grace an eine ihrer Konkurrentinnen verweisen. Doch das kam gar nicht in Frage. Zum einen, weil sie ihren ganzen Ehrgeiz daransetzte, selbst bei den absurdesten Vorstellungen ihrer Klienten noch das Beste aus der Feier zu machen. Zum anderen, weil sie sonst vor Langeweile sterben würde. Sie liebte die Herausforderung und würde sich auch dieser stellen.
Die goldenen Strahlen der Oktobersonne fielen durch die Fenster des verklinkerten Lagerhauses und überzogen den satten Karamellton des restaurierten Fußbodens mit einem sanften Schimmer. Karen hatte das Lagerhaus im Altstadtviertel von Philadelphia nach dem Kauf von Grund auf renoviert, um darin ihr florierendes Geschäft unterzubringen.
„Ich überlege mal, was mir dazu einfällt. Was halten Sie davon, wenn wir uns in zwei Wochen wieder zusammensetzen, möglichst im Beisein der Braut? Bis dahin erstelle ich Ihnen ein komplettes Konzept."
Nachdem die Mutter sich verabschiedet hatte, tippte Karen rasch ein paar Stichpunkte, bevor sie ihr Büro verließ. „Ich gehe rasch rüber zu Chelsea, informierte sie ihre Assistentin Dee, als sie den Empfangsbereich durchquerte. Nichts Außergewöhnliches, immerhin suchte sie ihre Freundin, die Inhaberin des Catering-Services „Hammond & Co.
, mindestens einmal täglich auf, entweder, um etwas Geschäftliches zu besprechen, oder einfach nur auf ein Plauderstündchen. Der kurze Fußmarsch war oft ihr Ersatz für den Besuch im Fitnessstudio.
Karen schlüpfte in einen leichten Mantel und setzte sich ihre Sonnenbrille auf, dann machte sie sich auf den Weg. Als sie das kleine Feinkostgeschäft betrat, das dem Partyservice angegliedert war, arrangierte Chelsea gerade eine Schüssel mit Quinoa-Salat in der Auslage. Dass es sich um Quinoa handelte, entnahm Karen dem Schild neben der Schüssel, nicht dem Inhalt. Im Gegensatz zu ihrer Freundin hatte sie ein eher gespaltenes Verhältnis zu Nahrungsmitteln aller Art und versuchte, so wenig wie möglich daran zu denken. Kochbücher waren nicht ihre Sache – und die allgegenwärtigen Kochsendungen im Fernsehen, in denen umwerfend attraktive Männer umwerfend leckere Gerichte zauberten, schon gar nicht. Zwei Dinge, denen ihre ganze Sehnsucht galt. Vor allem Letzteres war aber leider gar nichts für sie, weil ihre weiblichen Rundungen bei ihren einssechzig ohnehin deutlicher ausfielen, als ihr lieb war.
Chelsea – von der Natur mit einer gertenschlanken Figur ohne übermäßige Kurven ausgestattet – bedachte Karen mit einem breiten Lächeln. „Perfekt! Du kommst gerade pünktlich zum Kaffee."
„Meinen bitte mit Sahne. Und dazu eine deiner tückischsten Kalorienbomben, ja?"
„Das aus deinem Mund, obwohl du doch ständig auf Diät bist? War ein schlimmer Tag, was?", fragte Chelsea mitfühlend.
„Die Braut will ein Zirkusmotto. Und dabei schwebt ihr nichts Geringeres als der Cirque du Soleil vor."
Chelsea goss dampfenden Kaffee in zwei Becher und belud einen Teller großzügig mit verführerischen Leckereien. „Ich bin oben, falls ihr mich sucht", rief sie in Richtung Küche und lief dann mit Karen im Schlepptau die schmale Treppe zu ihrem Büro im ersten Stock hinauf.
„Würde mich nicht wundern, wenn für die Hochzeitsnacht Trapeze und menschliche Pyramiden auf dem Programm stünden", beklagte sich Karen.
„Ups, jetzt klingst du beinahe zynisch", erwiderte die Freundin zwinkernd.
„Du hast gut reden – mit deinem dicken Verlobungsring am Finger. Ich dagegen bin eine verbitterte geschiedene Frau. Die Hochzeitsplanerin, die nicht an die Liebe glaubt. Klingt herrlich melodramatisch, oder?"
„Jetzt übertreib nicht, du hast nur noch nicht den richtigen Mann gefunden", sagte Chelsea beschwichtigend.
„Hey, ich bin fünfunddreißig. Und die Bräute werden jedes Jahr jünger. Sehnsüchtig fixierte Karen einen vor Schokolade triefenden Brownie. „Und dünner. Am besten, ich gebe es auf und lasse mich gehen. Mich sieht ja sowieso niemand nackt. Wenn ich schon keinen Sex kriege, kann ich mich wenigstens mit Essen trösten.
