Corona und Impfen: Daten, Fakten, Hintergründe
Von Andreas Dripke
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Über dieses E-Book
Die einen stufen Impfen als Heilsbringer ein, die anderen verdammen es als Teufelszeug. Legenden über den Fluch des Impfens, die bis in das 18. Jahrhundert zurückreichen, vermischen sich mit dem modernen Mythos, dass die Menschheit dadurch heimlich "gechipt" werden soll - also mit der Impfung ein Computerchip unter die Haut injiziert wird.
Doch die Frage "Impfen oder nicht?" ist viel zu stark verkürzt. Es kommt entscheidend darauf an, welcher Impfstoff zur Anwendung kommt. Dabei sind mehrere Impfstofftypen zu unterscheiden, vom erzkonservativen Protein-Ansatz bis zu modernen mRNA-Impfstoffen, die alle im Buch erklärt werden.
Das vorliegende Buch will zur Aufklärung beitragen. Dabei wird die Corona-Situation über die bloße Impffrage hinaus umfassender dargestellt: vom Ursprung des Virus und dem Ausrufen der Pandemie durch die WHO über den Umgang damit und die Rolle der Medien bei der Impfbereitschaft der Bevölkerung bis hin zu den Grundsatzfragen von Leben und Tod - denn um nichts anderes geht es beim Impfen.
Das Buch richtet sich an alle, die fundierte Informationen zu Corona und Impfen suchen.
Andreas Dripke
Andreas Dripke studied business and computer science and spent ten years as an analyst and editor-in-chief at International Data Corporation (IDC). At 23, he wrote his first technology book, later authoring over 30 accessible non-fiction works. His passion for space travel led him to meet astronauts like Alan Shepard and Valentina Tereshkova, and he engaged with leaders from the German Aerospace Center (DLR) and "Star City". As CEO and now Executive Chairman of the Diplomatic Council, a think tank in consultative status with the UN, he has contributed to UN conferences and this book, focusing on AI, geopolitics, space, and humanity's future.
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Buchvorschau
Corona und Impfen - Andreas Dripke
Inhalt
Vorwort
Prolog
Pandemie
„Vorbild" Pest
Jahrzehnte der Epidemien
Alles zerstörende Infektion
Flugroutenfalle
Impfen – Fakten und (Aber)Glauben
Was bedeutet eigentlich Impfen?
Gedächtnis der körpereigenen Abwehr
mRNA – Bauplan zur Erzeugung von Antigenen
„Feuer in die Adern"
Tödliches Beispiel HPV
Kampagnen können jede Impfung zunichte machen
Gefahr und Risiko
Angemessen oder übertrieben?
Deutschlands Defizite
Impfung made in Germany für Deutschland?
Wissenschaftler als Berater der Regierung
Das Robert Koch-Institut reagiert spät
Leopoldina – die älteste Gelehrtengesellschaft
Hermann von Helmholtz und Paul Ehrlich
Wer ist schuld am Virus?
China ist verantwortlich
Das US-Militär ist verantwortlich
Genetisch manipuliertes Virus
Bild rechnet vor
Die Bundesregierung fordert Offenheit
Freiheit gegen Sicherheit
Eingeschränkte Freizügigkeit
Infektionsschutzgesetz wird nachgebessert
Vernunft statt Hörigkeit
Der Staat regelt alles – alles!
