Zweimal hat Doktor Ingold ein Herz: Super Arztroman Doppelband
Von Anna Martach
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von Anna Martach:
Eifersucht und 1000 Lügen
Der lange Weg zu deinem Herzen
Wird aus Hagen Kneiffel und der patenten Astrid Krämer ein Paar? Alles scheint dafür – und zugleich alles dagegen zu sprechen, denn im beschaulichen Hindelfingen schlagen die Wogen hoch: Ein Bauvorhaben entzweit die Einwohner. Und wie können sich zwei Herzen vereinigen, wenn die Liebenden auf gegnerischen Seiten stehen? Daniel Ingold versucht sich als Vermittler.
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Zweimal hat Doktor Ingold ein Herz - Anna Martach
Anna Martach
Zweimal hat Doktor Ingold ein Herz: Super Arztroman Doppelband
UUID: 559da9d3-a81d-42f1-a533-b8e35fe71141
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Inhaltsverzeichnis
Zweimal hat Doktor Ingold ein Herz: Super Arztroman Doppelband
Copyright
Eifersucht und 1000 Lügen
Der lange Weg zu deinem Herzen
Zweimal hat Doktor Ingold ein Herz: Super Arztroman Doppelband
Anna Martach
Dieser Band enthält folgende Romane
von Anna Martach:
Eifersucht und 1000 Lügen
Der lange Weg zu deinem Herzen
Wird aus Hagen Kneiffel und der patenten Astrid Krämer ein Paar? Alles scheint dafür – und zugleich alles dagegen zu sprechen, denn im beschaulichen Hindelfingen schlagen die Wogen hoch: Ein Bauvorhaben entzweit die Einwohner. Und wie können sich zwei Herzen vereinigen, wenn die Liebenden auf gegnerischen Seiten stehen? Daniel Ingold versucht sich als Vermittler.
Copyright
Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von
Alfred Bekker
© Roman by Author
© dieser Ausgabe 2022 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen
Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.
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Eifersucht und 1000 Lügen
Alpendoktor Daniel Ingold – Band 7
von Anna Martach
Der Umfang dieses Buchs entspricht 102 Taschenbuchseiten.
Während Daniel Ingold sich dem Rand der Erschöpfung nähert, hat seine treue Sprechstundenhilfe Hermine einigen Ärger am Hals. Oder ist alles anders als gedacht? Sabrina, die fesche neue Anwältin, soll ihr helfen. Die wiederum verguckt sich in ihren Chef, was die Rebecca gefährlich eifersüchtig macht. Am Ende stellt Doktor Ingold eine folgenschwere Diagnose …
Copyright
Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker
© by Author
© dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen
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1
Müde legte Dr. Daniel Ingold das Stethoskop zurück in die Tasche und fuhr sich über die Stirn. Wann hatte er eigentlich zuletzt mehr als zwei Stunden am Stück geschlafen? Er konnte sich auf Anhieb nicht daran erinnern, und eigentlich spielte es auch keine Rolle. Er wurde gebraucht, überall und ständig, da blieb keine Zeit mehr für Schlaf. Seit mehr als einer Woche war der Arzt fast ununterbrochen auf den Beinen. Eine regelrechte Epidemie an Masern rief ihn von einem zum anderen Patienten. Trotz all seiner Mahnungen waren viele Kinder nicht dagegen geimpft worden, und auch ein großer Teil der Erwachsenen hatte die Krankheit noch nicht gehabt, somit auch keine Antikörper.
Wer die Masern eingeschleppt hatte, blieb ein Geheimnis, vielleicht waren sie auch durch die Luft geflogen. In rasender Schnelligkeit war jedenfalls die Krankheit reihum ausgebrochen, erfasste ganz Hindelfingen und die umliegenden Ortschaften und sorgte dafür, dass nicht nur Dr. Ingold, sondern auch sämtliche Ärzte im Hospital der nächsten Kreisstadt nicht mehr zur Ruhe kamen.
Hier hatte der Arzt einen besonders schweren Fall. Das Dirndl, die kleine Antonia, war sechs Jahre alt. Sie war eine der ersten gewesen, die es erwischt hatte. Und seit acht Tagen lag es nun schon hier, ohne dass das Fieber sich senkte. Der Körper war über und über bedeckt mit roten Flecken, die Augen waren entzündet und geschwollen, und der schmale zierliche Körper wirkte klein und verloren im Bett.
Die Mutter machte sich mittlerweile Vorwürfe, dass sie nicht früher auf die Ermahnungen des Arztes gehört hatte. Nun war es natürlich zu spät, und sie konnte eigentlich nur noch hoffen, dass ihre kleine Toni selbst genug Kraft aufbrachte, um der tückischen Krankheit zu widerstehen. Der Vater war weit entfernt, er arbeitete auf einer Bohrinsel in der Nordsee und kam nur alle sechs Monate nach Hause. Die Regina war also ganz allein mit ihren Sorgen.
