Heimkehr der Herzen: Toni der Hüttenwirt 197 – Heimatroman
()
Über dieses E-Book
"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte – und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber – Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.
Toni hatte die Kinder in die Schule gefahren. Wie so oft, ging er danach kurz auf einen Kaffee zu seinen Eltern.»Ich habe gehofft, dass ich Marie antreffe«, sagte Toni.»Da hast du um diese Zeit kein Glück. Die Marie geht schon vor sechs Uhr aus dem Haus. Mei, des ist auch zu verstehen. Als Dorfhelferin ist sie gerade früh am Morgen gefragt, besonders bei den Leuten, die krank sind und noch Vieh haben.Toni trank einen Schluck Kaffee. Er erzählte, dass Fritz Fellbacher auf der Berghütte war und Anna einen großen Blumenstrauß überreicht hatte. Er hatte sich so für Annas Vermittlung bei der Suche nach einer geeigneten Dorfhelferin bedankt.»Des ist schön«, sagte Meta. »Der Fellbacher ist ein guter Bürgermeister und weiß, was sich gehört. Wir können froh sein, dass wir ihn haben.»Das sind wohl alle, Mutter, sonst hätte er nicht die Wahl gewonnen.»Des stimmt! Und alle sind glücklich, dass die Marie Mahler hier ist. Du weißt, es wird viel geredet, wenn die Leute abends bei uns in der Wirtsstube ihr Bier trinken. Marie hat schnell Zugang zu ihren Herzen gefunden. Sie arbeitet gut, hat für jeden ein gutes Wort und trifft immer den richtigen Ton. Was nicht immer einfach ist, des weiß jeder.
Andere Titel in Heimkehr der Herzen Reihe ( 30 )
In die Berge und zurück: Toni der Hüttenwirt 150 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie heimliche Hochzeit: Toni der Hüttenwirt 120 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeimliche Liebe: Toni der Hüttenwirt 113 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHerzen in Flammen: Toni der Hüttenwirt 123 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Kinderwagen-Kavalier: Toni der Hüttenwirt 233 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHerzschmerz und Liebesmelodie: Toni der Hüttenwirt 149 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFür wen soll sich Susi entscheiden?: Toni der Hüttenwirt 178 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSuche Mann zum Pferde stehlen: Toni der Hüttenwirt 151 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHerzensquartett: Toni der Hüttenwirt 157 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDu musst lieben, um zu verstehen!: Toni der Hüttenwirt 179 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMannsbild mit kleinen Fehlern: Toni der Hüttenwirt 170 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVom Glück, dir zu begegnen!: Toni der Hüttenwirt 172 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas ABC der Liebe: Toni der Hüttenwirt 148 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWann läuten die Hochzeitsglocken?: Toni der Hüttenwirt 152 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebe ist mehr als Freundschaft: Toni der Hüttenwirt 165 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIn eigener Sache: Toni der Hüttenwirt 153 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenÖffne die Augen und dein Herz: Toni der Hüttenwirt 167 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZwischen zwei Herzen: Toni der Hüttenwirt 162 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Doppel-Komplott: Toni der Hüttenwirt 154 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine Art »Identitätskrise«: Toni der Hüttenwirt 138 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiesels Flucht: Toni der Hüttenwirt 147 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin ganz besonderer Liebesbote: Toni der Hüttenwirt 156 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEr kam im Hochzeitsanzug: Toni der Hüttenwirt 159 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEndlich wieder Lust aufs Leben!: Toni der Hüttenwirt 155 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeiratsvermittler auf vier Pfoten: Toni der Hüttenwirt 174 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin ungleiches Paar: Toni der Hüttenwirt 158 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEure Herzen brauchen Liebe: Toni der Hüttenwirt 173 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSehnsucht nach Tapetenwechsel: Toni der Hüttenwirt 161 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Herz wartet: Toni der Hüttenwirt 180 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHochzeitsglocken für Ole und Erika!: Toni der Hüttenwirt 312 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnlich wie Heimkehr der Herzen
Titel in dieser Serie (100)