Mein Körper gehört mir
Von der Ich- zur Wir-Gesellschaft
Den Tod überlisten
Resilienz
Triage – Entscheidung über Leben und Tod
Der E-Ausweis ist im Anmarsch
Geeint in der Krise
Aluhüte versus Schlafschafe
Herdenimmunität
Bestes Beispiel: Masern
Eine Menschheitsleistung
Menschenversuche leicht gemacht
Der neuartige mRNA-Ansatz
Genetik löst Befürchtungen aus
Zulassung in drei Phasen
Hauptproblem Mutationen
Die unrühmliche Rolle der WHO
Die Ohnmacht der UNO
Impfen für die Welt
Keine Impfung gegen HIV
Das Ebola-Versagen
Liste der schweren weltweiten Epidemie-Gefahren
Am 31. Dezember 2019 begann die Katastrophe
Schmusekurs der WHO mit China
Krisenversager Tedros
Fahrlässiges Verhalten zu Anfang der Pandemie
Lobbyorganisation für die Pharmaindustrie
2020: Wachstumsjahr der Tech-Riesen
Milliardäre verbessern die Welt
Bill Gates – Warner und Retter
Verschwörungstheorien aller Orten
Impfallianz Gavi
Impfallianz Cepi
UNO-Sondergipfel zu Corona
Impfallianz Covax
Von Bioterroristen und Untätigen
Bioterrorismus im Visier
Perfekte Waffe für gewaltbereite Gruppen
Überwindung der Untätigkeit
Digitale Pandemie
Warnung an die digitale Gesellschaft
Kritische Infrastrukturen
Amerika wird ausspioniert
Digitale Identität
Projekt ID2020
Quantenpunkt-Tattoo
„The Known Traveller Digital Identity"
Digitale biometrische Identität auf Lebenszeit
Wenn Cyberterror und Biochips zusammenkommen
Medien – Schlüssel zum Impferfolg
Alternative Wahrheiten
Sternstunde der Storyteller
Dunning-Kruger und Social Bots
Zukunft der Medien
Verteilungsdesaster und Stolperstart
Globales Impfroulette
Das Versagen der EU und der EMA
Die EU verzockt sich
Die Ständige Impfkommission Stiko
Sicherheit von Impfungen
Die Stiko priorisiert
Das Paul-Ehrlich-Institut
Lieferengpässe
Verpatzter Impfstart
Impfstoffe gegen Corona
Ganzvirus-Impfstoffe vor allem aus China
mRNA-Impfstoffe: Modern und riskant
Vektorimpfstoffe sind schon länger zugelassen
Protein-Impfstoffe: der konservative Ansatz
Gefahrenstelle Genetik
1953 nahm die Sünde ihren Lauf
Wieder einmal China
Von Mäusen und Menschen
Gefahr Genschere
Grüne Genetik
mRNA – neue Wunderwelt der Heilung
Gesundheitswesen neu gedacht
Das Ende der Pandemie
Verbessertes Gesundheitswesen
Gewinn gegen Gesundheit
Selektives Gesundheitswesen
Coronaviren werden nicht verschwinden
„Covid20" sorgt für Entsetzen
Britisches Gesundheitssystem bricht zusammen
Wettlauf mit der Zeit
Unwissenschaftliche Wissenschaften
Ausblick
Über die Autoren
Bücher im DC Verlag
Über das Diplomatic Council
Quellenangaben und Anmerkungen
Vorwort
Die Jahre 2020/21 stehen für die erste und bislang größte globale Katastrophe der Menschheit im 21. Jahrhundert. Nie zuvor fühlten sich Milliarden von Menschen gleichzeitig dem Tod so nahe wie in diesen beiden Jahren. Die Coronavirus-Pandemie war eine Zäsur.
In atemberaubender Geschwindigkeit wandelten sich Demokratien zu Herrschaftsstaaten, in denen die Regierungen den Bürgern so schnell so viele Freiheitsrechte wegnahmen, dass das Wort von der „Corona-Diktatur" die Runde machte. Grundrechte wie etwa die Versammlungsfreiheit oder das Recht, sich mit Personen seiner Wahl zu treffen, wurden über Nacht abgeschafft. Das öffentliche Leben kam zum Stillstand. Geschäfte, Schulen, Gaststätten, Hotels und sogar öffentliche Plätze wurden von heute auf morgen geschlossen. Noch nie waren so viele Volkswirtschaften in so vielen Ländern gleichzeitig so schnell auf den Abgrund zugerast – trotz staatlicher Unterstützungsprogramme noch nie dagewesenen Ausmaßes.
Schon frühzeitig legten sich sowohl Wissenschaft als auch Politik fest, dass Impfen der einzige Ausweg aus der Krise sei. Damit ist das Thema Impfen so stark in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Diskussionen gerückt wie nie zuvor.
„Impfen oder nicht?" hat sich zur Gretchenfrage entwickelt.
Die einen stufen Impfen als Heilsbringer ein, um endlich die verloren gegangenen Freiheiten wieder zu erlangen, die anderen verdammen Impfen als Teufelszeug. Legenden über den Fluch des Impfens, die bis in das 18. Jahrhundert zurückreichen, sind plötzlich wieder lebendig geworden. Sie vermischen sich mit dem Mythos der Neuzeit, dass die Menschheit dadurch heimlich „gechipt" werden soll – also mit der Impfung ein Computerchip unter die Haut injiziert wird.
Indes ist die Frage „Impfen oder nicht?" viel zu stark verkürzt. Es kommt nämlich entscheidend auch darauf, welcher Impfstoff zur Anwendung kommt. Dabei sind mehrere Impfstofftypen zu unterscheiden, vom erzkonservativen Protein-Ansatz bis zu modernen mRNA-Impfstoffen. Jede Variante wartet mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen auf.
