Krimi Doppelband 2237 - Zweimal Jesse Trevellian auf Mörderjagd
Von Pete Hackett
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Über dieses E-Book
Trevellian und der Gangsterkrieg in Manhattan (Pete Hackett)
Trevellian und die Rache des Gangsterbosses (Pete Hackett)
Bomben im Grand Central, Zeitungshändler werden bedroht, ein Bekennerschreiben deutet auf islamistischen Terror hin. Doch die FBI-Agents Trevellian und Tucker vermuten, dass der Verbrecher Agostino noch aus dem Gefängnis heraus die Fäden zieht. Das FBI muss Beweise suchen, für die eine oder andere Theorie – und die Täter müssen gefasst werden. Aber bis dahin sollen die Agenten längst tot sein!
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Krimi Doppelband 2237 - Zweimal Jesse Trevellian auf Mörderjagd - Pete Hackett
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Trevellian und der Gangsterkrieg in Manhattan
Krimi von Pete Hackett
Der Umfang dieses Buchs entspricht 110 Taschenbuchseiten.
Krieg der Gangster-Clans! Diese erschreckende Tatsache ruft das FBI auf den Plan. Was sich jedoch zunächst als Familienkrieg darstellt, hat noch einen anderen Aspekt, und der bringt die FBI-Agents Trevellian und Tucker in höchste Lebensgefahr. Jemand versucht, die profitablen Reviere neu abzustecken.
1
Eine Blechlawine wälzte sich auf der Fifth Avenue nach Süden, die andere nach Norden. Es ging nur schrittweise voran. Ein Hupkonzert beherrschte die Atmosphäre.
An diesem Tag war auch Robert Malone unterwegs. Er war ungeduldig und nervös, denn er hatte eine Verabredung, und die Zeit lief ihm davon. Unruhig klopfte er mit der flachen Hand immer wieder auf das Lenkrad. Alle möglichen Verwünschungen zogen durch seinen Verstand. Manchmal bewegten sich sogar seine Lippen wie im Selbstgespräch.
Malone hatte keine Ahnung, dass die letzte Minute seines Lebens angebrochen war. Er dachte sich auch nichts dabei, als ein Motorradfahrer neben seinem Bentley hielt. Der Bursche auf dem Rücksitz der Maschine holte eine Mini-Uzi unter seiner Lederjacke hervor und begann zu schießen. Die Kugeln zerschlugen die Seitenscheibe des Bentley und bohrten sich in Malones Körper. Der Tod kam schneller als jeder Gedanke …
Im allgemeinen Lärm war das Peitschen der Schüsse untergegangen. Der Motorradfahrer gab Gas. Er brauste zwischen den Fahrzeugkolonnen nach Süden. Der Bentley blockierte den Verkehr. Einige Autofahrer sprangen aus ihren Fahrzeugen. Kraftausdrücke wurden laut. Einer riss die Tür des Bentley auf. Der blutende Leichnam kippte ins Freie. Einige der Männer, die eben noch den Bentleyfahrer zum Satan wünschten, wurden bleich. Einer stammelte: „Der – der ist tot. Großer Gott. Er blutet."
Ein anderer stieß hervor: „Die Seitenscheibe ist zertrümmert. Neben dem Bentley hat vor einer Minute ein Motorrad angehalten. Ich glaube, der Mann auf dem Sozius zog etwas unter der Jacke hervor. Wahrscheinlich eine Pistole. Mit Gewissheit kann ich das aber nicht sagen. Ich hab nicht so drauf geachtet, und ich hörte auch keine Schüsse."
„Man muss die Polizei verständigen", rief jemand.
2
Es waren ein regnerischer Tag im Oktober. Die Wolken zogen derart niedrig, dass man meinte, sie streiften die Wolkenkratzer. Mein Telefon dudelte. Ich nahm den Hörer, hob ihn vor das Gesicht und sagt: „Trevellian, FBI New York."
„Police Department, sagte eine Stimme. „Einen Augenblick, ich verbinde.