„Du bist nicht dick, sondern wohlproportioniert. Chelseas Blick folgte Karens. „Ich kenne dich. Wenn du dir den Brownie genehmigst, fühlst du dich hinterher schlecht. Die Zitronenschnitte hingegen ist erlaubt. Hau rein.
„Du bist so gut zu mir." Seufzend schnappte sich Karen die Süßigkeit und biss genüsslich hinein.
Mit Chelsea hatte sie wirklich einen guten Griff getan, nicht nur wegen ihrer überragenden Kochkünste. Ihr Glück, dass Hammond & Co. exklusiv für „If You Can Dream It" tätig war, was bedeutete, dass keine andere Hochzeitsplanerin Chelseas Künste in Anspruch nehmen konnte. Ein Arrangement zur beiderseitigen Zufriedenheit, das Chelsea immer volle Auftragsbücher garantierte und Karen stets begeisterte Kunden.
Chelsea öffnete eine Computerdatei. „Wann soll das denkwürdige Ereignis stattfinden?"
„Hängt vom Terminplan des Cirque du Soleil ab."
„Wow."
„Du sagst es. Anscheinend kennt der Bräutigam jemanden, der es eventuell schafft, die Truppe zu einem Auftritt bei der Hochzeit zu überreden. Sie schüttelte frustriert den Kopf, als sie daran dachte, was sie sich mit diesem Auftrag eingehandelt hatte. „Wir brauchen einen großen Saal, einen richtig hohen. Die Braut träumt von einem waschechten Zirkuszelt.
„Hm, ich spiele mal ein paar Ideen fürs Menü durch. Chelsea spitzte nachdenklich die Lippen und tippte rasch etwas in ihren Computer. „Laurel wird begeistert sein.
Laurel Matthews: die beste Konditorin, die man sich vorstellen konnte. Ihre Torten waren echte architektonische Meisterwerke und schmeckten dazu noch zum Niederknien lecker.
„Diese Herausforderung wird sie zur Hochform auflaufen lassen, schmunzelte Karen. „Übrigens, ich habe eine Anfrage für eine Hochzeit im Mai oder Juni nächsten Jahres. Passt das in deinen Terminplan?
Chelsea sah verblüfft auf. „Klar, wieso denn nicht?"
Eigentlich wollte Karen etwas ganz anderes wissen, scheute aber eine direkte Frage. Seit einer ganzen Weile schon versuchte sie, auf subtile Weise in Erfahrung zu bringen, ob für die dauerverlobte Freundin nun bald die Hochzeitsglocken läuten würden. Sie beschloss, es endlich auf die direkte Art zu versuchen. „Na ja, ich dachte, du brauchst vielleicht ein bisschen Urlaub, um zu heiraten."
Chelsea winkte lässig ab, wobei der Klunker an ihrem Finger in der Sonne funkelte. „Ach, nur keine Sorge, das kriegen wir schon noch hin. Derzeit sind wir beide zu beschäftigt."
„Der Kerl sollte aufhören, Zicken zu machen", versetzte Karen spitz. Schon einmal hatte er Chelsea durch sein Verhalten fast verloren. Wann begriff David Wolfe endlich, welch hinreißende Frau ihm das Schicksal auf dem Silbertablett serviert hatte?
„Alles in Ordnung, Karen, wirklich", bekräftigte Chelsea.
Karen glaubte ihr kein Wort. Doch sie kannte ihre Freundin gut genug, um zu wissen, dass diese ihr Herz nicht auf der Zunge trug. Wenn sie so weit war, würde sie sich Karen schon anvertrauen.
Als Karen in ihr Geschäft zurückkehrte, fühlte sie sich zumindest besser, was ihre neue Kundin und deren exzentrische Tochter betraf. Irgendwie würde sie auch diese Herausforderung meistern.
Nachdem sie sich bei Dee zurückgemeldet hatte, verschwand Karen in ihrem Büro und schloss die Tür. Auf dem Hepplewhite-Schreibtisch stand lediglich ihr Laptop, daneben lagen ein in Leder gebundenes Terminbuch und der Stapel mit den Telefonnotizen. Karen hatte es gern übersichtlich, so konnte sie besser arbeiten. Sie beschloss, die zehn Minuten bis zum nächsten Termin mit der neusten Ausgabe einer Hochzeitszeitschrift zu überbrücken. Interessiert blätterte sie darin. Im Gegensatz zu früher, als Kriege weit weg schienen und die Leute gern zwanglos an einsamen Südseestränden gefeiert hatten, wurden bei modernen Hochzeiten gern alte Traditionen wiederbelebt.
Karen überflog gerade einen Artikel über Brautsträuße, die auch für Allergiker geeignet waren, als der Summer der Gegensprechanlage ertönte und die Stimme ihrer Assistentin durch den Raum schallte. „Ms Vanderhooven und ihr Verlobter sind da."
