Commissaire Marquanteur und die grenzenlose Mordgier: Frankreich Krimi
Von Thomas West und Chris Heller
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Commissaire Marquanteur und die grenzenlose Mordgier: Frankreich Krimi
Krimi von Thomas West & Chris Heller
Vier Jugendliche im Alter zwischen sechzehn und einundzwanzig werden innerhalb von drei Wochen auf ähnliche Weise ermordet. Die Ermittler in Marseille gehen von einem Serienkiller aus. Die Commissaires Pierre Marquanteur und François Leroc leiten die Ermittlungen der Sonderkommission, die fieberhaft nach Hinweisen sucht. Unklar bleibt das Motiv für diese grausigen Morde an den jungen Männern. Als ein weiteres Opfer gefunden wird, stellt sich heraus, dass dessen Todeszeit mit der einer anderen Leiche an einem anderen Tatort übereinstimmt.
Thomas West
Thomas West is the pastor of Nashville First Baptist Church and the founder and former pastor of Redeemer Queen’s Park in London, England. A two-time graduate of Southeastern Seminary in Wake Forest, North Carolina, Thomas’s ministry and research are driven by exploring the intersection of theology, culture, and mission in Western culture.
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Commissaire Marquanteur und die grenzenlose Mordgier - Thomas West
Commissaire Marquanteur und die grenzenlose Mordgier: Frankreich Krimi
Krimi von Thomas West & Chris Heller
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Vier Jugendliche im Alter zwischen sechzehn und einundzwanzig werden innerhalb von drei Wochen auf ähnliche Weise ermordet. Die Ermittler in Marseille gehen von einem Serienkiller aus. Die Commissaires Pierre Marquanteur und François Leroc leiten die Ermittlungen der Sonderkommission, die fieberhaft nach Hinweisen sucht. Unklar bleibt das Motiv für diese grausigen Morde an den jungen Männern. Als ein weiteres Opfer gefunden wird, stellt sich heraus, dass dessen Todeszeit mit der einer anderen Leiche an einem anderen Tatort übereinstimmt.
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1
Es war noch dunkel.
Früher Morgen.
Alter Hafen.
Marseille.
Der Hafen lag ruhig da, als wir uns der Yacht näherten, auf der sich die Drogenbande versteckte. Mein Herz klopfte vor Aufregung, als wir uns bereit machten, die Razzia durchzuführen. Ich konnte das Adrenalin in meinen Adern spüren, als wir die Gangster umzingelten.
Plötzlich brach die Hölle los. Die Gangster eröffneten das Feuer auf uns, und die Schüsse hallten über das Wasser. Ich hörte Schreie, das Klirren von Glas und das Knistern von brennendem Holz. Leroc und ich tauchten hinter einem Container in Deckung und schossen zurück.
Verdammt, Pierre, wir brauchen Verstärkung!
rief mein Kollege Francois Leroc mir zu.
Ich nickte und zog mein Funkgerät aus der Tasche. Hier spricht Commissaire Pierre Marquanteur. Wir brauchen dringend Verstärkung am Hafen, es gibt viele bewaffnete Männer hier!
Die Schüsse hörten nicht auf, und ich spürte, wie mir der Schweiß über die Stirn lief. Plötzlich hörte ich einen lauten Knall und sah, wie einer der Gangster zu Boden fiel.
Verdammt noch mal, sie haben Mario getroffen!
schrie einer meiner Kollegen.
Wir kämpften weiter, bis endlich Verstärkung eintraf und die Gangster überrannte. Es dauerte nicht lange, bis sie alle gefesselt und abgeführt wurden. Wir hatten den Anführer der Bande in Gewahrsam genommen, und ich konnte Genugtuung darüber spüren, wie die Gerechtigkeit siegte.
Als die Sonne langsam über den Horizont stieg und die Sirenen der Polizeiautos durch die stille Morgenluft hallten, wusste ich, dass unser Einsatz erfolgreich war. Wir hatten die Stadt vor einem gefährlichen Drogenhändler gerettet. Aber der Preis, den wir dafür bezahlt hatten, war hoch. Es gab Tote und Verwundete, und die Erinnerungen an diesen Tag würden mich noch lange verfolgen. Aber ich wusste, dass wir das Richtige getan hatten, und das war alles, was zählte.