Im nächsten Moment hatte ich Detective Lieutenant Harry Easton von der Mordkommission Manhattan an der Strippe. Cleary, wie wir ihn nannten, sagte: „Guten Morgen, Jesse. Ich habe schlechte Nachricht für euch Burschen vom FBI."
Ich aktivierte den Lautsprecher des Telefonapparats, damit Milo hören konnte, was Cleary an schlechten Nachrichten parat hatte.
Clearys Stimme erklang aufs Neue. Er sagte: „Gestern am späten Vormittag wurde in der Fifth Avenue Robert Malone erschossen."
Mehr sagte Cleary nicht. Er ließ seine Worte wirken.
Ich war wie elektrisiert und stieß hervor: „ Der Robert Malone? Jack Malones Sohn?"
„Genau der. Er wurde wahrscheinlich mit einer Mini-Uzi ermordet. Den Zeugenaussagen zufolge hielt für kurze Zeit ein Motorrad mit zwei Männern neben Malones Bentley, als der Verkehr wegen einer roten Ampel zum Stehen kam."
„Wahrscheinlich hat sich niemand die Zulassungsnummer des Motorrades gemerkt, sagte ich. „Und die Kerle trugen Motorradkombis und Sturzhelme, so dass es auch von ihnen keine brauchbare Beschreibung gibt.
„Sehr scharfsinnig, Jesse, kam es etwas sarkastisch von Harry Easton. Dann fuhr er sogleich fort: „Ja, es ist so. Keiner der anderen Autofahrer hat etwas mitbekommen. Jeder hat nur auf den Verkehr geachtet.
„Das riecht nach Bandenkrieg, sagte ich. „Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass sich der Malone- und der Osborne-Clan in den Haaren liegen. Es geht um die Kontrolle des Rauschgiftmarktes und der illegalen Prostitution in Manhattan. Roy Osborne will Jack Malone aus dem Geschäft drängen.
„Bandenkrieg! Du sagst es, Jesse. Das ist der Grund, weshalb ich dich anrufe. Chief Hywood meint, dass es ein Fall für das FBI wäre. Ich habe deshalb gestern Nachmittag noch die formelle Abgabe an eure Dienststelle verfügt. Da du und Milo schon seit einiger Zeit gegen die beiden Clans ermittelt, nehme ich an, dass euch Mr. McKee den Fall aufs Auge drücken wird."
Hywood, von dem Easton sprach, war der „Chief of Police Department". Ein Mann von altem Schrot und Korn. Ein Choleriker. Wenn er brüllte, wackelten in New York die Wolkenkratzer. So behaupteten es zumindest einige böse Zungen.
„Wir lassen uns überraschen, erwiderte ich. „Hat die ballistische Auswertung der Geschosse irgendwelche Anhaltspunkte ergeben?
„Malone wurde von einer ganzen Garbe regelrecht durchsiebt. Einige der Geschosse sind in der Ballistik gelandet. Ein Ergebnis dahingehend habe ich allerdings noch nicht."
„Leite uns den ballistischen Bericht zu, sobald er vorliegt", bat ich. Dann verabschiedete ich mich und beendete das Gespräch.
Milo, der alles mitgehört hatte, verzog das Gesicht säuerlich und meinte: „Dieser Tag fängt ja schon wieder gut an …"
„Das hat der zum Tode Verurteilte auch gesagt, als sie ihn morgens um sechs Uhr auf den elektrischen Stuhl schnallten", knurrte ich.
Milo verdrehte die Augen und machte „Ha, ha. Dann sagte er: „Ich meine es ernst, Partner. Jack Malone wird für den Mord an seinem Sohn den Osborne-Clan verantwortlich machen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er zurückschlägt. Diese Kerle handeln nach dem Grundsatz Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich denke, es bewegt sich etwas in der Sache Malone gegen Osborne.
„Vielleicht sollten wir mal mit dem Chef darüber reden", schlug ich vor.
„Du kannst es wohl nicht erwarten, den Fall zu übernehmen? Du weißt doch hoffentlich, dass wir zwischen den Fronten stehen werden, wenn es zum Schlagabtausch kommt. Wie zwei Weizenkörner zwischen riesigen Mühlsteinen."