„Danke, Dee, ich komme gleich."
Mit einem raschen Blick in den Handspiegel, den sie in einer Schublade ihres Schreibtischs aufbewahrte, überprüfte sie ihr Aussehen: keine verräterischen Kuchenkrümel in den Mundwinkeln, das rote Haar ordentlich zu einer sanften Rolle zusammengefasst, der Mascara nicht verschmiert. Sie trug einen Hauch Lipgloss auf und schlüpfte in ihre imposanten High Heels, die sie ihrer Traumgröße von einem Meter siebenundsiebzig näherbringen sollten.
Ein sorgfältig einstudiertes Lächeln auf den Lippen, verließ Karen ihr Büro, um die neuen Kunden zu begrüßen. Dabei würde sie sich wohlweislich auf die Braut konzentrieren, sie war immer die eigentliche Chefin bei dem ganzen Prozedere, während der männliche Part nur am Rand eine Rolle spielte.
Im Empfangsbereich angekommen, erstarrte ihre zum Gruß ausgestreckte Hand mitten in der Bewegung, und Karen stockte der Atem. Der Mann, der sich in diesem Moment aus dem Sessel erhob, war ihr nur zu gut bekannt.
Gewohnt lässig und umwerfend attraktiv, beherrschte er mit seiner männlichen Präsenz den Raum. Aus seinen intelligenten grauen Augen erwiderte er amüsiert ihren Blick. Sein Haar war noch immer voll und dunkel, nur einzelne graue Strähnen zeigten sich an den Schläfen und machten ihn womöglich noch attraktiver. Schweigen – dann endlich durchbrach eine weibliche Stimme das lastende Schweigen.
„Hallo, mein Name ist Sophie Vanderhooven. Freut mich, Sie kennenzulernen. Die junge Frau ergriff Karens Rechte. „Das ist Dexter Crane.
Mechanisch schüttelte Karen die Hand ihrer Kundin und gab sich Mühe, die entgleisten Gesichtszüge zurechtzurücken. „Freut mich ebenfalls. Sie nickte dem Mann zu, der sie weiter unverwandt musterte. „Mr Crane.
Wieder entstand eine kurze Pause, dann riss Karen sich zusammen. „Wenn Sie mir bitte in mein Büro folgen wollen?"
Als sie sich umdrehte, um vorauszugehen, spürte sie seinen Blick auf ihrem Rücken. In diesem Moment verdammte sie jede überflüssige Kalorie, die sie seit ihrer Trennung von Dexter Crane vor fünf Jahren leichtsinnig konsumiert hatte. Das war wirklich das Letzte, was sie wollte: in den Augen ihres Ex fett aussehen.
Besonders von hinten.
„Für wann planen Sie und Mr Crane Ihre Hochzeit?", erkundigte Karen sich mit professioneller Höflichkeit, nachdem sie sich hinter ihrem Schreibtisch verschanzt hatte. Einladend deutete sie auf die beiden chintzbezogenen Besuchersessel gegenüber.
Auf ihre Frage erntete sie ein kultiviertes, wohlklingendes Lachen von Sophie. „Oh, Dexter ist nicht der Bräutigam, sondern der Trauzeuge. Mein Verlobter befindet sich zurzeit geschäftlich im Ausland und hat ihn gebeten, für ihn einzuspringen, damit ich mich nicht allzu sehr von meiner Begeisterung hinreißen lasse."
Karen sah auf und begegnete Dexters Blick. Die Situation amüsierte ihn offensichtlich. Mistkerl!
„Ich verstehe. Mit gedämpfter Stimme fügte sie hinzu: „Noch einmal davongekommen.
„Wie bitte?", fragte die Braut nach.
„Ich sagte, wie gut, dass Sie rechtzeitig gekommen sind. Die schönsten Locations sind immer so schnell ausgebucht. Okay, was schwebt Ihnen so vor, Ms Vanderhooven?"
Die Ideen der jungen Frau deckten sich mit den neusten, von den einschlägigen Zeitschriften propagierten Trends. Sie hatte ihre Hausaufgaben gemacht.
„Ach ja, ich tendiere zu einem nicht allergenen Brautstrauß, falls einer der Gäste unter einer Pollenallergie leidet."
Es entstand eine kurze Pause. Karen nahm Zuflucht zu ihren Notizen, während sie überlegte, wie sie am besten die wahren Wünsche, die nicht von den ständig wechselnden Trends der Zeitschriften-Gurus inspiriert waren, aus ihrer Kundin herauskitzeln sollte.
„Natürlich bin ich offen für Vorschläge", räumte Sophie schon weniger selbstsicher ein.
Dexter ergänzte: „Ich könnte mir eine zwanglose Feier nett vorstellen, zum Beispiel eine Gartenhochzeit."
Karen rutschte der Kugelschreiber aus der Hand und zog eine krakelige Linie durch das Wort Braut auf ihrem Notizblock.
