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Teures Interview
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eBook73 Seiten49 Minuten

Teures Interview

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Über dieses E-Book

»Teures Interview« entführt dich in eine Welt, in der Macht und Lust gefährlich verschmelzen. Lena Hartmann, eine scharfzüngige Journalistin, bekommt die exklusive Chance, den undurchdringlichen Milliardär Elias Voss zu interviewen – einen Mann, dessen kalte Dominanz ebenso faszinierend wie beängstigend ist. Doch was als professionelles Projekt beginnt, wird schnell zu einem verführerischen Machtspiel.  

Elias bietet ihr einen pikanten Handel: Eine Nacht pro Woche in seinem Penthouse gegen jede Information, die sie braucht. Je tiefer Lena in seine Welt eintaucht, desto mehr verliert sie sich zwischen kontrollierender Härte und eigenen, verbotenen Fantasien.  

Zwischen Glasfassaden und schmutzigen Geheimnissen verschwimmen die Grenzen – zwischen Geschäft und Begierde, zwischen Kontrolle und Hingabe. Doch wer beherrscht hier wen?  

Ein sinnlicher Billionaire Dark Romance voller Dominanz, psychologischer Spiele und unerwarteter Unterwerfung. Für alle, die wissen: Manchmal ist die gefährlichste Versuchung die, der man freiwillig erliegt.  

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SpracheDeutsch
HerausgeberA.M. Blake
Erscheinungsdatum7. Nov. 2025
ISBN9798232929442
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    Buchvorschau

    Teures Interview - A.M. Blake

    Kapitel 1

    ~Bürogebäude der Voss Holdings, 18:47~ 

    Der Kaffee brannte mir bitter auf der Zunge, während mein Daumen über den scharfen Aktenrand strich. Nicht zu fest drücken. Nicht bluten. »Hartmann, du hast zwei Stunden«, zischte Miriam durch den Telefonhörer, kälter als die Glasfassade ihres Büros drei Stockwerke über mir. »Und diesmal erwarte ich Ergebnisse, kein harmloses Abklappern standardisierter Fragen.« 

    Mein Zeigefinger zuckte, als umklammere er einen unsichtbaren Stift – diese nervöse Energie, die nirgendwo hin konnte. »Ich weiß, was auf dem Spiel steht.« Dass du mir den Gnadenschuss verweigerst, wenn ich heute versage. »Das hoffe ich.« Das Auflegen klang wie ein Zuschlagen der Tür hinter mir. Ich presste das Handy gegen die Akte, widerstand dem Drang, die erste Seite wieder aufzuschlagen wie ein beschwörendes Gebet. Elias Voss. Milliardär. Undurchdringlich. Alle Journalisten vor mir waren an seiner eisigen Höflichkeit erstickt oder in Schweigen ertrunken. Mein Blick fiel auf das Foto. Dunkles Haar, das sich widerspenstig über die hohe Stirn legte. Augen, die selbst auf Papier durch mich hindurchsahen. jene Aura, die Wirtschaftsmagazine nur als „rätselhaft beschrieben. Ich schob das Bild beiseite, trank einen Schluck Kaffee und spürte, wie er wie Rost auf meiner Zunge schmeckte. Die durchwachte Nacht lastete auf meinen Schläfen, aber ich ignorierte sie. Konzentration. Keine Fehler. Meine Finger glitten über die Notizen. Interviewfragen, markiert, neu sortiert, wieder verworfen. »Was willst du wirklich wissen?«, hatte Miriam gestern gefragt. Nicht das, was in jedem anderen Artikel stand. Elias Voss gab keine Antworten. Er säte Andeutungen. Legte Fallen. Ich trat ans Fenster. Die Stadt unter mir – ein Labyrinth aus Licht und dunklen Gassen. Gleich würde ich in seinem Büro stehen, zwischen Wänden, die angeblich jedes Geräusch verschluckten. Kein Lärm drang heraus. Keine Geheimnisse. Mein Handy vibrierte. Miriam. » Er testet dich genauso sehr wie du ihn.« 

    Ich griff nach dem Mantel, klappte die Akte zu. Die letzte Notiz blitzte auf »Wenn Elias dich ansieht, fühlst du dich wie die einzige Person im Raum. Bis du merkst, dass du die Einzige bist, die nicht weiß, worum es wirklich geht.« 

    Ich holte tief Luft. Zeit, das zu ändern.

    ~Aufzug zur Penthouse-Etage, 19:03~ 

    Der Aufzug glitt lautlos nach oben, ein kaum spürbares Summen unter meinen Füßen, als brächte er mich in eine fremde Dimension. Meine Finger krallten sich um den Ledergriff der Akte, während ich mein Spiegelbild in den polierten Wänden studierte – zu steif die Haltung, zu angespannt die Mundwinkel. Zu viel Lidschatten. Ich rieb mit dem Daumen über einen winzigen Klecks, als würde das jetzt etwas ändern. Ein leises Pling. Die Türen öffneten sich. Kühle Luft strömte mir entgegen, durchzogen von Sandelholz und... Eisen? Ich trat hinaus – in einen Raum aus Glas und leerem Raum. Bis auf die Decke schienen die Wände ausschließlich aus Fenstern zu bestehen, die die nächtliche Skyline freigaben. Keine Bilder. Keine persönlichen Gegenstände. Nur ein schwarzer Marmortisch. Und dahinter

    Er. Elias stand an der Glastür zum Balkon, im Profil, als hätte er erst jetzt den Aufzug bemerkt. Sein dunkles Haar fiel ungeordnet über die Stirn, als hätte er sich mehrfach die Hand hindurchgefahren. Die weißen Hemdsärmel waren zu den muskulösen Unterarmen hochgekrempelt, die Sehnen angespannt, als hielte er sich gewaltsam zurück. »Frau Hartmann.« Seine Stimme klang rau, einen Hauch zu tief, als wäre sie lange unbenutzt. Er drehte sich langsam, und sein Blick – dieser verdammte Blick – traf mich wie ein physischer Schlag. Dunkel. Berechnend. Ich zwang mich, einen Schritt vorzugehen. Die Stille zwischen uns war greifbar, nur unterbrochen vom Klacken meiner Absätze. »Herr Voss. Danke für Ihre Zeit.« 

    Sein Mundwinkel zuckte kaum merklich. »Sie sind Lena Hartmann.« Keine Frage. Eine Feststellung, die sich anfühlte wie ein Skalpell, das meine Fassade aufschlitzen wollte. Ich hielt seinen Blick. »Stimmt.« 

    Sein Atem ging auffällig langsam, als kontrolliere er jeden Zug. Als ich näher trat, bemerkte ich die feine Narbe über seinem Knöchel – eine blasse Linie wie eine unvollendete Geschichte. »Ich habe Ihre Artikel gelesen.« Er ließ die Worte zwischen uns hängen, während er Whisky in ein Glas schenkte. Der rauchige Duft stieg mir in die Nase. »Und?« Ich blieb stehen,  Untersuche den Raum. Finde die Schwachstelle. Er hob das Glas, musterte mich über den Rand. »Sie stellen die richtigen Fragen.«

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