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Buchvorschau
Orgie der Unsättlichen - Michael Martin
1
„Meine Damen, sagte Lora Hammer zu den beiden anderen Mitgliedern der Frauen-Befreiungs-Bewegung von Salad Brooke, Pennsylvania, „wir sind lange genug Sex-Sklaven gewesen! Durch zahllose Generationen haben wir uns sowohl physisch als auch geistig vom männlichen Geschlecht unterwerfen, nein, vergewaltigen lassen! Ich muß zugeben, daß ich für diese erste Versammlung auf einige Besucher mehr gehofft hatte, aber was kann man schließlich erwarten?
Sie rückte die schicke Brille auf der Nase zurecht und fuhr fort: „Wie die Frauen überall, so sind auch die Frauen dieser Stadt dazu gebracht worden, Bewegungen wie diese hier zu fürchten. Aber wenn man erst einmal begreift, wie ernst wir es meinen, wie stark und weitverbreitet unsere Bewegung wirklich ist, dann werden sie vielleicht etwas mehr Mut haben. Aber wie dem auch sei … Sie machte eine Pause und streckte ihre Arme den beiden einzigen Frauen im Zuhörerraum entgegen. „… ich heiße Sie beide herzlich willkommen. Möge die Hingabe an unsere Sache die geringe Mitgliederzahl wettmachen.
Damit unterbrach sie zunächst einmal ihre Ansprache, um die Leinwand für ein Heimkino aufzustellen. Hoffentlich, so dachte sie dabei, rutschen die Ärmel meines braunen Kostüms jetzt nicht so hoch, daß die beiden anderen Frauen die blauen Flecken auf meinen Armen sehen können … Flecken, die mein Mann Sidney mir letzte Nacht beigebracht hat. Sie wußte, daß sie sich den zwei Frauen auf eine etwas persönlichere Art nähern sollte, aber irgendwie hatte sie Angst davor, es zu tun.
Eigentlich hatte sie erwartet, sich einer größeren Schar verzückt lauschender Frauen gegenüberzusehen … oder überhaupt niemandem. Die Tatsache, daß nur zwei Frauen, die sie bisher noch nie gesehen hatte, auf ihre Zeitungsanzeige reagiert hatten und zu dieser Versammlung gekommen waren, entnervte sie ziemlich. Jetzt würde sie diese Frauen persönlich kennenlernen müssen, und damit hatte sie nicht gerechnet. Sie hätte viel lieber die Rolle einer Anführerin der gesamten geknechteten Frauenschaft von Salad Brooke gespielt.
„Und jetzt möchte ich Ihnen einen Film vorführen sagte sie mit leicht zitternder Stimme. „Einen Film, der demonstrieren soll, wie Männer sich Frauen gegenüber verhalten. Er ist der lebendigste, aber zugleich auch abstoßendste Beweis dafür, daß Männer die Frauen nur als Emiedrigungsobjekte betrachten.
Dann rückte sie den Projektor zurecht, schaltete das Licht aus und ließ den Film ablaufen.
Ihre Brüste und Lenden hatten zu schmerzen begonnen. So war es immer nach Sydneys ‚Experimenten‘.
Der Film erwies sich als miserables Machwerk. Zunächst erschien ein hübsches Mädchen im Badeanzug neben dem Swimmingpool eines Hotels irgendwo in den Tropen auf der Leinwand. Dann wurde dieses Mädchen von zwei finster dreinblickenden Männern in ein Hotelzimmer geschleppt und dort gefesselt und geknebelt. Die beiden Männer mißbrauchten es gleichzeitig. Einer steckte seinen Penis tief in ihren Mund, während der andere sich gewaltsam zwischen ihre Beine zwängte.