Als die Sonne am Himmel immer höher stieg, begann langsam die Realität des Geschehenen bei mir anzukommen. Die Verletzten wurden versorgt und die Leichen abtransportiert. Ein Gefühl der Leere breitete sich in mir aus, als ich sah, wie einige meiner Kollegen kämpften, um mit dem Erlebten fertig zu werden.
Francois kam zu mir und legte mir tröstend eine Hand auf die Schulter. Das war verdammt hart, Marquanteur. Aber wir haben sie erwischt, und das zählt.
Ich nickte stumm und ließ den Blick über den Hafen schweifen, der nun von Polizeifahrzeugen umgeben war. Die Ruhe kehrte langsam zurück, aber die Erinnerungen an die Schüsse und die Schreie würden noch lange in meinen Träumen echoen.
Als wir die Gangster und ihren Boss zur Verhörzentrale brachten, spürte ich eine Mischung aus Genugtuung und Trauer. Wir hatten einen großen Schlag gegen das organisierte Verbrechen in Marseille gelandet, aber zu welchem Preis?
In den folgenden Tagen und Wochen arbeiteten wir hart daran, die Ermittlungen abzuschließen und die Hintergründe des Drogenhandels aufzudecken. Es war eine mühsame und manchmal frustrierende Arbeit, aber wir ließen nicht locker.
*
Am Ende konnten wir stolz auf das Ergebnis unserer Arbeit sein. Die Gangster wurden vor Gericht gestellt und verurteilt, und Marseille war ein Stück sicherer geworden.
Aber die Schatten der Vergangenheit würden immer über uns schweben, und ich wusste, dass wir uns niemals vollständig von den Geschehnissen an diesem Tag befreien konnten. Doch ich versprach mir selbst, dass ich weiterhin alles tun würde, um meine Stadt zu schützen und für Gerechtigkeit zu kämpfen. Denn das war mein Auftrag als Commissaire, und das war, wofür ich lebte.
Der Drogenhandel hatte verheerende Auswirkungen auf die Gemeinschaft in Marseille. Die Menschen lebten in ständiger Angst vor Gewalt und Kriminalität, die mit den Drogenbanden einhergingen. Familien wurden auseinandergerissen, Kinder gerieten in den Sog der Sucht und die Wirtschaft litt unter der Korruption und dem illegalen Handel.
Die öffentliche Sicherheit war gefährdet, und die Bewohner lebten in einem Klima der Unsicherheit. Die Lebensqualität sank, und das Ansehen der Stadt wurde durch die Präsenz der Drogenbanden stark beeinträchtigt.
Die Gesundheit der Drogenabhängigen verschlechterte sich zusehends, während die Gewinne der Banden wuchsen. Die Polizei stand oft auf verlorenem Posten, da die Banden gut organisiert und schwer zu bekämpfen waren.
Die sozialen Strukturen der Gemeinschaft wurden zerrüttet, und das Vertrauen in die Institutionen schwand. Die Auswirkungen des Drogenhandels waren in jeder Ecke der Stadt zu spüren, und es war eine harte Realität, mit der die Bewohner täglich konfrontiert waren.
Durch den erfolgreichen Einsatz und die Festnahme der Drogenbanden konnte zumindest ein erster Schritt in Richtung Befreiung von dieser bedrohlichen Situation getan werden. Aber die Narben, die der Drogenhandel in der Gemeinschaft hinterlassen hatte, würden noch lange sichtbar bleiben und es würde viel Arbeit erfordern, um die Wunden zu heilen und das Vertrauen wiederherzustellen.
*
Am nächsten Morgen saßen mein Kollege Francois Leroc und ich bei unserem Vorgesetzten ihr Vorgesetzten Jean-Claude Marteau in Marteaus Büro und besprachen die Ereignisse der vergangenen Nacht im Hafen.
Marteau betrachtete uns ernst und sagte: Das war eine verdammt riskante Aktion gestern Abend, Marquanteur. Wir haben Glück gehabt, dass niemand von unseren Leuten ums Leben gekommen ist.
Ich nickte ernst. Ja, es war eine gefährliche Situation. Aber wir mussten handeln, bevor die Drogenbande weiter Schaden anrichten konnte.
