Mein Name ist Adolf Hitler: Mein Leben, von mir selbst erzählt. Vierter Band: Götterdämmerung - von der Normandie bis zu meinem selbst bestimmten Ende
Von Ralph Ardnassak
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Über dieses E-Book
Ich war weder für meine politischen Gegner im Inland, noch für die internationale Journaille je erpressbar!
Es war gut, wenn sie alle nichts von meinem Lieblingsneffen Heinz Hitler wussten! Im Jahre 1942 geriet er in die Gefangenschaft der Russen und starb glücklicherweise schon bald darauf im Moskauer Gefängnis Butyrka! Nichts von Paula, die auf meinen Befehl hin unter dem Decknamen Paula Wolf unerkannt in Wien lebte und deren Heirat mit ihrem heimlichen Verlobten, diesem Wiener Irrenarzt Erwin Jekelius, ich unterband, indem ich Weisung gab, ihn unverzüglich an die Ostfront zu schicken!
Es war gut, dass niemand etwas von jener Familie Veit aus Graz wusste, einem besonders unglückseligen Zweig unserer Sippe, in welchem sich der Schwachsinn in geradezu erschreckender Weise häufte! Von Aloisia Veit, einem Mitglied jener Familie und zugleich meine Großcousine.
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Mein Name ist Adolf Hitler - Ralph Ardnassak
I
Glauben Sie mir, Frau Junge, es war nur gut, dass die Öffentlichkeit in all den Jahren nichts Privates von mir wusste! Nichts von meiner Familie und nichts von Fräulein Braun! Als ein Mann, der aus dem Nichts ins politische Rampenlicht getreten war, so musste, so wollte ich erscheinen!
Ich war weder für meine politischen Gegner im Inland, noch für die internationale Journaille je erpressbar!
Es war gut, wenn sie alle nichts von meinem Lieblingsneffen Heinz Hitler wussten! Im Jahre 1942 geriet er in die Gefangenschaft der Russen und starb glücklicherweise schon bald darauf im Moskauer Gefängnis Butyrka! Nichts von Paula, die auf meinen Befehl hin unter dem Decknamen Paula Wolf unerkannt in Wien lebte und deren Heirat mit ihrem heimlichen Verlobten, diesem Wiener Irrenarzt Erwin Jekelius, ich unterband, indem ich Weisung gab, ihn unverzüglich an die Ostfront zu schicken!
Es war gut, dass niemand etwas von jener Familie Veit aus Graz wusste, einem besonders unglückseligen Zweig unserer Sippe, in welchem sich der Schwachsinn in geradezu erschreckender Weise häufte! Von Aloisia Veit, einem Mitglied jener Familie und zugleich meine Großcousine. Eine Schwachsinnige, die, gottlob, in der Anstalt Hartheim rechtzeitig vergast wurde, obwohl Paula sich händeringend bei ihrem Verlobten Jekelius für sie verwendete!
Es war gut, dass niemand von Geli Raubal wusste und von meiner geradezu unbändigen Liebe zu ihr! Es war gut, dass niemand meinen Halbbruder Alois kannte, obwohl der sich bemühte, mir zumindest äußerlich zu gleichen! Es war gut, dass meine Halbschwester Angela der Öffentlichkeit nicht bekannt wurde!
Gut war auch, dass im Reich kaum jemand meinen Neffen William-Patrick kannte, der mir bis zum Jahre 1939 unablässig auf der Tasche lag und der sich dann nach Amerika absetzte!
Niemand sollte je erfahren, dass meine Mutter meinen Vater, ihren Ehemann, zeitlebens nur Onkel Alois gerufen hatte!
Auch die Verwirrung der Namen der Vorfahren, ob nun Hiedler, Hüttler oder sogar Schicklgruber, war keineswegs für die Öffentlichkeit bestimmt! Schicklgruber, das klang plump und bäurisch derb, wohingegen Hiedler oder Hüttler auf eine Tätigkeit der Vorfahren als armselige Hausierer hätte hindeuten können!
Noch schlimmer allerdings, erschien die von der geliebten Mutter immer wieder erzählte Geschichte, die Vorfahren hätten sogar Hildracek geheißen! Ein geläufiger Name tschechischen Ursprungs im damaligen Österreich-Ungarn, dessen Bekanntwerden durchaus meinem politischen Todesurteil gleich gekommen wäre!
Nein, rein und namenlos, ohne Familie und Bindung, die mich erpressbar gemacht hätte, so musste ich über Deutschland kommen! Ein Namenloser, der an nichts gebunden war, der niemandem verpflichtet war, als dem Reich und dem deutschen Volke allein!
