Über dieses E-Book
Ryan und sein Rudel sind zurück in Brandon, doch an die Ruhe nach dem Sturm, ist noch immer nicht zu denken.
Ryan hat ein Versprechen einzulösen und so gilt es nun aufzudecken, was die Azur planen. Doch was er und sein Dad herausfinden, wirft wieder mal alles durcheinander. Denn was die Thorburns wollen, sind beide Männer nicht bereit zu geben.
Zwei Rudel, eine Familie.
Zwei Alphas, ein Ziel.
Aber können zwei so dominante Leitwölfe wie Ryan und Tavis wirklich zusammenarbeiten und vor allem - sich den Plänen des anderen unterwerfen?
Stefanie Worbs
Geboren und aufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt in Mitteldeutschland und ich lebe noch immer dort. Schon als Teenager schrieb ich Gedichte und kurze Texte. Diese wurden zu Kurzgeschichten und schlussendlich zu Büchern. Wer träumt nicht von einer Welt, in der man die eigenen Probleme beiseite schieben kann?
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Buchvorschau
Wolfswege 5 - Stefanie Worbs
Zwei Rudel, eine Familie
Wäre Ian nicht Ian, sondern Hakoon, wäre es wie früher, ging es Ryan durch den Kopf. Er selbst stand an den Türrahmen zur Küche gelehnt, die Arme vor der Brust verschränkt und beobachtete das Gewusel vor sich.
Sämtliche Wölfe, die sich derzeit auf dem Anwesen der Familie Thalan befanden, waren da und suchten sich jeweils einen freien Platz, damit die Versammlung beginnen konnte. Ryan hatte sich gleich etwas im Hintergrund gehalten, denn noch immer war es ein seltsames Gefühl, zu Hause zu sein und trotzdem nicht wirklich dazuzugehören.
„Ry." Gero legte ihm eine Hand auf die Schulter, als er aus der Küche hinter ihm kam und hielt seinem ehemaligen Rudelbruder ein Bier hin.
„Nein danke", lehnte Ryan ab und Gero ging, um sich ebenfalls einen Platz zu suchen.
Wenig später kehrte Ruhe ein und Tavis ergriff das Wort. „Familie", begann er und stieß die Luft dann leicht lachend aber auch seufzend aus. Sein Blick flog zu Ryan und der ahnte, dass sein Dad nicht wirklich wusste, wie er mit ihm umgehen sollte. Ryan schwieg jedoch und ließ seinen ehemaligen Alpha tun und sagen, was immer er für richtig hielt.
Sein Dad fuhr sich ein Mal mit der Hand über das Gesicht und sprach weiter: „Als Erstes möchte ich mich aufrichtig bei Ryan entschuldigen. Wieder traf ihn der Blick seines Vaters. „Es tut mir leid, mein Sohn. Ich habe mich falsch verhalten und einige Fehler gemacht. Ich habe dich angehalten, erwachsen zu sein und dir Vorwürfe gemacht. Statt dir zu helfen, habe ich dich von mir gestoßen und verloren. Ich war blind und das ist ein Fehler, den ich wohl nie mehr gutmachen kann. Ich hoffe trotzdem, du kannst mir eines Tages verzeihen.
Einen Moment lang herrschte Schweigen, dann nickte Ryan nur leicht. Eines Tages wäre Gras über die Sache gewachsen.
Irgendwann.
Charlotte erhob sich. „Ich bin unendlich froh, meine Kinder wieder alle bei mir zu haben. Ryan, mein Schatz, auch wenn sich ein bisschen was geändert hat, du sollst wissen, dass du immer und egal unter welchen Umständen unser Sohn bleibst. Egal, was du brauchst, komm bitte zu uns."
Wieder nickte Ryan nur annehmend.
Tavis fuhr fort. „Ich denke, es ist mittlerweile bei allen angekommen, was genau sich geändert hat. Sein Blick ging durch die Runde. „Heute Abend sind zwei Rudel in diesem Wohnzimmer. Die Thalans und ...
Kurz stoppte er und Evan warf ein: „Die Thalans plus."
