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Zu heiß in Alaska
Zu heiß in Alaska
Zu heiß in Alaska
eBook286 Seiten3 StundenBlaze... von Tiffany

Zu heiß in Alaska

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Über dieses E-Book

Seit die blonde Journalistin Kay Freemont den breitschultrigen Mann heimlich im Flugzeug beobachtet hat, lässt sie der Gedanke nicht mehr los, wie er wohl im Bett ist. Und als sie ihn noch am selben Tag zufällig in ihrer New Yorker Redaktion trifft, weiß sie: Quinn Scofield soll derjenige sein, der in lustvollen Stunden all das mit ihr macht, wovon sie schon lange träumt und was sie wirklich befriedigt. Also fliegt sie wenig später ins kalte Bear Creek, Alaska, wo Quinn lebt, um eine Reportage über ihn zu schreiben - und ihre Fantasien wahr werden zu lassen. Quinn, der immer wieder an die sexy Journalistin in dem eleganten Outfit und den erotischen Strapsen darunter denken muss, ist begeistert, dass sie zu ihm gekommen ist. Er spürt, was sie will, und er gibt ihr, was er hat...

SpracheDeutsch
HerausgeberCORA Verlag
Erscheinungsdatum1. Sept. 2013
ISBN9783864948848
Zu heiß in Alaska
Autor

Lori Wilde

<p>Lori Wilde hat mehr als neununddreißig erfolgreiche Bücher geschrieben, von denen etliche auf der Bestsellerliste der New York Times landeten. Sie arbeitete 20 Jahre als Krankenschwester, doch ihre große Liebe ist die Schriftstellerei. Lori Wilde liebt das Abenteuer. Unter anderem läuft sie Marathon, nimmt Flugstunden, tritt mit einer professionellen Jazzband auf, fotografiert Grizzlybären im Yellowstone Nationalpark und reist gern. Lori Wilde lebt mit ihrem Liebsten Bill, ihrem Schäferhund Cinnamon und vier Enten in Texas.</p>

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    Buchvorschau

    Zu heiß in Alaska - Lori Wilde

    Lori Wilde

    Zu heiß in Alaska

    IMPRESSUM

    Zu heiß in Alaska erscheint in der Harlequin Enterprises GmbH

    Veröffentlicht im ePub Format im 09/2013 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.

    eBook-Produktion: readbox, Dortmund

    ISBN 978-3-86494-884-8

    Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

    CORA Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

    Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:

    ROMANA, BIANCA, BACCARA, TIFFANY, MYSTERY, MYLADY, HISTORICAL

    www.cora.de

    1. KAPITEL

    Die Strumpfhose brachte ihn fast um den Verstand. Wer auch immer dieses Kleidungsstück erfunden hatte, er sollte stranguliert werden. Gnadenlos.

    Seidig glänzend, schwarz. Wie eine zweite Haut legte sie sich um die schönsten Beine, die er je gesehen hatte. Schmale Fesseln, wohlgeformte Waden, geschmeidige Knie, feste Schenkel.

    Sie schlug die Beine übereinander.

    Und dann diese Naht! Sensationell! Sündhaft erotisch!

    Gnade Gott der Seele eines einfachen Mannes aus Alaska. Er hatte so etwas in seiner Heimatstadt Bear Creek noch nicht gesehen. Einen Moment lang spielte Quinn Scofield mit dem Gedanken, die Stewardess um eine Sauerstoffmaske zu bitten.

    Beherzt warf er einen Blick über den Rand seines Wilderness Guide Monthly Magazins hinweg auf die elegante Frau mit den blonden, glatten Haaren. Sie saß in der ersten Klasse auf Sitz 1B, diagonal vor seinem Platz 2C. Während der Zwischenlandung in O’Hare war sie in das Flugzeug gestiegen und befand sich wahrscheinlich auf dem Weg nach New York. Nicht ein einziges Mal hatte sie während des Fluges hinter sich geblickt. Stattdessen arbeitete sie seit dreißig Minuten konzentriert auf ihrem Laptop.