Sie und Dexter hatten sich in einem märchenhaften Blumengarten das Jawort gegeben. Den Duft der Rosen, Lilien und Iris – ihre Lieblingsblumen – hatte sie noch heute in der Nase. Auch jetzt versetzte seine Bemerkung sie wieder an jenen magischen Tag zurück, als sie von einer paradiesischen Zukunft an der Seite dieses faszinierenden Mannes geträumt hatte.
Dumme Gans.
„Ich bin mir sicher, Ms Vanderhooven kann allein entscheiden, welche Hochzeit sie sich wünscht."
„Eigentlich nicht, fuhr ihr die Braut in die Parade. „Wie gesagt, ich bin offen für Vorschläge. Andrew schätzt Dexters Rat sehr, deswegen hielten wir es auch für eine gute Idee, dass er mich begleitet.
„Ein ungewöhnlicher Name, Dexter, sinnierte Karen unter zusammengezogenen Brauen. „Erinnert mich irgendwie an einen Serienmörder aus dem Fernsehen.
Er warf ihr einen leicht gereizten Blick zu und erklärte, Dexter sei der Mädchenname seiner Mutter. Als ob sie das nicht genau wüsste. Dann stand er auf. „Im Stehen kann ich besser denken. Wissen Sie, Mrs Petersham – was dagegen, wenn ich Sie Karen nenne? –, ich glaube, die meisten Leute möchten ihre Hochzeit, diesen Bund fürs Leben, zu einem unvergesslichen Ereignis machen, an das sie auch noch nach fünfzig Jahren voller Rührung zurückdenken."
Karen funkelte ihn wütend an, während sie spürte, wie ihr die Hitze ins Gesicht stieg. „Was Sie nicht sagen."
Für den Rest des Tages plagten Karen rasende Kopfschmerzen. Daran war nur die unerwartete Begegnung mit ihrem Ex schuld … nicht etwa die Tatsache, dass sie das Mittagessen ausgelassen hatte, oder? Natürlich wusste sie, dass der Verzicht auf diese paar Kalorien ihr eher schadete und sie ihrem Traumgewicht auch nicht näher brachte. Schließlich hatte sie genug Diät-Ratgeber studiert. Doch es gab Situationen, da verweigerte sie sich einfach deren Logik. Und handelte sich einen hämmernden Schädel ein, so wie heute, indem sie einfach eine Mahlzeit unterschlug.
Da keine weiteren Termine anstanden, zog sie sich in ihr Büro zurück und brütete über der monatlichen Abrechnung – eine überflüssige Quälerei, da sie sich sowieso nicht konzentrieren konnte. Ständig kreisten ihre Gedanken um den Augenblick, als Dexter Crane in ihr Leben zurückgekehrt war. Damit er ihr für eine ganze Weile auf die Nerven gehen konnte. Ms Sophie und ihr Verlobter schienen derart angetan von Dexters Beratertalenten, dass sie wohl schwerlich darauf verzichten würden. Pech für mich. Die Erkenntnis sorgte dafür, dass sie die beiden letzten Schmerztabletten aus ihrem Medizinschränkchen mit einem Glas Wasser hinunterstürzte.
Nach einer Besprechung mit Laurel, die ihr die köstlichsten Tortenversuchungen auf ihrem Skizzenblock präsentiert hatte, gab Karen schließlich dem bohrenden Hungergefühl nach und wärmte sich eine Diätmahlzeit in der Mikrowelle auf. Als das melodische Klingeln an der Tür einen späten Besucher ankündigte, wunderte sie das nicht. Das konnte nur Dexter sein. Im Grunde hatte sie fast damit gerechnet, dass er sie heute noch einmal mit seiner Gegenwart beglücken würde.
Was sollte sie tun? Das Klingeln ignorieren oder die Tür öffnen?
Sie entschied sich für Letzteres. Seufzend schob sie die Füße wieder in die Folterinstrumente von Schuhen, die unter ihrem Schreibtisch lauerten, und ging ohne Eile zur Eingangstür.
Im Dämmerlicht kam Dexter ihr fast wie ein Fremder vor – so groß und elegant. Und nicht mehr wie ihr Mann, wie sie sich streng in Erinnerung rief.
„Du siehst gut aus, Kiki", sagte er sanft.
Gegen ihren Willen musste sie lächeln. „So hat mich schon seit Jahren keiner mehr genannt."
„Gut."
Die Abendluft war kühl, und Karen fröstelte.
„Bittest du mich herein?"
Zerstreut trat sie beiseite. „Aber klar doch, rein mit dir."
Karen führte ihn in ihr Büro, wo er interessiert den Blick schweifen ließ, als sähe er den Raum zum ersten Mal. „Sehr geschmackvoll, sagte er anerkennend. „Du hast es weit gebracht.
