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Ein unvergesslicher Verführer
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eBook190 Seiten2 StundenBaccara

Ein unvergesslicher Verführer

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Über dieses E-Book

Ausgerechnet Josh Gordon! Kiley würde am liebsten im Boden versinken. Vor drei Jahren gab es im Apartment ihrer Schwester ein pikantes Missverständnis, und sie landeten miteinander im Bett. Zugegeben, es war ein Feuerwerk der Lust, das sie in seinen Armen erlebte, aber es gab ein peinliches Erwachen! Und jetzt muss sie Josh um Geld für ihr Kindergarten-Projekt bitten - und fleht insgeheim, dass er sie nicht erkennt. Er ist noch attraktiver als in ihrer Erinnerung, aber die Blicke aus seinen dunklen Augen sind unergründlich: Weiß er es, oder weiß er es nicht?

SpracheDeutsch
HerausgeberCORA Verlag
Erscheinungsdatum18. Nov. 2014
ISBN9783733720803
Ein unvergesslicher Verführer
Autor

Kathie DeNosky

<p>Kathie DeNosky stellt ihren Wecker oft auf 2 Uhr morgens, um wenigstens einige Stunden in Ruhe arbeiten zu können, bevor der Rest der Familie erwacht. Während dann in ihrem Büro leise Countrymusik erklingt, schreibt sie an ihren Romances, denen eine ganz besondere Mischung aus Sinnlichkeit und Humor zeigen ist. Sie zählt zu den Top-Autorinnen und hat bereits viele Auszeichnungen erhalten.</p>

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    Buchvorschau

    Ein unvergesslicher Verführer - Kathie DeNosky

    IMPRESSUM

    BACCARA erscheint in der Harlequin Enterprises GmbH

    © 2013 by Harlequin Books S.A.

    Originaltitel: „It Happened One Night"

    erschienen bei: Harlequin Books, Toronto

    in der Reihe: DESIRE

    Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.

    © Deutsche Erstausgabe in der Reihe BACCARA

    Band 1846 - 2014 by Harlequin Enterprises GmbH, Hamburg

    Übersetzung: Ute Augstein

    Abbildungen: Harlequin Books S.A., alle Rechte vorbehalten

    Veröffentlicht im ePub Format in 11/2014 – die elektronische Ausgabe stimmt mit der Printversion überein.

    E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck

    ISBN 9783733720803

    Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.

    CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

    Weitere Roman-Reihen im CORA Verlag:

    BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, MYSTERY, TIFFANY

    Alles über Roman-Neuheiten, Spar-Aktionen, Lesetipps und Gutscheine erhalten Sie in unserem CORA-Shop www.cora.de

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    PROLOG

    Als Josh Gordon die Tür zum Apartment seiner Freundin aufschloss, wollte er zwei Dinge: leidenschaftlichen Sex mit Lori und anschließend unbedingt etwas Schlaf nachholen. Er hatte einen anstrengenden Tag hinter sich, in dessen Verlauf er zahlreiche Stellenangebote für Gordon Construction ausgeschrieben und viel Zeit mit einem potenziellen Klienten beim Dinner verbracht hatte. Dieser war relativ lange unentschlossen gewesen, ob er dem Unternehmen von Josh und seinem Zwillingsbruder Sam oder aber einem ihrer Mitbewerber den Zuschlag geben sollte.

    Zwar war Josh nicht besonders stolz darauf, aber sein Geschäftspartner und er hatten während des Essens so viel Wein getrunken, dass es ein Leichtes gewesen wäre, damit eine ganze Schiffsflotte zu fluten. Letztendlich hatte der Mann dann Gordon Construction den heiß ersehnten Auftrag erteilt.

    Nach dem Dinner hatte Josh beschlossen, die Nacht mit Lori zu verbringen, anstatt auf seine Ranch zu fahren, die fünf Meilen außerhalb der Stadt lag. Schließlich war er verantwortungsbewusst genug, um sich nach dem Genuss von so viel Wein nicht mehr hinter das Lenkrad seines Wagens zu setzen. Glücklicherweise hatte Lori ihm einige Wochen zuvor die Schlüssel zu ihrer Wohnung überreicht, die nur wenige Blocks von dem Restaurant entfernt war, in dem er zu Abend gegessen hatte. Außerdem hatte er Lori schon einige Tage lang nicht mehr gesehen und sehnte sich danach, sie in den Armen zu halten.

