Trevellian und der Bandenkrieg in New York: Action Krimi
Von Pete Hackett
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Über dieses E-Book
Der Umfang dieses Buchs entspricht 118 Taschenbuchseiten.
Ein alter Fall wird wieder aktuell, und ein damals freigelassener Verdächtiger gerät erneut in in den Fokus des FBI. Als nach und nach alle Verdächtigen unter seltsamen Umständen sterben, stehen die FBI-Agenten Trevellian und Tucker vor einem scheinbar unlösbaren Rätsel.
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Trevellian und der Bandenkrieg in New York - Pete Hackett
Trevellian und der Bandenkrieg in New York: Action Krimi
Krimi von Pete Hackett
Der Umfang dieses Buchs entspricht 118 Taschenbuchseiten.
Ein alter Fall wird wieder aktuell, und ein damals freigelassener Verdächtiger gerät erneut in in den Fokus des FBI. Als nach und nach alle Verdächtigen unter seltsamen Umständen sterben, stehen die FBI-Agenten Trevellian und Tucker vor einem scheinbar unlösbaren Rätsel.
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Alles rund um Belletristik!
1
Es war über zehn Jahre her. Wir hatten ein Haus in Staten Island umstellt. Wenn man der Aussage des anonymen Anrufers glauben durfte, würde im Haus Nummer 165 in der Clove Road an diesem Abend ein Drogendeal stattfinden. Heroin im Wert von einigen hunderttausend Dollar sollte den Besitzer wechseln.
In dem Gebäude brannte Licht. Besitzer war ein Mann namens Adam Holbrock. Kein unbeschriebenes Blatt; Schutzgelderpressung, Körperverletzung, Nötigung, Hausfriedensbruch. Insgesamt hatte er sieben Jahre seines Lebens hinter Gittern verbracht. Jetzt drängte er, wie es schien, ins Drogengeschäft. Jemandem schien dies ein Dorn im Auge zu sein – sicher ein Konkurrent im Geschäft mit dem Verbrechen. Wir hatten keine Ahnung, wie sehr uns dieser Fall viele Jahre später noch einmal beschäftigen sollte.
Wegen der Frage, woher Holbrock das Geld haben sollte, um das Rauschgift zu bezahlen, hatten wir uns schon die Köpfe zerbrochen, allerdings keine Antwort darauf gefunden. Möglicherweise gab es einen Hintermann.
Wir – das waren ein halbes Dutzend G-men aus dem Field Office und eine Einsatzbereitschaft aus dem Police Department – hüllten uns in Geduld. Per Walkie-Talkie standen wir miteinander in Verbindung. Mit der Leitung des Einsatzes hatte Mr. McKee mich beauftragt. Immer wieder schaute ich auf die Uhr. Die Zeit schien stillzustehen.
Endlich! Gegen vierundzwanzig Uhr fuhr ein Mercedes der S-Klasse vor. Der Motor wurde abgestellt, die Scheinwerfer gingen aus. Zwei Männer stiegen aus dem Fahrzeug. Autotüren schlugen. Einer der beiden trug einen Aktenkoffer. Ich befand mich im Schutz einer Hecke in einem Grundstück auf der gegenüberliegenden Straßenseite und flüsterte in das Sprechfunkgerät: »Fertigmachen. Sobald sie das Haus betreten haben, warten wir noch fünf Minuten, dann greifen wir zu. Den entsprechenden Befehl werde ich erteilen.«
»Ist in Ordnung«, ertönte es aus dem Lautsprecher. »Wir warten auf Ihre Anweisung, Trevellian.«
Die beiden Männer aus dem Mercedes schritten zur Haustür. Es dauerte nicht lange, dann wurde ihnen geöffnet. Licht flutete ins Freie und umriss scharf ihre Gestalten. Sie betraten das Gebäude und die Tür wurde wieder geschlossen. Ich schaute auf die Uhr.