Alles Persönliche von mir, Fotos, Briefe, Korrespondenz, soll nach meinem Tode vollständig vernichtet werden! Es ist notwendig, dass nichts existiert, dass auf menschliche Züge meiner Person hin deuten könnte! Quasi dem normalen Menschlichen entrückt, so soll ich dem deutschen Volk im Gedächtnis bleiben! Wie eine bronzene Heroenstatue! Wie der voran schreitende Fahnenträger am Deutschmeister-Denkmal bei der Rossauer Kaserne in Wien!
Daher war es notwendig geworden, mit der Machtergreifung die Erinnerung an mein normales bürgerliches Leben komplett auszulöschen!
Bormann war auch in dieser Beziehung der richtige Mann, um diese Dinge für mich zu erledigen! So ließ ich ihn mein Elternhaus kaufen und meine alte Schule! Auf diese Weise konnte ich die Dinge zu meiner Zufriedenheit regeln, denn das warnende Beispiel von Blomberg und Fritsch stand mir stets vor Augen. Mir würde so etwas nicht geschehen! Ich würde auf dieser Welt gelebt haben als der Führer des deutschen Reiches und der Nation! Ein Mann ohne Vergangenheit, dessen Zukunft entweder der glorreiche Endsieg sein würde, ein Endsieg, der mich noch über Karl den Großen stellen würde, in Bezug auf das für das deutsche Volk Erreichte! Der Endsieg oder aber ein tragischer Tod! Ein Tod, bei dem ich ausrufen könnte, wie Nero: Welch Künstler geht mit mir zugrunde!
Wie würde er sein, mein tragischer und damit dennoch grandioser Tod? Eine wahrhaftige Götterdämmerung, in einem wilden Wald- und Felsental am Rhein? Vielleicht in einem wilden Wald- und Trümmertal an der Spree? Und wie Siegfried, schweißgebadet und erschöpft von der Jagd, so würde ich vielleicht auch auf die Rheintöchter treffen, wie sie im gleißenden Sonnenlicht endlich empor tauchen! Und sie bitten mich um meinen Ring und warnen mich, da ich ihnen doch den Ring verwehre, vor dem Fluche, der auf ihm liegt! Und prophezeien mir, dass ich einmal, wie Fafner einst, dem Fluch des Rings zum Opfer fallen werde!
Und während sie entschwinden, um Brünhilde zu holen, weil ich Weiberart nicht traue, trifft meine Jagdgesellschaft ein: Göring, Himmler, Bormann, Speer, Keitel, Jodl und all die andern!
Und voller Schwermut spreche ich zu ihnen allen, aus meinen jungen Tagen und von meinen Träumen! Bis Himmler mir ein Trinkhorn reicht, mit des Vergessens Trank: eine Ampulle mit Zyankali!
Und ganz verzückt durchschreite ich die Lohe und träum dabei von Deutschlands Kuss! Zwei Adler steigen auf und Himmler höhnt: „Errätst Du auch der Adler Schrein? Rache rieten sie mir!" Und bringt mich mit dem Speer, den er in meinen Rücken stößt, zu Fall. Und ich, seh sterbend noch ein letztes Mal meine Vision des Weibes Deutschland, ehe Trauermusik des Meisters erklingt und die Rheintöchter den Scheiterhaufen schichten, am Ufer des Rheins. In diesen Flammen werd ich brennen, um vom Fluch gereinigt zu werden, dass die Rheintöchter mich endlich führen, in das brennende Walhall! Und als die Götter gänzlich von den Flammen verhüllt, da fällt der Vorhang! Da fällt der Vorhang! Wird er so sein, mein Tod, Frau Junge? Grandios!
II
Im Frühjahr 1944 erklärten mir die Herren vom OKW bei den Lagebesprechungen in der Wolfsschanze pausenlos, wie schlecht die allgemeine Verfassung des deutschen Ostheeres sei. Sowohl im Hinblick auf ihre Moral, wie auch auf ihre allgemeine körperliche Verfassung.
Der allgemeine Stillstand des Vormarsches im Osten würde den Soldaten zusetzen. Ebenso schlechte Nachrichten, von anderen Kampfplätzen. Himmler informierte mich über Gerede, wonach einige Soldaten der Hoffnung seien, der alliierte Vormarsch in der Normandie könne zu einem schnellen Ende des Krieges beitragen! Ich war außer mir! Das ging weit über die allgemeine defätistische Haltung der Truppe hinaus! Das war Hochverrat! Das war Hochverrat!