    Vielleicht hätte er sich Gedanken darüber machen müssen, dass ihre Beziehung mehr oder weniger rein sexueller Natur war, doch weder er noch Lori wollten eine feste Partnerschaft. Seiner Meinung gab es nichts, was dagegen sprach, wenn zwei Erwachsene in gegenseitigem Einverständnis unverbindlichen Sex miteinander hatten.

    Während er durch das Wohnzimmer auf den Flur zuging, der zu ihrem Schlafzimmer führte, beschloss er, das Licht nicht anzuschalten, weil er – wahrscheinlich vom übermäßigen Weinkonsum – leichte Kopfschmerzen hatte.

    Er lockerte bereits seine Krawatte und schlüpfte aus der Anzugjacke, als er die Tür zu Loris Schlafzimmer öffnete, bevor er sich seiner restlichen Kleidung entledigte und ins Bett legte. Genüsslich schloss er die schlafende Frau neben sich in die Arme und küsste sie leidenschaftlich, um sie aufzuwecken.

    Bevor sie seinen Kuss erwiderte, murmelte sie leise etwas vor sich hin, doch Josh gab ihr keine Gelegenheit, mehr zu sagen, denn ihre weiblichen Reize hatten ihn augenblicklich verzaubert. Es kam ihm so vor, als hätte Lori noch nie verführerischer geschmeckt als in dieser Nacht, und der zarte Duft ihres Shampoos ließ glutvolles Verlangen in ihm aufsteigen.

    Während sie seine Schultern streichelte und ihm mit den Fingern durchs Haar fuhr, küsste sie ihn mit einer Leidenschaft, die ihm den Atem raubte und seine Erregung ins Unermessliche steigerte. Offenbar war sie genauso scharf auf ihn wie er auf sie. Ohne den Kuss zu unterbrechen, schob er den Saum ihres knielangen Nachthemdes nach oben. Kurz darauf hatte er ihr auch das winzige Etwas aus Seide und Spitze, das ihn noch von ihrer verheißungsvollen Weiblichkeit trennte, nach unten gestreift und schob ungeduldig die Hand zwischen ihre Schenkel.

    Sein Herz schien wie wild zu trommeln, als er sich auf sie rollte und spürte, wie sie sich ihm entgegendrängte. Da ihre Begierde seiner in nichts nachzustehen schien, drang er mit einer einzigen, kraftvollen Bewegung in sie ein und begann, sich lustvoll in ihr zu bewegen. Er war fasziniert davon, wie außergewöhnlich sie sich in dieser Nacht anfühlte und wie begierig sie seine Liebkosungen erwiderte. Doch der Rausch der Leidenschaft hatte ihn bereits zu sehr mit sich gerissen, als dass er sich weitere Gedanken um solche Nebensächlichkeiten hätte machen können. Vermutlich war seine veränderte Wahrnehmung eine natürliche Folge des weinseligen Geschäftsessens.

    Schon kurze Zeit später spürte er, wie dicht Lori davor war, den Gipfel zu erklimmen. Daher hielt auch er sich nicht länger zurück, und nach einigen Sekunden erreichten sie gemeinsam einen unglaublich intensiven Höhepunkt. Ihr leises Aufstöhnen verriet ihm, dass sie an dem leidenschaftlichen Intermezzo genauso viel Vergnügen gefunden hatte wie er, und erschöpft zog er sie noch enger an sich.

    „Oh, Mark, das war einfach unglaublich."

    Abrupt verharrte Josh mitten in der Bewegung und versuchte zu verarbeiten, was er da gerade gehört hatte. Die Frau, mit der er soeben geschlafen hatte, hatte ihn Mark genannt. Das allein hätte schon ausgereicht, ihn vor Schreck erstarren zu lassen, doch wesentlich problematischer war die Tatsache, dass diese Frau sich überhaupt nicht wie Lori anhörte.