In die Berge und zurück: Toni der Hüttenwirt 150 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie heimliche Hochzeit: Toni der Hüttenwirt 120 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeimliche Liebe: Toni der Hüttenwirt 113 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHerzen in Flammen: Toni der Hüttenwirt 123 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Kinderwagen-Kavalier: Toni der Hüttenwirt 233 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHerzschmerz und Liebesmelodie: Toni der Hüttenwirt 149 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFür wen soll sich Susi entscheiden?: Toni der Hüttenwirt 178 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSuche Mann zum Pferde stehlen: Toni der Hüttenwirt 151 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHerzensquartett: Toni der Hüttenwirt 157 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDu musst lieben, um zu verstehen!: Toni der Hüttenwirt 179 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMannsbild mit kleinen Fehlern: Toni der Hüttenwirt 170 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVom Glück, dir zu begegnen!: Toni der Hüttenwirt 172 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas ABC der Liebe: Toni der Hüttenwirt 148 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWann läuten die Hochzeitsglocken?: Toni der Hüttenwirt 152 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebe ist mehr als Freundschaft: Toni der Hüttenwirt 165 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIn eigener Sache: Toni der Hüttenwirt 153 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenÖffne die Augen und dein Herz: Toni der Hüttenwirt 167 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZwischen zwei Herzen: Toni der Hüttenwirt 162 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Doppel-Komplott: Toni der Hüttenwirt 154 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine Art »Identitätskrise«: Toni der Hüttenwirt 138 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiesels Flucht: Toni der Hüttenwirt 147 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin ganz besonderer Liebesbote: Toni der Hüttenwirt 156 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEr kam im Hochzeitsanzug: Toni der Hüttenwirt 159 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEndlich wieder Lust aufs Leben!: Toni der Hüttenwirt 155 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeiratsvermittler auf vier Pfoten: Toni der Hüttenwirt 174 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin ungleiches Paar: Toni der Hüttenwirt 158 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEure Herzen brauchen Liebe: Toni der Hüttenwirt 173 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSehnsucht nach Tapetenwechsel: Toni der Hüttenwirt 161 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Herz wartet: Toni der Hüttenwirt 180 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHochzeitsglocken für Ole und Erika!: Toni der Hüttenwirt 312 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnliche E-Books
Von der Liebe vergessen: Der Bergpfarrer 99 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVom Glück, dir zu begegnen!: Toni der Hüttenwirt 501 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWenn dich das Unglück trifft ...: Dr. Brinkmeier Classic 11 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTeenagerträume: Sophienlust 384 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDrolli träumt im Sonnenschein: Sophienlust Extra 38 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDr. Norden Bestseller 85 – Arztroman: Was geschieht mit Daniela? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHerzen in Flammen: Toni der Hüttenwirt 447 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRaben vergessen nicht Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAlte Liebe rostet nicht?: Der Bergpfarrer Extra 2 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMondlicht auf kalter Haut Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVom Glück, dir zu begegnen!: Toni der Hüttenwirt 172 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKatja kommt heim …: Toni der Hüttenwirt 317 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKann unsere Liebe Sünde sein?: Dr. Norden Bestseller 182 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDr. Nordens Doppelgänger: Dr. Norden Bestseller 338 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWG auf der Almhütte: Toni der Hüttenwirt 490 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin schönerer Schluss Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Herzensdieb: Toni der Hüttenwirt Classic 49 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTotentrank: Kriminalroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEngelchen Simone: Kinderärztin Dr. Martens 77 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFindelkind: Geschichte einer Münchner Familie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIn letzter Minute: Der Arzt vom Tegernsee 15 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer zweite Mann in ihrem Leben: Dr. Norden Extra 159 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLebendige Vergangenheit der Familie meiner Großmutter 5. Buch: Großvaters Sehnsucht Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWeil Venus bei meiner Geburt ein Alpenveilchen streifte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKettenreaktion: Der Arzt vom Tegernsee 66 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAuf dem Weg zu sich selbst: Der Arzt vom Tegernsee 8 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Sehnsucht stirbt nie: Dr. Norden Extra 89 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNeues Glück für Annina: Sophienlust Bestseller 31 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAuf den Spuren des Schicksals: Toni der Hüttenwirt 455 – Heimatroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKeine Hoffnung: Dr. Daniel 3 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Zeitgenössische Romantik für Sie
