Es darf einfach nicht wahr sein!: Dr. Laurin 69 – Arztroman
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Über dieses E-Book
Patricia Vandenberg ist die Begründerin von "Dr. Norden", der erfolgreichsten Arztromanserie deutscher Sprache, von "Dr. Laurin", "Sophienlust" und "Im Sonnenwinkel". Sie hat allein im Martin Kelter Verlag fast 1.300 Romane veröffentlicht, Hunderte Millionen Exemplare wurden bereits verkauft. In allen Romangenres ist sie zu Hause, ob es um Arzt, Adel, Familie oder auch Romantic Thriller geht. Ihre breitgefächerten, virtuosen Einfälle begeistern ihre Leser. Geniales Einfühlungsvermögen, der Blick in die Herzen der Menschen zeichnet Patricia Vandenberg aus. Sie kennt die Sorgen und Sehnsüchte ihrer Leser und beeindruckt immer wieder mit ihrer unnachahmlichen Erzählweise. Ohne ihre Pionierarbeit wäre der Roman nicht das geworden, was er heute ist.
»Ich muss jetzt in den OP, Moni«, sagte Dr. Leon Laurin zu seiner Sekretärin. »Was liegt hier noch vor?«
Monika Hillenberg blickte rasch auf den Terminkalender.
»Elf Uhr Frau Rudorf, elf Uhr dreißig Frau Rohden«, erwiderte sie.
»Liegen beide Befunde vor?«, fragte er rasch.
»Der von Frau Rudorf noch nicht, aber er könnte unter der Post sein«, sagte Moni. »Soll ich absagen?«
»Sie könnten ja anrufen, dass sie erst morgen kommt.«
»Frau Rohden auch?«
»Nein, da werden wir wohl fertig sein, außerdem macht es ihr bestimmt nichts aus, wenn sie ein paar Minuten warten muss. Sie unterhält sich ja gern mit Ihnen.«
Schon war er aus der Tür.
Moni suchte Frau Rudorfs Telefonnummer heraus.
Frau Rudorf war Mitte Dreißig, geschieden und erst seit kurzer Zeit Dr. Laurins Patientin. Vor drei Tagen war sie zu einer Generaluntersuchung in der Prof.-Kayser-Klinik gewesen.
Einer solchen hatte sich auch Marie-Elena Rohden unterzogen, doch aus anderen Gründen als Frau Rudorf. Marie-Elena war mit dem jungen Baron Alexander von Arnsberghausen verlobt.
Moni war diese adelsstolze Familie zufällig bekannt, da sie mit
Alexander von Arnsberghausens Schwester Ariane die Schulbank gedrückt hatte.
Moni wusste auch, dass die bürgerliche Marie-Elena nur geduldet wurde, weil sie ein beträchtliches Erbe in die Ehe bringen würde, das die Arnsberghausens zur Auffrischung ihrer Finanzen sehr nötig brauchten.
Auch Marie-Elena war das nicht unbekannt, doch sie liebte Alexander von ganzem Herzen und war bereit, dafür manches einzustecken, da sie sich auch von ihm geliebt wusste.
Aber schließlich erwartete man von ihr nicht nur Geld, sondern auch, dass sie einen Erben bekam. Und um ganz sicher zu gehen, hatte sich Marie-Elena
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Es darf einfach nicht wahr sein! - Patricia Vandenberg
Dr. Laurin
– 69 –
Es darf einfach nicht wahr sein!
Patricia Vandenberg
»Ich muss jetzt in den OP, Moni«, sagte Dr. Leon Laurin zu seiner Sekretärin. »Was liegt hier noch vor?«
Monika Hillenberg blickte rasch auf den Terminkalender.
»Elf Uhr Frau Rudorf, elf Uhr dreißig Frau Rohden«, erwiderte sie.
»Liegen beide Befunde vor?«, fragte er rasch.
