Das zerbrochene Lächeln: Dr. Norden Extra 88 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
»Ich fürchte, wir werden um einen Kaiserschnitt nicht herumkommen«, erklärte Dr. Daniel Norden seiner Patientin Tine Flint ernst, ohne den Blick von dem Ultraschallmonitor zu wenden, auf dem das Ungeborene zu sehen war. »Gerade bei der ersten Geburt ist eine Steißlage problematisch, zumal Ihr Sprössling nicht gerade klein ist.« »Dabei habe ich mich so sehr auf eine natürliche Geburt gefreut und auch wirklich alles dafür getan. Aber selbst die Wendeversuche von Dr. Leitner sind erfolglos geblieben.« »Davon halte ich eigentlich auch nicht allzu viel. Das Kind wird schon seine Gründe haben, warum es genauso und nicht anders herum liegt. Vielleicht ist die Nabelschnur zu kurz, oder es fühlt sich einfach so wohler.« »Dann werde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen.« Tine seufzte bedrückt. Sie fürchtete sich sehr vor einem operativen Eingriff. Und obwohl sie seit einigen Wochen ahnte, was ihr bevorstand, hatte sie den Gedanken an eine Section weit von sich geschoben. »Irgendwie muss die Kleine ja rauskommen.« »Machen Sie sich keine Sorgen. Bei Dr. Leitner sind Sie in besten Händen. Er wird Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich bin auch immer für Sie da, wenn Sie mich brauchen«
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Buchvorschau
Das zerbrochene Lächeln - Patricia Vandenberg
Dr. Norden Extra
– 88 –
Das zerbrochene Lächeln
Unveröffentlichter Roman
Patricia Vandenberg
»Ich fürchte, wir werden um einen Kaiserschnitt nicht herumkommen«, erklärte Dr. Daniel Norden seiner Patientin Tine Flint ernst, ohne den Blick von dem Ultraschallmonitor zu wenden, auf dem das Ungeborene zu sehen war. »Gerade bei der ersten Geburt ist eine Steißlage problematisch, zumal Ihr Sprössling nicht gerade klein ist.«
»Dabei habe ich mich so sehr auf eine natürliche Geburt gefreut und auch wirklich alles dafür getan. Aber selbst die Wendeversuche von Dr. Leitner sind erfolglos geblieben.«
»Davon halte ich eigentlich auch nicht allzu viel. Das Kind wird schon seine Gründe haben, warum es genauso und nicht anders herum liegt. Vielleicht ist die Nabelschnur zu kurz, oder es fühlt sich einfach so wohler.«
»Dann werde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen.« Tine seufzte bedrückt. Sie fürchtete sich sehr vor einem operativen Eingriff. Und obwohl sie seit einigen Wochen ahnte, was ihr bevorstand, hatte sie den Gedanken an eine Section weit von sich geschoben. »Irgendwie muss die Kleine ja rauskommen.«
»Machen Sie sich keine Sorgen. Bei Dr. Leitner sind Sie in besten Händen. Er wird Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich bin auch immer für Sie da, wenn Sie mich brauchen«, versuchte Daniel Norden seiner Patientin Mut zu machen. Die ganze Schwangerschaft hindurch hatte er sie auf ihren Wunsch hin betreut. Und obwohl auch Hans-Georg Leitner und sein Team sehr freundlich und nett zu ihr gewesen waren, zog Tine Flint es vor, so lange wie möglich in Dr. Nordens Obhut zu bleiben.
»Wann ist es denn soweit?« erkundigte sie sich zaghaft.
»Das sollten Sie noch heute mit Dr. Leitner besprechen. Am besten, wir machen gleich einen Termin bei ihm aus. Der Muttermund ist schon weich, und die Geburt wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.«
»Ich vertraue Ihnen«, seufzte Tine. Und obwohl sie und ihr Mann sich über alle Maßen über ihren ersten Nachwuchs freuten, überwog im Augenblick die Angst vor dem bevorstehenden Eingriff.
Das bemerkte auch Tines Ehemann Steve, als er am Abend von der Arbeit kam. Obwohl er müde und erschöpft von dem anstrengenden Tag war, galt seine ganze Aufmerksamkeit und Liebe seiner hochschwangeren Frau.
»Was ist denn mit dir los, Tinchen? Du bist ja ganz blass. Stimmt was nicht mit der Kleinen?«
»Doch, schon. Aber ich muss morgen früh in die Klinik, um ein paar Untersuchungen machen zu lassen und einen Termin für einen Kaiserschnitt festzusetzen.«
»Muss es also doch sein?« Bekümmert nahm Steve seine Frau in die Arme. Er wusste, wie gespannt sie dem Erlebnis einer natürlichen Geburt entgegengesehen hatte. Aber er ahnte nicht, wie viel Angst Tine tatsächlich vor dem Eingriff hatte, der ihr wider alle Natur erschien. »Dr. Norden meinte schon. Die letzte Entscheidung liegt allerdings bei mir. Es ist möglich, das Kind auf normalem Weg zu bekommen, aber das Risiko ist ungleich höher als bei einer Schädellage. Und wir wollen schließlich ein gesundes Kind haben, nicht wahr?«
»In erster Linie geht es mir um dich, Tinchen. Hauptsache, du überstehst die Sache gut. Ich liebe dich über alles und will nicht, dass dir etwas passiert.«
»Und wenn ich nicht mehr aus der Narkose aufwache?«, fragte Tine mit bebender Stimme. Erst hier, in den Armen ihres liebevollen Mannes konnte sie aussprechen, welche Sorgen sie bewegten. »Und dann erst die Schmerzen danach. Ich hab’ solche Angst, Stevie.«
»Keine Angst, mein Kleines. Ich lass dich nicht alleine. Soll ich dich morgen in die Klinik begleiten?«
»Schön wäre es schon. Aber kannst du die Firma alleine lassen?« »Die Firma ist nicht so wichtig wie du«, erklärte Steve energisch. Die Geschäfte liefen zwar nicht sehr gut, aber damit musste er Tine im Augenblick nicht belasten. Sie hatte auch so Probleme genug. »Ich rufe gleich Rainer an, damit er mich morgen vertritt.«
»Du bist so süß. Ich liebe dich so sehr, Darling.«
»Ich weiß, und ich liebe dich auch. Mach dir keine Sorgen. Gemeinsam haben wir bisher alles geschafft«, sprach er ihr Mut zu und wiegte sie sanft in seinen Armen.