    Was hatte er getan? Wo war Lori? Und wer war diese Frau, mit der er soeben Sex gehabt hatte?

    Schlagartig war er wieder völlig nüchtern, rollte sich auf die Seite, setzte sich auf die Bettkante und griff hastig nach seinen verstreuten Kleidungsstücken. „Ich … ähm … oh, zur Hölle. Es tut mir wirklich leid. Ich habe gedacht, Sie wären Lori."

    Die Frau schwieg einen Moment, bevor sie einen leisen Schrei ausstieß und, den Geräuschen nach zu urteilen, hastig aus dem Bett sprang. „Du liebe Güte! Nein, das darf doch nicht wahr sein. Wir haben doch nicht … Sie müssen …"

    „… Josh sein", beendete er den Satz für sie, da sie offensichtlich Probleme hatte, ihre Gedanken zu ordnen.

    Während er sich anzog, drehte er ihr den Rücken zu, obwohl sie in der Dunkelheit vermutlich ebenso wenig sehen konnte wie er. Angesichts der misslichen Situation erschien es ihm jedoch irgendwie richtig.

    „Es tut mir wirklich leid, sagte er, obwohl ihm klar war, dass eine Entschuldigung vermutlich nicht genügte, wenn man die Umstände bedachte. Allerdings wusste er auch nicht, was er sonst sagen sollte, um die peinliche Situation zu entschärfen. „Ich schwöre bei Gott, dass ich dachte, Sie wären Lori.

    „Ich bin ihre … Schwester", erwiderte die Frau, die offenbar allmählich die Fähigkeit wiedererlangte, in ganzen Sätzen zu sprechen.

    Natürlich wusste er, dass Lori eine Schwester hatte, doch da ihre Beziehung nie über das Körperliche hinausgegangen war, hatten sie einander nicht sehr viele Details aus ihrem Leben erzählt. Und selbst wenn Lori irgendwann einmal den Namen ihrer Schwester erwähnt haben sollte, wüsste er ihn jetzt vermutlich sowieso nicht mehr.

    „Ich würde alles dafür geben, um das hier ungeschehen …"

    „Bitte, hören Sie damit auf, unterbrach sie ihn. „Gehen Sie einfach, Josh.

    Einen Moment lang zögerte er, bis er schließlich zu dem Schluss kam, dass das vermutlich wirklich das Beste war, was er tun konnte. Also hastete er überstürzt durch das Apartment, um es umgehend zu verlassen. Kaum hatte er die Tür hinter sich ins Schloss gezogen, hört er, wie Loris Schwester von innen den Riegel davorschob.

    Er brauchte einen Augenblick, um zu begreifen, was gerade vorgefallen war. Er war zu berauscht und sie zu schlaftrunken gewesen, um daran zu denken, Safer Sex zu praktizieren oder zu verhüten. Das war ihm noch nie passiert, und er konnte nicht glauben, dass es gerade eben zum ersten Mal geschehen war.

    Mittlerweile wieder völlig nüchtern, begab er sich zu seinem Mercedes, der immer noch auf dem Parkplatz vor dem Restaurant stand. Er würde jetzt nach Hause fahren und hoffte inständig, dass er am folgenden Tag nach dem Aufwachen feststellte, dass er den ganzen Vorfall nur geträumt hatte.

    Doch als er in den Wagen gestiegen war und den Motor gestartet hatte, wusste er, dass das nicht der Fall sein würde. Er hatte das Unvorstellbare getan und mit der Schwester seiner Freundin geschlafen, die allerdings die aufregendste und wundervollste Sexpartnerin gewesen war, die er jemals gehabt hatte. Was die ganze Sache noch schlimmer machte, war die Tatsache, dass er keinen Schimmer hatte, wie sie überhaupt aussah oder hieß.