Das Kind regte sich und streckte die Arme aus. „Mama", kam es über die trockenen rissigen Lippen, und die Regina unterdrückte ein Schluchzen, bevor sie ihre Tochter sanft in die Arme nahm.
Beruhigend legte der Daniel eine Hand auf ihre Schulter. „Ich bin ziemlich sicher, dass sie es schaffen wird, sagte er leise. „Da, schaun S’ nur, ich denk’, wir haben das Fieber jetzt besiegt. Es geht herunter, ein bisserl nur, aber immerhin. Bleiben S` dran mit Wadenwickeln, geben S` der Toni viel zu trinken, und öfter eine kräftige Hühnersuppe, dann sollt’ es bald wieder werden.
Er hielt ihr das Thermometer vor die Augen. Tatsächlich, die Temperatur war gefallen. Die Regine schickte im Stillen ein Gebet zum Himmel, hatte der Herrgott doch ein Einsehen mit ihrer kleinen Tochter gehabt.
„Wenn die Toni diese Nacht so weiter übersteht, dann schaut’s morgen auf jeden Fall besser aus", versprach der Doktor. Er sah Hoffnung in den Augen der Frau aufkeimen.
Das Dirndl schlug plötzlich die Augen auf, trüb und verschleiert waren sie, aber die Toni erkannte ihre Mutter und den Arzt.
„Wann kommt der Papa nach Hause?", wollte die Kleine mit schwacher Stimme wissen.
„Bald, mein Engel, jetzt musst erst mal wieder gesund werden, und wenn der Papa dann kommt, dann fahren wir alle gemeinsam zum See." Die Regina gab ihrer Stimme einen fröhlichen zuversichtlichen Klang.
„In den Zoo will ich, und auf einem Elefanten reiten", erklärte das Kind schläfrig.
„Dann geht’s halt eben in den Zoo, stimmte die Mutter zu. „Und das mit dem Elefanten schaun wir dann mal.
Ein leichtes Lächeln zeigte sich jetzt beim Daniel. „Ein Fortschritt, stellte er zufrieden fest. „Die Toni ist zwar immer noch geschwächt durch das Fieber, aber sie ist voll bei Verstand. Geben S’ ihr viel zu trinken, mit dem Essen ein bisserl vorsichtig, nix was belastet, leichte Kost. Mehr kann der kleine Körper noch gar net wieder aufnehmen. Aber jetzt kann’s eigentlich nur besser werden.
„Ich bin Ihnen ja so dankbar, Herr Doktor."
„Schon gut, ist auch für mich ein schönes Gefühl, wenn’s den Patienten wieder besser geht." Er packte seine Tasche. Jetzt rasch heim und wenigstens ein bisserl schlafen, war sein einziger Gedanke. Vielleicht kam ja heute Nacht mal kein weiterer Notruf.
Dieser Wunschtraum zerplatzte wie eine Seifenblase, als das Handy des Arztes sich mit einem dezenten Summen und einem heftigen Vibrieren meldete, noch bevor er die Haustür seines eigenen Hauses erreicht hatte. Müde nahm er den Anruf an und machte sich gleich darauf auf den Weg zum nächsten Patienten.
2
Die gute Seele der Praxis, Hermine Walther, saß etwas ratlos mit einem Brief in der Hand da.
„Tut was net stimmen?", fragte Maria Schwetzinger, die junge Kollegin, und schaute die ältere Frau fragend an.
Bisher hatte es nix gegeben, was Minchen erschüttern konnte, oder womit sie nicht fertig geworden wäre. Mit diesem Blatt Papier wirkte sie jetzt aber ausgesprochen hilflos.
„Da schreibt mir doch so ein Anwalt, na ja, eigentlich sind’s gleich drei, dass ich was geerbt hab – von irgendeinem Onkel, zu dem ich praktisch keinen Kontakt hatte. Ja mei, der muss ja schon uralt gewesen sein, und die Brüder meiner Mutter waren alle net so gesellig. Außerdem tat’s mehr davon geben, als ich jemals wirklich gewusst hab, sieben oder acht wenigstens. Tät’ aber auch nix zur Sach’. Nun scheint’s aber ein Problem zu geben, weil das Häuschen, was ich bekommen soll, von jemand bewohnt wird, der net ausziehen will und außerdem noch einiges umgebaut hat, was er wohl gar net durfte. Nun pocht er aber auf eine Art Gewohnheitsrecht und will, dass ich ihm einen Anteil am Haus zu einem Spottpreis überlassen tät’."