Tine seufzte. Die Angst war zwar nicht gewichen, aber durch Steves Zuspruch war ihr Herz doch mutiger geworden.
»Machen Sie sich keine Sorgen. Gemeinsam schaffen wir das schon«, erklärte auch Dr. Hans-Georg Leitner, nachdem er Tine Flint am nächsten Morgen untersucht hatte. »Ein Kaiserschnitt ist heutzutage ein Routine-Eingriff und überdies besonders schonend für das Kind. Das Risiko einer Komplikation ist inzwischen sogar niedriger als bei einer natürlichen Geburt.«
»Was ist denn mit den Narkosemitteln? Gehen die nicht auf das Kind über?«, erkundigte sich Tine. Sie hatte so viele Ängste, dass sie gar nicht wusste, wo sie anfangen sollte zu fragen.
»Natürlich verwenden wir nur solche Dosen, die unschädlich für das Ungeborene sind. Aber ich wollte ohnehin mit Ihnen über die Art der Narkose sprechen. Da gibt es mehrere Möglichkeiten, die in Ihrem Fall infrage kommen. Könnten Sie sich vorstellen, die Geburt Ihres Kindes wach zu erleben?«
»Ist das denn möglich?«, fragte Tine überrascht und warf ihrem Mann, der ihre Hand hielt, einen raschen Blick zu. »Ehrlich gesagt habe ich nämlich eine riesige Angst vor einer Vollnarkose«, gestand sie mit leiser Stimme.
»Das ist nichts, wofür Sie sich schämen müssten, und kommt häufiger vor, als man denkt. Aber nicht nur deshalb halte ich eine Spinalanästhesie bei einem Kaiserschnitt für vorteilhafter. Diese Art der Narkose belastet den Organismus nicht so stark. Sie können Ihr Kind gleich nach der Geburt in Empfang nehmen und nach der ersten Untersuchung durch den Kinderarzt bei sich behalten. So haben Sie ein zumindest halbwegs natürliches Geburtserlebnis.«
Tines Gesicht war schon nicht mehr so skeptisch und angsterfüllt wie noch zu Beginn des Arztbesuches. Die Neuigkeiten erfüllten sie mit einer vagen Hoffnung, die Geburt doch unbeschadet zu überstehen. Aber schon quälte sie eine neue Sorge. »Darf denn mein Mann dabeisein oder bin ich ganz allein?«
»Allein sind Sie ohnehin nicht«, lächelte Dr. Leitner beruhigend. »Sie werden von zwei OP-Schwestern, zwei Ärzten, einem Anästhesisten und einer Hebamme betreut, die das Neugeborene übernehmen wird. Aber in unserer Klinik haben wir keine Probleme damit, dass die Männer ihren Frauen beim Kinderkriegen beistehen. Von der Operation bekommen Sie ohnehin nichts mit«, wandte er sich lächelnd an Steve, »da sie hinter einem Tuch stattfindet. Sie können sich also voll und ganz auf Ihre Frau konzentrieren.«
»Sind das nicht wundervolle Neuigkeiten, Tinchen?« Steve strahlte übers ganze Gesicht. »Du hättest dir nicht so viele Sorgen zu machen brauchen.«
»Wirklich nicht«, bekam er Unterstützung von Schorsch. »Kinder auf die Welt zu bringen ist heutzutage nicht mehr so schlimm wie früher, als man den Frauen nicht mit Schmerzmitteln oder erleichternden Maßnahmen helfen konnte. Für beinahe jede werdende Mutter findet sich auch unter der Geburt ein geeignetes Mittel, die Sache gut zu überstehen. Und ich bin mir ganz sicher, dass wir auch ihren kleinen, widerspenstigen Sprössling gesund und munter zur Welt bringen werden. Jetzt gilt es nur noch, einen Termin zu finden.«
»Dr. Norden meinte, es könnte nicht mehr allzu lange dauern«, konnte Tine berichten. Langsam begriff sie, dass sie in der Leitner-Klinik in den besten Händen war und nicht unnötig leiden musste. Die Vorfreude auf ihr Baby wuchs von Minute zu Minute und verlieh ihrem Gesicht ein glückliches Strahlen.
»Diese Ansicht teile ich. Aber lassen Sie mich einen Blick auf den OP-Plan werfen.« Schorsch tippte ein paar Worte in seinen Computer ein und studierte aufmerksam die Daten, die daraufhin auf dem Bildschirm erschienen. »Na, das trifft sich ja hervorragend. Morgen früh wurde ein Eingriff abgesagt. Dann werde ich diesen Termin doch gleich für Sie reservieren.«
»Morgen früh schon?« Überrascht