    1. KAPITEL

    Drei Jahre später

    Während sie im Korridor des Texas Cattleman’s Club stand, seufzte Kiley Roberts aus tiefster Seele. Es war ja nicht so, dass sie nicht schon einige Monate zuvor genug um die Ohren gehabt hätte, als Unbekannte in dem Day Care Center – der Kindertagesstätte des Texas Cattleman’s Clubs – randaliert hatten. Jetzt musste sie zu allem Überfluss auch noch den Vorstand um eine Erhöhung des Jahresetats bitten. Nach allem, was sie bisher gehört hatte, würde das eine schwierige Schlacht werden. Einige der Komiteemitglieder hatten lautstark Bedenken an der Notwendigkeit einer Kinderbetreuung für Clubmitglieder geäußert – allen voran der Vorstandsvorsitzende Josh Gordon.

    Sie waren einander niemals vorgestellt worden, und Kiley hatte keine Ahnung, ob Josh überhaupt wusste, wer sie war. Sie hingegen war sich nur allzu sehr bewusst, wer er war, und wäre deswegen am liebsten vor Scham im Erdboden versunken.

    Als sie erfahren hatte, dass Josh Mitglied des Clubs war, hatte sie sich wieder an jedes Detail jener Nacht vor drei Jahren erinnert. Doch als ihr zu Ohren gekommen war, dass er auch noch dem Finanzausschuss des Texas Cattleman’s Clubs vorsaß, hatte sie das wie einen Schlag in die Magengrube empfunden. Als Leiterin der Tagesstätte musste sie die Erhöhung des Etats bedauerlicherweise persönlich beim Komitee beantragen.

    Sie atmete tief ein. Weswegen war das Schicksal bloß so gemein zu ihr?

    Wenn sie damals nicht so verschlafen gewesen wäre und so sehr darauf gehofft hätte, dass Mark – ihr damaliger Freund und jetziger Exmann – ihr nach dem Streit ins Apartment ihrer Schwester folgte, um sich mit ihr zu versöhnen, dann wäre das alles nicht passiert. Dann wäre ihr nämlich rechtzeitig aufgefallen, dass ein fremder Mann zu ihr ins Bett gestiegen war, und sie hätte das, was geschehen war, verhindern können.

    Kiley schüttelte den Kopf. Allein die brennende Leidenschaft, die in Joshs Kuss zum Ausdruck gekommen war, hätte ihr sagen müssen, dass es sich nicht um Mark handeln konnte. Denn Mark vermochte nur für eines Leidenschaft zu empfinden, und das war er selbst.

    Sie streckte die Schultern und seufzte ein letztes Mal. Es war nun einmal passiert, und es würde auch nichts ändern, wenn sie sich den Kopf über mögliche Eventualitäten zerbrach. Allerdings wäre es schön gewesen, wenn nicht ausgerechnet Josh Gordon Vorstand des Finanzausschusses gewesen wäre. Abgesehen von dem peinlichen Zwischenfall hatte er darüber hinaus nämlich noch das Herz ihrer Schwester gebrochen, indem er einen Monat nach der verhängnisvollen Nacht mit ihr Schluss gemacht hatte. Damit hatte er in Kileys Augen ausreichend bewiesen, dass er alles andere als eine vertrauenswürdige Person war.

    Die Tür zum Besprechungszimmer wurde geöffnet, und ein Mann – vermutlich eines der Ausschussmitglieder – trat auf sie zu. „Ms Roberts, das Komitee ist jetzt bereit, Sie anzuhören."

    Kiley nickte und folgte dem Mann, obwohl ihre Füße sich am liebsten selbstständig gemacht hätten und in die entgegengesetzte Richtung gelaufen wären. „Danke."

    In dem Raum saßen Josh, drei weitere Männer sowie eine ältere Frau an einem langen Tisch, und Kiley versuchte, ihr Augenmerk ausschließlich auf alle anderen, nur nicht auf Josh zu richten. Da waren zum Beispiel Beau Hacket und Paul Windsor. Na großartig! Die beiden gehörten zu den Gegnern der Tagesstätte. Warum mussten sie ausgerechnet im Finanzausschuss sitzen? Kileys einzige Hoffnung ruhte also auf der Frau und dem Mann neben ihr.

    „Guten Tag", grüßte sie und zwang sich zu einem optimistisch wirkenden Lächeln, das ganz und gar nicht ihrer tatsächlichen Gefühlslage entsprach.

    „Was können wir heute

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