    Eine kühle, elegante Schönheit aus der Stadt. Absolut nicht der Typ Frau, nach dem er suchte. Doch verdammt, sie törnte ihn an und brachte sein Blut in Wallung. Ohne dass sie ihm den geringsten Anlass für erotische Fantasien gab, stellte er sich vor, wie sie ihre tollen Beine um seinen Körper schlang oder sie beim wilden Sex über seine Schultern legte.

    Die ist heiß, was?, lallte sein Nachbar, ein dickbäuchiger Geschäftsmann mittleren Alters, der dem Whiskey zu sehr zugesprochen hatte. Mit einem Kopfnicken deutete er auf die auffallend gut aussehende Frau.

    Sie ist sehr attraktiv, ja, stimmte Quinn zu. Er hatte die Stimme gesenkt, damit sie ihn nicht hören konnte.

    Leider jedoch hatte der andere aufgrund des Alkoholkonsums seine Lautstärke nicht so unter Kontrolle. Er lehnte sich vertraulich zu Quinn, stieß ihm in die Rippen und zwinkerte vielsagend. Die würde ich gern vernaschen.

    Langsam drehte sich die Frau um und bedachte sie mit einem eiskalten Blick. Wie ein kleiner Junge, der bei etwas Verbotenem erwischt worden war, blickte der Geschäftsmann schnell in eine andere Richtung. Quinn zuckte nicht mit der Wimper. Er hatte danach geschmachtet, einen Blick in diese Augen werfen zu können, und er würde sich diese aufregende Chance nicht durch die schlechten Manieren seines Nachbarn verderben lassen.

    Ihre Blicke trafen sich.

    Und er wurde nicht enttäuscht. Ihre Augen waren genauso unwiderstehlich wie der Rest. Ausdrucksvoll, etwas mandelförmig, dunkelbraun.

    Sein Herz vollführte einen dreifachen Axel und rutschte ihm dann vor Aufregung in die Hose. Er hatte schon immer eine Schwäche für Blondinen mit dunklen Augen gehabt. Quinn lächelte sie strahlend an.

    Die Frau tat ihm nicht den Gefallen, sein Lächeln zu erwidern.

    Hallo, grüßte er mutig. Wie geht es Ihnen?

    Einen Moment lang hatte es tatsächlich den Anschein, als würde sie antworten.

    Sie öffnete den Mund. Ihre Augen blickten neugierig. Der Anflug eines Lächelns zog über ihr Gesicht.

    Na los, Süße, sag schon was.

    Noch hatte er die Hoffnung nicht aufgegeben. Plötzlich dachte er an seine Schulzeit zurück. Er war in der fünften Klasse gewesen und hatte sich während der Pause fortgeschlichen, um mit seinen Klassenkameraden im Keller der Seward Middle School Flaschendrehen zu spielen. Ein Pfandspiel, bei dem er sich als Pfand einen Kuss von Mindy Lou Johnson erhofft hatte.

    Doch die kühle Blonde zerstörte grausam seinen Traum. Ohne auch nur ein Wort zu sagen, wandte sie sich wieder ihrem Laptop zu, als sei er nichts weiter als eine lästige Fliege.

    Zack. Kurzer Prozess mit einem Mann, der so tollkühn war, sie anzusprechen.

    Quinn versuchte, sich auf seine Zeitschrift zu konzentrieren, doch es gelang ihm nicht. Schließlich wanderte sein Blick erneut zu ihren Beinen. Achtzehn Monate ohne die Gesellschaft einer Frau waren einfach zu viel für ihn.

    So lange war es her, seit seine Exfreundin Heather seinen Heiratsantrag abgelehnt hatte, weil sie nicht für immer nach Alaska ziehen wollte. Sie könnte ihn noch so sehr lieben, hatte sie gesagt, aber sie würde sich nie an die strengen Winter in Alaska gewöhnen.