„Geerbt hast was? Na, Glückwunsch. Aber ich tät’ doch denken, da ist dann alles gesetzlich geregelt? Wie tät’s dann trotzdem zu einem solchen Kuddelmuddel kommen? Lass dir ja nix einreden, Minchen, wennst was geerbt hast, ist’s deines. Ob da nun einer wohnt oder net."
Die ältere Frau lachte trocken auf. „Bist immer so herzerfrischend direkt, mein Madl. Aber weißt, recht haben und recht kriegen ist oft net dasselbe. So in etwa schreiben diese Anwälte hier ja auch. Wo war’s denn? Ja, da, hör zu – empfehlen wir Ihnen, sich eines Rechtsbeistandes zu versichern. Selbstverständlich steht Ihnen unsere Kanzlei gern zur Verfügung, falls Sie bisher keinen Kollegen Ihres Vertrauens haben. – Hast gehört, wie die das ausdrücken täten? Warum sollt’ ich wohl zu denen Vertrauen haben, wenn ich hier auch was finden kann? Rechtsverdreher, allesamt. Natürlich tät’s hier den Dietrich Becker geben. Und ich denk’, ich werd’ den mal aufsuchen müssen. Schließlich sollt’ ich mit diesem hier mehr zu tun haben müssen, wenn ich das Erbe akzeptiert hab. Ich kann’s gar nimmer verstehen, warum das zuständige Gericht mir net eh selbst schreibt." Minchen seufzte.
Die Maria legte ihr mitfühlend eine Hand auf die Schulter. „Schad’. Da hätt’ ich doch gedacht, ich könnt mich für dich freuen, und dann scheint’s ja wohl nur ein großes Chaos zu sein. Aber bestimmt tät’ sich bald alles aufklären."
„Haben wir heut’ eigentlich keine Patienten? Unbemerkt war Daniel Ingold hereingekommen und wunderte sich nicht wenig, dass „seine beiden Madln
offensichtlich in eigene Probleme vertieft waren, während das Wartezimmer voller Patienten war.
Minchen fuhr sich schuldbewusst über die Stirn und lächelte den Doktor verlegen an, und die Maria sprang förmlich an den Computer, der an diesem Morgen allerdings auch mal wieder eine eigene Meinung hatte und sich beharrlich weigerte, die Patientenkartei aufzurufen. Das Madl schimpfte lautlos in sich hinein, aber der Hermine entging das natürlich nicht. Ein flüchtiges Lächeln zeigte sich auf ihrem Gesicht, verschwand jedoch gleich darauf wieder, als sie dem verehrten Doktor in die Augen schaute. Der tät’ dringend selbst Ruhe brauchen, sonst würde er bald sein eigener Patient sein. Aber es hatte wenig Zweck was zu sagen. Und schließlich waren alle Ärzte hier in der Umgebung von dieser Erschöpfung betroffen, selbst der alte Dr. Huber, der schon lang pensioniert war.
„Ich schick’ gleich wen rein, gehen S’ schon. Und ein Kaffee kommt auch sofort", sagte sie und verdrängte die eigenen Sorgen. Wenn die Maria mit dem Blechkasten mal wieder nicht zurechtkam, dann würde sie es eben so machen wie schon viele Jahre vorher, da hatte es ja auch immer geklappt.
Sie griff nach der guten alten Kartei und öffnete die Tür zum Wartezimmer. „Franzl, kannst hereinkommen."
3
Das strahlende Gesicht des Friedrich Trentin ließ den Dietrich Becker aufatmen. Sein Klient schien mit dem Urteil zufrieden zu sein. Der Richter hatte sehr wohlwollend entschieden, und er als Anwalt hatte wirklich sein Bestes getan. Jetzt aber rasch zurück zur Kanzlei, damit würde er hoffentlich auch den redseligen Trentin loswerden, der es mühelos schaffte, eine ganze Stunde zu reden, ohne was zu sagen.
Draußen auf dem Flur glaubte der Dietrich dann aber seinen eigenen Augen nicht zu trauen. Der Trentin stand zusammen mit seinem Gegner, und beide benahmen sich wie die besten Freunde. Der Anwalt schüttelte den Kopf, als er einige Schritte näherging. Die zwei Mannsbilder entdeckten ihn auch sofort, und der Friedrich kam mit ausgestreckter Hand auf ihn zu.
„Das haben S’ ganz großartig gemacht, Herr Anwalt. Ich bin voll und ganz zufrieden, und der Peter kann nun auch damit leben."
