Über dieses E-Book
Rodeoreiter Houston Calloway liebt das Risiko, und er liebt es zu gewinnen. Ausgerechnet die widerspenstige Jill zu erobern, ist sein größter Sieg. Aber Jill schenkt ihm nicht nur ihre Unschuld. Sie fordert ihn auch zu einer Entscheidung heraus, die alles verändert …
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Buchvorschau
Riskante Küsse, wilde Leidenschaft - Kristi Gold
IMPRESSUM
Riskante Küsse, wilde Leidenschaft erscheint in der Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH, Hamburg
© 2017 by Kristi Goldberg
Originaltitel: „Expecting the Rancher’s Baby?"
erschienen bei: Harlequin Enterprises Ltd., Toronto
Published by arrangement with HARLEQUIN ENTERPRISES II B.V./S.àr.l.
© Deutsche Erstausgabe in der Reihe COLLECTION BACCARA
Band 390 - 2018 by Harlequin Enterprises GmbH, Hamburg
Übersetzung: Friederike Debachy
Umschlagsmotive: Harlequin Books S.A.
Veröffentlicht im ePub Format in 02/2023.
E-Book-Produktion: GGP Media GmbH, Pößneck
ISBN 9783751521581
Alle Rechte, einschließlich das des vollständigen oder auszugsweisen Nachdrucks in jeglicher Form, sind vorbehalten.
CORA-Romane dürfen nicht verliehen oder zum gewerbsmäßigen Umtausch verwendet werden. Sämtliche Personen dieser Ausgabe sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
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BACCARA, BIANCA, JULIA, ROMANA, HISTORICAL, TIFFANY
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1. KAPITEL
Der Mann, der durch das Erste-Hilfe-Zelt auf sie zukam, war groß und unglaublich gut aussehend. Er trug einen schwarzen Cowboyhut, den er tief ins Gesicht gezogen hatte.
Als medizinische Betreuerin hatte Jill keinen Blick für seinen selbstbewussten Gang, den Dreitagebart und seine überdurchschnittliche Größe. Sie bemerkte den Riss in seiner abgenutzten Jeans und dass er mit der rechten Hand sein linkes Handgelenk umfasste. Außerdem erkannte sie den Schmerz in Houston Calloways braunen Augen.
Sie hatte ihn bereits mehrmals behandelt, denn der beliebte Rodeo-Star hatte bei unzähligen Meisterschaften im Bullenreiten Trophäen gewonnen und dabei beinahe genauso viele Gehirnerschütterungen erlitten. Leider war er ein etwas anstrengender Patient.
„Was ist es dieses Mal, Mr. Calloway?"
Unaufgefordert setzte er sich auf den Untersuchungstisch ihr gegenüber. „Ich habe mich mit der linken Hand im Seil verfangen und dabei ein Horn ins Bein gekriegt. Aber ich habe bis zum Summton durchgehalten."
„Sind Sie Rechtshänder?", wollte Jill wissen und stand auf.
„Ja."
„Das ist gut. Kann es sein, dass Sie wieder auf den Kopf gefallen sind?"
Houston lächelte sie schief an. „Diesmal nicht."
„Das ist ja ganz was Neues. Sind Sie sicher?"
„Ja."
Zweifelnd sah Jill ihn an und streckte ihren Zeigefinger in die Luft. „Folgen Sie mit den Augen meinem Finger, ohne den Kopf zu bewegen."
Er warf ihr einen mürrischen Blick zu. „Ich habe Ihnen doch gesagt, ich bin nicht auf den Kopf gefallen. Ich bin auf den Füßen gelandet."
Resigniert senkte Jill den Kopf, sah ihn jedoch weiterhin unverwandt an. „Na gut. Aber ich werde Sie im Auge behalten, denn ich habe Sie bereits zwei Mal wegen Gehirnerschütterung behandelt, und wer weiß, wie oft Sie vorher schon eine hatten."
„Wieso versuchen Sie eigentlich immer, mir auf die Nerven zu gehen, Jilly?"
Nur ein Mensch hatte sie so nennen dürfen, und Jill hatte den Verlust dieser besonderen Person bis heute nicht verarbeitet. Sie bemühte sich jedoch, gelassen zu klingen.
„Wieso versuchen Sie immer wieder, mich mit diesem Jilly-Ding auf die Palme zu bringen?"
Houston legte den Kopf schief und betrachtete sie eingehend. „Der Name passt besser zu Ihnen."
„Er gefällt mir aber nicht."
„Wäre es fairer, wenn Sie mich auch bei meinem Spitznamen nennen dürften?", fragte er sie mit breitem Grinsen.
„Bisschen übertrieben selbstbewusst, oder?"
„‚Übertrieben selbstbewusster Calloway‘, erwiderte Houston betont langsam und strich sich dabei mit der Hand über das stoppelige Kinn. „Klingt gut, aber es ist zu lang. Ich dachte da eher an ‚gut aussehender Calloway‘.
