Seewölfe - Piraten der Weltmeere 182: Die Perlenfischer
Von Burt Frederick
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Rezensionen für Seewölfe - Piraten der Weltmeere 182
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Buchvorschau
Seewölfe - Piraten der Weltmeere 182 - Burt Frederick
1.
Die Furcht hielt sie gepackt, und diese Furcht war wie eine unbarmherzige Faust, die ihren Griff niemals lockern würde. Sie spürte, daß sie dem Grauen nicht entrinnen konnte. Nicht heute und nicht bis ans Ende ihrer Tage. Es war in ihr und hatte von ihr Besitz ergriffen.
Weiße Wolkenberge trieben in majestätischer Formation vor dem leuchtenden Blau des Himmels. Es hieß, daß die Götter freundlich gesinnt seien, wenn sie in solchen Wolken ruhten, und daß sie wohlwollend herabschauten, sobald sich jene Wolken strahlend weiß zeigten.
Es beflügelte Moana zu einer Hoffnung, die ihrer Angst ebenbürtig wurde.
Geschickt steuerte sie das kleine Auslegerboot, dessen Segel sich im Wind blähte. Hellgrün leuchteten die Korallenbänke in den kristallklaren Fluten der Lagune. Das Boot glitt wie auf einer gläsernen Fläche dahin, die sich gütig von dem schmalen Rumpf zerschneiden ließ. Der Ausleger schien auf dieser Fläche zu schweben.
Moana kauerte vor dem Ruder und hielt es fest wie den letzten Reichtum, den ein Mensch in seinem Leben besitzt. In ihrer linken Hand lag die aus Bast geflochtene Schot, mit der sie die Segelstellung korrigieren konnte. Sie kannte das Riff. Zielsicher hielt sie auf das natürliche Tor zu, das ihr den Weg in die Freiheit öffnen würde.
Wohin?
Erneut trieb die Furcht einen eisigen Schauer über ihren braungebrannten und gertenschlanken Körper. Wohin? schrie eine Stimme in ihr. War es nicht eine endlose Weite, in die sie floh? Gab es überhaupt eine Welt außerhalb jener Welt, die sie kannte und die sie nun zurücklassen mußte? Nein, selbst die Dorfältesten hatten niemals davon berichtet. Das Meer war weit, und Kahoolawe, Moanas Heimat, war der Mittelpunkt des Meeres.
Niemals hatte ein Fremder die Insel betreten – bis auf den einen, der nun ihr König war. Aber ihn hatten die Götter geschickt, und, die Götter waren in seiner Begleitung gewesen, als er sich auf Kahoolawe niedergelassen hatte. Er war aus dem Nichts erschienen. Doch gab es ihr, Moana, das Recht, in diesem Nichts nach einem Zufluchtsort zu suchen?
Sie wußte, daß sie nicht selbst die Antwort auf diese Frage finden würde. Aber die Götter waren ihr freundlich gesinnt. Sie hatten ihr die Flucht ermöglicht, und sie begleiteten ihren Weg mit friedlichen weißen Wolken. Moana wußte dieses Zeichen zu deuten, das ihre Zuversicht wie eine schutzbedürftige kleine Flamme am Leben erhielt.
Keinem anderen Mädchen von Kahoolawe war es gelungen, seinem Schicksal zu entrinnen. Namens der Götter hatte König Charangu den Tribut gefordert, der immer dann zu leisten war, wenn der Mond seine volle Größe erreichte. Charangu erfüllte nur seine Pflicht, das hatte er stets beteuert. Und er hatte nicht einmal selbstherrlich seine Entscheidung getroffen. Er hatte die Menschen von Kahoolawe bestimmen lassen.
Dieses Mal war die Wahl auf Moana gefallen. Als das schönste aller Mädchen auf Kahoolawe war sie den Göttern geweiht worden. Gemeinsam mit der Sonne dieses Tages hatte sie untergehen sollen – untergehen im feurigen Schlund des Berges Kuolai. Dann, so hatte Charangu verkündet, durften die Menschen wieder für einen Mond in Frieden leben.
So wollten es die Gesetze, gegen die sich niemand auflehnen durfte.
Moana begriff noch immer nicht, warum ausgerechnet sie in dieser Nacht die Fesseln abgestreift hatte und aus der Opferhütte geflohen war. In einem Versteck am Strand hatte sie den Tagesanbruch abgewartet.
Vielleicht, so sagte sie sich, gefiel den Göttern zum ersten Mal die Entscheidung nicht, die von den Menschen getroffen worden war. Vielleicht war das der Grund, warum sich ihre Fesseln gelockert hatten. Und wenn es so war, dann mußten die geheimen Mächte, die sich mit freundlichen weißen Wolken zeigten, eine Bestimmung für Moana haben. Dann hatte diese Flucht einen tieferen Sinn.
