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Trevellian und die schändlichen Spiele: Action Krimi
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eBook162 Seiten1 Stunde

Trevellian und die schändlichen Spiele: Action Krimi

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Über dieses E-Book

Krimi von Pete Hackett

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Der Umfang dieses Buchs entspricht 122 Taschenbuchseiten.


Ein Sniper geht in New York um und tötet Menschen, vorzugsweise Pädophile. Auch wenn das verabscheuungswürdige Verbrechen sind, ist Selbstjustiz keine Lösung. Doch die FBI-Agenten Trevellian und Tucker kommen einem Verbrechensring auf die Spur, und der Sniper scheint ein Toter auf einem Rachefeldzug zu sein.
SpracheDeutsch
HerausgeberCassiopeiaPress
Erscheinungsdatum17. März 2022
ISBN9783753202297
Trevellian und die schändlichen Spiele: Action Krimi

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    Buchvorschau

    Trevellian und die schändlichen Spiele - Pete Hackett

    Trevellian und die schändlichen Spiele: Action Krimi

    Krimi von Pete Hackett

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 122 Taschenbuchseiten.

    Ein Sniper geht in New York um und tötet Menschen, vorzugsweise Pädophile. Auch wenn das verabscheuungswürdige Verbrechen sind, ist Selbstjustiz keine Lösung. Doch die FBI-Agenten Trevellian und Tucker kommen einem Verbrechensring auf die Spur, und der Sniper scheint ein Toter auf einem Rachefeldzug zu sein.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author / COVER FIRUZ ASKIN

    © dieser Ausgabe 2022 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

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    Alles rund um Belletristik!

    1

    Es war Mitternacht vorbei, als Dennis Garland vor dem Gebäude in der 37th Street parkte, in dem er wohnte. Er hatte einen ereignisreichen Abend hinter sich. Sie hatten einen Film gedreht. Ein achtjähriges Mädchen hatte die Hauptrolle gespielt. Dennis Garland verspürte eine tiefe Zufriedenheit. Er war voll auf seine Rechnung gekommen.

    An das Mädchen, das sie missbraucht hatten, verschwendete er nicht einen Gedanken. Das war Ware. Sie wurde beschafft, gebraucht, abgeschoben und »entsorgt«. Es gab eine Reihe Gleichgesinnter.

    Garland stellte den Motor ab und stieg aus. Er dehnte sich. Die Straße war ruhig. Garland hatte in diesem Moment keine Ahnung, dass der Tod bereits die knöcherne Klaue nach ihm ausstreckte.

    Er war personifiziert in der Gestalt eines etwa dreißigjährigen Mannes, der in einer dunklen Passage stand und nun ins Licht trat. Er näherte sich Dennis Garland. »Einen Augenblick«, sagte er. Er trug eine Baseballmütze, die er sich weit in die Stirn gezogen hatte, sodass sein Gesicht im Schatten lag.

    Dennis Garland, der auf dem Weg zur Haustür war, blieb stehen. Gut gelaunt und jovial fragte er: »Suchen Sie jemanden? Um diese Zeit?«

    »Haben Sie Feuer?«

    »Leider. Ich bin Nichtraucher. Tut mir leid.«

    Der Fremde war bis auf einen Schritt an Garland herangekommen. Seine Augen glitzerten im Schatten des Mützenschildes. »Sie haben doch gewiss einen Zigarettenanzünder im Auto.«

    »Sicher, aber …«

    »Kein aber!« Plötzlich zog der Fremde eine Pistole unter seiner Jacke hervor. »Setzen Sie sich ans Steuer. Wir fahren ein Stück.«

    »Wer sind Sie?« Garland nahm eine lauernde Haltung ein. Er war zu erschrocken, um Angst zu empfinden, und konnte sich zunächst keinen Reim auf das Verhalten des Fremden machen. Es sah aus, als wollte er sich mit dem nächsten Atemzug herumwerfen und die Flucht ergreifen. »Wenn Sie mein Geld wollen …«