»Der von Frau Rudorf noch nicht, aber er könnte unter der Post sein«, sagte Moni. »Soll ich absagen?«
»Sie könnten ja anrufen, dass sie erst morgen kommt.«
»Frau Rohden auch?«
»Nein, da werden wir wohl fertig sein, außerdem macht es ihr bestimmt nichts aus, wenn sie ein paar Minuten warten muss. Sie unterhält sich ja gern mit Ihnen.«
Schon war er aus der Tür.
Moni suchte Frau Rudorfs Telefonnummer heraus.
Frau Rudorf war Mitte Dreißig, geschieden und erst seit kurzer Zeit Dr. Laurins Patientin. Vor drei Tagen war sie zu einer Generaluntersuchung in der Prof.-Kayser-Klinik gewesen.
Einer solchen hatte sich auch Marie-Elena Rohden unterzogen, doch aus anderen Gründen als Frau Rudorf. Marie-Elena war mit dem jungen Baron Alexander von Arnsberghausen verlobt.
Moni war diese adelsstolze Familie zufällig bekannt, da sie mit
Alexander von Arnsberghausens Schwester Ariane die Schulbank gedrückt hatte.
Moni wusste auch, dass die bürgerliche Marie-Elena nur geduldet wurde, weil sie ein beträchtliches Erbe in die Ehe bringen würde, das die Arnsberghausens zur Auffrischung ihrer Finanzen sehr nötig brauchten.
Auch Marie-Elena war das nicht unbekannt, doch sie liebte Alexander von ganzem Herzen und war bereit, dafür manches einzustecken, da sie sich auch von ihm geliebt wusste.
Aber schließlich erwartete man von ihr nicht nur Geld, sondern auch, dass sie einen Erben bekam. Und um ganz sicher zu gehen, hatte sich Marie-Elena deshalb gründlichst untersuchen lassen.
Moni wünschte der reizenden, liebenswerten Marie-Elena alles Glück, doch sie fürchtete, dass das sensible Mädchen sich in dieser Familie doch nicht behaupten würde, denn eine starke Persönlichkeit war Alexander von Arnsberghausen auch nicht gerade. Seine Schwester Ariane wusste ihre Ellenbogen weit besser zu gebrauchen. Mit ihrer Arroganz hatte sie den Lehrern oft das Leben schwergemacht.
Moni, seit ein paar Monaten mit dem Assistenzarzt Dr. Hillenberg von der Chirurgischen Abteilung der Prof.-Kayser-Klinik verheiratet, war sehr froh, dass ihre Ehe unter ganz anderen Voraussetzungen zustande gekommen war. Sie hatten nämlich beide nicht viel besessen. Moni musste nach dem Tode ihres Vaters für ihre beiden jüngeren Geschwister sorgen und war Dr. Laurin dankbar gewesen, dass er ihr in der Klinik diese Stellung gegeben hatte.
Hier hatte sie Michael Hillenberg kennen und lieben gelernt, und es war ihr wie ein Wunder erschienen, dass er nicht davor zurückschreckte, auch ihre Geschwister Dieter und Angelika mit in Kauf zu nehmen.
Moni sah die Post durch, und da wurde sie plötzlich blass. Was stand da auf der weißen Karte, die einem Befund angeheftet war?
›M. R. Verdacht auf MS. Weiterer Test nötig.‹
Wie eine Drohung sprang Moni diese kurze Bemerkung in die Augen. Aber ihr blieb keine Zeit zum Nachdenken. Das Telefon läutete.
Schwester Marie war am Apparat.
»Moni, könnten Sie bitte schnell mal die Befunde von Frau Rauscher bringen?«, sagte sie »Hier kann jetzt niemand weg.«
Diese Befunde lagen schon bereit. Moni begab sich mit ihnen eilends zur Station. Es war elf Uhr.
*
Eine Minute später betrat Marie-Elena Rohden die Prof.-Kayser-Klinik. Sie hatte sich in der Zeit geirrt.
Macht nichts, dachte sie, dann kann ich noch ein bisschen mit Monika plaudern. Die junge Arztfrau war ihr gleich sympathisch gewesen. Sie war so wohltuend natürlich. So ganz anders als ihre zukünftige Schwägerin Ariane.