Nun reichte es Jill. „Wie wär’s mit ‚verrückter Calloway‘?", konterte sie bissig.
„So wurde ich schon öfter genannt. Was halten Sie von ‚charmant‘?"
Wenn sie ihm nicht sofort Einhalt gebot, würde das den ganzen Abend so weitergehen. Entschlossen drehte Jill sich um und zog ein paar Einweghandschuhe an, ehe sie an den Behandlungstisch trat.
Sorgfältig inspizierte sie Houstons Bein. „Sie haben Glück gehabt, die Wunde ist nur oberflächlich. Lassen Sie mal Ihr Handgelenk sehen."
„Vermutlich ist es nur verstaucht", erklärte Houston und hielt ihr vorsichtig den Arm hin.
Als Jill mit dem Zeigefinger auf die weiche Stelle neben Houstons Daumen drückte, stöhnte er vor Schmerz auf.
„Ich sage es ja nur ungern, aber meiner Meinung nach ist das ein Kahnbeinbruch. Das muss dringend geröntgt werden."
„Ich habe keine Zeit für einen Bruch."
Jill zuckte mit den Achseln. „Leider werden Sie sich die Zeit dafür nehmen müssen, wenn sich meine Diagnose bestätigt."
Stirnrunzelnd sah Houston sie an. „Wie viel Zeit?"
„Das kann nur ein Arzt entscheiden", erwiderte sie und riss eine Verbandspackung auf.
„Ungefähr?", wollte Houston wissen. Jill hörte an seiner Stimme, dass er die Zähne zusammenbiss, während sie den Schnitt an seinem Bein versorgte.
„Im besten Fall drei Monate, im schlechtesten sechs."
Völlig entgeistert starrte er sie an. „Dann kann ich die Endausscheidung im Dezember vergessen."
Die Meisterschaften waren für die meisten Cowboys das Wichtigste, auch wenn sie verletzt waren. „Wenn Sie sich nicht behandeln lassen, könnte es noch komplizierter werden."
„Noch komplizierter kann es gar nicht werden", meinte er seufzend.
Der Kerl hatte keine Ahnung. „Wenn Sie wieder reiten, ehe der Bruch ganz verheilt ist, könnte das zu einem Sehnenriss führen."
„Es ist meine linke Hand. Die muss ich nur über den Kopf heben, um das Gleichgewicht zu halten."
„Aber wenn Sie das Gleichgewicht verlieren, könnten Sie auf die Hand fallen, und das wäre alles andere als gut."
Resigniert rieb er sich mit dem Unterarm über die Stirn. „Nichts davon ist gut."
„Das stimmt, aber dieses Risiko nehmen Sie in Kauf, wenn Sie auf ein tobendes Tier steigen. Gibt es jemanden, der Sie zum Röntgen fahren kann?"
„Mein Bruder Tyler hat sich mit einer seiner Exfreundinnen aus dem Staub gemacht."
Jill hatte Tyler ein oder zwei Mal behandelt, aber im Gegensatz zu seinem älteren Bruder war er immer höflich und zuvorkommend gewesen. „Ich bin sicher, wenn Sie ihn anrufen …"
„Das habe ich versucht, da geht nur die Mailbox ran."
„Aber einer Ihrer Rodeo-Kumpels würde Sie doch sicher hinbringen, oder?"
Stöhnend glitt er vom Behandlungstisch herunter. „Ich war der letzte Reiter, die anderen sind also vermutlich alle weg. Ich hätte auch abhauen und zu meinem Arzt zu Hause gehen können."
In diesem Moment fiel ihr ein neuer Name für ihn ein: „dummer Calloway. „Von Fort Worth bis in den Süden von Texas ist es weit, und es ist niemals gut, eine Behandlung hinauszuzögern.
„Mein Flugzeug kann in zwei Stunden hier sein, dann ist das Problem gelöst."
Nicht ganz. „Klar, und wenn Sie Durchblutungsprobleme bekommen, können die ihnen dort gleich eine Handprothese anpassen."
„Okay, dann rufe ich wohl lieber ein Taxi und bringe es hinter mich, obwohl ich mir sicher bin, dass das reine Zeitverschwendung ist."
Irgendwie glaubte Jill nicht, dass er ins Krankenhaus fahren würde. „Hören Sie, ein paar hundert Meter von hier ist eine Notaufnahme. Dort geht es normalerweise ziemlich schnell. Ich kann Sie dorthin und anschließend zu Ihrem Hotel bringen, wenn Sie wollen."
Er schien völlig perplex zu sein. „Wieso wollen Sie das für mich tun?"
„So weiß ich wenigstens, dass Sie wirklich hingehen."
„Wartet denn zu Hause niemand auf Sie?"
„Nein. Heute Abend habe ich nichts anderes vor, als irgendwo was zu essen zu holen und es mir in meinem Motelzimmer gemütlich zu machen." Was für ein erbärmliches Leben. „Wenn Sie wollen, gehen wir, sobald ich hier fertig bin."