Schließlich waren die fünf Minuten um. Ich gab den Einsatzbefehl. In Sekundenschnelle wurde die Haustür aufgebrochen. Das Haus wurde von den Einsatzkräften besetzt. Einige Kollegen kamen durch die Hintertür. Milo führte sie an. Im Wohnzimmer befanden sich vier Männer. Einen von ihnen erkannte ich sofort. Adam Holbrock. Ich hatte seine Akte ausgiebig studiert. Auf dem Tisch stand der Koffer. Er war geöffnet und randvoll mit Plastikbeuteln voll Heroin.
In den Gesichtern der Gangster zuckten die Muskeln, die Kerle waren wie gelähmt, das alles schien ihr Begriffsvermögen zu übersteigen. Die Kollegen griffen sie nach Waffen ab und förderten zwei Pistolen zutage, dann klickten die Handschellen. Ich eröffnete den Gangstern, dass sie verhaftet seien und klärte sie über ihre Rechte auf. Dann wurden sie abtransportiert, das Heroin wurde beschlagnahmt.
Am folgenden Morgen vernahmen wir Holbrock. Wir befanden uns in einem der spartanisch eingerichteten Vernehmungsräume im Keller des Federal Building. Es gab nur einen zerkratzten Tisch, einige Stühle und eine Computeranlage. Weißes Neonlicht tauchte den Raum in gleißende Helligkeit. Ich hatte mich Holbrock gegenüber an den Tisch gesetzt. Milo war stehen geblieben und hatte die Arme vor der Brust verschränkt.
Holbrock wirkte verunsichert. In seinen Augen flackerte Unruhe. Ununterbrochen knetete er seine Hände. Er kaute auf seiner Unterlippe herum.
»So haben Sie sich Ihren Ausflug ins Drogengeschäft gewiss nicht vorgestellt, Holbrock, wie?«, begann ich die Vernehmung.
»Woher wusstet ihr von dem Deal?« Holbrocks Stimme klang belegt. Er räusperte sich, dann schluckte er krampfhaft.
»Ein anonymer Anrufer«, antwortete ich. »Muss ziemlich gut Bescheid gewusst haben, der Bursche. Eigentlich müssten Sie selbst am Besten wissen, mit wem Sie darüber gesprochen haben.«
Ich beobachtete Holbrock aufmerksam, suchte nach einer Reaktion in seinen Zügen, nach irgendeinem verräterischen Zeichen. Mir war daran gelegen zu erfahren, wer der anonyme Anrufer war. Vielleicht hatte Holbrock eine Idee.
Er presste die Lippen zusammen.
»Oder in den Reihen Ihres Lieferanten gibt es eine undichte Stelle«, sagte Milo.
Holbrock zog den Kopf zwischen die Schultern und schwieg verbissen. Aber in seinen Zügen arbeitete es. Seine Backenknochen mahlten. Irgendetwas beschäftigte ihn. Ich konnte es ihm geradezu von der Nasenspitze ablesen.
»Na, fällt Ihnen nichts ein?«, ermunterte ich ihn zu sprechen.
»Das habe ich Hannagan zu verdanken!«, knirschte Holbrock. Seine Augen drückten grenzenlosen Hass aus. »Dave Hannagan. Wir sind so etwas wie Partner, aber er will mich aus dem Geschäft drängen. Dieser elende Bastard!«
»Ist er der Mann, der das notwendige Kleingeld besitzt, um das Heroin zu erwerben?«, fragte ich.
Holbrock schüttelte den Kopf. »Wir sollten das Rauschgift in Kommission übernehmen und bezahlen, wenn es verkauft ist. Ich knüpfte die Verbindung zu unserem Lieferanten. Doch jetzt, da sie geknüpft ist, braucht mich Hannagan nicht mehr. Er will den Rahm alleine abschöpfen.«
Wir führten die Vernehmung fort. Holbrock war geständig. Angesichts der Beweislage blieb ihm auch gar nichts anderes übrig. Noch am selben Tag wurde gegen ihn Haftbefehl erlassen und er wurde nach Rikers Island überführt. Aufgrund seiner Aussage kam es zu einer Reihe von Verhaftungen. Wir hatten der Drogenmafia einen empfindlichen Schlag versetzt.