    »Auf Ihr Geld bin ich nicht scharf.«

    Bei Garland kam das Begreifen. Er schluckte würgend. Die Angst überspülte sein Bewusstsein wie eine Sturmflut – kalt und stürmisch. Er erbebte innerlich. »Ich bitte Sie …«

    »Machen Sie schon!«

    Dennis Garland war im Grunde seines Herzens ein Feigling. Angesichts der drohend auf ihn gerichteten Pistole wagte er keinen Widerstand. Er zog den Kopf zwischen die Schultern, wandte sich um und ging mit weichen Knien zu seinem Toyota, öffnete per Fernbedienung die Türen und klemmte sich hinter das Steuer. Der Mann mit der Pistole setzte sich hinter ihn.

    »Fahren Sie nach New Jersey.«

    »Wer – wer schickt Sie?«

    »Können Sie sich das nicht denken?« Die Stimme sank herab. »Sie sind ein niederträchtiger Erpresser, Garland. Haben Sie wirklich gedacht, Sie kommen damit durch?«

    »Das – das war Wilsons Idee«, würgte Garland hervor. »Ich – ich war gleich dagegen. Aber Wilson zerstreute meine Bedenken. Ich – ich …«

    »Keine Ausflüchte. Auch Shaugnessy werde ich noch für seinen Verrat bestrafen. Er hat sich eingeschlichen und … Ach was. Sie wissen genau, was Sache ist. Aber Douglas lässt nicht mich sich spaßen. Und ich erfülle meine Jobs gewissenhaft.«

    »Was ist Ihr Job?« Garlands Stimmbänder wollten kaum gehorchen. Eine unsichtbare Hand schien ihn zu würgen. Seine eigene Stimme kam ihm fremd vor. »Sollen Sie mich töten?«

    Darauf gab der Bursche auf dem Rücksitz keine Antwort. Er dirigierte Dennis Garland zum Lincoln Tunnel, durch den sie auf die andere Seite des Hudson River gelangten. In New Jersey wandten sie sich nach Norden.

    Meile um Meile ließen sie hinter sich. Die Straße schlängelte sich durch einen Wald. Der Lichtkegel des Scheinwerfers huschte vor dem Toyota her über den Asphalt. Zwischen den Bäumen zu beiden Seiten war es stockfinster. Dennis Garland spürte das Unheil tief in der Seele. Seine Nerven lagen blank.

    »Biegen Sie rechts ab!«, kommandierte der Kidnapper.

    Garland steuerte den Wagen auf den schmalen Feldweg. Zweige streiften den Toyota.

    »Fahren Sie rechts ran!«, gebot der Entführer nach einer Weile.

    »Ich – ich will mit Butch reden«, keuchte Garland. »Bitte, er muss mich anhören.« Garlands Stimme klang weinerlich und war von der Panik verzerrt. Zur Angst hatte sich die Verzweiflung gesellt. Das Grauen berührte ihn mit eisig kalten Händen.

    »Es gibt nichts mehr zu reden«, sagte der Entführer kalt. »Halten Sie an.«

    Garland bremste und lenkte den Toyota an den Wegrand. Der Wagen stand noch nicht richtig, als Garland die Tür aufriss. Er wollte fliehen. Der Entführer jagte eine Kugel durch die Rückenlehne des Fahrersitzes. Sie zerschmetterte Garlands Wirbelsäule. Er kippte nach vorn und fiel mit der Stirn auf das Lenkrad. Der Toyota rollte in den Straßengraben und blieb stehen.

    Der Mörder stieg aus, öffnete die Fahrertür, zerrte den Leichnam ins Freie und schleppte ihn ein Stück in den Wald, wo er abgeschlagene Äste über ihn häufte. Dann setzte er sich in den Toyota, rangierte ihn aus dem Straßengraben und fuhr davon.