„Es kann uns nur weiterbringen, gab ich zu verstehen. „Was konnten wir den Clans bisher schon nachweisen? Nichts! Dabei wissen wir haargenau, dass sowohl die Malones wie auch die Osbornes die Finger im Rauschgiftgeschäft haben und die illegale Prostitution steuern.
Wenige später saßen wir Mr. McKee gegenüber. Zwischen ihm und uns stand sein Schreibtisch. Einige Akten lagen darauf. Eine davon war aufgeschlagen. „Gut, dass Sie kommen, meine Herren, begrüßte uns Mr. McKee mit einem freundlichen Lächeln um die Lippen. „Soeben ist mir eine Akte auf den Tisch geflattert, ein Fall, mit dem ich Sie beide betrauen werde, Jesse, Milo. Es geht um den Mord an Robert Malone.
„Harry Easton hat uns dahingehend bereits unterrichtet", erklärte ich.
Milo deutete auf die Akte, die vor dem Special Agent in Charge auf dem Tisch lag. „Ist das die Ermittlungsakte vom Police Department?"
„Ja. Ein Bote hat sie gebracht. Da Sie beide schon seit einiger Zeit in Sachen Malone und Osborne ermitteln …"
Der Chef brach ab. Denn dass Milo und ich den Mordfall übernehmen sollten, hatte er ja schon zum Ausdruck gebracht.
„Es ist anzunehmen, dass der Osborne-Clan hinter dem Mord steckt, erklärte ich. „Und Jack Malone wird mit aller Brutalität zurückschlagen.
„Tun Sie alles, was in Ihrer Macht steht, um den beiden Syndikaten das Handwerk zu legen", sagte Mr. McKee.
Wir versprachen es. Mr. McKee überreichte mir die Ermittlungsakte. Ich nahm sie entgegen, dann verabschiedeten wir uns vom SAC.
3
Als erstes wollten wir Jack Malone in seinem Haus am Silver Lace Park in Staten Island aufsuchen. Haus ist in diesem Zusammenhang sicher total untertrieben. Es war ein schlossähnliches Gebäude, in dem der Mafiaboss lebte. Ein richtiger Park umgab es. Am schmiedeeisernen Tor mussten wir läuten und per Gegensprechanlage erklären, was uns herführte. Dann schwang das Tor wie von Geisterhand gesteuert auf und wir fuhren über eine asphaltierte Straße bis vor das Haus. Ich stellte den Motor des Wagen ab und wir stiegen aus.
Ein livrierter Butler öffnete uns die Haustür. „Ich bitte die Gentlemen einzutreten", sagte er steif.
Wir betraten eine große Halle, von der aus eine breite Freitreppe hinauf zu einer Galerie führte. Viele Türen, sowohl im Erdgeschoss wie auch in der oberen Etage, zeugten von der Anzahl der Räume, die es in diesem Haus gab, was wiederum auf die Größe des Gebäudes schließen ließ.
„Nehmen Sie Platz. Ich sage Mr. Malone Bescheid." Der Butler wies auf eine Polstergarnitur aus weißem Leder mit einem schweren Couchtisch zwischen den Sesseln und dem Sofa.
Wir ließen uns nieder. Dieses Haus ließ den Reichtum seines Besitzers vermuten. Hier war das Feinste gerade gut genug.
Der Diener verschwand.
Unsere Geduld wurde auf keine besonders lange Probe gestellt. Dann kam der Hausherr. Nun, wir kannten Jack Malone. Er vermittelte einen seriösen, distinguierten Eindruck. Das solariengebräunte Gesicht bildete einen scharfen Kontrast zu seinen schneeweißen Haaren. Er trug einen dunklen Anzug, ein weißes Hemd und eine schwarze Krawatte. Sein Gesicht mutete müde an. Aber die blauen, stechenden Augen straften diesen Eindruck Lügen. Sie musterten uns durchdringend.
Wir erhoben uns.
„Bitte, bleiben Sie sitzen, G-men", sagte Malone. Er ging zu einem der Sessel und ließ sich nieder.
Der Butler zog sich zurück.