„Ich glaub’, ich versteh’ da was net ganz, meinte der Dietrich und blickte verwirrt von einem zum anderen. „Wenn S’ beide sich doch so gut verstehen, warum täten S’ dann vor Gericht gehen? Hätten S’ Ihre Differenzen net auch freundschaftlich klären können?
„Na, der Peter wollt’s mir doch net glauben. Nun hat er’s schwarz auf weiß, und wir können weitermachen, so wie immer. Unsere Freundschaft ist davon doch net betroffen, wenn wir verschiedener Meinung sind."
„Das tät’ aber eine ziemlich teure Differenz sein, gab der Anwalt zu bedenken. „Ist ja schließlich so, dass ich mein Honorar bekomme, und die Gerichtskosten sind auch net niedrig. Verstehen S’ mich net falsch, ich leb’ von so was, aber logisch find’ ich das net. Und eine Freundschaft hab ich mir auch immer anders vorgestellt.
Die beiden Mannsbilder lachten fröhlich auf und nickten. „Tät’ schon stimmen, war ein teurer Spaß für uns, aber dafür ist’s jetzt endgültig geklärt. Und weiter ist nix. Wir hoffen, dass wir jetzt auch ohne Sie fertig werden", erklärte der Trentin zufrieden.
„Manchmal tät’ man ganz einfach für eine Erfahrung zahlen müssen. Und diesmal war ich an der Reihe. Schad’ eigentlich, dass ich S’ net früher entdeckt hab’, dann hätt’ ich heut’ nämlich gewonnen. Ist doch immer wieder interessant, wie ein Anwalt Argumente aufgreifen und zu seinen Gunsten drehen kann. Aber das muss man dann wohl akzeptieren. Schließlich haben wir ein Urteil. Ich tät’s mir auf jeden Fall merken, wie gut S’ sind."
Dietrich war noch immer verblüfft, aber im Grunde konnte ihm das wirklich recht sein, er hatte sein Bestes getan und damit sein Geld auch wirklich verdient. Er warf einen Blick zur Uhr und stellte fest, dass er sich nun doch sputen musste, er hatte in der Kanzlei eine Verabredung mit einem neuen Mandanten.. Dann wurde er aber noch einmal aufgehalten durch den Richter, der ein paar Worte mit ihm wechseln wollte.
Schließlich stand der Anwalt da und überlegte. Ein paar Unterlagen musste er nun doch noch hierlassen. Bevor er sich jedoch nach seiner Tasche bücken konnte, die er zwischen den Beinen abgestellt hatte, wurde er heftig von hinten angestoßen. Der Schwung riss ihn nach vorn, er stolperte über die eigenen Füße und fand sich gleich darauf auf dem Boden wieder.
„Himmelherrgottsakrament", entfuhr es ihm, und er warf einen Blick umher, ob seine Kollegen dieses Missgeschick wohl gesehen hatten, um sich später darüber lustig zu machen? Vor allem aber wollte er wissen, wer so tölpelhaft war, einen gestandenen Mann über den Gerichtsflur zu werfen. Zum Glück für ihn war der Flur leer bis auf den Trentin und seinen Freund, die beide jedoch auf dem Weg nach draußen waren und nichts bemerkt hatten – und ein reizendes Madl, das mit ausgesprochen schuldbewusstem Blick dastand. Verlegene Röte zog in das schmale hübsche Gesicht, und große grüne Augen starrten ihm erschrocken entgegen.
„Ach herrjeh, tut mir ja so schrecklich leid. Ich hab’s net gewollt, ich bin einfach gestolpert und konnt’ mich nimmer bremsen. Haben S’ sich was getan? Ich will doch net hoffen, dass S’ verletzt sind? Kommen S’, ich helf’ Ihnen auf." Sie streckte die Hand aus und beugte sich nieder, dabei kam sie erneut ins Stolpern, dieses Mal über die Tasche des Anwalts. Gleich darauf hockte sie wie ein Häuflein Elend neben dem Dietrich auf dem Boden. Sie schlug die Hände vor den Mund und schaute aus, als wollte sie jeden Moment in Tränen ausbrechen. Das war nun wirklich das letzte, was der Dietrich wollte. Er wehrte ihre erneute Entschuldigung ab und stand mit fließenden Bewegungen auf.
„Ist schon in Ordnung, mir ist nix passiert. Aber passen S’ beim nächsten Mal besser auf, es geht net immer so gut aus."
Er sah sich plötzlich in der Lage, dem Madl selbst auf die Beine helfen zu müssen, was er seufzend tat. Dabei stieß sie mit dem Kopf an seine Stirn, und er wich unwillkürlich zurück, hielt sich die Stelle, wo der Aufprall stattgefunden hatte.
„Ach, du lieber Himmel, es tut mir wirklich wahnsinnig leid,