Nicht im Vergleich zu ihm. Nach ihrer Trennung hatte er in New York eine steile Karriere als Architekt hingelegt. Er galt als unumstrittener Experte, wenn es darum ging, halb verfallene, unter Denkmalschutz stehende Gemäuer in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Deswegen wohl auch seine anerkennende Bemerkung, weil es ihr gelungen war, eine perfekte Synthese aus dem alten Stil des Lagerhauses und ultramoderner Architektur zu schaffen.
„Gehört dir das Gebäude?", erkundigte er sich.
„Nicht, dass es dich etwas angeht, aber ja, es gehört mir."
Er nickte bedächtig. „Schlaues Mädchen."
„Zu schlau, um mich von dir einwickeln zu lassen. Sie seufzte. „Also, was willst du, Dex?
„Das weiß ich selbst nicht so genau. Er strich sich nachdenklich übers Kinn. „Ich wusste natürlich, dass du den Laden hier betreibst, aber ich dachte, es sei lustig, dich zu überraschen.
„Die Überraschung ist dir gelungen." Lustig fand sie es allerdings nicht, im Gegenteil, sie hatte sich eher wie vom Schlag getroffen gefühlt.
Er sah sie aus forschenden grauen Augen an. „Sophie hast du unsere gemeinsame Vergangenheit allerdings verschwiegen."
„Ach, weißt du, ich fand es nicht gerade geschäftsfördernd, ausgerechnet vor einer Kundin meine Scheidung zum Thema zu machen. Sie sah ihn scharf an. „Hast du es ihr erzählt?
„Nein. Er nahm ihren goldenen Kugelschreiber vom Schreibtisch und ließ den Daumen über das eingravierte Monogramm gleiten. „Das wollte ich dir überlassen.
Der Stift war ein Geschenk von ihm aus besseren Zeiten. Schon bereute Karen, dass sie den Kuli aus sentimentalen Gründen behalten hatte und täglich benutzte. „Wir verschweigen dem glücklichen Paar also, dass Trauzeuge und Hochzeitsplanerin vor Jahren mal miteinander verheiratet waren?"
„Ja, ich glaube schon."
„Und dass wir einander hassen?"
Er legte den Stift zurück, straffte die Schultern und sah sie an. „Böse Worte, tz, tz. So unfreundlich habe ich nie über dich gedacht. Ganz im Gegensatz zu dir, was meine Person betrifft."
Plötzlich musste sie sich heftig zusammenreißen, um ihn nicht spüren zu lassen, wie sehr sie ihn vermisste. „Was führt dich hierher? Ich meine, nach Philadelphia. Du arbeitest doch jetzt in New York."
„Stimmt. Zurzeit bewerbe ich mich hier für ein Projekt. Ein richtiger Leckerbissen, weißt du? Ein betagtes Gebäude mit bemerkenswerter Substanz. In seinen besten Zeiten diente es als Wohnhaus, dann als Lagerhaus, schließlich als Pension. Unverwüstlich. Er geriet ins Schwärmen, und seine Augen leuchteten vor Enthusiasmus. „Auch die ursprüngliche Fassade ist noch recht gut intakt. Der Kunde möchte sie erhalten, nur ein bisschen aufpolieren. Natürlich fallen etliche Modernisierungsarbeiten an, allerdings immer unter Berücksichtigung der ursprünglichen Architektur. Aus dem Komplex soll ein Designhotel mit angegliederten Nobelläden werden.
„Klingt aufregend. Genau deine Kragenweite."
„Stimmt. Ich bin auch ganz scharf auf den Auftrag. Falls alles klappt, werden wir uns in nächster Zeit wohl öfter sehen."
Sie hob skeptisch die Brauen.
„Na ja, bei den Hochzeitsvorbereitungen für Sophie und Andrew."
Er wirkte so aufrichtig – und sexy noch dazu –, dass sie für einen Augenblick fast den Grund für ihre Scheidung vergaß: die schlanke blonde Sexgöttin, die Karen dabei ertappt hatte, wie sie halbnackt ihren Ehemann umschlang. Karen hatte sich eingestehen müssen, dass das Exmodel und ihr Mann wie geschaffen füreinander schienen – beide hochgewachsen, strahlend attraktiv, erfolgsverwöhnt. Diese Erkenntnis war fast noch das Erschreckendste an dem ganzen Fiasko gewesen.
„Deine unerwartete Mutation zum Fachmann in Hochzeitsangelegenheiten erstaunt mich. Die Institution Ehe bedeutet dir doch nicht viel, wenn ich mich recht erinnere", bemerkte sie spitz.
„Wie gesagt, ich habe nichts gegen dich. Das Verspritzen von Gift war immer deine Spezialität", konterte er lässig.
„Oh, ich bin längst über die Sache hinweg. Mithilfe endloser, tränenreicher Abende im Kreis ihrer Freundinnen und unverschämt teurer Sitzungen bei einer Psychotherapeutin. „Inzwischen habe ich akzeptiert, dass unsere Ehe ein Fehler war.