Nachdem das Trio eine ganze Weile heftig herumgezappelt hatte, wobei aus den zuckenden Bewegungen der Männer ersichtlich wurde, daß diese keineswegs nur schauspielerten, wurde das Mädchen herumgewälzt und in erschreckender Nahaufnahme anal vergewaltigt. Wieder und immer wieder drangen die beiden Männer brutal in den Hintern des Mädchens ein und bearbeiteten es wie ein Gemeinschafts-Team. Als auch diese Methode erledigt war, befaßten sich die Männer mit allen Körperöffnungen des Mädchens … mit Ohren, Nase und wiederum Mund. Es gab eine ganze Reihe von Großaufnahmen, bei denen nur sehr schwer zu unterscheiden war, welcher Körperteil eigentlich wem gehörte oder welche Körperteile überhaupt gezeigt wurden. Nach dem Gesichtsausdruck des Mädchens zu schließen, war es mehr als nur ein bißchen erschöpft oder verängstigt. Als alles vorbei war, wurde das Mädchen losgebunden. Es mußte sich wieder den Badeanzug anziehen, dann drängten es die Männer brutal nach draußen … eine klägliche, elende Karikatur des glücklichen Geschöpfes, das am Anfang des Films zu sehen gewesen war.
Der Film war abgelaufen, aber Lora dachte nicht daran, den Projektor abzuschalten. Ihre Beine waren fest zusammengepreßt, und ihre Brüste — von keinem Büstenhalter eingezwängt — drängten sich gegen den Stoff des Kostüms.
Nein, dachte sie, und testete behutsam mit einer Hand, ob sich die Feuchtigkeit auch nicht auf dem Hinterteil ihres Rockes ausgebreitet hatte, das kann doch nicht wahr sein! Es darf, es kann nicht passieren! Nicht schon wieder! Aber es war doch der Fall. Hastig schaltete sie nun den Projektor ab, dann rannte sie Hals über Kopf vom Podium zur Damentoilette und hoffte, daß die beiden anderen Frauen nun glauben würden, daß ihr übel geworden sei. Doch kaum hatte Lora die Tür hinter sich geschlossen, da zerrte sie ihr Höschen herunter und rammte drei Finger zwischen ihre Beine, ohne sich zuvor die Mühe zu machen, sich hinzusetzen.
„Na ja, sagte Nan Davis zu dem anderen Mädchen, während beide auf Loras Rückkehr warteten, „es war schon ein mieser Film, der einem Übelkeit verursachen kann, aber ich glaube nicht, daß sie damit ihren Standpunkt beweisen kann. Ich meine, die Schauspielerin brauchte es ja schließlich nicht zu tun.
Nan war eine ruhige Brünette, die zu Loras Versammlung gekommen war, weil sie an die FBB glaubte. Sie hatte erleben müssen, wie ihre Mutter nacheinander von zwei Männern im Stich gelassen worden war, so daß sie ihre acht Kinder ohne finanzielle Unterstützung von seiten ihrer früheren Ehemänner hatte großziehen müssen. Sicher, ihre Mutter war nicht ganz frei von Schuld. Warum hatte sie diese Männer überhaupt geheiratet? Aber alles war doch ein Beweis dafür, wie grausam Männer Frauen gegenüber sein können.
Was Nan selbst anbetraf, so hatte sie von vornherein auf jede Heirat verzichtet und war Immobilienmaklerin geworden. Nach jahrelangem Kampf hatte sie jedoch einsehen müssen, daß auch sie durch ihr Geschlecht von Anfang an behindert war. Leute, die ein Haus kaufen wollten, trauten einer Frau als Maklerin einfach nicht.
Nan wußte aber, daß sie jetzt an dieser Tatsache kaum noch etwas ändern konnte, aber sie war entschlossen, wenigstens alles zu tun, um die zukünftige Haltung der Gesellschaft den Frauen gegenüber zu ändern.
Sie hatte bisher in Salad Brooke gelebt, weil ihr die hübsche, verschlafene Kleinstadt gut gefallen hatte. Sie hielt es einfach nicht für fair, in irgendeine Großstadt flüchten zu müssen, nur weil sie auf anderem Gebiet als auf dem der Ehe Erfolg haben wollte.