Das vorliegende Buch soll zur Aufklärung beitragen. Dabei wird die Corona-Situation über die bloße Impffrage hinaus breiter dargestellt: vom mutmaßlichen Ursprung des Virus und dem Ausrufen der Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation WHO über den Umgang mit den Folgen und die Rolle der Medien bei der Impfbereitschaft der Bevölkerung bis hin zu den Grundsatzfragen von Leben und Tod, die bei einer derart bedrohlichen Situation vielen Menschen in den Sinn kommen.
Die hiermit vorgelegte Aufklärungsschrift richtet sich an alle Zeitgenossen, die sich über die Hintergründe informieren wollen, um sich selbst eine eigene Meinung zu bilden. Zur Klarstellung: Das Buch will diese eigene Meinung der Leserschaft nicht ersetzen, sondern eine Grundlage dafür schaffen. Entscheiden muss oder besser gesagt darf jeder selbst!
Im Januar 2021
Andreas Dripke et al.
Prolog
Nie zuvor war eine Katastrophe so schnell über die ganze Welt hereingebrochen wie im Jahr 2020. Ein tödliches Virus hatte die gesamte Menschheit überfallen. Es gibt keine vergleichbare Katastrophe in der Geschichte, die so schnell herangezogen kam und die Welt in Atem hielt – oder genauer gesagt, der Welt den Atem nahm. Denn das Virus griff vor allem die Lunge an. Weit mehr als eine Million Menschen starben, weil sie keine Luft mehr bekamen. Selbst der Teil der Menschheit, die sich in modernen Industrienationen sicher glaubte, musste schockiert erleben, dass das Elend nicht wie gewohnt „irgendwo in Asien oder Afrika" grassierte, sondern mitten in Metropolen wie Mailand, London, Paris, New York oder Berlin. Nie zuvor waren alle Kontinente, arme wie reiche Länder, Großstädte wie entlegene Gebiete, mehr als sieben Milliarden Menschen gleichzeitig, betroffen. Ebenso einzigartig wie diese gesundheitliche Katastrophe war die Geschwindigkeit, mit der die Wirtschaft zum Stillstand kam. 180 Länder rund um den Globus, die noch wenige Wochen zuvor mit Wachstum und Wohlstand rechneten, stürzten mit einem Schlag in eine tiefe Rezession. Unzählige Firmenpleiten und sogar Staatsbankrotte waren die Folge. Abermillionen von Menschen rund um den Erdball verloren ihre Existenzgrundlage.
Die Jahre 2020/21 markierten auch zum ersten Mal einen einzigartigen Stopp für das gesellschaftliche Leben überall auf der Welt. Ausgangssperren, die zuvor selbst in Diktaturen zum Ausnahmezustand gehörten, waren auf einmal sogar in lupenreinen Demokratien der Regelfall. Städte, Regionen, ganze Länder wurden regelrecht eingesperrt. Shutdown und Lockdown, der weitgehende Stillstand des öffentlichen Lebens, führte indes nur vereinzelt zu Widerständen; der Großteil der Bevölkerung nicht nur in Deutschland akzeptierte die Einschränkungen weit gehend. Wohl nie zuvor war die Staatsmacht in modernen Industrieländern stärker gegenüber der Bevölkerung als in dieser Zeit. Aber zugleich auch noch nie so hilflos. Anfang 2021 waren weltweit mehr als eine Million Corona-Tote zu beklagen.
In der Pandemie übernahm die Wissenschaft das Ruder des Regierens. Die Expertenmeinungen von Ärzten und Virologen bestimmten weitgehend das Handeln der Regierenden rund um den Erdball. Doch die Uneinigkeit der Wissenschaftler in vielen Fragen erwies sich als beinahe ebenso breit gefächert, wie man es zuvor nur aus dem Politikalltag kannte. Waren nur Ältere gefährdet, nur Menschen mit Vorerkrankungen, oder auch Gesunde und Kinder? Wie sinnvoll ist das Tragen von Mund-Nase-Schutzmasken? Sollen Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf an Beatmungsmaschinen angeschlossen werden, oder ist es ausgerechnet die Intensivbeatmung, die zum Tode führt? Wie immun ist man gegen eine Neuansteckung, wenn man Covid19 überstanden hat? Was richtet das Virus im Körper genau an? Und wie lassen sich weitere Infektionswellen verhindern? Außer dem Grundsatz „Abstand halten hilft" gab es über einen langen Zeitraum hinweg wenig gesichertes Wissen. Dementsprechend waren Agieren und Regieren über Monate hinweg von einem Maß an Hilflosigkeit geprägt, das manch einen daran zweifeln ließ, ob die Menschheit tatsächlich auf alle Probleme eine Antwort weiß, wie uns die moderne Wissenschaft gerne glauben machen möchte. Ein Highlight der Wissenschaft stellte indes die Geschwindigkeit dar, mit der rund um den Globus an Impfstoffen gegen das neuartige Virus geforscht wurde: In weniger als einem Jahr wurden gleich mehrere hochwirksame Impfstoffe verfügbar.