„Gekämpft hast du jedenfalls nicht darum."
Der wohlbekannte alte Groll stieg in ihr hoch, doch sie biss sich auf die Zunge und zählte bis zehn. „Warum sollte ich darum kämpfen, einen untreuen Mann zu halten?"
Er schüttelte unwillig den Kopf. „Wie oft soll ich noch wiederholen, dass zwischen dieser Frau und mir nichts lief? Sie war betrunken und ist ziemlich durchgedreht."
„Tja, wie soll ich sagen? Du schienst nicht allzu begierig, sie abzuschütteln."
„Oh, ganz im Gegenteil, glaub mir. In jener Nacht hätte ich gut deine Hilfe brauchen können. Aber du musstest ja gleich die betrogene Ehefrau rauskehren und mich in selbstgerechter Empörung verlassen."
Wie sehr sie damals gewünscht hatte, ihm glauben zu können, aber sie hatte es nicht getan und tat es auch jetzt nicht. Gespielt gleichmütig zuckte sie die Achseln. „Wir haben uns wohl beide ineinander getäuscht."
„Ja, offenbar."
Er schob die Hände in die Hosentaschen und lehnte sich gegen ihren Schreibtisch. Vor dem zierlichen Möbelstück wirkte er noch männlicher. Einen absurden Moment lang fürchtete sie fast, es könnte unter seinem Gewicht zusammenbrechen, aber genau wie sie war es aus hartem Holz gemacht.
„Du bist immer noch die heißeste Frau, die ich kenne."
„Oh, bitte."
„Wir zwei, das lief doch super, erinnerst du dich nicht? Am meisten vermisse ich dich in meinem Bett", bekannte er mit einem herausfordernden Blitzen in seinen Augen.
Unter seinem Blick begann ihr Herz zu pochen. Oh ja, und wie sie sich erinnerte. Wenn sie Dexter gerade einmal nicht für seine Untreue verfluchte, verfluchte sie ihn dafür, dass sie viel zu oft an seine Talente im Bett denken musste: Der Sex mit ihm war zärtlich und doch wild, schnell und hart oder unendlich romantisch, immer jedoch unglaublich intensiv. Es erfüllte sie mit heimlicher Genugtuung, dass er sie in dieser Hinsicht offenbar nicht hatte ersetzen können. Oder tat er nur so, war das ein weiterer seiner Tricks? Wie konnte sie ihm je wieder vertrauen?
Sie zwang sich, seinen Blick kühl zu erwidern, holte tief Luft und platzte mit der größten Lüge ihres Lebens heraus: „Tut mir ja sehr leid, aber ich vermisse dich eigentlich gar nicht."
Wobei sie eins außer Acht ließ: Nichts stachelte Dexters Jagdinstinkt so sehr an wie eine Zurückweisung. Sie sah es in seinen Augen, eine Mischung widerstreitender Gefühle, die sie nicht recht benennen konnte.
Im nächsten Augenblick stand er vor ihr, zog sie in die Arme. Das geschah so blitzschnell, dass ihr keine Chance zum Ausweichen blieb. Er erstickte ihren Protest mit seinen Lippen, drückte Karen an sich, bis sie sich von selbst der warmen Geborgenheit seiner Umarmung ergab und sich sehnsüchtig an ihn schmiegte.
Sein Kuss, eben noch fordernd und hart, wurde zunehmend zärtlicher. Er begann ein lustvolles Spiel mit ihrer Zunge, bis ihre Erregung einen Punkt erreichte, wo Karen sich kaum noch beherrschen konnte. Zu lange hatte sie ihre Sehnsucht unterdrückt. Keuchend klammerte sie sich an Dexter und erwiderte seine Küsse mit wilder Leidenschaft. Würde er sie gleich hier auf ihrem Hepplewhite-Schreibtisch nehmen wollen oder auch auf dem harten Parkettboden, sie würde es geschehen lassen, das wussten sie beide.
So plötzlich, wie er sie an sich gerissen hatte, gab er sie frei und trat schwer atmend einen Schritt zurück. Amüsiert zwinkernd sagte er: „Ich fürchte, ich glaube dir nicht."
Auf dem Weg zur Tür drehte er sich noch einmal um. „Arbeite nicht zu lange."
2. KAPITEL
„Wie findest du den hier?", wollte Dee wissen, während sie gemeinsam mit Karen die Anzeigen beziehungswilliger Männer in einer Internet-Partnerbörse studierte. Dee hatte Karen sogar dazu überreden können, einen eigenen Account zu eröffnen, was Dee mit gewohnter Effizienz in ihre fähigen Hände genommen hatte. Keine vierundzwanzig Stunden zuvor hätte Karen es im Traum nicht für möglich gehalten, sich bei einer Partnervermittlung anzumelden. Was eine unverhoffte Begegnung mit dem Ex nicht alles bewirken konnte … Sie brauchte dringend eine Ablenkung vom charismatischen Dexter. Ein anderer Mann musste her, das war die Lösung.