Francois Leroc fügte hinzu: Wir haben den Anführer der Bande gefasst, und hoffentlich können wir durch ihn weitere Informationen über ihre Machenschaften erhalten.
Marteau seufzte und rieb sich nachdenklich das Kinn. Ich verstehe euren Einsatz, aber denkt daran, dass die Sicherheit unserer Beamten immer oberste Priorität hat. Wir müssen uns darauf konzentrieren, diese Verbrecher vor Gericht zu bringen, ohne weitere Leben aufs Spiel zu setzen.
Wir nickten verständnisvoll. Wir wussten, dass ihr Vorgesetzter recht hatte und dass es wichtig war, bei der Bekämpfung des Verbrechens auch auf die Sicherheit ihres Teams zu achten.
Wir werden alles dafür tun, die Ermittlungen voranzutreiben und die Drogenbande zur Strecke zu bringen
, versprach ich.
Marteau lächelte anerkennend. Darauf verlasse ich mich, Jungs. Ihr leistet gute Arbeit. Aber passt auf euch auf da draußen. Der Kampf gegen das Verbrechen ist kein Zuckerschlecken.
Mit neuen Anweisungen und einem gestärkten Entschluss verließen wir das Büro ihres Vorgesetzten, bereit, sich erneut in den undankbaren Kampf gegen das Verbrechen zu stürzen.
*
Selbst jemand wie ich macht mal Urlaub.
Ich hatte mir einen Aufenthalt am Strand von Kalifornien gegönnt.
Ich nutzte die Tage, um zu surfen und das Strandleben zu genießen.
Vielleicht fange ich einfach nochmal von vorne an.
Mit Unverfänglichem – falls es so etwas heute noch gibt.
Und zwar mit Angaben zu mir selbst.
Angaben zur Person nennen wir Polizisten das.
Mein Name ist Pierre Marquanteur.
Ich bin Commissaire und zusammen mit meinem Kollegen Commissaire François Leroc Teil einer Sondereinheit gegen das organisierte Verbrechen, für die Aufklärung von Serientätern und zur Terrorabwehr. Diese Sondereinheit heißt Force spéciale de la police criminelle, kurz FoPoCri und ist in Marseille angesiedelt, was durchaus Sinn macht. Schließlich ist Marseille einer der größten Häfen Frankreichs und neben dem, was da legal gehandelt und umgesetzt wird, kommt natürlich auch vieles herein, was eigentlich nicht hereinkommen sollte.
In letzter Zeit hatte unsere Abteilung wirklich viel zu tun.
Aber irgendwann hat mein Chef, das ist Monsieur Jean-Claude Marteau, Commissaire général de police, zu mir gesagt: »Nehmen Sie jetzt Ihren aufgehäuften Urlaub, sonst verfällt der! Und ich brauche in meiner Abteilung Leute, die gut erholt sind. Also erholen Sie sich gefälligst!«
»Dann werde ich das mal gefälligst tun!«, hatte ich erwidert.
Und so bin ich dann am anderen Ende der Welt gelandet.
Im amerikanischen Kalifornien an einem Strand mit hellblauem Himmel und traumhaften Wellen.
Jedenfalls merkte ich, dass mir das gut tat.
Und dann lerne ich irgendwann diese blonde Frau am Strand kennen, die in ihrem Bikini ziemlich umwerfend aussieht.
Dass ihr blondes Haar nicht echt ist, ahne ich bald.
Aber man sollte vielleicht nicht alles hinterfragen.
Ist so eine Berufskrankheit von mir.
Besser, man verzichtet zumindest im Urlaub darauf.
Dann kann man zumindest den Anblick einer schönen blonden Frau im Bikini einfach vorbehaltlos genießen, ohne sich dabei zu fragen, was an ihr außer dem falschen Blond, den gemachten Brüsten, den aufgespritzten Lippen und den falschen Wimpern sonst noch nicht stimmt, und ob sie nicht allein dadurch schon prinzipiell mordverdächtig sein könnte.
Die meisten Menschen mit blondem Haar sind in Wahrheit gar nicht blond, sondern haben ihre Haare nur so gefärbt, weil sie glauben, dass sie dann attraktiver aussehen.
»Ich bin auch Französin«, stellte sich dann