    Sie hatte ihn angefleht, nach Cleveland zu ziehen, doch Quinn stellte fest, dass die Liebe nicht so groß war, wie er geglaubt hatte. Jedenfalls reichte sie nicht aus, um seine Heimat zu verlassen. Die Frau, die ihn dazu überreden konnte, musste wahrscheinlich noch geboren werden. Alaska steckte ihm im Blut, in seinem Herzen, seiner Seele. Alaska war sein Leben. Aber verdammt, dieses Leben konnte manchmal auch unglaublich einsam sein. Vor allem in den langen, dunklen Winternächten.

    Einige seiner Freunde hatten ihm vorgehalten, es sei Dummheit, sein Leben so von seiner Liebe zu Alaska beeinflussen zu lassen. Sie behaupteten, er würde die wahre Liebe niemals finden, wenn er nicht lernte, Kompromisse einzugehen. Andere wiederum hatten ihm dazu gratuliert, dass er seinen Grundsätzen treu blieb. Er war ein Mann aus Alaska, und nur eine Frau, die bereit war, hier zu leben, könnte ihn glücklich machen.

    Mit zweiunddreißig war Quinn in einem Alter, in dem er eine Familie gründen wollte. Doch bisher hatte er die Frau, die bereit war, Bear Creek als ihr Zuhause anzunehmen, noch nicht kennengelernt. Elegante Schönheiten, wie die Lady schräg vor ihm, mit seidigen Strumpfhosen und einem teuren Haarschnitt, würden an der brutalen Wirklichkeit in Alaska zerbrechen.

    Nein, so sehr sie ihn sexuell reizte, er brauchte eine Frau, die zäh und stark und unverwüstlich war. Eine Frau wie seine jüngere Schwester Meggie. Oder zumindest so wie sie gewesen war, bevor sie Jesse Drummond geheiratet hatte und nach Seattle gezogen war, um ihren Traum zu erfüllen, eine Städterin zu werden. Das große Problem war, dass in Bear Creek eine Frau auf zehn Männer kam.

    Nichts sollte ihn jedoch davon abhalten, die kühle Schöne aus Spaß an der Freude zu betrachten. Er versuchte, sie sich in Alaska vorzustellen, und musste schmunzeln. Kein Broadway-Theater. Keine vornehmen Wohltätigkeitsveranstaltungen mit Champagner und Kaviar. Wenn man in Bear Creek Geld für etwas sammeln wollte, zum Beispiel für die freiwillige Feuerwehr, dann feierte man mit Backfisch, Bier und Musik vom CD-Player.

    Von seinem Platz aus konnte Quinn nur ihr Profil sehen und die gepflegten Hände, mit denen sie auf der Tastatur ihres Laptops herumhämmerte. Ihre Nase war perfekt geformt. Exquisit. Nicht zu groß, nicht zu schmal. Nicht zu spitz und auch nicht zu stupsnäsig.

    Ihre Wangenknochen – Quinn konnte natürlich nur die eine Gesichtshälfte sehen – waren hoch und fein gemeißelt wie die der Fotomodelle. Ihr festes, aber feminines Kinn entsprach dem Traum eines jeden Künstlers. Und der Mund! Volle, sinnliche Lippen. Aber von Natur aus und nicht wie bei den meisten Hollywood-Schauspielerinnen, die mit Collagenspritzen nachgeholfen hatten. Ihr Lippenstift hatte dieselbe Farbe wie die untergehende Sonne im alaskischen Sommer.

    Diese Frau war eine faszinierende Mischung aus Feuer und Eis. Ihre königliche Haltung schrie geradezu Finger weg, während ihre Strumpfhose und die hochhackigen Schuhe eine völlig andere Botschaft rüberbrachten. Tief im Inneren war sie eine feurige Frau, die sich danach sehnte, aus sich herauszukommen und diese kalte Art abzuschütteln.