Ein Kichern ging durch die Reihe und auch Tavis stimmte ein. „Ja. So sieht es wohl aus."
„Wieso eigentlich?, wollte Noel wissen. „Warum hast du ein eigenes Rudel gegründet, Ry? Du hättest einfach zurückkommen können.
„Es steht dir nicht zu, ihn das zu fragen, tadelte Tavis den kleinen Perkun. „Wenn es sein Wunsch war, hast du das zu respektieren, egal welche Gründe er hatte.
„Ich wills trotzdem wissen", murrte Noel weiter und Ryan grinste.
„Ich werd’s dir bei Gelegenheit erklären. Für den Moment ist es aber Dads Redezeit."
„Mhh", brummte Noel zwar noch, schwieg dann aber.
„Danke. Also, fuhr Tavis fort und breitete kurz die Arme leicht aus, „hiermit noch mal willkommen zurück, meine Kinder. Ryan, Xander und natürlich auch Kaya. Ihr habt sehr gefehlt und wir würden uns freuen, wenn ihr unsere Gäste bleibt, so lang wie ihr möchtet. Das schließt natürlich auch dich ein, Ian. Du bist ebenso herzlich willkommen.
Der Rubellit nickte dankend. „Das nehme ich gern an", lächelte er.
„Sehr schön. Ich will dann jetzt auch gar nicht so viel Gerede machen. Gibt es spezielle Fragen?"
„Warum hat er ein eigenes Rudel gegründet?, schoss Noel sofort wieder los, sein Blick flog von Tavis zu Ryan. Er schien wirklich gekränkt über Ryan’s Entscheidung zu sein. „Hast du was gegen uns?
, fügte der kleine Perkun ein wenig beleidigt an.
Ryan seufzte, stieß sich vom Türrahmen ab, machte zwei Schritte in den Raum und kam hinter Kaya, die auf einem der Sofas saß, zum Stehen. „Ich hatte vorwiegend persönliche Gründe, die euch bekannt sein sollten. Sein Blick huschte kurz zu Amber und dann wieder zurück zu Noel. „Es gab einige Dinge, mit denen ich so nicht mehr leben konnte, und das war mein Ausweg.
Er nickte auf seine eigenen Wölfe.
„Geht’s auch etwas klarer?", fragte Noel noch immer leicht beleidigt.
„Amber war der Grund, ließ Ryan ihn schließlich bekannte Tatsachen wissen und fast alle nickten wissend. Nur Ian horchte auf und Ryan sprach weiter. „Ihr wisst alle, was da war und wie sehr es mich belastet hat. Es gibt Quellen, die belegen, dass es helfen würde, wenn die Parteien jeweils ein eigenes Rudel führen. Das tun wir nun. Ich habe ein Rudel und Amber wird irgendwann eures leiten. Unsere Differenzen werden dadurch hoffentlich komplett beigelegt.
„Merkst du schon was?, wollte Rahel hoffnungsvoll wissen. „Geht es dir besser?
„Bis jetzt ist alles gut. Ich denke, die Zeit wird zeigen, ob es so bleibt."
„Ryan, kam es leise von Amber und alle wandten ihr die Blicke zu. Sie senkte ihren für einen Moment und schaute ihn dann direkt an. „Bitte verzeih mir mein Verhalten. Ich habe so viel falsch gemacht und du musstest dafür büßen. Du musstest dein Rudel verlassen und hast so viel wegen mir verloren und durchmachen müssen. Es tut mir wirklich leid und ich verspreche dir, dass ich es besser machen werde. Ich will nicht, dass wir uns aus dem Weg gehen müssen. Ich möchte viel lieber eine gute Freundin für dich sein, wenn ich darf. Und ich werde alles tun, damit das, was da ist, sich nicht zwischen uns stellt.
Ryan sah sie einen langen Moment einfach an. Sie hatte sich entschuldigt und ihre Schwäche zugegeben, vor allen Wölfen und endlich. Sie hatte sich nicht gerechtfertigt oder ihm die Schuld an irgendwas zugeschoben. Sie hatte eingestanden, dass sie falsch gehandelt hatte, und sie wollte es offensichtlich wirklich besser machen.