Milo und ich setzten uns wieder.
„Ich nehme an, dass Sie wegen der Ermordung meines Sohnes gekommen sind, G-men. Wieso wurde das FBI eingeschaltet?"
„So ist es", erwiderte ich und vermied es, auf seine Frage einzugehen. Denn dann hätte ich ihm sagen müssen, dass Bandenkriminalität, Rauschgifthandel und illegale Prostitution eben in die Zuständigkeit der Bundespolizei fielen. Ich wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.
„Sie sind gewiss nicht hier, um mir Ihre Anteilnahme auszudrücken."
„Es ist sicher ein herber Verlust für Sie, Mr. Malone, sagte Milo. „Hatte Ihr Sohn Feinde? Wurde er vielleicht bedroht?
, setzte er hinzu.
„Nicht, dass ich wüsste, antwortete Jack Malone. „Bob war ein guter Junge. Nein, ich glaube nicht, dass er Feinde hatte.
Das Gesicht des Gangsterbosses versteinerte. „Es ist Ihre Aufgabe, herauszufinden, wer meinen Sohn auf dem Gewissen hat. Ich hoffe doch, dass Sie alles menschenmögliche tun, um seinen Mörder zu überführen."
„Das werden wir, erwiderte ich. „Denken Sie nicht, Mr. Malone, dass die Osbornes dahinter stecken?
Ich ließ Jack Malone nicht aus den Augen, fixierte ihn scharf, erwartete irgendeine Reaktion. In seinem Gesicht aber zuckte kein Muskel. „Wer soll das sein?"
„Machen wir uns doch nichts vor, Malone, erregte sich Milo. Er trug wieder einmal sein Herz auf der Zunge spazieren. „Sie wissen genau, wovon mein Kollege spricht. Die Osbornes sind drauf und dran, Sie aus dem Geschäft zu drängen. Und jetzt beginnen sie, die großen Geschütze aufzufahren.
Milos Stimme sank herab, als er fortfuhr: „Wir wissen über Sie Bescheid, Malone. Wir wissen auch, womit Sie ihr Geld verdienen."
Jack Malones Brauen hatten sich zusammengeschoben. „Ich weiß, dass Sie seit einiger Zeit hinter mir her sind, G-men. Ja, ich bin gut informiert. Aber haben Sie irgendetwas gegen mich in den Händen? Können Sie mir irgendein Vergehen oder gar ein Verbrechen nachweisen? Malone schürzte die Lippen. „Nein! Können Sie nicht. Also kommen Sie mir nicht mit Verdächtigungen und Unterstellungen.
Ich legte Milo beruhigend die Hand auf den Unterarm. „Bis jetzt konnten wir Ihnen nichts beweisen, Malone, stieß ich mit Schärfe im Tonfall hervor. „Wir wissen aber, dass Sie der Kopf einer Mafia sind, die den Drogenhandel und die illegale Prostitution in Manhattan kontrolliert. Der Krug geht solang zum Brunnen, bis er bricht. Sicher kennen Sie dieses Sprichwort, Malone.
Der Gangster war nicht aus der Reserve zu locken. Er lehnte sich im Sessel zurück, verschränkte die Hände über dem Bauch und erwiderte: „Ich trauere um meinen Sohn, G-man. Und ich bin deshalb nicht in der Stimmung, mich von Ihnen beleidigen zu lassen. Ich bitte Sie, mein Haus zu verlassen. Ich frage mich überhaupt, weshalb Sie zu mir gekommen sind."
„Um Sie zu warnen, Malone, stieß ich hervor. „Sollte in nächster Zeit einem der Osbornes auch nur ein Haar gekrümmt werden, werden wir uns an Sie wenden. Wir werden Ihnen dann eine Reihe von Fragen stellen. Fangen Sie keinen Krieg an, Malone. Wenn doch, wird das FBI mitmischen.
Mit dem letzten Wort erhob ich mich. Auch Milo stand auf. Malone blieb sitzen und schaute zu uns in die Höhe. „Dann geben Sie nur Acht, G-men, dass Sie nicht Federn lassen."
Milo stieß scharf die Luft durch die Nase aus.