Mr. Wrong (Küsse nicht den Falschen) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWeiße Nächte: Aus den Memoiren eines Träumers (Ein empfindsamer Roman) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVom Milliardär gekauft Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Eine gefährliche Frau: Ein Milliardär Liebesromane Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGefährliches Vorspiel: Black Light Roulette: Chicago Bratwa, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenPopstar Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Geheimnisse der Sehnsucht: Milliardär Liebesromane: Die Assistentin des Milliardärs, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEgotistical Puckboy Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKüssen nach Rezept: Kurzroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenStrand im Herz: Romantische Komödie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie verbotene Babysitterin: Ein Milliardär - Liebesroman: Nachtclub-Sünden, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMafia Daddy: Vom Silberlöffel zur Silberschnalle: Unterwelt von Las Vegas, #2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer verbotene Vertrag des Alphas: Eine Werwolf-Romanze voller Macht und Verlangen: Buch der Rebellen, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebesheirat nur zum Schein? Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Hitzkopf Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Ein besonderes Praktikum Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAlphas Versuchung: Bad-Boy-Alphas-Serie, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWohin das Schicksal führt: Sophienlust - Die nächste Generation 67 – Familienroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Milliardär für Cinderella? Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Romana Gold Band 53 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Rettung des Dr. Marian: Das Vermächtnis der Marians, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMein zärtlicher Verführer: Die Rinucci Brüder 2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine heiße Nacht mit süßen Folgen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFalscher Bräutigam - wahre Liebe? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMehr Hart als Zart | 32 | Erotikroman: 10 erotische Geschichten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSei mein: Milliardär Liebesromane: Unwiderstehliche Brüder, #1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schönsten Liebesromane der Welt - Best of Julia Extra 2023 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFeurige Rache, hauchzarte Küsse Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Heimkehr der Herzen
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Heimkehr der Herzen - Friederike von Buchner
Toni der Hüttenwirt
– 197 –
Heimkehr der Herzen
Evi hilft den Engeln
Friederike von Buchner
Toni hatte die Kinder in die Schule gefahren. Wie so oft, ging er danach kurz auf einen Kaffee zu seinen Eltern.
»Ich habe gehofft, dass ich Marie antreffe«, sagte Toni.
»Da hast du um diese Zeit kein Glück. Die Marie geht schon vor sechs Uhr aus dem Haus. Mei, des ist auch zu verstehen. Als Dorfhelferin ist sie gerade früh am Morgen gefragt, besonders bei den Leuten, die krank sind und noch Vieh haben.«
Toni trank einen Schluck Kaffee. Er erzählte, dass Fritz Fellbacher auf der Berghütte war und Anna einen großen Blumenstrauß überreicht hatte. Er hatte sich so für Annas Vermittlung bei der Suche nach einer geeigneten Dorfhelferin bedankt.
»Des ist schön«, sagte Meta. »Der Fellbacher ist ein guter Bürgermeister und weiß, was sich gehört. Wir können froh sein, dass wir ihn haben.«
»Das sind wohl alle, Mutter, sonst hätte er nicht die Wahl gewonnen.«
»Des stimmt! Und alle sind glücklich, dass die Marie Mahler hier ist. Du weißt, es wird viel geredet, wenn die Leute abends bei uns in der Wirtsstube ihr Bier trinken. Marie hat schnell Zugang zu ihren Herzen gefunden. Sie arbeitet gut, hat für jeden ein gutes Wort und trifft immer den richtigen Ton. Was nicht immer einfach ist, des weiß jeder. Die meisten, die sie betreut, sind schon sehr betagt. Einige sind schon recht wunderlich und auch verbittert, wenn die Kräfte nachlassen und sie nimmer so können. Dann werden sie richtig grantig. Die Marie kann damit umgehen und wickelt sie um den Finger. Es ist wirklich ein Glück, dass sie hier ist.«
Toni nickte.