Milo und ich machten uns auf den Weg zu Dave Hannagan. Er wohnte in der Upper East Side. Hannagan war Ende dreißig, ungefähr eins-achtzig groß, schlank und gut aussehend. Ein Frauentyp; dunkelhaarig, solariengebräunt, durchtrainiert, sympathisch. Er bat uns in seine Wohnung und forderte uns auf, Platz zu nehmen. »Was führt Sie zu mir, Gentlemen?«
»Wir haben in der Nacht Adam Holbrock festgenommen«, antwortete ich. »Er war dabei, eine große Menge Heroin zu übernehmen. Holbrock erzählte uns, dass Sie sein Kompagnon sind.«
Hannagans Brauen hatten sich zusammengeschoben, über seiner Nasenwurzel hatten sich zwei senkrechte Falten gebildet. Versonnen musterte er mich, schließlich fragte er: »Was reden Sie da, G-man? Ich besitze weder das erforderliche Kapital, um ins Drogengeschäft einzusteigen, noch habe ich mit Drogen überhaupt etwas am Hut.«
Hannagan wich meinem Blick nicht aus.
»Holbrock behauptet, dass Sie Partner wären«, mischte sich Milo ein. »Er erklärte, dass Sie beide ins Rauschgiftgeschäft einsteigen wollten und Kontakt zu Ramon Montego, einem kolumbianischen Drogenhändler, herstellten. Ein anonymer Anrufer verriet uns Ort und Zeitpunkt der Übergabe des Heroins. Holbrock denkt, dass Sie dieser Anrufer sind, Hannagan.«
»Unsinn. Ich kenne Holbrock von früher. Wir sind zusammen aufgewachsen.« Hannagan lachte auf. »Ich bin Geschäftsführer eines Finanzierungsunternehmens. Damit verdiene ich meine Brötchen. Holbrock habe ich seit vielen Monaten nicht mehr gesehen. Warum er versucht, mich in seine Machenschaften hineinzuziehen, weiß ich nicht.«
»Kennen Sie einen Mann namens Bill Preston?«
»Nein. Wer ist das?«
»Er befand sich in Holbrocks Haus, als wir den Drogendeal störten.«
»Kenne ich nicht.«
»Wir werden ihn befragen, ob er Sie kennt, Hannagan.«
Der Bursche zuckte mit den Schultern. »Tun Sie das, G-men.« Hannagan grinste. »Sie werden sicher sehr schnell feststellen, dass Holbrock Mist erzählt hat. Darum sehe ich davon ab, einen Anwalt zu konsultieren. Vielleicht will sich Holbrock an mir rächen, weil ich ihm in unserer Jugend doch die eine oder andere Freundin ausgespannt habe.«
»Wir werden sehen«, sagte ich, dann verließen wir Hannagan.
»Was hältst du von ihm?«, fragte Milo, als wir im roten Sportwagen saßen. Den Wagen schaffte ich mir erst einige Jahre später an.
»Ein aalglatter Bursche«, versetzte ich. »Aber wenn ihn dieser Preston wirklich nicht kennt und er nur durch die Aussage Holbrocks belastet wird, wird ihm kaum etwas am Zeug zu flicken sein.«
Nun, ich will es kurz machen. Bill Preston kannte Dave Hannagan nicht. Adam Holbrock wurde in einem späteren Verfahren zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Dave Hannagan war eine Mittäterschaft nicht nachzuweisen. Nach der Urteilsverkündung schwor Holbrock, sich an Hannagan blutig