Auch in meinen Eingeweiden begann so etwas wie Zorn zu wühlen. Ich knurrte: „Seien Sie sich nur nicht zu sicher, Malone. Auch Sie machen eines Tages einen Fehler. Und dann werden wir am Drücker sein."
„Damit sind die Fronten geklärt, kam es von Jack Malone. Er machte kein Hehl mehr daraus, dass er unser Gegner war. Er verhöhnte uns. „Sie haben mir den Fehdehandschuh vor die Füße geworfen …
Vielsagend brach er ab.
Milo und ich gingen zur Tür, ich öffnete sie, dann traten wir ins Freie. Wir atmeten beide tief durch.
„Er hat uns ablaufen lassen wie kaltes Wasser", knurrte Milo wütend.
„Der Mord an seinem Sohn wird ihn aus der Reserve locken, versetzte ich. „Und er wird Fehler machen. Als wir ihm eben erklärten, dass wir über seine Machenschaften Bescheid wissen, haben wir ihn verunsichert, auch wenn er es sich nicht anmerken ließ.
„Deine Worte in Gottes Gehörgang", meinte Milo.
Wir stiegen in den Wagen.
4
Samuel Osborne frühstückte. Seine Frau saß ihm gegenüber am Tisch. Sam war nicht gerade gut gelaunt. Er war am Abend zuvor Gast bei einer Party gewesen und hatte viel zu viel getrunken. Er war total verkatert. „Ich frage mich, weshalb Vater mich zu dieser Beerdigung schickt", maulte er und biss in seinen Schinkentoast.
„Um das Gesicht zu wahren", meinte Susan, die Gattin Samuel Osbornes.
Sam winkte ab. Kauend sagte er: „Was für ein Unsinn. Warum nimmt Dad nicht selbst daran teil, um zu zeigen, dass wir dem Tod Bob Malones nichts zu tun haben? Fürchtet er, dass Jack Malone ausrastet, wenn er ihn sieht?"
„Ich weiß viel zu wenig über eure Geschäfte, Bob, als dass ich dir darauf eine Antwort geben könnte, erwiderte Susan Osborne. „Ich will auch gar nichts davon wissen. Denn es sind unsaubere Geschäfte. Ich weiß nur, dass die Osbornes die Feinde des Malone-Clans sind. Liegt da die Vermutung, dass die Osbornes hinter dem Mord an Bob Malone stehen, nicht nahe?
„Lass solche Worte niemals meinen Vater hören, Darling, knurrte Sam Osborne. „Und verrate ihm niemals, dass ich dich hin und wieder hinter die Kulissen blicken lasse.
Susan hörte zu kauen auf, ihr Blick verkrallte sich regelrecht am Gesicht ihres Mannes. „Soll das heißen, dass mir Roy Osborne einen Killer auf den Hals schicken würde?"
„Unsinn. Mein Dad ist doch kein Mörder. Nein. Er würde mir die Leviten gehörig lesen. Und das will ich nicht. Ich will nicht als einer vor Dad dastehen, der aus der Schule plaudert. Er würde mich verachten. Und vor allem würde er mich nicht mehr in seine Geschäfte einweihen. Ich soll einmal seinen Platz einnehmen. Er vertraut mir. Wenn ich mich seines Vertrauens nicht als würdig erweise …"
„… setzt er Owen Calhoun an deine Stelle. Ich weiß. Susan spülte den Bissen, den sie kaute, mit einem Schluck Kaffee hinunter. „Wäre das so schlimm, Sam? Dein Vater ist ein skrupelloser Gangster. Du willst in seine Fußstapfen treten. Irgendwann kommt man euch auf die Schliche. Willst du hinter Zuchthausmauern verkümmern? Lass Owen die Nachfolge deines Vaters antreten. Es ist im Gegensatz zu dir aus dem gleichen Holz geschnitzt wie dein Vater. Du aber …
„Was?" Sam Osborne blaffte es ärgerlich. Es war immer dasselbe. Susan wollte, dass er aus dem Syndikat ausstieg. Er war zu schwach dazu. Sein Vater duldete