    Sie schloss ihren Laptop und verstaute ihn unter ihrem Sitz. Von ihr unbemerkt fiel auch ihr Stift auf den Boden.

    Quinn, der schon immer hartnäckig seine Ziele verfolgt hatte und sich nie von der Vernunft von etwas abhalten ließ, witterte seine Chance. Er beugte sich vor und tippte ihr leicht auf die Schulter.

    Miss?

    Ruckartig drehte sie den Kopf und durchbohrte ihn mit ihrem Was-willst-du-von-mir-Blick. Ohne Zweifel war sie aufdringliche, fremde Männer gewöhnt und beherrschte ihren Hände-weg-Blick so perfekt, dass auch der glühendste Verehrer abgeschreckt wurde. Für eine Frau, die so angezogen war wie sie, war diese Fähigkeit absolut notwendig.

    Sie haben Ihren Stift fallen lassen. Er deutete darauf.

    Ihr Blick wurde ein wenig weicher, als sie feststellte, dass es keine dumme Anmache war – auch wenn es darauf hinauslief. Sie verzog ihren Mund zu einem freundlichen Lächeln und sagte leise: Danke.

    Ah! Das einfache Danke schoss wie ein Pfeil in sein Herz.

    He, Mann, ich glaube, mich hat es erwischt.

    Als sie sich hinabbeugte, um den Stift aufzuheben, stellte sie die Beine ein wenig anders. Ihr Rock rutschte höher. Quinn hätte sich vor Aufregung fast verschluckt.

    Nackte Haut!

    In dem Moment richtete die Frau sich mit dem Stift in der Hand schon wieder auf und zog ihren Rock wieder hinunter.

    Zu spät. Ihr Geheimnis war gelüftet!

    Sie drehte den Kopf, sah ihm in die Augen und schenkte ihm ein Mona-Lisa-Lächeln.

    Sie trug keine Strumpfhose.

    Diese unglaubliche Frau trug Strümpfe und Strapse.

    Kay Freemont holte ganz beiläufig ihre Puderdose aus der Handtasche.

    Okay, eigentlich steckte eine bestimmte Absicht dahinter. Sie wollte einen weiteren Blick auf den Mann werfen, der schräg hinter ihr saß, ohne sich aber umdrehen und ihm zeigen zu müssen, dass sie sich für ihn interessierte.

    Natürlich zog er sie nicht ernsthaft in seinen Bann. Sie versuchte gerade, sich aus einer unbefriedigenden Partnerschaft zu befreien, und hatte absolut kein Interesse daran, in eine neue zu stolpern. Sie wollte nur bestätigt wissen, dass dieser breitschultrige Mann in Jeans und Flanellhemd wirklich so toll war, wie sie glaubte.

    Kay hätte vor lauter Neugierde wahrscheinlich auf ihrer Unterlippe herumgebissen, wenn ihr nicht die nörgelnden Worte ihrer Mutter in den Ohren geklungen hätten. Pass auf, dein Lippenstift verschmiert. Etwas, was einer Freemont nicht passieren durfte. Man hatte schließlich ein gewisses Image zu wahren.

    Sie tat, als würde sie den Spiegel in der Puderdose benutzen, um ihre Haare zu ordnen. In Wirklichkeit jedoch hielt sie ihn so, dass sie den Fremden beobachten konnte. Insgeheim hatte sie sich sexuell immer zu kräftigen, naturverbundenen Männern hingezogen gefühlt. Starke, durchtrainierte Männer, die Mannschaftssport trieben und ihre Autos selbst reparierten. Männer, die Holz hackten und rohes Fleisch über einem Feuer grillten. Männer, die bis aufs Messer kämpfen würden, um ihre Frauen zu beschützen.

    Die Tatsache, dass ihr Freund Lloyd ein schlanker, intelligenter Vegetarier war, der nicht einmal einen eigenen Wagen besaß, geschweige denn wüsste, wie man einen reparierte, war ihr bewusst. Aber man durfte schließlich träumen. Und nur, weil extrem männliche Männer sie reizten, bedeutete dies noch lange nicht, dass sie sich mit einem solchen Exemplar einlassen würde. Es war lediglich eine sexuelle Fantasie.