Allerdings nicht dieser Mann, dessen Konterfei sie jetzt vom Bildschirm aus anstarrte. „Seine Rechtschreibung ist eine Katastrophe, besten Dank. Schließlich will ich nicht seine Nachhilfelehrerin werden." Energisch schüttelte Karen den Kopf.
Seufzend klickte Dee auf den nächsten Kandidaten. Irokesenschnitt, tätowierte Arme, Stachelhalsband. „Ieh!", riefen die beiden Freundinnen wie aus einem Mund.
Das dritte Profil schien da schon vielversprechender: ein gepflegter, durchschnittlich gut aussehender Mann mit Brille, im Besitz seiner vollen Haarpracht. Und – auch nicht zu unterschätzen – fähig, sich korrekt auszudrücken. „Hier steht, er ist Finanzbuchhalter, war nie verheiratet und ist auf der Suche nach einer festen Partnerschaft. Dee blickte auf. „Klingt okay, oder?
„Ja. Rasch überflog Karen sein Profil. „Er schreibt, er möchte die Sache langsam angehen. Prima, ich nämlich auch.
„Super, dann senden wir ihm mal einen Wink." Flink drückte Dee ein paar Tasten, bevor Karen es verhindern konnte.
„Was hast du gemacht?", wollte sie besorgt wissen.
Dee lachte unbeschwert, wie es eine junge Frau von Anfang zwanzig nun mal tat, die Daten noch als Spaß betrachtete und nicht als ernsthafte Herausforderung. „Du hast ihn gerade wissen lassen, dass du interessiert bist. So läuft das Ganze. Man schickt sich einen Wink."
„Oh Gott, ich fürchte, dafür bin ich noch nicht bereit", stöhnte Karen.
„Und ob du das bist. Gute Laune versprühend, tänzelte Dee aus dem Büro. „Ruf mich, wenn du mich brauchst.
Sie war kaum durch die Tür, da ließ ein seltsamer Signalton ihres Laptops Karen panisch hochfahren. „Ich brauche dich", flötete sie.
Dee spurtete zurück und spähte ihr über die Schulter. „Hey, er hat dir auch einen Wink geschickt."
„Ist das gut?"
„Das ist sogar megagut. Es bedeutet, er hat dein Profil gelesen und ist interessiert. Jetzt gerade ist er online, ihr könnt also chatten. Guck, er hat dir eine Nachricht gesendet. Klick mal hier."
Hallo, Karen. Ich sehe, du bist noch unbeleckt.
„Was soll das denn?, empörte sich Karen. „Ist das ein Perverser?
„Nun beruhig dich mal. Lies weiter. Er meint, du bist neu auf der Site."
„Oh, jetzt schreibt er: ‚Hier ein paar weitere Infos über mich‘. Ups, ich glaube, der hat seinen kompletten Lebenslauf angehängt."
„Gib dem Typen doch eine Chance. Und vergiss nicht, im Netz tummeln sich Tausende. Du kannst also getrost weitersuchen, wenn der dir nicht gefällt."
„Okay, danke."
Karen las weiter. Der Mann hatte ihr sein vollständiges Profil geschickt, an dem tatsächlich nicht viel zu einem ausführlichen Lebenslauf fehlte. Jedenfalls fühlte sie sich nach der Lektüre ausführlich über seinen schulischen und beruflichen Werdegang informiert. Sie ertappte sich bei der Überlegung, wie sehr ihre kleine Firma von den Diensten eines fähigen Finanzbuchhalters profitieren könnte, und rief sich streng in Erinnerung, dass sie eine Romanze suchte, keinen Mitarbeiter.
Er hieß Ron und schien ein netter Kerl zu sein. Keine schillernde Persönlichkeit, was ihr nur recht war. Zum Beispiel war sie sich ziemlich sicher, dass er eine Frau nicht über ihren Schreibtisch warf, um sie dann bis zur Besinnungslosigkeit zu küssen. Zumindest nicht, ohne sie vorher um Erlaubnis zu bitten. Und ganz bestimmt würde er anschließend nicht mit der Genugtuung, dass sie ihm hoffnungslos verfallen war, aus ihrem Büro stolzieren und die Ärmste hilflos ihrer Verwirrung und ihrer Wut überlassen.
Was ihn im Gegensatz zu einem gewissen anderen Typen zum perfekten Kandidaten für ein Date machte.
Also beschloss Karen, ihm zu antworten und ihm ein bisschen über sich zu erzählen. Anschließend loggte sie sich aus und widmete sich wieder ihrer Arbeit.