Marie-Elena blickte ohne Illusionen in die Zukunft, was die Arnsberghausens anbetraf, aber sie sagte sich immer wieder, dass sie ja Alexander heiratete und nicht die Familie, die mit ihrem Vermögen saniert werden würde. Marie-Elena machte das nichts aus.
Ihre ganze Liebe gehörte ihrem Verlobten, und zwischen ihnen herrschte völlige Übereinstimmung. Alexander war genauso empfindsam wie sie und litt unter der Kühle, die in seinem Elternhaus schon immer vorherrschte.
Marie-Elena betrat das Vorzimmer und war erstaunt, es leer zu finden. Aber Moni würde sicher gleich wiederkommen. Auf dem Boden lag ein zusammengefaltetes Schreiben. Ein Luftzug musste es wohl vom Schreibtisch geweht haben. Marie-Elena bückte sich, um es aufzuheben, und da fiel ihr Blick auf die angeheftete Karte.
»M. R. – Verdacht auf MS. Weiterer Test nötig«, las sie, und ihr Herzschlag setzte aus.
M. R. für Marie-Elena Rohden. Es waren ihre Anfangsbuchstaben! Und was MS bedeutete, wusste sie nur zu gut.
Multiple Sklerose.
Von Entsetzen erfüllt, war sie keiner klaren Überlegung mehr fähig. Ihr Herz klopfte bis zum Hals, das Blut hämmerte in ihren Schläfen, gehetzt eilte sie zur Tür und lief wie vom Teufel gejagt davon.
Auf dem Parkplatz stand ihr Wagen. Sie war kaum fähig, die Tür aufzuschließen. Zitternd am gan-zen Körper sank sie auf den Sitz.
Es ist aus, es ist alles aus, dachte sie. Ich habe Multiple-Sklerose wie Tante Florentine. Die Ärzte haben mich belogen, als sie mir sagten, dass dies keine Erbkrankheit ist.
Sie hätte später nicht sagen können, wie sie den Wagen dann doch noch in Gang brachte, noch weniger, wie sie unversehrt ihr Elternhaus erreichte, das sie jetzt noch mit dem Verwalterehepaar Ferdinand und Mina bewohnte, in das aber in zwei Monaten auch Alexander von Arnsberghausen einziehen sollte.
Es war bereits von oben bis unten renoviert worden und teilweise auch neu und sehr schön eingerichtet.
Seit zweiunddreißig Jahren teilten Ferdinand und Mina Freude und Leid der Familie, aber das Leid war bisher eigentlich immer stärker gewesen.
»Unsere Marie wird wohl recht schikaniert werden von den Adligen«, sagte Mina zu ihrem Mann.
Wenn sie miteinander sprachen, nahm sie sich schon noch die Freiheit, einfach Marie zu sagen, wie früher, als Marie-Elena noch ein Kind gewesen war.
Und sie nahm sich auch die Freiheit, sich sehr offen und ohne Respekt über die Arnsberghausens zu äußern.
»Was gibt es denn?«, fragte Ferdinand schwerfällig.
»Wie ein Geist ist sie heimgekommen, und für niemanden ist sie zu sprechen«, erwiderte Mina. »Wir sollen sagen, dass sie nicht zu Hause ist. Sie hat sich hingelegt.«
»Gefällt mir gar nicht«, sagte Ferdinand. »Aber wir können da gar nichts machen, Mina. Wir können bloß froh sein, wenn wir nicht demnächst auf die Straße gesetzt werden.«
»Das würde die Marie niemals tun«, sagte Mina, »das weiß ich.«
Aber sie wussten ja nicht, welche qualvollen Gedanken Marie-Elena jetzt bewegten.
*
Dr. Leon Laurin hatte indessen die Kaiserschnittentbindung zu einem befriedigenden Ende gebracht. Das Baby wog fast neun Pfund und hatte seiner schmal gebauten