    Außerdem gab es Dinge, die wichtiger waren als Sex. Partnerschaft, zum Beispiel.

    Und ist Lloyd ein guter Partner? dachte sie. Er arbeitet achtzig Stunden in der Woche. Und wann hatte er das letzte Mal mit ihr geschlafen? Vor sieben, acht Wochen?

    Das war nicht fair. Sie konnte nicht ihm allein die Schuld in die Schuhe schieben. Schließlich arbeitete sie genauso viel wie er.

    Aber ist es mein Fehler, überlegte sie weiter, dass er mich sexuell nicht befriedigt?

    Vielleicht war es ihr Fehler. Obwohl sie ständig darüber schrieb, wie man sein Sexleben verbesserte und Artikel wie Wie ich erreiche ich mehrere Höhepunkte und Tantric Sex, die Revolution im Sexleben, in dem heißesten Frauenmagazin des Landes veröffentlichte, hatte Kay diese herrlichen Lustgefühle noch nicht am eigenen Körper erfahren.

    Ja, sie las und las und las. Klassiker wie der Hite Report und Die Geschichte der O bis hin zu moderner Literatur zu dem Thema. Sie kannte alle auswendig. Kay verstand die Techniken beim Sex und war überzeugt davon, dass sie eines Tages den Weg ins Paradies finden würde, wenn sie sich auf diesem Gebiet genug Wissen angeeignet hatte.

    Vielleicht sollte sie stattdessen besser einen Berater aufsuchen.

    Vielleicht sollte ich auch einfach nur eine wilde, hemmungslose Affäre haben, dachte sie. Ich wette, dieser Typ hinter mir besitzt die Fähigkeit, eine Frau glücklich zu machen. Diese Hände! Wenn es stimmte, dass die Größe der Hände eines Mannes etwas über die Größe seines besten Stücks aussagte, dann …

    Kay drehte den Spiegel ein wenig nach rechts, um besser sehen zu können.

    Die Oberarme dieses Prachtexemplars von einem Mann waren so kräftig wie ihre Schenkel. Sie wusste nicht warum, aber der Gedanke ließ sie erbeben. Er war so groß und schien stahlhart zu sein. Kräftig und muskulös. Wahrscheinlich konnte er sie mühelos über die Schulter werfen. Seine Haare hatten die Farbe von altem Whiskey, und seine grauen Augen wirkten überraschend intelligent.

    Sein Hemd hatte einen angenehmen Blauton. Er hatte die Ärmel aufgekrempelt, was ihr einen heimlichen Blick auf seine sexy Unterarme und die Uhr mit dem breiten Lederarmband erlaubte. Schön. Sehr schön. Gerade die richtige Menge an Haaren. Kay hatte eine Schwäche für sexy Unterarme.

    Sie leckte sich über die Lippen und vergaß völlig, dass sie ihren Lippenstift verschmierte. Eine ungewohnte Erregung breitete sich in ihrem Körper aus. Ihr wurde heiß, das Blut floss schneller in ihren Adern, und sie verspürte ein Prickeln zwischen den Beinen. Was würde passieren, wenn sie aufstand und zu ihm ging? Was würde er tun, wenn sie sich zu ihm beugte und ihn mit erotischer Stimme zu Sex in schwindelnder Höhe einlud? Sie erbebte innerlich vor Erregung.

    Würde er ihr folgen, wenn sie sich dann auf dem Absatz umdrehte und zum Waschraum tänzelte?

    Sie hatte einen Kloß im Hals und schluckte. Was für eine Vorstellung! Sie beide eingezwängt in den engen Waschraum eines Flugzeugs. Es würde Geschicklichkeit erfordern. Kay starrte so angespannt in den kleinen Spiegel, dass sich das reale Bild verzerrte und der Fantasie Platz machte.