»Dann meinst du, dass sie bleiben will, Mutter?«
Meta Baumberger sah ihren Sohn überrascht an.
»Warum sollte sie net bleiben wollen? Wie kommst du denn auf den Gedanken?«
»Hat sie gesagt, dass sie bleiben will?«
»Ausdrücklich gesagt hat sie es nicht, doch das muss sie nicht, sie schwärmt von ihrer Arbeit. Sie kommt jeden Tag spät zurück, aber dann strahlen ihre Augen, obwohl es ein anstrengender Tag war und sie sehr müde ist. Verstehst? Da ist jede Erklärung überflüssig. Außerdem macht sie nicht viele Worte. Sie bringt alles schnell auf den Punkt und packt zu. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie aufgeben will. Hast du etwas anderes gehört, Toni?«
»Na, net direkt.«
Toni überlegte, ob er von dem Gespräch mit Bürgermeister Fellbacher erzählen sollte.
»Nun red schon, Toni, und lass dir nicht jedes Wort aus der Nase ziehen. Wer hat das Gerücht verbreitet?«
»Es ist kein bösartiges Gerücht. Der Fellbacher macht sich Sorgen. Als er bei uns auf der Berghütte war, hat er sein Herz ausgeschüttet. Er hat ein paar schöne Wohnungen für sie gefunden, und Tassilo hat ihr sogar das schöne Gärtnerhaus im Schlosspark angeboten. Doch Marie schiebt die Entscheidung hinaus, sich eine eigene Bleibe zu suchen. Mutter, ich kann Fellbacher verstehen. Er ist verunsichert. Wenn sich Marie nicht entscheiden mag, dann kann des doch nur bedeuten, dass sie sich nicht sicher ist, ob sie bleiben soll. Des ist doch merkwürdig, findest du nicht auch?«
»Es gefällt ihr eben bei uns, Toni«, sagte Meta.
»Daran besteht kein Zweifel, aber sie kann nicht für immer hier wohnen.«
»Das stimmt«, sagte Tonis Mutter. »Wahrscheinlich hatte sie noch keine Zeit, über alles in Ruhe nachzudenken. Des musst du verstehen, Toni. Sie ist jeden Tag von früh bist spät unterwegs, auch am Samstag und Sonntag. Sie hat sehr wenig Zeit, sich um ihre eigenen Dinge zu kümmern. So eine Entscheidung will gut überlegt sein.«
Toni trank seinen Kaffeebecher leer und stand auf.
»Falls Marie andeutet, dass sie nicht hier bleiben will, dann will ich es sofort wissen, Mutter. Fellbacher macht sich Sorgen. Anna und ich hängen auch in der Geschichte drin. Es würde uns sehr leidtun, wenn sie nicht bleiben würde. Vielleicht ist etwas vorgefallen, was sie überdenken muss.«
»Was sollte des sein, Toni?«
Toni zuckte die Achseln. »Das weiß ich nicht. Ich denke nur, dass es etwas war, was sie verunsichert, und sie deshalb keine feste Bleibe sucht. Gerade, weil du sagst, dass Marie niemand ist, der viel redet, könnte es doch sein, dass da was ist, verstehst du? Vielleicht will sie nicht darüber reden, weil sie niemanden verletzten will. Vielleicht ist es nur eine Kleinigkeit, die sie nicht zu beurteilen weiß, weil sie noch fremd in Waldkogel ist. Du weißt, wie es damals war, als bekannt wurde, dass Anna und ich ein Paar sind und wir heiraten wollen. Da kochte die Gerüchteküche ganz schön. Nicht alles war wohlwollend, was da erzählt wurde.«
Meta Baumberger seufzte.