Als sie am Ende des Tages noch einmal ihre E-Mails checkte, entdeckte sie eine Antwort von Ron. Sie musste sich eingestehen, dass ihr dieses harmlose Geplänkel Spaß zu machen begann. Ron lud sie zum Kaffee ein. Das sei unverfänglich, und wenn es nicht funkte, müsse man nicht ein endlos langes Dinner über sich ergehen lassen, sondern könne sich nach einer Stunde höflich voneinander verabschieden. Er mache das immer so. Aha.
Was halten Sie davon? schloss er seine Mail.
Was sie davon hielt? Keine Ahnung. Höchste Zeit, Chelsea um Rat zu fragen.
„Online-Dating?, staunte die Freundin wenige Minuten später. „Wow. Ich selbst kenne mich da nicht aus, aber ein paar meiner Freundinnen haben auf diese Weise eine feste Beziehung oder sogar einen Ehemann gefunden.
Karen biss mit Appetit in eine Zitronenschnitte, die Chelsea ihr in weiser Voraussicht hingestellt hatte. „Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, was ich da überhaupt tue. Ich glaube, ich habe Angst."
„Angst? Du? Honey, du engagierst Akrobaten für Hochzeitsfeiern, schleifst Bräutigame kurz vor knapp zu ihrer eigenen Vermählung, löst Familienkonflikte, die einen ganzen Stab von Psychologen und Psychiatern auf Trab halten könnten. Hey, nicht zu vergessen die halsbrecherische Aktion, als du mit deinen High Heels einen Baum hochgeklettert bist, um eine Lichterkette anzubringen. Eine Tasse Kaffee mit einem Finanzbuchhalter kriegst du glatt auch noch hin."
„Du hast recht." Karen legte sich eine Hand auf die Brust, an der Stelle, wo ihr Herz wie wild pochte.
„Was ist los? Chelsea nahm sie kritisch in Augenschein. „Du bist ja völlig von der Rolle. Es steckt doch mehr dahinter als nur diese Verabredung?
„Oh, Chelsea, das ist so ein furchtbarer Schlamassel." Nachdem sie sich den letzten Bissen der Zitronenschnitte genehmigt hatte, schüttete sie der Freundin ihr Herz aus. Sie erzählte ihr alles, angefangen bei ihrer ersten Begegnung mit Dexter, über ihre Ehe mit ihm bis zu seinem gemeinen Verrat und der anschließenden Scheidung. Und dem Kuss in ihrem Büro.
„Mistkerl, lautete Chelseas vernichtender Kommentar. „Und jetzt bildet er sich ein, er könne unangemeldet bei dir hereinschneien und dich flachlegen? Kann ja wohl nicht wahr sein!
Sie schüttelte empört den Kopf. „Ein paar heiße Dates, das ist genau das, was du brauchst. So kommst du auf andere Gedanken."
„Stimmt." Karen nickte gehorsam.
„Weißt du was? Was hältst du von einem Weiberabend?", fuhr Chelsea fort, die sich zunehmend für das Thema erwärmte.
„Oh, super Idee." Ein unbeschwerter, stressfreier Abend im Kreis ihrer Freundinnen war überhaupt die beste Medizin.
„Also abgemacht. Als Karen den Mund öffnete, um etwas zu erwidern, stoppte Chelsea sie mit den Worten: „Und, Mrs Chefplanerin, die Organisation dieses Abends überlässt du ausnahmsweise mal mir, verstanden? Deine einzige Aufgabe ist es, dich zu amüsieren.
Spontan fiel Karen ihr um den Hals. „Verstanden. Danke."
Am Freitagmorgen hatte Karen eine aufgeregte Sophie Vanderhooven in der Leitung. „Die Torte für Melissa Stanhopes Hochzeit morgen soll ja sensationell sein, wie man hört."
„Ein kleines Meisterwerk, stimmt. Unsere Konditorin Laurel hat wirklich ein Händchen für ausgefallene Kreationen."
„Kann ich solch eine Torte nicht auch für meine Hochzeit bestellen?"
Hatte diese Frau denn gar keine eigenen Ideen? „Sicher, wenn auch nicht die gleiche. Laurels Torten sind Unikate, immer auf das jeweilige Event zugeschnitten. Aber sie kreiert die Torte gern nach Ihren Vorgaben."
Ein schwerer Seufzer drang an ihr Ohr. „Mutter möchte eine ganz traditionelle Hochzeitstorte, gekrönt von einem Plastik-Brautpaar, klagte Sophie. „Das ist so gar nicht mein Ding, ich hätte es lieber ein bisschen romantisch, wissen Sie.
„Machen Sie sich bitte keine Sorgen, wir finden bestimmt einen Kompromiss, der Sie beide zufriedenstellt", erwiderte Karen diplomatisch.
„Na, hoffentlich. Tja, wir sehen uns dann morgen bei Melissas Hochzeit."
„Oh ja, natürlich. Allerdings nehme ich nicht als Gast teil", rief