„Ich heiße übrigens Nan Davis, sagte sie lächelnd zu dem kleinen, hübschen Mädchen, das neben ihr saß und den Eindruck einer netten Porzellanfigur machte. „Und wer sind Sie?
„Clara Mulhern. Ich kann Ihrer Meinung über den Film nicht zustimmen. Mrs. Hammer hat recht. Er zeigt deutlich genug, was Männer Frauen gegenüber empfinden … daß Männer Frauen nur als Gefäße betrachten … als Gefäße für ihr gottverdammtes Sperma! Alles andere kümmert sie einen Dreck! „Was haben Sie denn schon mit Männern erlebt, daß Sie so bitter sind?
„Ich bin eine Hure, antwortet Clara ruhig und zog ihr geblümtes Kleid bescheiden über ihre Schenkel. „Und diese Laufbahn hat mir mehr Wissen über Männer beschert, als ich brauche.
Nan erschrak vor dem haßvollen Ausdruck in den unschuldigen, babyblauen Augen.
„Sie können doch jederzeit damit aufhören, oder? Ich meine … mit Ihrem Gewerbe?"
„Das werde ich auch! Auf so etwas wie das hier habe ich schon lange gewartet, und als ich das Inserat in der Zeitung sah, da wußte ich sofort, daß diese Bewegung das einzig Richtige für mich ist. Von nun an werde ich ihr mein ganzes Leben widmen!"
In diesem Augenblick kam Lora auf das Podium zurück und bemühte sich sichtlich um Fassung.
„Und jetzt, meine Damen …, sagte sie und holte tief Luft, „möchte ich Ihnen, bevor ich Sie näher kennenlerne, zunächst sagen, wie tief ich dieser Bewegung verpflichtet bin. Demnächst findet ein einwöchiger Kongreß in New York statt. Darf ich damit rechnen, daß Sie beide mich dorthin begleiten werden?
„Ja", sagte Clara.
Nan nickte nur.
Lora lächelte erfreut.
Das Jahrtausend war im Kommen, und Salad Brooke würde trotz allem seinen Beitrag dazu leisten. Das war wirklich mehr, als Lora erhofft hatte. Jetzt bestand die Hoffnung, daß sich ihr größter Traum vielleicht doch noch realisieren ließe, und dieser Traum bestand darin, daß hier in Salad Brooke die Frauen alles leiten würden, was es überhaupt zu leiten gab … lange bevor die gesamte Welt von den Frauen übernommen und beherrscht wurde.
Als Clara nach der Versammlung nach Hause ging, hatte sie das Gefühl, persönlich um vieles bereichert zu sein. Vor ihr waren schon ihre Mutter und ihre Großmutter die Star-Nutten der Stadt gewesen … aber Clara würde es endlich vergönnt sein, mit dieser Gewohnheit zu brechen. Und es würde ihr gelingen, das spürte sie bis ins Mark.
Zum Teufel mit dieser Stadt, dachte sie, als sie über die ruhige Main Street ging und am Einkaufszentrum vorbeikam. Sie wurde in beinahe feudalistischer Manier ausschließlich von Männern geleitet, und das wußte wohl niemand besser als sie. An sich war es eine gute Stadt für eine Prostituierte, weil die Männer in ihren Ehefrauen Geschöpfe sahen, die geschützt und gehütet werden mußten, die man nachsichtig zu behandeln und in mancher Hinsicht — vor allem in sexueller — zu ignorieren hatte.
Fünf starke und einflußreiche Männer führten das Zepter in der Stadt, und sie schwangen es mit eiserner Hand.
