Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie
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Rezensionen für Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie
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Buchvorschau
Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie - Christiane Ludwig-Körner
Vorwort zur Reihe
Zielsetzung von PSYCHODYNAMIK KOMPAKT ist es, alle psychotherapeutisch Interessierten, die in verschiedenen Settings mit unterschiedlichen Klientengruppen arbeiten, zu aktuellen und wichtigen Fragestellungen anzusprechen. Die Reihe soll Diskussionsgrundlagen liefern, den Forschungsstand aufarbeiten, Therapieerfahrungen vermitteln und neue Konzepte vorstellen: theoretisch fundiert, kurz, bündig und praxistauglich.
Die Psychoanalyse hat nicht nur historisch beeindruckende Modellvorstellungen für das Verständnis und die psychotherapeutische Behandlung von Patienten hervorgebracht. In den letzten Jahren sind neue Entwicklungen hinzugekommen, die klassische Konzepte erweitern, ergänzen und für den therapeutischen Alltag fruchtbar machen. Psychodynamisch denken und handeln ist mehr und mehr in verschiedensten Berufsfeldern gefordert, nicht nur in den klassischen psychotherapeutischen Angeboten. Mit einer schlanken Handreichung von 60 bis 70 Seiten je Band kann sich der Leser schnell und kompetent zu den unterschiedlichen Themen auf den Stand bringen.
Themenschwerpunkte sind unter anderem:
–Kernbegriffe und Konzepte wie zum Beispiel therapeutische Haltung und therapeutische Beziehung, Widerstand und Abwehr, Interventionsformen, Arbeitsbündnis, Übertragung und Gegenübertragung, Trauma, Mitgefühl und Achtsamkeit, Autonomie und Selbstbestimmung, Bindung.
–Neuere und integrative Konzepte und Behandlungsansätze wie zum Beispiel übertragungsfokussierte Psychotherapie, Schematherapie, Mentalisierungsbasierte Therapie, Traumatherapie, internetbasierte Therapie, Psychotherapie und Pharmakotherapie, Verhaltenstherapie und psychodynamische Ansätze.
–Störungsbezogene Behandlungsansätze wie zum Beispiel Dissoziation und Traumatisierung, Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen, Borderline-Störungen bei Männern, autistische Störungen, ADHS bei Frauen.
–Lösungen für Problemsituationen in Behandlungen wie zum Beispiel bei Beginn und Ende der Therapie, suizidalen Gefährdungen, Schweigen, Verweigern, Agieren, Therapieabbrüchen; Kunst als therapeutisches Medium, Symbolisierung und Kreativität, Umgang mit Grenzen.
–Arbeitsfelder jenseits klassischer Settings wie zum Beispiel Supervision, psychodynamische Beratung, Arbeit mit Flüchtlingen und Migranten, Psychotherapie im Alter, die Arbeit mit Angehörigen, Eltern, Gruppen, Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie.
–Berufsbild, Effektivität, Evaluation wie zum Beispiel zentrale Wirkprinzipien psychodynamischer Therapie, psychotherapeutische Identität, Psychotherapieforschung.
Alle Themen werden von ausgewiesenen Expertinnen und Experten bearbeitet. Die Bände enthalten Fallbeispiele und konkrete Umsetzungen für psychodynamisches Arbeiten. Ziel ist es, auch jenseits des therapeutischen Schulendenkens psychodynamische Konzepte verstehbar zu machen, deren Wirkprinzipien und Praxisfelder aufzuzeigen und damit für alle Therapeutinnen und Therapeuten eine gemeinsame Verständnisgrundlage zu schaffen, die den Dialog befördern kann.
Franz Resch und Inge Seiffge-Krenke
Vorwort zum Band
Christiane Ludwig-Körner hat ein Buch über die Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie vorgelegt, das in verständlicher und übersichtlicher Form den ganzen Kosmos dieser Therapieform erschließen lässt. Ausgehend von der historischen Entwicklung wird die Frage erörtert, warum das Angebot von Psychotherapie gerade in der frühen Kindheit von so enormer Bedeutung ist. Erkenntnisse der Stressforschung und zu frühen Entwicklungsaufgaben werden dabei ebenso herangezogen wie die Erkenntnisse zu frühen Störungsbildern und der Problematik von Eltern-Kind-Interaktionen bei psychischen Störungen der wichtigen Bezugspersonen. Die Entwicklung, die diese neue Therapieform in den letzten Jahren gemacht hat, ist enorm, und die Vernetzung der Ansätze auch auf internationaler Ebene belegt die große Relevanz der Intervention in den frühesten Entwicklungsphasen der Babys und Kleinkinder, die enge Verzahnung zwischen kindlicher und elterlicher Problematik. Insbesondere für die Prävention und Therapie in Hochrisikofamilien ist dieser Ansatz hervorragend geeignet.
Die Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie (ESKP) stellt im Spannungsfeld der Frühen Hilfen eine eigenständige Methode dar, die komplex ist und sehr verschiedene Techniken und Methoden umfasst, deren Einzelheiten und Vorgehensweisen explizit gemacht werden. Die Arbeit an Übertragungen und Repräsentanzen sowie korrigierende emotionale Erfahrungen für die Eltern stellen eine Gemeinsamkeit unterschiedlicher Arten von psychodynamisch orientierten Methoden der Eltern-Säuglings-Kleinkind-Psychotherapie dar. Auch verhaltensorientierte und traumazentrierte Vorgehensweisen werden angesprochen sowie familienorientierte Verfahren und die Arbeit mit Videorückmeldung. Dadurch entsteht ein Klima der Interdisziplinarität, das dieser innovativen Therapieform auch angemessen ist.
Franz Resch und Inge Seiffge-Krenke
1Vorbemerkungen
Meine Beschäftigung mit der frühen Kindheit begann, als ich Ende der Siebzigerjahre als teilnehmende Beobachterin bei Geburten dabei sein konnte. Mich schockierte nicht nur, dass viele Frauen gleichzeitig in einem großen Kreißsaal, lediglich durch einen Wandschirm von den anderen kreißenden Frau getrennt, ihre Kinder mehr oder weniger allein zur Welt bringen mussten, wie eine nicht deutsch sprechende Migrantin, die wohl ihr Kind in der Hockstellung zur Welt bringen wollte und immer wieder gezwungen wurde, sich hinzulegen. Mich schockierte auch, dass Kinder damals noch sofort von der Mutter getrennt und versorgt wurden, und nur selten wurde es den Müttern erlaubt, ihren Säugling bei sich im Zimmer rund um die Uhr zu behalten. Später begann man, ambulante Geburten durchzuführen, und es war beeindruckend zu sehen, wie diese nach der Leboyer-Methode geborenen Kinder selten schreiend zur Welt kamen bzw. sich schnell beruhigten, wenn sie der Mutter (meist in Anwesenheit des Vaters oder einer anderen nahen Begleitperson) auf den Bauch gelegt wurden. Ich habe in Vorträgen auf gynäkologischen Kongressen für eine veränderte Geburtspraxis plädiert und musste erleben, wie nicht nur Chefärzte, sondern auch Hebammen sich vehement gegen eine Veränderung im Klinikalltag stellten.
Es waren die Säuglingsforschungen, die mir dann die theoretischen Erklärungen gaben für das, was ich bei den Geburten erlebt hatte. Das Studium der Werke und Begegnungen mit Daniel Stern, Josef Lichtenberg, Robert Emde, Paul und Anna Ornstein, Anni