Zur allgemeinen schlechten Verfassung des Ostheeres, so hieß es im Lagebericht von den Fronten weiter, trüge die anhaltend schlechte Versorgung mit Nahrungsmitteln bei. Die Soldaten würden unter Mangelernährung und allgemeinem Vitaminmangel leiden, so hieß es. Nicht einmal der Alkohol und die Feldgendarmerie seien noch in der Lage, der insgesamt desolaten Lage Herr zu werden!
Der Russe hatte und Ende Juni bei Witebsk und Orscha angegriffen. Gegen 4:00 Uhr morgens begann der Russe mit stundenlangem Artilleriefeuer auf unsere Stellungen, den Angriff vorzubereiten.
Schließlich ging der Russe aus Richtung Nordwesten und auch aus Südosten mit Infanterie gegen unsere Stellungen vor. Die russische Infanterie durchbrach die erste und zweite unserer Verteidigungslinien. Der Infanterie folgten Panzer.
Die auf den Panzern aufgesessenen Infanteristen nahmen schließlich unseren dritten Graben, der die letzte Verteidigungslinie bildete.
In die durch die Infanterie geschlagenen Lücken stießen schließlich zwei Panzerregimenter in Richtung auf Witebsk vor. Bereits am 24. Juni 1944, also nur 2 Tage nach dem Beginn ihrer Angriffe, hatten die Russen unser IX. Armeekorps bis zu 30 Kilometer aus seinen ursprünglichen Stellungen verdrängt. Gehlen mit der Aufklärungsabteilung Fremde Heere Ost hatte wieder einmal vollständig versagt, indem er diesen Frontabschnitt als nicht gefährdet bezeichnet hatte.
Zwei Divisionen des VI. Armeekorps wurden südöstlich von Witebsk bei den Angriffen nahezu vollständig aufgerieben.
Am 24. Juni, abends, war die Front im Süden und im Norden von Witebsk vollständig zusammengebrochen und durchstoßen, dabei gelang es dem Russen, das LIII. Armeekorps vollständig einzuschließen. Örtliche Gegenangriffe unserer 290. Infanteriedivision blieben nahezu völlig wirkungslos.
Das IX. Armeekorps lag westlich von Witebsk. Es wurde von der russischen Übermacht abgedrängt, aufgerieben und zerschlagen.
Aufgrund der katastrophalen Lage musste die Kampfgruppe von Gottberg, eine SS-Polizeieinheit, von der Partisanenbekämpfung abgezogen und an der regulären Front eingesetzt werden.
Die Verstärkung durch diese Einheit blieb innerhalb der 3. Panzerarmee jedoch praktisch wirkungslos.
Entgegen meinem ausdrücklichen Befehl, jeden festen Platz um jeden Preis zu halten, ordneten die beiden Kommandeure Generalleutnant Hitter und General Gollwitzer, bereits am 25. Juni 1944 den Ausbruch sämtlicher deutscher bei Witebsk eingeschlossener Kräfte an.
Alle Gegenangriffe waren an der zahlenmäßigen Überlegenheit der Russen gescheitert. Am 27. Juni 1944 ergab sich das LIII. Armeekorps feige den Russen.
Zwischen der 16. Armee und der 4. Armee war nun durch Feigheit und Defätismus bei Witebsk ein 100 km breiter Korridor entstanden.
Durch diesen Korridor hindurch stieß der Russe nun mit aller Macht in Richtung auf Minsk vor, während er außerdem die Stadt Polozk angriff.
Witebsk fiel Ende Juni 1944 an die Russen.
Die 4. Armee hatte den Kampfauftrag, den Eisenbahnknotenpunkt Orscha zu verteidigen, durch den auch die Rollbahn hindurch verlief. Diese Rollbahn bildete praktisch die Hauptversorgungslinie der gesamten Heeresgruppe Mitte. Wegen der Bedeutung dieses Ortes war auch Orscha von mir zum festen Platz erklärt worden.
Infolge der starken Befestigungen von Orscha war es uns zunächst am 23. Juni 1944 gelungen, die Angriffe der Russen abzuwehren. Bis zum 25. Juni hatte der Russe jedoch unsere stark ausgebauten und befestigten Stellungen umgangen und bereits zum Teil durchbrochen.
Ein von uns durchgeführter Gegenangriff in der Nähe von Orechowsk schlug fehl. Am 26. Juni zog sich die 4. Armee