Bis auf Sidney Hammer, Loras Ehemann, waren alle anderen Claras Kunden. Und diese anderen waren: Harold Jordan, der Bürgermeister; Caswell Forrest, der Präsident der First National Bank von Salad Brooke; Ernest Cratchet, der Schulleiter; und Lewis Bark, der Besitzer der Münzreinigung. Sie alle kamen regelmäßig zu Clara, um bei ihr — wie sie es nannten — ihre ‚wöchentlichen Bedürfnisse zu befriedigen‘.
Man betrachtete Clara als notwendige Institution der Stadt und unterstützte sie auch dementsprechend. Und Clara haßte alle.
Als sie zu ihrem weiß-rosa getünchten Cottage in der Maiden Street kam, sah sie Lewis Barks Gebrauchtwagen, einen alten Ford, an der Bordsteinkante geparkt. Bark hatte sich diesen Wagen eigens zu dem Zweck angeschafft, Clara zu besuchen. Niemand sollte wissen, wer er war.
Clara seufzte. Der dicke Lewis war der Letzte, den sie im Moment zu sehen wünschte.
Als sie ins Haus kam, bot ihre Tante dem Besucher gerade noch ein Stück Bienenstich an.
Tante Sadie, die Schwester von Claras Mutter, hatte sich niemals in diesem Gewerbe aktiv betätigt, sondern sich statt dessen vollkommen und mit Hingabe der Aufgabe gewidmet, erst Claras Mutter und nun Clara selbst bei der Arbeit zu ‚assistieren‘.
„Oh, da bist du ja endlich! rief Tante Sadie. „Mr. Bark hat schon so lange auf dich gewartet!
„Ja, das stimmt, meine liebe Clara, sagte Lewis, und sein Tonfall verriet starkes Mißfallen. „Du bist doch sonst immer hier? Wo warst du denn heute?
Clara gab keine Antwort. Statt dessen ging sie ins Schlafzimmer und gab Lewis mit einer Geste zu verstehen, ihr zu folgen.
„Du bist ein garstiges, ungezogenes Mädchen, Sweetheart, sagte er in diesem keuchenden Tonfall, der verriet, daß er bereits eine Erektion bekam. „Ich habe dir doch ausdrücklich gesagt, daß ich heute kommen würde. Da hättest du doch wahrhaftig zu Hause bleiben und auf mich warten können.
Clara sagte immer noch nichts, sondern legte sich einfach aufs Bett.
Lewis liebte es, sie auszuziehen, und wenn Clara ganz ehrlich sein wollte, dann mußte sie zugeben, daß er eigentlich ein recht bequemer Kunde war. Im Gegensatz zu den anderen übernahm er gern selbst alle Arbeit. Wenn er bloß nicht so fett wäre!
Lewis hatte inzwischen seine Hose ausgezogen. Sein stämmiger Penis ragte durch den Schlitz seiner Unterhose.
Clara begriff, daß es ihm bestimmt vor Tante Sadie gekommen wäre, wenn er noch länger hätte warten müssen. Er gehörte zu diesen Männern, die sich gar keine Mühe gaben, ihre Impulse irgendwie zu beherrschen. Immer war sie es, die bereit zu sein hatte, wenn einer von ihnen etwas von ihr wollte.
Weil er sich bereits in so stark erregtem Zustand befand, war Clara ihm heute ausnahmsweise einmal behilflich, sie auszuziehen. Schließlich verzichtete er sogar auf jeden weiteren Versuch, schob einfach ihr Kleid hoch und zerrte das Höschen herunter. Dann warf er sich auf sie. Seine Fleischmassen begruben sie förmlich unter sich, und Clara überlegte wieder einmal, wie schon so oft, wie Lewis es eigentlich schaffte, mit seinem dicken Bauch zwischen ihre Beine zu gelangen. Aber nach vielem Drängen, Stoßen, Schieben und manuellem Herummanövrieren von ihrer Seite war er endlich einen Zoll tief in sie eingedrungen, und man konnte nun zur Sache kommen.
„Oh, Baby!" flüsterte er unter so starkem