Houston dachte einen Moment darüber nach, ehe er sie aufrichtig anlächelte. „Gut, wenn Sie das für mich tun, lade ich Sie zum Frühstück ein, denn vor morgen früh werden wir nicht fertig sein."
Jill hoffte inständig, dass sich das nicht bewahrheiten würde. Die Vorstellung, die Nacht mit einem schlecht gelaunten Cowboy in der Notaufnahme eines Krankenhauses zu verbringen, klang nicht sehr verheißungsvoll.
Um fünf Uhr morgens konnten Houston und Jill die Notaufnahme verlassen. Während er ihr zum Auto folgte, stellte er fest, dass sie einen äußerst knackigen Hintern hatte.
Mann, Calloway, reiß dich zusammen.
„Wohin jetzt?", fragte Jill, nachdem sie eingestiegen waren und Jill den Motor angelassen hatte.
„Wir brauchen was zu essen."
„Ich bin viel zu müde zum Essen."
„Ich könnte eine ganze Kuh verdrücken. Außerdem habe ich Ihnen ein Frühstück versprochen."
„Können wir das nicht später machen?"
Aus einem unerfindlichen Grund wollte Houston noch mehr Zeit mit ihr verbringen. „Ich weiß, dass Sie es gar nicht erwarten können, mir zu sagen, dass Sie recht hatten. Das können Sie genauso gut bei einer Tasse Kaffee tun."
Jill seufzte. „Ich habe in den letzten Stunden mindestens vier Tassen Kaffee getrunken."
„Dann werden Sie sicher noch nicht schlafen können."
Langsam wandte sie sich zu ihm um. „Sie sind der hartnäckigste Mann, den ich kenne."
„Hartnäckigkeit macht sich meistens bezahlt. Houston versuchte, sie überzeugend anzulächeln. „Kommen Sie, gehen Sie mit mir frühstücken. Ich verspreche, dass ich schnell essen und wenig reden werde.
„Okay. Wir können in das Lokal neben meinem Motel gehen." Mit diesen Worten legte sie den Rückwärtsgang ein und fuhr aus der Parklücke.
„In welchem Motel übernachten Sie?"
„Dort, wo alle vom Rodeo übernachten."
„Im Buckout Inn?"
„Genau."
Was? Sie hatte sich in dem Schuppen, wo all die ungehobelten Cowboys übernachteten, ein Zimmer genommen? „Dort übernachte ich auch."
„Ach, keine Vier-Sterne-Penthouse-Suite?", fragte Jill sichtlich erstaunt.
Seufzend streckte er die Beine aus, so weit es in dem engen Auto ging. „Nein, ich bin eher ein bodenständiger Typ."
„Ein bodenständiger Typ mit einem Privatjet." Jill lächelte spöttisch.
„Das Flugzeug gehört im Grunde genommen der Ranch. Ich benutze es nur ab und zu."
Sie musterte ihn skeptisch, sagte aber nichts.
Während sie schweigend durch die dunklen Straßen fuhren, sah Houston sie immer wieder verstohlen von der Seite an, wobei ihm auffiel, wie gut sie die weiße Bluse ausfüllte, auf der genau über der Brust ihr Name gedruckt stand. Sie hatte schöne volle Brüste.
Sofort zwang er sich, auf die Straße zu blicken, denn wenn sie ihn dabei erwischte, wie er ihr auf die Brüste starrte, würde sie ihn sicher sofort aus dem Wagen werfen. Und sich ein Taxi zu nehmen, darauf hatte er ganz und gar keine Lust.
Ein paar Minuten später trafen sie in dem menschenleeren Lokal ein und setzten sich an einen Tisch in der Nähe des Fensters. Houston warf einen Blick auf die Speisekarte, und Jill sah auf ihr Handy.
„Ich komme gleich wieder", sagte sie plötzlich, nahm ihre Handtasche und erhob sich.
Entweder würde sie wieder ins Auto steigen und davonfahren, oder sie musste jemanden anrufen. „Soll ich was für Sie bestellen?", fragte er schnell.
„Einen Orangensaft, bitte", rief sie, ohne sich noch einmal umzudrehen.
Also doch ein Anruf, dachte er beruhigt. Er wusste zwar nicht genau, was es war, aber irgendetwas an Jill Amherst faszinierte ihn, und er hoffte, nach dem Frühstück besser zu wissen, was ihn an ihr so reizte. Aber zuerst musste er seinen Bruder Dallas anrufen.
„Was willst du um diese Zeit?", brummte der.
„Du stehst doch immer schon um fünf auf."
„Ja, aber Luke hat uns bis um zwei auf Trab gehalten."
„Tut mir leid, aber es ist ziemlich wichtig. Ich hatte gestern Abend einen Unfall und …"
„Bist du wieder auf den Kopf gefallen?", unterbrach ihn Dallas sofort.
„Nein, aber ich habe mir die Hand gebrochen, ich werde also die nächsten paar Monate kaum etwas tun können. Da ich nicht weiß, wo Tyler sich rumtreibt, musst du mir heute