    2

    Wilson Shaugnessy betrat die Absteige in der 125th Street. Hier war er vor einer Woche eingezogen. Die Tage zuvor hatte er bei Dennis Garland gewohnt. Die beiden Pädophilen hatten sich im Gefängnis kennengelernt. Shaugnessy stammte aus Boston. Er war vor zwei Wochen aus dem Gefängnis entlassen worden. Garland hatte ihn in seinen Bekanntenkreis eingeführt. Es war ein Kinderpornoring. Hauptakteur war ein Millionär namens Butch Douglas.

    Shaugnessy war auf die Idee gekommen, Douglas zu erpressen. Zusammen mit seinem Freund Garland zog er die Erpressungsnummer durch. Sie wollten eine Million von Douglas. Der Millionär würde zahlen. Und sie würden wieder Geld von ihm fordern. Sie hatten ihn sozusagen am Haken.

    Wilson Shaugnessy malte sich seine Zukunft in den schillerndsten Farben aus. Er würde nie mehr Geldprobleme haben.

    Der Kerl hinter der Rezeption war ein schmieriger Typ mit langen, fettigen Haaren und einem Drei-Tage-Bart. Er hatte die Hemdsärmel zurückgekrempelt, und seine tätowierten Unterarme waren zu sehen.

    Über der Rezeption hing eine Uhr. Sie zeigte 0 Uhr 45. Shaugnessy war nicht ganz nüchtern. Er hatte in der Kneipe um die Ecke einige Biere und Whiskys getrunken. »Gib mir meinen Schlüssel«, sagte er mit alkoholschwerer Stimme. »Nummer hundertsieben.«

    Der Portier nahm den Schlüssel vom Brett und reichte ihn Shaugnessy. Der ging zu der Tür, die ins Treppenhaus führte, stieg die Treppe in die erste Etage hinauf und stand wenig später vor seiner Zimmertür. Leise trällerte er ein Lied vor sich hin. Ja, er war guter Dinge. Noch zwei Tage, dann würde die Million auf dem Konto liegen, das er Butch Douglas genannt hatte. Natürlich hatte der Millionär keine Ahnung, wer ihn erpresste. Shaugnessy lachte in sich hinein. Und er wird es auch nie erfahren, dachte er. Dennis und ich werden seine guten Freunde bleiben, und er wird zahlen, weil er die Polizei fürchten muss wie der Teufel das Weihwasser.

    Shaugnessy schloss die Tür auf. Er wunderte sich, dass die Tür nur zugezogen und nicht zusätzlich zugesperrt war, hatte er es sich doch zur Gewohnheit gemacht, immer abzuschließen. Er dachte nicht weiter darüber nach und betrat das Zimmer. Hinter ihm klappte die Tür zu. Er machte Licht und ging an der Tür vorbei, die in die Toilette und den Duschraum führte.

    Einen Fernsehapparat gab es in dem Zimmer nicht. Lediglich ein Bett, einen Nachttisch und einen Schrank. Die Zimmereinrichtung erklärte auch den billigen Preis für das Zimmer.

    Shaugnessy bemerkte nicht, wie sich die Tür zur Toilette langsam öffnete. Er zog sich gerade das T-Shirt über den Kopf. Im nächsten Augenblick erstarrte er. An der Ecke der Wand, die den Duschraum vom Zimmer trennte, stand ein etwa dreißigjähriger, dunkelhaariger Mann. Wie hineingewachsen lag in seiner Rechten eine Pistole. Ein klobiger Schalldämpfer war aufgeschraubt. Die Mündung starrte Wilson Shaugnessy an.

    Shaugnessys Mund klaffte auf. In seiner Brust kämpfte sich ein Laut hoch, der jedoch in seiner Kehle erstickte. Seine Augen weiteten sich.

    »Sie haben Fehler gemacht«, sagte der Mann mit der Pistole.

    »Was – was …«

    »Ihr größter Fehler war, sich mit Butch Douglas anzulegen. Haben Sie wirklich gedacht, er zahlt Ihnen und Garland eine Million? Wie naiv Sie doch sind. Sie hätten ihn wieder und immer wieder

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