Mehr konnte er für den Moment wohl nicht von ihr erwarten, also nickte er wieder. „Ich nehme deine Entschuldigung an und hoffe, wir werden ab heute besser miteinander auskommen."
„Danke schön", sagte sie leise und senkte den Blick wieder auf ihre Hände.
„Wenn das geklärt ist, kannst du doch wieder zu uns wechseln, Ry, hielt Noel fest und sah nun bittend aus. „Komm schon, man! Du bist mein Kumpel! Du kannst nicht einfach die Mannschaft wechseln!
Ryan grinste. „Habe ich aber. Kleiner, es ändert sich doch nichts."
„Du bist kein Thalan-Thalan mehr."
„Ich bin aber noch immer ich. Nur cooler und mit eigenem Rudel."
„Arschloch", brummte der kleine Perkun, doch alle hörten es.
„Noel!", wies Tavis ihn zurecht.
„Ist doch so! Er haut einfach ab! Was soll das denn?"
„Perkun, wir reden später darüber, ließ Ryan ihn wissen. „Versprochen. Für den Moment ist es aber nicht das richtige Thema.
„Leck mich doch", grummelte Noel erneut vor sich hin und ließ sich trotzig in die Kissen sinken.
„Noch eine Beleidigung gegenüber Ryan und ich werde mir Konsequenzen überlegen, Noel!, sagte Tavis mit Nachdruck. „Ich muss nicht extra festhalten, dass ihr Respekt gegenüber einem Alpha zu zeigen habt! Egal wie alt er ist oder in welcher Beziehung ihr zueinandergestanden habt. Ryan ist jetzt im Rang über euch und ihr benehmt euch dementsprechend in seiner Gegenwart. Hab ich das klar genug ausgedrückt?
„Dad?, holte Ryan dessen Aufmerksamkeit zu sich. „Passt schon. Alles gut.
„Nein, Sohn. Es passt nicht. Wir haben Regeln, wenn auch nicht viele, aber der Respekt vor Alphas gehört dazu. Diese Rangordnung gibt es nicht ohne Grund. Du bist jung und musst noch einiges über deinen neuen Stand lernen. Wenn es dein Wunsch ist, werde ich dir dabei helfen. Ich ..."
„Es ist genug, hielt Ryan den Redeschwall seines Dads auf und dieser verstummte prompt. „Wenn ich Fragen habe, komme ich zu dir. Wenn ich Hilfe brauche, werde ich mich an dich wenden. Und wenn ich sage, es passt, dann passt es.
Wieder herrschte eine kurze Stille, die diesmal angespannt war. Die Blicke der Anwesenden flogen zwischen Tavis und Ryan hin und her, bis Tavis nickte.
„Natürlich", war seine einzige Anmerkung dazu.
„Danke", sagte Ryan und war erstaunt, wie viel Autorität er seinem Dad gegenüber hatte. Dann wandte er sich an die anderen. „Also, um es festzuhalten. Ich bin kein Teil eures Rudels mehr, das stimmt. Ich habe ein Eigenes, das ich mit Kaya leite. Xander ist mein Beta und Ian hat sich mir ebenfalls angeschlossen. Seine Anwesenheit wird aufgeklärt, sobald der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist. Allerdings haben wir einen guten Grund, warum wir hier sind. Ein einfacher Besuch ist es definitiv nicht.
Aber egal welche Verhältnisse nun zwischen uns herrschen, ihr seid noch immer meine Familie, solange ich ein Teil davon sein darf. Ich möchte dies auch gern im Namen von Xander und Kaya sagen und hoffe, ihr nehmt es an."
„Natürlich!, antwortete Evan als erster und mit Nachdruck. Er stand auf, kam zu Ryan und schlug in dessen Hand ein. Dann nahm er ihn fest in den Arm. „Ich bin einfach froh, dass du zurück bist. Rudelverhältnisse hin oder her. Du bleibst mein Bruder.