    Er hebt sie auf den Waschtisch; seine Augen funkeln vor Verlangen. Mit seiner großen, kräftigen Hand streicht er über ihr rechtes Bein. Von den Fesseln über die Wade ganz langsam hinauf bis zum Knie. Sie hält den Atem an bei seiner Berührung. Mit seinen schwieligen Fingerspitzen zerreißt er ihre Strümpfe, bis sie schließlich einer Frau gleicht, die die ganze Nacht sinnliches Vergnügen verkauft hat.

    Mit der anderen Hand beginnt er dieselbe Reise über das linke Bein. Er tritt näher zu ihr, und sie schlingt ihre Beine um seine Taille. Ihr Kopf ruht an dem Spiegel über dem Waschbecken, ihren Rücken hat sie durchgedrückt. Er schaut ihr fasziniert in die Augen. Zweifellos hält er sie für das herrlichste Wesen auf der ganzen Welt.

    Mit der rechten Hand gleitet er weiter. Zentimeter für Zentimeter schiebt er sich über ihren Schenkel. Ihr Rock rutscht höher. Sie spürt seine rauen Hände auf ihrer nackten Haut. Der Waschtisch unter ihrem Po ist kalt, der Körper zwischen ihren Schenkeln hart. Sie fühlt eine Millionen Dinge auf einmal, und es sind alles schöne Dinge.

    Er sieht sie immer noch an, sagt aber kein einziges Wort. Er riecht fantastisch. Nach Fichtennadeln und Wald und Leder. Ihr Verlangen nach ihm wächst. Sie will ihn sich greifen wie ein Löwe ein Lamm.

    Küss mich, fordert sie ihn mit herrischer Stimme auf.

    Er senkt den Kopf. Seine Hände liegen auf ihren Schenkeln, die Finger gespreizt. Er ist so nah, aber er legt seine Lippen nicht auf ihre. Er neckt sie. Seine Augen funkeln. In ihnen liest sie unanständige Gedanken.

    Was bekomme ich für den Kuss?, fragt er.

    Seine Stimme klingt atemberaubend sexy. Es ist der tiefe, wohltönende Klang eines Bassinstruments. Ihr schneller Pulsschlag dröhnt in ihren Ohren. Ihr ist heiß. Sie ist erregt und wünscht sich verzweifelt Befriedigung.

    Du kannst alles bekommen, was du willst, keucht sie.

    Ich möchte, dass du mich berührst, sagt er. Hier.

    Und dann nimmt er ihre Hand und führt sie an seine Jeans. Sie zieht den Reißverschluss hinunter, gleitet mit der Hand hinein. Er trägt keine Unterwäsche. Sie berührt ihn.

    Er ist so groß. So hart. So erregt. Glühend heiß. Er riecht männlich würzig, und ihre Erregung steigert sich. Er stöhnt und schließt die Augen.

    Kaum berührt sie ihn, gleitet er mit seiner Hand weiter über ihren Schenkel bis zu ihrem Slip.

    Sie stöhnt. Er küsst sie.

    Er schmeckt so gut. Weder der beste Kaviar in der Vorratskammer ihrer Mutter, noch die teuerste Flasche Champagner im Keller ihres Vaters kann es mit diesem Geschmack aufnehmen.

    Sie umfasst seine harte Männlichkeit, die noch zu wachsen scheint. Seine Zunge vollführt ein unglaublich erotisches Spiel. Nie hätte sie gedacht, dass so etwas möglich ist.

    Ich möchte dich in mir spüren.

    Nein. Noch nicht. Ich will, dass du mich anflehst.

    Sie wimmert.

    So ist es gut. Er nickt. Es hat lange genug gedauert.

    Die Knospen ihrer Brüste richten sich hart auf. Sie drängt ihm ihre Hüften entgegen.

    Was machst du?

    Pst, sagt er. "Sei ruhig und genieß es

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