Trotz der frühen Tageszeit spendeten die Sonnenstrahlen schon wohlige Wärme, die auch der frische Seewind nicht zu vertreiben vermochte. Moana sah das Tor im Riff jetzt deutlich. Das Donnern der Brandung schwoll an, je mehr sie sich dem Korallenriff näherte. Jenseits der Brandung, die Kahoolawe wie ein weißleuchtender Ring umgab, war das Meer tiefblau und ruhig.
Die Wasser außerhalb des Riffs waren für Moana und ihre Gefährtinnen stets tabu gewesen, auch wegen der Gefahren, die dort lauerten. Daß sie nun durch nichts zurückgehalten wurde, in das verbotene Meer vorzudringen, war ihr ein weiterer Beweis dafür, daß die Götter ihren Weg wohlmeinend begleiteten.
Die Wogen der Brandung erfaßten das Auslegerboot, als es in rascher Fahrt durch das Tor des Riffs glitt. Moana klammerte sich fest und überstand die tanzenden Bewegungen des Bootes unbeschadet. Dann, als die See ruhiger wurde, atmete sie auf und wagte einen Blick zurück.
Der Schreck traf sie wie ein todbringender Stich.
Deutlich zeichnete sich das große Kanu vor dem weißgoldfarbenen Strand und den Palmen ab, die sich im Wind wiegten.
Das Entsetzen verursachte in Moana einen körperlich spürbaren Schmerz. Sie fühlte ihr Herz, das gegen die Rippen zu hämmern schien und wilde, unkontrollierte Sprünge vollführte. Schweißperlen, die auch der milde Seewind nicht fortzuwischen vermochte, traten auf die braungebrannte Gesichtshaut des Mädchens. Nur unter großer Anstrengung gelang es ihr jetzt noch, das Boot auf Kurs zu halten. Das Zittern, das ihren ganzen Körper erfaßte, wurde übermächtig.
Also hatte sie zu früh frohlockt!
Ihre Flucht war nicht unbemerkt geblieben. Mit welchem Recht hatte sie erwartet, daß sie unbeobachtet in die Endlosigkeit verschwinden konnte? Hatte es den Göttern nicht vielmehr gefallen, sie von einem Trugschluß in den anderen zu stürzen? Nur um ihr zu beweisen, wie erbärmlich und unbedeutend ihr kleines Menschenleben war?
Und nun war es Charangu persönlich, der auf dem Weg war, sie zurückzuholen.
Krampfhaft versuchte Moana, sich zu beruhigen. Die Entfernung war viel zu groß. Kein gezielter Pfeil, kein geschleuderter Speer und kein Messer konnten sie erreichen. Und der Wind war ihr Freund.
Der Wind!
Was geschah, wenn er sie im Stich ließ? Neue Angst stieg wie eine aufwallende Glut in Moana empor.
Charangu war auf die Kraft des Windes nicht angewiesen. Mehr als zwanzig Männer hatte er in seinem Kanu zur Verfügung. Muskulöse Männer, deren Kräfte nicht so rasch versiegten. Ihre Paddel peitschten das Wasser, als wollten sie es dafür strafen, daß es dem Mädchen die Flucht ermöglichte.
Trotz der Entfernung konnte Moana jede Einzelheit erkennen. Ihre Augen waren jung und ungetrübt.
Charangu stand aufrecht im Heck des Königskanus. Seine blaue Kopfbedeckung leuchtete im Sonnenlicht, und der wallende Umhang schien goldene und purpurne Funken zu sprühen. Die Hände des Königs von Kahoolawe ruhten auf jenem brusthohen Stab, den er als Zeichen seiner Würde stets bei sich trug.
Und er befand sich in göttlicher Begleitung!
Guao hatte sich auf Charangus Schulter niedergelassen. Ein untrügliches Zeichen für die Gunst, die Charangu genoß. Denn Guao war der Gott, dem alle untertan sein mußten. Letztlich auch jene, die sich vielleicht aus einer Laune heraus auf Moanas Seite gestellt hatten. Sie würden alle gestraft werden für die Eigenmächtigkeit, die sie sich herausgenommen hatten.
Denn Guao, dieses greise Wesen aus einer unbekannten Welt, zeigte ein grausames und unerbittliches Gesicht.
Das sah Moana überdeutlich.
Sie war versucht, aufzugeben. Denn sie wußte jetzt, daß sie keine Chance hatte.
Von stählerner Muskelkraft getrieben, schoß das Königskanu geradezu pfeilschnell über das Wasser. Während sie es beobachtete, hatte Moana das Gefühl, daß ihr eigenes Boot immer langsamer wurde.
„Deck!"
Bills Stimme erscholl so hell und klar, daß er selbst die in hundert Faden Tiefe schlummernden Meerjungfrauen damit zu wecken vermochte.
„Deck!