Die Coronavirus-Pandemie markierte die erste Menschheitskrise des 21. Jahrhunderts. Ihre Auswirkungen werden das gesamte Jahrzehnt bestimmen, möglicherweise sogar die ganze erste Hälfte des Jahrhunderts. Denn sie hat die Tücken der Globalisierung, der weltweiten Vernetzung und damit der Abhängigkeiten rund um den Erdball wie nie zuvor verdeutlicht. Eines war die Pandemie indes nicht: Ein Zeichen des Zusammenhalts der Völker dieser Welt geeint im Kampf gegen einen unsichtbaren Feind. Ganz im Gegenteil traten die Nationalstaaten in der Krise so deutlich hervor wie schon lange nicht mehr. Schutz der Bevölkerung, Rettung der Wirtschaft, gesellschaftliche Regeln -– auf einmal war die Globalisierung wie weggeblasen. Jede Regierung besann sich auf die Grenzen des eigenen Landes, viele Grenzen wurden geschlossen, als ob sich das Virus von Schlagbäumen aufhalten lassen würde. Die Bedeutung supranationaler Organisationen wie der zu den Vereinten Nationen gehörenden Weltgesundheitsorganisation WHO sank binnen weniger Monate, auch die Europäische Union sah sich heftiger Kritik ausgesetzt. Die Verteilungskämpfe der Länder um die Impfstoffe, kaum, dass welche verfügbar wurden, deuten darauf hin, dass der internationale Zusammenhalt weit über die Krise hinaus künftig eher brüchig sein wird.
Alle Bemühungen während der Pandemie waren darauf ausgerichtet, so rasch wie möglich in die Prä-Corona-Zeit zurückzukehren. Motto „Wir werden die Krise überstehen und danach so weitermachen wir zuvor". Andere sprachen schon während der Pandemie von einer historischen Zäsur, dem Beginn einer neuen Epoche. Spätere Zeitgenossen haben zu entscheiden, ob die Jahre 2020/21 als die größte gesundheitliche, die größte wirtschaftliche oder die größte menschliche Katastrophe in die Geschichtsbücher eingehen werden.
Pandemie
Das Wort Pandemie geht zurück auf das altgriechische Substantiv πανδημία pandçmía, auf deutsch „das ganze Volk". Heute bezeichnet es eine ansteckende tödliche Krankheit, die die gesamte Weltbevölkerung bedroht.
„Vorbild" Pest
Die Pest, die in mehreren Wellen auftrat, war eine der verheerendsten Pandemien der Weltgeschichte. Allein die stärkste Welle, der Schwarze Tod, forderte zwischen 1346 und 1353 geschätzte 25 Millionen Tote, rund ein Drittel der damaligen Weltbevölkerung. ¹ Zeitlich deutlich näher lag die Spanische Grippe, die zwischen 1918 – gegen Ende des Ersten Weltkriegs – und 1920 bei einer Weltbevölkerung von etwa 1,8 Milliarden Schätzungen zufolge bis zu 50 Millionen, Vermutungen reichen sogar bis zu 100 Millionen Menschen, das Leben kostete.² Die Dimension der Spanischen Grippe wird deutlich, wenn man sich klarmacht, dass etwa ein Viertel der damaligen Weltbevölkerung damit infiziert war und mehr Menschen daran starben als im Ersten Weltkrieg (20 Millionen Tote).³
Die Pest und vor allem die Spanische Grippe mussten zwar in der Pandemie 2020/21 häufig als Vergleich herhalten, doch sie lagen so weit zurück, dass sie eher als historische Ereignisse denn als Maßstab des Handelns in den 2020er Jahren zu Rate gezogen wurden.
Dabei ist die Pest bis heute nicht vollständig ausgerottet. Von 1978 bis 1992 zählte die Weltgesundheitsorganisation WHO 1.451 Todesfälle in 21 Ländern. Seitdem sind Pest-Tote in Indien (1994), Algerien (2003), Kongo (2005/2006), Uganda (2008), Tibet (2009), Madagaskar (seit 2010 bis heute), China (2014), USA (2018) und der Mongolei (2019) zu beklagen.⁴
Jahrzehnte der Epidemien
Zudem sind in den letzten Jahrzehnten neue Epidemien mehr oder minder um die Welt gezogen: die Asiatische Grippe (weltweit, 1957/58) mit Hunderten Millionen Infizierten und mindestens einer Million Toten, Aids (weltweit seit den 1980ern) mit 75 Millionen Infizierten und 32 Millionen