»Toni, hör auf, dir Gedanken zu machen. Ich werde Marie ein bisserl ausfragen, einverstanden? Außerdem ist das bei ihr etwas ganz anderes. Sie will nicht heiraten, sondern arbeiten. Jetzt ist Schluss mit den Grübeleien, hörst du? Ich kümmere mich darum.«
»Des wäre gut, Mutter. Aber sag ihr bitte nicht, dass sich Fellbacher Sorgen macht.«
»Bist du narrisch? Das musst du mir nicht extra sagen. Das weiß ich auch so.«
Toni verabschiedete sich von seinen Eltern.
Er fuhr zum Rathaus. Dort sprach er kurz mit Bürgermeister Fellbacher. Der war zumindest etwas beruhigt zu hören, dass Marie die Arbeit Freude macht.
»Warten wir es ab, Toni. Wahrscheinlich ist es wirklich so, dass sie noch keine Muße hatte, in Ruhe darüber nachzudenken, welche Wohnung ihr zusagt. Eine solche Entscheidung kann man nicht spontan fällen.«
»Du sagst es, Fellbacher. Mutter will Marie ein bisserl ausfragen. Sobald ich etwas weiß, werde ich dir berichten.«
Fritz Fellbacher brachte Toni zu seinem Geländewagen. Die beiden verabschiedeten sich herzlich. Toni fuhr los. Anna wartete auf der Berghütte auf ihn. Es war Hochsaison, und es gab viel zu tun.
*
Es war eine sehr warme Sommernacht. Der Himmel über Zürich war sternenklar. Der Mond stand mitten in der Sternenschar. Es sah aus, als lächele er auf die Schlafenden herab.
Nicht alle schliefen. Max Schütz stand auf dem Balkon vor seinem Krankenzimmer. Er sah weder die Sterne noch den Mond. Mit seinen Gedanken war er weit fort. Er überdachte sein Leben. Am nächsten Morgen würde er operiert werden. Es war nur ein kleiner harmloser Eingriff, der in örtlicher Betäubung vorgenommen wurde. Max hatte sich entschlossen, einige Tage in der Klinik zu bleiben, obwohl es eigentlich nicht nötig war, wie ihm die Ärzte versichert hatten. Aber Max war ein alter Mann von fast achtzig Jahren. Er war ängstlich, obwohl er wusste, dass er sich keine Gedanken machen musste. Er hatte mehrere Ärzte konsultiert, und alle hatten ihn beruhigt. Es war auch nicht der bevorstehende Eingriff, der ihn so aufwühlte, sondern die aufsteigenden Erinnerungen. Plötzlich waren die Bilder in seinem Kopf wieder da. Über Jahrzehnte hatte er sie verdrängt, jetzt stiegen sie aus seinem Inneren auf und sprudelten an die Oberfläche wie der Inhalt einer Limonadenflasche, die vorher geschüttelt worden war.
Zugleich wurde ihm bewusst, wie einsam er war. Der Tag im Krankenhaus, die Warterei, alles nervte ihn. Max Schütz war sonst den ganzen Tag beschäftigt. Als Seniorchef einer Züricher Privatbank ging er jeden Vormittag in sein altes Büro. Er hatte ein Auge auf die Jungen, wie er sie nannte, obwohl diese auch schon über fünfzig Jahre alt waren. Er hatte sich seine Mitarbeiter sorgfältig ausgesucht. Nachmittags spielte er Golf, im Sommer ging er segeln, traf sich mit Freunden oder saß in seiner Privatbibliothek und las. Er hatte viel gearbeitet und zum Lesen wenig Zeit gehabt. Das holte er jetzt nach. Oft saß er noch lange nach Mitternacht in dem großen Lehnstuhl und verschlang Seite um Seite. Es gab auch Nächte,