Er löste sich von ihm, packte seinen Nacken und drückte ihm einen Kuss auf die Stirn, dann wandte er sich an Xander, der neben Kaya saß. „Und du natürlich auch. Auch wenn ich es schade finde, dass du nicht mein Beta sein willst." Der älteste Thalan grinste jedoch breit, als er Xander die perfekte Frisur zerstörte.
Dieser murrte und versuchte, den Schaden zu beseitigen, dann sagte er: „Einer der Gründe. Ryan kann dir das jetzt verbieten", und meinte Evans Neckerei.
„Könnte ich, aber warum sollte ich", ließ Ryan ihn wissen, was Xander zu einem genervten Stöhnen und Evan zum Lachen brachte.
„Sehr gut. Halten wir also fest, dass wir Verbündete sind?", fragte Tavis und Ryan meinte, einen Hauch Unsicherheit aus den Worten seines Dads zu hören.
„Ohne Zweifel, hielt er fest und Tavis lächelte. „Das freut mich. Die Details klären wir unter vier Augen.
„Ich weiß, es ist unüblich, baute Charlotte sich ein. „Aber ich möchte diese Versammlung nicht weiter so streng ablaufen lassen. Wäre es in eurem Sinn, wenn wir Essen bestellen und es uns gemütlicher machen? Wir haben sicher alle viele Fragen und ich denke, es wäre einfach entspannter und angenehmer, wenn wir sie als Familie besprechen und nicht als verbündete Rudel.
Einstimmiges Nicken ging durch die Runde und Gero erhob sich wieder, um die Bestellkarten der Lieferdienste im Umkreis zu holen.
Von Leitwolf zu Leitwolf
Am nächsten Morgen wurde Ryan von aufgebrachten Stimmen geweckt. Kaya schlief noch tief und fest, also stieg er aus dem Bett und schlurfte nur in seinen Schlafhosen die Treppe nach unten und in die Küche. Tavis und die Perkun-Brüder standen um den Tresen in deren Mitte und gingen einander verbal an.
Noel am lautesten. „Ich hab keinen Bock mehr auf den ganzen Scheiß hier! Wir verlieren einen nach dem anderen und dich scheint’s nicht mal zu kratzen!, warf er Tavis an den Kopf. „Das hat alles mit der blöden Kuh angefangen! Wir sollten sie einfach rausschmeißen und zu den Azur zurückschicken! So ein Dreck hier!
„Noel, komm runter", versuchte Gero, seinen Bruder zu beruhigen, doch der kleine Perkun wurde nur noch wütender.
„Fass mich nicht an, Alter! Sein Blick fand Ryan, der müde in der Tür stand, das Geschehen aber aufmerksam beobachtete. „Warum bist du gegangen, man?! Wir hätten Amber rauswerfen sollen!
, rief er und Ryan meinte, Noels Stimme beben zu hören. „Unser Rudel ist bald keins mehr, weil einfach alle gehen!"
„Kleiner. Ryan sah, dass Noel ehrlich getroffen war, und ging zu ihm. Er nahm ihn fest in die Arme und zog ihn an sich. „Wir sind doch alle noch da. Niemand geht hier weg.
„Du bist gegangen, sagte Noel nun leise, seine Wut schien verraucht. „Und Kaya und Xander auch.
„Wir sind hier."
Jetzt hob Noel ebenfalls die Arme und legte sie Ryan um. „Bleibt ihr?"
„Ja."
„Oh Bruder", stieß Gero mitfühlend aus und selbst Tavis atmete hörbar schwer durch.
Nach einer Weile ließ Ryan den Jungwolf los und gab ihm einen Klaps auf die Wange. „Geht’s wieder?"
Noel nickte nur und ließ sich dann schwer auf einen Barhocker fallen.
„Wir laufen heute Abend zusammen, abgemacht?", fragte Ryan und bekam einen schon sehr viel freudigeren Blick vom kleinen Perkun dafür.
„Gerne", antwortete er und lächelte dann schief.
„Und wie geht es dir, Sohn?", wollte Tavis
